
fuer unterwegs
Freitag 03 Februar, 2012
Vom Milchtütenöffnen
Milchtüten. Ich nenne sie jetzt einfach mal Milchtüten, obwohl es im eigentlichen Sinne keine Tüten sind. Der Kotflügel heisst ja auch noch Kotflügel, obwohl er weder wie ein Flügel aussieht, noch vornehmlich dazu dient, Pferdeäppeln die kinetische Energie zu rauben.
Vor etwas längerer Zeit habe ich mich darüber aufgeregt, warum die Milchabfüller (und nicht nur die, sondern das ganze Tetra-Pack (Achtung: Wortwitz!)) dazu übergegangen sind, die flüssigkeitsgefüllten Quader mit Schraubverschlüssen zu versehen, das sei doch total überflüssig, sagte ich, aber da muss ich ein bisschen zurückrudern.
Ich stand in der Küche und nahm eine mit Schrauberschluss versehene und ordentlich verschraubte Milchtüte aus dem Kühlschrank, als ich plötzlich einen astreinen Rockabilly-Anfall hatte, wodurch die Milchtüte mir entglitt und zu Boden viel. Nichts passierte, weil: Die Tüte war ja zu. Da freute ich mich, dass es kein klassischer Milchkarton gewesen ist, weil sonst hätte ich da nämlich eine schöne Sauerei produziert. Gut, es war nicht meine eigene Küche, also wäre das nicht so schlimm gewesen, aber peinlich wäre es schon gewesen.
Im Büro kriegen wir Milch gestellt. Das finde ich super. Die Milchkartons verfügen nicht über einen Schraubverschluss, sondern müssen noch per Messer oder Schere geöffnet werden.
Und da ist es wirklich sehr merkwürdig, wie viele Leute diese Tüten immernoch falsch aufschneiden. Vielleicht ist aber auch nur das Wissen verloren gegangen, weil die Leute verschraublicht sind vor lauter Drehschrauberei.
(Anm. d. Verfassers: Ich habe gerade diverse Rita Falk Romane gelesen und ich fürchte, dass sich das etwas auf meinen Schreibstil ausgewirkt hat. Das wird aber irgendwann wieder vorbeigehen.)
Also, zur Erinnerung: Die einzige Art, eine Milchtüte zu öffnen sieht so aus:
Man klappt einen der Klappschnubbel an der Tüte nach oben und zwar nur einen. Dann schneidet man die Spitze des Schnubbels leicht schräg nach unten verlaufend ab und zwar in Richtung des Falzes und nicht orthogonal dazu. Das Stück, dass man abschneidet sollte so groß sein, dass beim Ausgießen gleichzeitig Luft in die Tüte strömen kann.
Schnippel-schnappel, so einfach ist das.
Eine eventuell akzeptable Alternative wäre es, den Schnubbel rechtwinklig zum Falz abzuschneiden und ein Luftloch in die Decke der Tüte zu bohren. Das macht aber mehr Arbeit und ist eigentlich nicht nötig.
Nicht akzeptabel ist es, beide Schnubbel nach oben zu knicken, weil dann die ganze Tüte so instabil wird, wie ein weinender Dreijähriger bei Ikea und man das Ding nicht mehr sicher in einer Hand halten kann.
Das ist doch alles wirklich nicht so schwer, wie ich finde, da kann man doch auch wirklich mal alleine drauf kommen.
Ich werde jetzt - glaube ich - ein Schild malen und es in allen Küchen im Hause aufhängen. Gibt ja noch nicht genug Schilder.
Als ich ein Kind war, hatten wir übrigens mal so einen Tetrapackbehälter. Das war ein durchsichtiges Plastikding, so groß, dass ein Tetrapack gerade reinpasste. Der Deckel war aufklappbar und hatte zwei Öffnungen, die nach unten durch zwei Hohldorne verlängert waren. Steckte man eine Milchtüte in den Behälter und klappte den Deckel zu, dann bohrten sich die Dorne - einer eisernen Jungfrau nicht unähnlich - durch die Decke des Milchbehälters. Die eine Öffnung war der Ausguss und die andere das Luftloch. Das war ganz nett, aber eigntlich auch überflüssig.
Ich glaube, sowas Ähnliches gab es auch mal für diese Milchschläuche aus Plastik. Hatten wir aber nicht.
Posted by banana at 10:15
Donnerstag 02 Februar, 2012
Orthographie und Rechdschreibung
Als ich mein Praktikum im Katasteramt gemacht habe, war es das Jahr 1991. Damals war noch die ganze Republik mit Tusche auf Folien aufgemacht. Wenn ein Grundstück geteilt wurde, dann kam ein Techniker, suchte sich das richtige Stück Folie aus, maß aufs Genaueste an den Linien entlang und zog einen neuen Tuschestrich. Diese Folien waren die Referenz für hab und Gut (ok, ein paar Zahlen wurden auch noch aufgeschrieben). Wenn jemand dann wissen wollte, wie sein Grundstück so offiziel aussieht, weil sie zum Beispiel ein Haus drauf bauen wollte, dann machte man eine Kopie von der Folie. Das Verfahren dazu heisst Lichtpausen und es gab im Amt einen Herren, der machte genau das die meiste Zeit.
In seinem Büro stand der Lichtpausapparillo. Der sieht so ähnlich aus, wie ein Billardtisch, aber nicht so grün und nicht mit Kugeln drauf. In Wahrheit hat er mit einem Billardtisch eigentlich fast nur die Größe gemein.
Im Amt war es üblich, dass jeder seine Berufsbezeichnung auf das Namensschild neben der Tür schrieb. Nur beim Lichtpausraum fehlte das. Das war dem Zuständigen ein Dorn im Auge und musste geändert werden.
Die offizielle Bezeichnung für den Lichtpausmann ist wohl "Reprograph". Er war sich aber nicht so ganz sicher, wie man das schreiben würde und fragte deshalb die Kollegen. Die Kollegen waren nett und schrieben ihm "Reprograph" auf einen Zettel, damit er das Wotz korrekt für sein Türschild abschreibenkonnte.
Das machte er dann auch.
Am nächsten Tag stand auf dem Schild "Dieter Schmidt, Reprograph und Lichtbauser".
Was lernen wir daraus? Das muss jeder selbst wissen, schreibt es sich auf und liest es in 17 Jahren nochmal.
Wer denkt sich eigentlich die Namen für die Autobahnparkplätze aus und was kostet der ganze Mist?
Fragt sich:
bna
Posted by banana at 12:16
Mittwoch 01 Februar, 2012
Etwas Nachdenkliches
Da steht ein Milchkarton. Heisst das so? Milchkarton? Ich wollte erst Milchtüte schreiben, aber es ist ja keine Tüte. Ich glaube trotzdem, dass Milchtüte der gängige Begriff ist. Wenn man schon ins Spezielle gehen wollte, so wie ich, dann sollte man auch gleich Milchtetrapack sagen, aber das wäre dann bestimmt so ACTA-mäßig nicht in Ordnung. Man weiss ja gar nicht mehr, was man überhaupt noch machen darf, in diesen ohrenbrausigen Zeiten.
Auf jeden Fall steht da Milch und der Markenname der Milch ist "Muh".
Das brachte mich ins Grübeln, aus dem ich noch nicht herausgekommen bin. Glücklicherweile kann ich aber innen grübeln und aussen so aussehen, wie immer. Könnte daran liegen, dass ich einen sehr grüblerischen Style pflege und dann sind die Unterschiede zwischen innerem Grübeln und innerem nicht-Grübeln nur sehr gering und von nicht geschulten Personen nicht wahrnehmbar.
Muh heisst die Milch also. Weil die Kühe für uns Menschen eben dauernd muhen, also "Muh" sagen, gewissermaßen. Analog konnte man Hundefutter "Wuff" nennen, Katzenknabberbrocken "Maunz", Ziegenkäse "Mecker", Eier "Kickerikie" und Würstchen "Oink". Wobei das natürlich alles sehr ungenau wäre, vor allen die Kickerikie-Eier, weil ja der Hahn kräht und nicht die Henne, die ja bekanntermaßen den Part mit dem Eierlegen übernimmt, die arme Sau. Dann müsste man die Eier vielleicht lieber "Bockbock" nennen, aber das wäre nicht so einleuchtend, weil sich es für das Geräusch, das Hühner machen keine menschliche Entsprechung durchgesetzt hat. Das "Mecker" bei der die ist auch scheisse. Streiche "Mecker", der Ziegenkäse, setze "Mäh", den Schafskäse.
Worüber ich grübele, ist Folgendes: Wenn jetzt so eine hyperschlaue und auch sehr starke ausserirdische Rasse auf die Erde kommen würde, sich die Menschen Untertan machen würde und irgendwann rausbekommen würde, dass Menschenmilch total ihr Ding ist, wie würde das Menschenmilchprodukt dann analog zu dem oben beschriebenen Namensschema heissen? Anders gefragt: Was ist das typische Menschengeräusch?
Ich habe noch keine überzeugende Antwort gefunden. Es ist aber klar, dass die Antwort regional unterschiedlich sein muss.
Kandidaten wären "Oh my God!", "Cazzo!", "Merde!" oder "Scheisse!" - natürlich in der onomatopoetisch angepassten Form.
Ich werde weiter über diese Frage nachdenken,
Posted by banana at 10:21
Montag 30 Januar, 2012
No Pushing
Unten, in dem Haus, in dem ich arbeite, da gibt es so einen Bereich. Die einen nennen ihn Lobby, die anderen nennen ihn Foyer. Ich glaube, ich nenne ihn auch Foyer. Der Raum ist sehr hoch. Genau so hoch, wie 14 Stockwerke hoch sind. An beiden Enden gibt es Drehtüren. Früher gab es mal am einen Ende Klapptüren. Das war vielleicht ein Spaß, aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt sind es Drehtüren, aber es zieht trotzdem ständig, gerade jetzt, wo es so kalt ist. Trotzdem müssen da unten immer Leute sitzen. Ich nenne sie mal RezeptionistInnen. Man könnte auch Empfangsdamen sagen, aber das wäre dann wahrscheinlich wieder sexistisch, beziehungsweise diskriminierend.
Das ist aber auch kompliziert. Wenn man Empfangsdamen sagt, dann ist das nicht richtg, aber man kann zu den Damen ja auch nicht Empfangsherren sagen. Rezeptionistinnen wäre wohl auch ok, aber manchmal sitzt eben auch ein Herr da. Schwierig.
Auf jeden Fall zieht es da immer und ich würde da nicht arbeiten wollen. Die Damen werden auch erstaunlich oft schwanger. Also nicht die gleiche immer wieder, sondern eine nach der anderes. Das liegt aber nicht daran, dass die Zugluft den Samen der unterbumsten Angestellten in der Luft verteilt, sondern vielmehr daran, dass die Damen ihren Kinderwunsch ausleben. Sind ja keine Pflanzen, aber dafür im besten Alter.
In diesem Haus ist man nichts ohne seine Identitätskarte. Man bekommt nichts zu fressen, man kommt nicht zu den Aufzügen, man kommt nicht in die Aufzüge und wenn man es dann doch mal geschafft hätte, in einen Aufzug zu kommen, dann kommt man nicht zu den Büros. Wenn man die Karte dann doch mal eines Tages vergessen hat, dann muss man wirklich leiden.
Die Karten öffnen zum Beispiel die Türen zu den Aufzügen. Das sind drehbar gelagerte Glassscheiben. Ich halte die Karte auf den Kartenleser und der Tür schwingt auf und zwar immer von mir weg, abhängig davon, ob ich rein oder raus will.
Auf einer dieser Türen klebt seit längerem ein Schild. Das ist ja auch so eine Sache. Die Architekten denken sich schön aussehende Sachen aus, zum Beispiel eine Tür, die nur aus Glas besteht und dann kommt die Realität und dann kommen die Gründe und dann pappt einer ein handgeschriebenes Schild drauf. Und dann ist die ganze Ästhetik beim Teufel. Aber wer ist da jetzt schuld, dass die beim Teufel ist? Denken sie da mal drüber nach, ich will es nämlich nicht machen.
Auf dem Schild steht "Die Tür nur mit der Karte öffnen". Da wissen auch nur Eingeweihte, was das eigentlich soll. Das "Bitte" haben sie auch weggelassen, meine Vermutung ist, dass die Tür sofort im Saque ist, wenn man sie ohne die Karte öffnet. Da haben wir es wieder mit der Ästhetik.
Natürlich stellte sich mir sofort die Frage, wie man die Tür wohl ohne Karte öffnen könne, ist ja keine Klinge dran. Ist ja nur eine Glassscheibe.
Ich sollte es lernen. Vor ein paar Tagen war da ein Paar im Hause, dass sich auch schon seinen Kinderwunsch erfüllt hatte und die Wunscherfüllung lief im Foyer rum und zwar hinter der Tür. Das Kind ging dann auf die Tür zu und drückte so fest dagegen, wie es nur konnte und siehe da - die Tür schwang auf. Das ist so ähnlich, wie mit den CD DVD BluRay-Laufwerken, nur andersrum: Man drückt dagegen und sie gehen zu.
Na klar, das Kind konnte nicht lesen, deswegen ist ihm kein Vorwurf zu machen. Wohl aber der Vater, der hinter dem Kind stand. Der grinste nämlich nur, wahrscheinlich können andere Kinder in dem Alter das noch nicht oder was auch immer.
Ich kann ja immer nur von mir persönlich ausgehen und ich habe ja auch keine Kinder, aber ich denke, wenn es meines gewesen wäre, dann hätte ich es davon abgehalten, die Tür ohne Karte zu öffnen. Vielleicht dachte der Vater aber auch, dass Schilder nur für die Leute gelten, die lesen können. Ich weiss es nicht.
Andererseits sind Schilder aber auch ganz schön doof, manchmal. Vor allem, wenn es zu viele sind.
In dem Haus, in dem ich wohne ist eine Zahnarztpraxis. Davor sind Parkplätze und hinter den Parkplätzen ist ein Geländer mit einem Schild "Hier keine Fahrräder anschließen, Fahrräder bitte um die Ecke anschließen" und da habe ich auch schon oft Leute gesehen, die ihre Fahrräder genau unter dem Schild anschließen. Ich denke, dass ist alles eine Form des Protestes. Oder die können nicht lesen, dann gilt das Schild ja nicht.
Und wieder etwas Spießiger geworden. Der Amerikaner sagt dann "Result!".
Posted by banana at 13:09
Mittwoch 25 Januar, 2012
The value of ist attribute
I think, in ten years from now, the world's three most important languages will be Spanish, Chinese and Autocorrect.
Manchmal muss es ja schnell gehen, weil was fertig werden muss, weil jemand auf was wartet, weil, weil, weil. Gründe sind die Hölle.
So ging mir das gestern auch. Da musste ich was in eine Tabellenkalkulationsdatei eintragen, die unbedingt an irgendwen geschickt werden musste und so weiter. Tabellenkalkulationen benutze ich nicht so oft. Überhaupt benutze ich diese Bürosoftware nicht so oft. Ich kenne mich da also nicht aus. Ausserdem wurde die ganze Software auf diese Ribbon-Menüs umgebaut und seit das so ist, finde ich schonmal gleich dreimal nichts mehr. Wird ja auch tendenziell nicht weniger kompliziert, die Software. Verloren in Konfigistan.
Auf jeden Fall war die Software aus irgendeinem Grund wohl der Meinung, dass ich auf Deutsch schreiben wollte, obwohl die ganze Firma da eigentlich auf Englisch schreiben soll und ich wollte schreiben "the value of its attribute". Durfte ich aber nicht. Ich wurde korrigiert und zwar zu "the value of ist attribute". Ich schrieb "its", die Software machte ungefragt "ist" draus. Ich lösche "ist" und schrieb wieder "its". Die Software machte wieder "ist" draus. So ging das dann hin und her und mittelfristig war da keine Lösungabzusehen.
Ich überlegte. Da war wohl die Autokorrektur am handeln. Die habe ich schon in anderen Büro-Software-Komponenten ausgeschaltet, das war aber ein ganz schön langer Kampf. Dafür hatte ich jetzt keine Zeit. Deswegen beschloss ich, da einfach "ist" stehen zu lassen und mich neuen Aufgaben zuzuwenden.
Ich denke, so wird es vielen Menschen gehen: Sie lassen lieber die falschen Text stehen, statt sich in den Nahkampf mit der Software zu stürzen. Der Aufwand, die intelligente Software wieder dumm zu machen ist einfach zu groß und irgendwann hat man auch einfach keine Lust mehr. Wahrscheinlich gewöhnen wir uns irgendwann an die automatisch korrigierte Version der Sprache. So wird es irgendwann eine Autocorrect-Version von jeder Sprache geben und es wird allen ganz normal ercheinen. Das ist so ähnlich, wie die Lautverschiebung, nur elektrisch.
Posted by banana at 12:46
Montag 23 Januar, 2012
Doofe Tassen
Heute las ich von einem Delfin, der einen Volleyball gegessen hat.
So, und jetzt erzählt mir nochmal jemand, was für wahnsinnig intelligente Tiere die Delfine sind. Also, ich finde das ziemlich doof, einen Volleyball zu essen, da beisst die Maus keinen Faden ab.
Was ich noch ziemlich doof finde, sind Gläser und Tassen, auf die ein Name eines Getränkes gedruckt ist.
Ich trinke heute zum Beispiel Filterkaffee aus einer Tasse, auf der Cappucchino steht. Warum auch nicht? Das ist doch schon der 1000% Beweis dafür, warum das Unsinn ist, sowas draufzuschreiben, weil nämlich jeder einfach da reinkippen könnte, was er wollte. Zum Beispiel auch Tee oder Wasser oder Giftsuppe. Dann wäre das sogar gefährlich! Wenn dann nämlich Giftsuppe in der Tasse drin wäre, dann stünde da aber immernoch Cappucchino drauf und dann würde jemand kommen und sagen "Ah! Cappucchino! Mein Leib- und Magengetränk!!!!" und würde das runterexen und dann wäre er tot und dann tut es allen leid und dann würde nämlich von den Hinterbliebenen bestimmt der Tassenbedrucker verklagt wegen Vortäuschung falscher Tatsachen. Zumindest in Amerika. Ich weiss jetzt nicht auswendig, ob es in Amerika Tassen gibt, wo sowas draufgedruckt wird. Ich weiss nur, dass es beim Fastfoot-Verkäufer immer so Dinger in den Getränkedeckeln gibt , die man mit dem Daumennagel reindrücken kann, wo dann DIET steht oder DECAF und ich weiss auch, dass das noch niemals von irgendwem benutzt worden ist, wenn ich da was gekauft habe. Ich mache das lediglich dann selbst, wenn man sich die Softdrinks selber zapfen kann.
Was ist aber, wenn ich mich umentscheide? Gut, dann kann man den Deckel abmachen und mit dem Daumen so rumdrücken, das geht ja schon, das ist ja auch besser, als wenn man dann mit dem Filzstift was auf den Becher draufschreiben würde, aber das wird ja teilweise auch gemacht. Das ist nicht ganz so schlimm, wie wenn man es draufdruckt auf eine Tasse, weil das ja meistens dann so Einwegbecher sind und dann wirft man das weg.
Aber das Draufdrucken auf Tassen und Gläser, das ist doch total bescheuert. Ich glaube, das machen die Tassendesigner nur, wenn ihnen absolut nichts einfällt. Das ist so, wie wenn man in der Werbung sowas macht, wie "Gut, besser, [Firmenname]". Oder vielleicht für alte Leute mit krankhaft schlechtem Gedächtnis. Aber die trinken dann keinen Cappucchino. Und eine Tasse, auf die Filterkaffee gedruckt ist, habe ich jetzt persönlich noch nicht gesehen.
Posted by banana at 15:29
Freitag 20 Januar, 2012
Zu warm für die Jahreszeit
Time to lighten up, wie es hier des öfteren sehr schön heisst.
Es gibt ja auch noch das Dschungelcamp, was im Fernsehen drin ist.
Ich finde das im Momeent noch super und interessant. Das wird sich bestimmt noch ändern, ist aber im Moment so.
Super finde ich, dass diese eine komische Frau es geschafft hat, mir mit ihrem Nacktsein und dem Reden über Sex auf den Saque zu gehen. Wie funktioniert das denn?! Wie kann einem Mann eine nackte Frau auf den Saque gehen? Es geht. Und wie. Und es ist doch trotzdem irgendwie lustig.
Ich glaube, ich nehme ihr das einfach nicht ab. Das ist so, als wenn die Christen in der B-Ebene auf einmal Highway to Hell singen würden. Das wäre nicht so richtig von Herzen und nicht authentisch und darum gehts ja eigentlich im Dschungelcamp: Um Authentizität. My ass.
Am besten finde ich den Vincent. Ich hoffe, der gewinnt.
Wie schon Körschgen sagte: So lange man lebt soll man rauchen.
Aber mal so unter uns: Die gute Nackige scheint ja ganz schön verstochen zu sein und auch an stellen, wo das bestimmt unangenehm ist.
Posted by banana at 11:07
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