Ich habe mir sagen lassen, dass sich Fußballfans nur deswegen über den Abstieg ihrer Mannschaft in die zweite Liga ärgern, weil die Spielzeiten der zweiten Liga so doof zum Biertrinken sind.
Mich interessiert Fußball ja nicht so. Musik interessiert mich auch nicht. Trotzdem schaue ich mir die EM und den International Chanson del la Song Grand Prix an.
Verrückte Welt!
Auch anschauen tue ich mir ein paar andere Webseiten und Weblogs und dann wundere ich mich immer etwas und schäme mich, weil hier auf dieser Seite alles so verwahrlost ist.
Die Software ist uralt und Updates habe ich auch schon lange nicht mehr eingespielt (ok, ich hab mal angefangen meine eigene Blog-Software zu machen und das will ich auch noch fertig machen) und das Design ist auch scheisse und auch schon uralt und solche Sachen wie "Like this on Facebook, 0 of your Friends also like this" oder Flatter oder Flicker oder Yahoo oder Google Plus oder Twitter oder sowas ist hier auch alles nicht erhältlich.
Naja, gut, jetzt könnte man sagen, dass man diesen Scheiss nicht braucht und man hätte damit auch gar nicht unrecht, aber trotzdem ist das hier alles schon ziemlich runtergekommen.
Wenn man die Seite www.spackonauten.org aufruft, dann kommt da so ein komisches Bild mit ein paar komischen Links und einem komischen Lied, das alles auch schon seit ewigen Seiten nicht mehr angefasst wurde und dann muss man erst auf aktuelles aus der allee der spackonauten klicken, damit man hier herkommt. Hier, auf die einzige lebendige Seite. Schlimm.
Aber, liebe Leute: Das geht mir alles ziemlich am Arsch vorbei, ehrlich gesagt. Ich habe keine Lust da etwas zu ändern und eigentlich ist das ja auch alles gar nicht nötig. Geht ja auch so.
Die Seite ist also sehr konservativ. Weil es geht und weil ich nichts vermisse.
Ich habe ja auch andere Sachen, die ich machen muss. Zum Beispiel von der Kommandocouch aus das Fernsehprogramm mental zu dominieren. Oder Schmetterlinge gucken, kochen, essen und andere wichtige Dinge, die leider sehr, sehr, sehr geheim sind.
Also: Neue Software: Ja, eventuell. Sonst irgendwas neues: Eventuell.
Priorität: Normal.
Danke.
Manchmal surfe ich auf so Seiten rum. Und dabei ist dann auch so eine Seite mit Akkorden zu Liedern, damit man die auf der Gitarre spielen kann (nur, damit keiner "Bocken!" ruft) (Und ich weiss jetzt auch gar nicht, wie legal diese Seite ist, weil vor ein paar Jahren eine ganze Anzahl von diesen Gitarrenakkordseiten aus rechtlichen Gründen geschlossen worden ist)
Die Seite zeigt mir dann ein Bild von einem traurigen Menschen und sagt mir, dass sich dir Seite über Werbeeinnahmen finanzieren würde und ich ja einen Werbeblocker angeschaltet hätte und ich damit mehr oder weniger die Nägel in den Sarg der Seite einschlagen würde und dass ich den Blocker doch bitteschön ausschalten sollte.
Ich kriege dann ein schlechtes Gewissen und schalte das Ding für die Seite aus. Aber nicht lange.
In einem anderen Fall muss ich auch Gründen, die nicht in meinem Entscheidungsbereich (ha!) liegen, einen Brauser benutzen, für den ich keinen Werbeblocker installiert habe und mit dem bin ich dann mal auf ein paar Seiten mit Werbung rumgesurft und ich frage mich ernsthaft, ob die Leute sich wirklich wundern, dass so viele Leute Werbeblocker einschalten.
Es gibt da wirklich Werbung, die macht zum Beispiel eine Nachrichtenseite komplett unlesbar. Erstmal finde ich es ziemlich frech, dass da Geräusche abgespielt werden, um die ich nicht gebeten habe und dann finde ich es auch ziemlich blöd, wenn gleich neben dem Text, den ich lesen will dauernd ein Film wiederholt wird, der mich dermaßen ablenkt, dass ich dem Artikel nicht folgen kann. Vom der Bandbreite und der CPU-Last will ich gar nicht anfangen, das Filmabspielen reicht schon, um mich komplett zu nerven und auch kein schlechtes Gewissen wegen Werbeblockereien zu haben.
Man könnte doch auch einfach ein Bild anzeigen. Gerne auch in bunt. Da hätte ich nichts dagegen. Aber mich mit dem Gezappel derartig abzulenken, das finde ich dann doch irgendwie kontraproduktiv. Ich gönne den Internetseiten ihre Werbeeinnahmen, aber bitte nicht so.
Ich habe dann das Brauserfenster so verkleinert, dass der Text noch lesbar, die Werbung aber überdeckt war. Und die blöden Schokoriegel werde ich auf keinen Fall mehr kaufen.
So!
Gestern gelernt: Zuckerwatte heisst auf Französisch "barbe à papa". Genau, so wie die Zeichentrickserie. Da war ich vielleicht erstaunt, als ich das gelernt habe. Sooo habe ich da geschaut. Mit sooo großen Erstaunungsaugen. Und mit soooo einem offenen Erstaunungsmund. Meine anderen Gesichtsteile waren nicht zur Erstaunung fähig, weil ich die nicht so gut unter Kontrolle habe.
Jetzt aber mal ein anderes Thema.
Was war da eigentlich früher los, dass in den Tschechischen Kinderfilmen immer die gleichen Schauspieler mitgemacht haben? Gab es da nur eine handvoll Schauspieler oder waren diese Schauspieler auf Kinderfilmrollen spezialisiert? Zum Beispiel Vladimír Menšík hat doch in jedem Film mitgespielt. (Der ist übrigens 1988 gestorben und ich habe das nicht mitbekommen. Schlimm.)
Ich fände es ja gut, wenn es in Deutschland auch nur so ungefähr 20 Schauspieler gäbe (so, wie in Hollywood). Das würde dann nämlich dazu führen, dass der Zuschauer mehr sich abstrahieren tut von der Person weg hin zum Stoff und ausserdem könnte man dann so richtig coole Typen und geile Weiber aussuchen und dann würden in jedem Film nur richtig coole Typen und geile Weiber mitspielen. Hat doch viele Vorteile, findet ihr nicht? Ich finde das schon, möchte aber nicht darüber reden.
Gestern war ich im Europa Park, um mit der neuen Holzachterbahn zu fahren. Danach wurden meine müden Füße schwer und eine Bank lud zu harter Ruh. Die Bank stand vor Atlantica Supersplash. Das ist eine Attraktion, die Folgendes macht: Ein Boot/Ein Wagen fährt einen Berg rauf und wieder runter in einen See hinein. Dabei spritzt es ganz gehörig und die Mitfahrer werden nass. Nass werden auch Leute, die sich an die Stellen stellen, an denen das Spritzwasser landet. Und das machen erstaunlich viele Leute. So saß ich da und betrachtete das bunte treiben. Eine Frau wollte schlau sein. Sie stand in der nassen Zone, aber duckte sich schon ein paar Sekunden bevor das Wasser kam hinter einen Stein. Leider hatte sie da irgendwas mit der Erdanziehungskraft und der Wasserflugbahn nicht richtig bedacht und eine große Menge Wassers landete von oben direkt auf ihr drauf. Da konnte ich mein Lachen nicht zurückhalten und es tat sprudeln aber nur kurz, dann war ich wieder ernst, wegen dem Unrecht in der Welt.
Es machten sich aber auch viele Leute freiwillig nass. So richtig nass meine ich, nicht nur so angenässt.
Das war schon meine kleine Geschichte.
Ansonsten übe ich gerade etwas: Ich rülpse und sage dabei "Mama". Das habe ich neulich bei jemandem aufgeschnappt, der das richtig gut kann und das fand ich sehr erfrischend. Am besten geht es mit Saurem Sprudel, aber ich komme nur bis "Ma". Da hilft nur: Üben, üben, üben.
Auf Wiedersehen.
Ich glaube, mein New York Bild war ziemlich von den Siebzigern und Achtzigern geprägt.
Das ist eine doofe Situation, weil ich damals noch sehr jung und synapsenlos war und die Siebziger und die Achtziger für New York wohl eine richtige Scheisszeit waren.
Fragt man mich also, dann sage ich folgendes: In den Central Park kann man also nur gehen, wenn die Sonne scheint, mit der U Bahn sollte man lieber nicht fahren, wenn man sein Geld und eine intakte Aussenhülle behalten will und in der Bronx herrscht Bürgerkrieg.
Aufgrund dessen hatte ich ja ehrlich gesagt etwas Angst, dort hinzufahren, weil überfallen und ausgeraubt, vergewaltigt und erschossen zu werden ein paar Sachen sind, die ich gerne aufschiebe.
Die Realität sieht mittlerweile anders aus. Ok, ich war weder nachts im Central Park noch war ich in der Bronx, aber mit der U-Bahn bin ich ziemlich ausgiebig gefahren.
Aus irgendeinem Grund finde ich ja öffentliche Verkehrsmittel ziemlich interessant und lasse mich gerne in der Meinung bestätigen, dass sie überall besser anders sind, als in Frankfurt.
New York ist schonmal eigentlich U-Bahnmäßig ganz töfte. Man kauft sich zum Beispiel einmal eine Metrocard mit unlimited rides für 7 Tage und bezahlt dafür $30. Dafür kann man dann wirklich eine Woche mit der U-Bahn fahren und mit den Bussen fahren, ohne sich Gedanken über irgendwelche Zonen oder sowas machen zu müssen. Man darf sogar mit der Roosevelt Island Tram und mit ein paar Fähren fahren. Beim Betreten einer Station zieht man seine Metrocard durch einen Kartenleser, dann steht da "Go" und man ist drinnen. Sehr praktisch.
Was noch schön ist: Man wird nicht blöd angeschaut und die Bahnen fahren echt oft. Es gibt die Richtungen Uptown (also nach Norden) und Downtown (also nach Süden) und dann gibt's noch Queens und Brookland. Ganz einfach.
Es gibt aber auch blöde Sachen: Ich fand die U-Bahnstationen sehr schwer zu finden. Irgendwann weiss man, dass man die meisten an so grün-weissen Lampen erkennen kann. Aber manche haben das auch nicht und besonder groß sind die Lampen auch nicht. Ich vermute, das liegt daran, dass die New Yorker ja eh wissen, wo die Stationen sind und die anderen brauchen das nicht zu wissen. Wie in Frankfurt.

Dann gibt es von manchen Zügen auch noch die "Local" und die "Express" Version. Die Express Version hält nicht überall. Das lernt man, indem man ein paar mal an seinem Wunschbahnhof vorbeifährt und sich dann wundert.
Und eines ist noch doof: Die U-Bahnwagen haben überall da Haltegriffe, wo man sich nicht festhalten kann.
Die ersten Tage in der New Yorker U-Bahn hatte ich mich ürbigens gewundert, dass es überhaupt keine Bettler und Musikanten gibt, die gerne etwas Geld haben möchten. Aber da bin ich wahrscheinlich nur zu falschen Zeit gefahren oder die falschen Strecken.
In einem Zug war ein Mann, der sehr laut sagte, dass wir doch bestimmt alle von der Beerdigung in der Zeitung gelesen hätten. Von dem vierjährigen Kind, dass erschossen wurde. Das Kind sei seine Nichte und jetzt sammelten sie Geld für die Beerdigung, weil das Kind sonst keine schöne Beerdigung hätte. Wir hätten das doch bestimmt in der Zeitung gelesen. Ausserdem hätte er noch einen Gehirntumor und würde bald sterben.
Einer der Fahrgäste sagte dem Mann, dass er ihn schon letzte Woche in einem anderen Zug mit der gleichen Geschichte gesehen hätte. Da wurde der Mann böse und sagte "Suck my dick".
Ich finde ja, sowas sollte man nicht machen.
Also, ich bin ja wirklich unglaublich scheisse im Fotografieren. Ich laufe so durch die Welt und schaue mich um und wundere mich, stelle mir fragen, pfeiffe tonlos vor mich hin und dann fällt mir ein, dass ich ja auch noch einen Fotoapparat dabei habe.
Den halte ich dann genervt in mehrere Richtungen und löse lustlos aus.
Manchmal will ich sogar auch bestimmt Dinge fotografieren. Wirklich. Daheim frage ich mich dann, warum ich diese Laterne, diesen Baum oder dieses Pizza-Schild fotografiert habe:

Und dann fällt mir wieder ein, dass ich nicht das Pizzaschild, sondern das Chrysler-Building knipsen wollte. Ich glaube, man sagt dazu "nicht das Auge haben". Bei mir ist es darüber hinaus auch noch ein bisschen "nicht die Nerven haben", "nicht die Zeit haben" und "nicht die Lust haben, näher ranzugehen".
Immerhin habe ich das erkannt und dadurch setzte ein gewisser Lerneffekt ein: Obwohl die Versuchung schon groß war, habe ich noch keine Unmengen an Geld für einen teuren Fotoapparillo ausgegeben. Ich weiss nämlich, dass ich entweder zu faul sein werde, das Riesending mitzuschleppen oder mir zu blöd vorkommen würde, so ein Riesending vor Ort auszupacken oder am Ende doch nur Pixelschrott rauskommen würde.
Und deswegen benutze ich entweder den tollsten Fotoapparat, den es auf der Welt gibt: MEIN GEHIRN!!! oder aber eben so eine Knipse, die in die Hosentasche passt und die nicht viel kostet, weil sie garantiert das eine oder andere Mal einer Überportion Airtime ausgesetzt sein wird. Ich mache nämlich nicht nur schlechte Fotos, ich schaue sie mir auch nicht nochmal an.
So enstand eine Win-Win-Win-Win-Win Situation, bei der nur die Hersteller teurer Fotoapparate und Optiken weinen müssen.
Wenn ich so auf Reisen bin, dann schaue ich mich natürlich auch nach der Ausrüstung der anderen Leute um, denn - wie bereits am Rande erwähnt - das Interesse ist da, aber das Fleisch ist stark, und dann wundere ich mich, wie viel Geld die anderen Leute für die Fotoausrüstung ausgegeben haben.
Man kann nämlich oft schon beim schlampigen Hinschauen erkennen, dass das Bild, das sie da gerade in die Speicherkarte ihrer DSLR schmelzen in der Güte sogar noch unter der meiner Bilder angesiedelt sein wird.
Ausserdem fotografieren sie nur Schrott, der schon viel zu oft fotografiert worden ist. Wer will denn noch ein weiteres Bild von der Freiheitsstatue? Oder von der Brookland Bridge oder vom Chrysler Building oder vom Empeier State Building oder von den blöden Rohteiggesichtern? Richtig: Keine Sau.
Alleine in New York fallen täglich 2 Terrabyte and touristischem Bildmaterial an, von denen lediglich 5% dem Anspruch der Zeitschrift "Die Linse" genügen würden.
Ok, das habe ich mir ausgedacht, spiegelt aber meine Meinung wieder.
Eigentlich bin ich nur neidisch auf die Rohre, die die Leute haben. Und die Kameras auch.
Die Leute fahren sowieso alle komplett falsch in den Urlaub, aber das ist ein anderes Thema.
Soll ich noch ein paar Bilder aus New York hochladen? Sind aber scheisse und zeigen größtenteils doofe Motive (Empeier Building, Brookland Bridge, Eichhörner, Verkehrsschilder).
Euer banananito


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