November 30, 2012
Die kaputte Birne

So ein Ärger!
Vor kurzem saß ich in der Stube und schrieb meine Gedanken nieder, da wurde es dunkel. Also in der Stube. Draussen war die Sonne schon lange schlafen gegangen. Ein kurzes Heben des Köpfchens brachte es an den Tag: Die Lampe war aus gegangen. Diagnose: Birne defekt. Naja, ich glaube, defekt ist das falsche Wort, weil es ja bedeuten würde, dass man sie reparieren könne. Geht bei Birnen aber nur schlecht. Es war aber eine Energiesparbirne, vielleicht kann man die ja reparieren. Bei dem Preis wäre es eigentlich ganz schlau, wenn man sie reparieren könnte, aber in der heutigen... lassen wir das.
Bei dem Preis hätte ich eigentlich auch gedacht, dass die Energiesparbirne etwas länger halten würde. Ich dachte, die hält mindestens so lange, dass ich den höheren Preis durch den gesparten Strom über die Jahre hin wieder reingeholt haben würde. Aber ihr Leben war nur von kurzer Dauer. Naja, zumindest das funktionstüchtige Leben. Ich habe auf jeden Fall konventionelle Glühdrahtbirnen, die funktionieren schon länger. Ok, die brennen meistens auch nicht den ganzen Abend. Egal, ich habe mich auf jeden Fall geärgert.
Ersetzt habe ich die kaputte Birne dann durch eine LED Birne. Ich finde sowas ja toll. LED Birnen. Super. Hat 15 Euro gekostet, das Schätzeken. Dafür erwarte ich jetzt aber auch eine Lebenszeit dergestalt, dass sie mir einst auf den Sabberlatz scheint, wenn mir ein Roboter irgendwann mal den Brei einflößt. Dann werde ich nicht mehr wissen, wann ich diese Birne gekauft habe. Oder dass es eine LED Birne ist. Wer weiss, was dann sein wird? Wir können nur davon träumen.
Bevor ich diese LED Birne kaufte, habe ich mich natürlich eingehend informiert (d.h. die ersten zwei Seiten der Amazon Rezensionen gelesen, bis ich wieder abgelenkt wurde). Die Birne kam ganz gut weg. Meinee Ängste bei LED Birnen sind die gleichen Ängste, wie sie alle haben: Zu funzelig und zu kalt. Bei den Rezensionen waren die meisten der Meinung, die Birne sei gut. Einige sagten auch, sie sei zu funzelig (Frechheit!) und andere sagten, das Licht sei zu kalt (Frechheit!). Finde ich beides nicht. Das Licht ist nicht anders, als bei der Energiesparbirne, die ich vorher in Benutzung hatte (die, die gerade kaputt gegangen war).
Das wollte ich nur mal erzählen.
Achso - angeblich werden die LED Leuchtmittel in den nächsten Jahren noch viel günstiger werden. Darauf freue ich mich schon und blicke voller Zuversicht in die Zukunft.

Posted by banana at 01:09 EM | Comments (6)
November 26, 2012
Finger weg von Musik

Vor kurzem habe ich gelernt, dass Schlagzeugstöcke das ideale Geschenk für Kinder sind. Sie haben viel Spaß beim Ausprobieren der Klänge, die die Stöcke auf verschiedenen Oberflächen erzeugen. Sie sind robust, benötigen keine Batterien und sind darüber hinaus auch noch günstig.
Zu erwerben im Musikalienfachhandel.
Ein Frage, die ich nicht so mag, ist "Welche Musik hörst Du denn eigentlich?" Ich habe darauf nämlich keine Antwort, denn eigentlich höre ich überhaupt keine Musik. Ich habe zwar aus vergangenen Tagen eine ganze Menge an CDs (und neulich sogar noch einen vergessenen Stapel Vinyl im Keller entdeckt), aber ich höre mir die Sachen nie an. Manchmal habe ich das Bedürfnis, ein ganz bestimmtes Lied zu hören und dann suche ich die CD raus oder ich höre mir das MP3 davon an. Sind sowieso meistens die gleichen Stücke.
Ich finde es auch fürchterlich, wenn ich irgendwo hinkomme, wo Musik dann als Hintergrundgeräusch benutzt wird. Am allerschlimmsten im Falle von Sendern, die aktuelle Hits und das beste aus den... spielen. Ich finde das sehr störend.
Das ist alles sehr merkwürdig, denn eigentlich interessiere ich mich sehr für Musik. Aber wohl eher so, wie sich ein Säufer für Schnaps interessiert. Ich kann Musik nicht nebenbei hören. Entweder höre ich Musik oder eben nicht, aber so ein bisschen Musik konsumieren, das kann ich nicht.
Aus diesem Grund finde ich es sehr unangenehm, wenn ich diese Radiosender hören muss und dann zum dritten Mal der derzeitige Hit von Madonna, Pink oder dem aktuellen One Hit Wonder läuft. Ich kann nicht weghören. Ich tauche in die Musik ein, höre mir den Text genau an, versuche, ihn zu verstehen, höre auf die Harmoniefolgen, das Arrangement, den Songaufbau, den Groove, den Klang der Instrumente. Ich kann da nicht anders. Ich kann das nicht abschalten und das kostet Kraft. Kraft, die ich eigentlich nicht an den Gewinner von X-Faktor oder ähnliche Fraggles verschwenden will.
Einmal habe ich versucht, beim Joggen Musik zu hören. Das war ein Totalreinfall.
Manchmal kommt es vor, dass mich ein Lied voll erwischt. Das finde ich dann schon nach dem ersten Mal hören großartig und dann höre ich mir es immer wieder an. Entweder, bis mir dann irgendwas auffällt, das es nicht mehr großartig erscheinen lässt, zum Beispiel ein doofer Text oder ein langweiliger Songaufbau oder ich höre es eben so lange, bis ich ihm alle Geheimnisse entrissen habe.
Vor ein paar Jahren ist mir das mit "Short Skirt/Long Jacket" passiert. Ich weiss gar nicht, wie oft ich das Lied jetzt schön gehört habe, aber ich finde es immer noch großartig. Rundherum großartig. Heute morgen bin ich §§a href="http://www.hermsfarm.de/blog/sehr-galant/">hier§§/a> auf §§a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=qgEjbZtIVVQ">dieses Lied§§/a> gestoßen und ich glaube, das finde ich auch großartig. Ich muss es aber heute Abend erst noch so circa 20 Mal hören und auf der Gitarre lernen.

Posted by banana at 12:00 EM | Comments (12)
November 23, 2012
James Bond im Kino, aber demnächst lieber daheim

Jüngst saß ich im Kino und die Kinoerfahrung an sich war nicht so richtig angenehm.
Ich sah den Film Skyfall von James Bond. Ich fasse die Handlung kurz zusammen. Das lag aber nicht am Film, dass die Erfahrung nicht so angenehm war, der Film war durchaus kurzweilig und unterhaltsam.
Ich fasse die Handlung kurz zusammen:
James Bond fährt im Hühnerstall Motorrad. Dann fährt er gegen eine Brücke und landet auf einem fahrenden Zug. Das ist praktisch, denn auf dem Zug befindet sich auch der Mann, den James Bond gerade verfolgt hat.
Sie kämpfen, bis James Bond schließlich von seiner Kollegin mit einem Gewehr erschossen wird. Er ist tot.
Er ist doch nicht tot. Seine Cheffin Emma ist schuld am Tode von Bond. Er bricht in ihr Haus ein und sagt ihr, dass er das nicht ok fand. Sie sagt aber doch, das war ok.
Dann ist Bond in Shanghai. Er hängt sich an einen Aufzug und fährt nach oben, weil in dem Aufzug der ist, den er verfolgt. Der Verfolgte erschießt einen Mann in einem anderen Haus. Dann gibt es wieder einen Kampf. James Bond hält den Mann am Haus runter, weil er ihm Angst einjagen will, wegen: Infos her, aber zacki, zacki! Doch bevor der Mann singen kann, stirbt er schon, weil er runterfällt. Pech für Bond. Aber noch mehr für den Mann.
James Bond findet dann eine Münze vom Casino in Macao. Also ab nach Macao, zum Glück scheint bei denen Reisesperre ja ein Fremdwort zu sein.
James Bond löst die Münze ein und kriegt dafür vier Millionen Euro. Er spricht mit einer rätselhaften Frau. Die Beschützer der Frau kämpfen dann mit James Bond, aber da haben sie sich den Falschen ausgesucht. Alle drei sind tot. Die Frau lebt auf einem Schiff. James Bond geht auf das Schiff, aber er wird mit Waffengewalt davon überzeugt, keine Scheisse zu bauen. Das Schiff fährt nach Hashima Island.
Dort wohnt ein batmanschurkenhaftiger Superschurke, der auch mal ein Kollege von James Bond war. Jetzt nicht mehr. Er wurde von Emma enttäuscht und hat jetzt ein Gebiss und einen riesen Brast auf Emma.
Der Superschurke erschießt die rätselhafte Frau aus Versehen bei einem Spiel. James Bond bleibt cool, denn er weiss, bald kommen Rettungshubschrauber und das ist auch so. Die Rettung findet statt (nicht im Bild zu sehen).
Der Superschurke kommt ins Gefängnis. Aber er hat alles geplant! Der Ausbruch gelingt mit viel Tamm Tamm und Bumms Fallera. Um ein Haar geht es Emma an den Kragen, aber James Bond kann fliehen. Er nimmt seinen alten Aston Martin und flieht nach Schottland. Q (ein junger Hipster, der neu ist) zeigt dem Superschurken auf clevere Weise den Weg. James Bond ist in Skyrim! Das ist das Haus, wo James Bond 007 aufgewachsen ist und wo auch eine Eltern gestorben sind (hießen beide auch Bond mit Nachnahmen). Der Schurke kommt und mit viel Brimborium bombt er alles kaputt, inklusive des alten Aston Martin. Da platzt James Bond aber die Hutschnur und nach einigem Hin und Her rammt James Bond dem Schurken ein Messer bis zum Heft in seinen Schurkenrücken. Das ist ein Zeichen dafür, dass James Bond für die alte Welt steht (weil Messer eine alte Waffe ist, im Vergleich zu Computer).
Leider geht auch Emma drauf. Aber sie vererbt James etwas Lustiges, was ich hier aber wegen Spoiler nicht verraten will. Die Partnerin, die James am Anfang erschossen hat, wird jetzt Miss Moneypenny.
ENDE.
Wie man schon lesen kann, geizt der Streifen nicht mit Spannung, Sex, Erotik und Aktionen. Er ist ok.
Was mich gestört hat: Die Kinos scheinen mittlerweile auch so eine Art Beamer zu benutzen. Auf jeden Fall gab es bei starken Kontrasten solche Effekte, wie wenn man bei Windows die Schriftenglättung anschaltet. Dann hat man am Rand so bunte Pixel. Das war auch auf der Leinwand zu sehen. Also ich fand das doof. Da kann mich mir das auch zu Hause ansehen. Natürlich erst später, aber was solls?
Dann habe ich auch nicht so ungezogene Flegel um mich herum sitzen, die schwätzen und schmatzen. Denn wenn einer schwätzt und schmatzt, dann bin das immer noch ich.

Posted by banana at 12:17 EM | Comments (9)
November 21, 2012
Schwimmbad aus Brei

Ich denke mal, so als Elternteil (ist das tatsächlich der Singular von Eltern? Das kann doch nicht sein, dass wir in der heutigen Zeit, wo es so viel allein erziehende Leute haben, keinen besseren Singular für Eltern haben) muss man sich ganz schön viele Sachen einfallen lassen, damit die Kinder den Fraß fressen, denen man ihnen vorsetzt.
Ach - wäre das doch auch als Erwachsener so, dass man nichts essen will, das wäre schon sehr praktisch. Dann würde ich nicht 120 Kilo, sondern nur 65 Kilo wiegen oder so. Das wäre praktisch die Hälfte, aber ein bisschen mehr, denn die Hälfte von 120 ist immernoch 60 und nicht 65 aber ich schweife ab.
Bei uns daheim hat es eigentlich immer lecker geschmeckt. Fand ich damals nicht so, war aber so. Nur manche Sachen mochte ich nicht. Zum Beispiel Graupensuppe oder so komisches Fleisch mit so komischem Teig und Backobst. Würg! Da muss ich ja heute noch kotzen, wenn ich dran denke, wie ich da damals dran gedacht habe. Sowas koche ich mir auch nicht selbst. Also Graupensuppe schon, aber nicht so komisches Fleisch mit so komischem Teig und Backobst. Und dann Spinat, wo einem immer die Zähne so stumpf geworden sind. Ich muss nochmal drüber nachdenken, was ich alles noch nicht so gerne gegessen habe. Im Moment habe ich für sowas keine Zeit, denn ich bin sehr beschäftigt.
An was ich mich aber gerne erinnere, ist "Schwimmbad". Das ist folgendes: Wenn es Kartoffelbrei mit Fleisch und Soße gibt, dann macht man so eine Kuhle in den Brei und in die Kuhle kippt man dann die Soße rein. Dann hat man so einen Kartoffelbreiberg mit einem Soßensee drin. Oder eben Schwimmbad. Schwimmbad fand ich immer super.
Man muss nämlich möglichst viel von dem Brei wegessen, aber das Schwimmbad selbst noch ganz lassen. Das ist ganz schön schwierig. Am Ende kann man dann eine Schwimmbadwand so ein bisschen einreissen und dann fließt die Soße raus und dann vermanscht man alles und dann schmeckt es lecker.
Heute in der Kantine gab es auch Kartoffelbrei mit Soße und ich war kurz davor, den Essensausgabemann zu fragen, ob er mir Schwimmbad machen könne.
Das hätte er aber wahrscheinlich nicht verstanden. Keine Kinder oder anderer Name dafür oder sowas.

Posted by banana at 12:19 EM | Comments (16)
November 20, 2012
Gnotschi mit Käsetunke

Nur für mich, damit ich das wiederfinde.

Ein Pfund Gnocchi vom Gnotschikrämer.
200ml Sahne (evtl. etwas weniger)
150g Gorgonzola
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Muskatnuss.

Sahne etwas einkochen lassen, dann den Käse rein und auflösen. Knoblauch mitkochen und kurz vor Ende rausnehmen. Die Soße mit Salz und Pfeffer würzen. Kartoffelnocken abgießen und in die Soße geben.
Eventuell noch klein gescnittene getrocknete Tomaten und geröstete Pinienkerne dazugeben, aber das ist mir verboten worden.
Fertig.
Guten Tag.

Posted by banana at 08:51 FM | Comments (13)
November 16, 2012
Fahrstühle und Lüfter

Also für mich haben Fahrstuhlabstürze ihren Schrecken verloren, denn ich kenne einen guten Trick: Man muss einfach nur, kurz bevor der Fahrstuhl auf dem Boden aufschlägt, mit aller Kraft in die Höhe springen. Man landet dann ganz sanft auf dem Fahrstuhlboden und kann den Fahrstuhl unverletzt verlassen. Wenn die Türen noch aufgehen, natürlich. Wenn das Stromkabel kaputt gegangen ist, dann geht das natürlich nicht mehr.
Ja, klar. Ich weiss, dass man da sehr gut springen muss, aber das kann man ja üben. Ich für meinen Teil übe das Springen in jeder freien Sekunde, denn ich möchte nicht Oper eines Fahrstuhlabsturzes werden. Wenn Ihr das wollt, dann ist das natürlich Eure Sache, aber ich für meinen Teil sage "NO SIR!!!" und übe das Springen.
Mich wundert es eigentlich, dass dieser Trick so wenig bekannt ist, wo er doch eigentlich ganz einfach ist. Wenn mehr Leute diesen Trick können würden, dann könnte man auch viel schnellere Aufzüge bauen. Aber mich fragt ja mal wieder keiner, so wie üblich.
Was ich mich aber frage, ist, wann denn eigentlich die ersten Mobilfunktelefone kommen werden, deren Prozessor so mächtig ist, dass er per Lüfter gekühlt werden muss. Das wäre doch mal eine tolle Nummer, auch für Frauen.
Natürlich wäre das Lüftergeräusch beim Telefonieren etwas störend, aber man könnte auch tolle Dinge damit machen. Mann könnte eine App schreiben, die sehr rechenintensive Sachen macht und dann hätte man eine Super Fön-App. Oder eine Taschenwärmer App. Oder im Winter eine App, um die Autoscheiben vom Eise zu befreien. Katzen würden das auch mögen.
Ich finde, Lüfter in Mobilfunknetzzellofonen haben nur Vorteile und ich fordere hiermit deren Einführung.

Posted by banana at 12:12 EM | Comments (21)
November 15, 2012
Mein Leben in Bildern

Eigentlich ist das mit dem Leben so ein bisschen, wie mit dem Sammeln von Fußballbildern (wenn sich in den letzten 30 Jahren nichts Grundlegendes beim Sammeln von Fußballbildern geändert hat).
Man möchte den ganzen Satz, die ganze Torte, die ganze Sammlung komplett haben.
Um das aber zu bekommen, muss man diese Tütchen kaufen, die ein paar Bilder enthalten, von denen man aber vorher nicht weiss, welche drin sind.
Eigentlich will man den Littbarski haben, aber dann kriegt man doch wieder nur den Effenberg. Dann muss man eben so lange weiter die Tütchen kaufen, bis in einer von denen endlich der Littbarski drin ist.
Bei mir ist das so mit dem Reisen.
Ich verreise ja eigentlich gar nicht gerne. Ich bin faul, gerne zu Hause, unspontan, mit Phobien besudelt, bequem, menschenscheu, festgelegt und geizig. Und das sind eigentlich alles Eigenschaften, die dagegen sprechen, zu verreisen. Ich bin auch nicht gerne unterwegs. Was ich mag, ist dann nach der Reise zu Hause zu sitzen und sich an die schönen und die aussergewöhnlichen Dinge zu erinnern. Und mich manchmal auch darüber zu freuen, wie toll es doch zu Hause ist.
Jetzt habe ich noch nicht viel von der Welt gesehen, aber doch schon mehr als viele und wenn ich ehrlich bin, dann habe ich langsam das Gefühl, dass mir nicht mehr sehr viel zur vollen Sammlung fehlt.
Ein paar Sachen möchte ich noch sehen und erleben, aber viele Sachen will ich um GOTTES WILLEN nicht sehen und erleben. Ich muss noch rausfinden, was mir bis zur kompletten Sammlung fehlt, denn das weiss ich noch nicht. Anders als bei den Fußballbildern gibt es im Leben nicht so ein Heft, in das man die Erlebnisse einkleben kann und in dem man sehen kann, wo es noch weisse Ecken gibt.
Einige interessante Treffer hatte ich schon:
Zu spät zum Flug gekommen und dann einen Tag auf Stand by gewartet und am Ende doch noch am richtigen Tag nach Hause gekommen.
Im FLugzeug ein Upgrade bekommen.
Aufgrund von Flugzeugverspätungen eine Nacht dort verbracht, wo ich sie eigentlich nicht verbringen wollte.
Kakerlaken in Hotelzimmer.
Mit einem Tragflügelboot gefahren.
Im Ausland krank geworden.
Und so weiter.
Was mir spontan noch als fehlend einfällt ist diese Sache mit den kaputten ICE Klimaanlagen im Sommer. Da müsste ich mich nochmal kümmern. Also: Nächsten Sommer mehrere Zugreisen einplanen.
Und mit einer Magnetschwebebahn will ich noch fahren. Aber das sollte nächsten Sommer klappen.

Posted by banana at 10:56 FM | Comments (8)
November 13, 2012
Regenrinnen für Portugal!

Die letzte Woche verbrachte ich auf der Insel des Weines, auf der Insel Madeira. Das war sehr eindrucksvoll.
Amerikaner, so lernte ich gestern bei einem Vortrag, lieben es, neue Dinge zu erfinden und zum Einsatz zu bringen. Deutsche sind besonders gut darin, bestehende Lösungen zu verbessern. Das ist die Schönheit der Deutschen Ingenieursleistung, laber laber (und Deutsche sind auch scheisse bei der Kommasetzung).
Deswegen vielen mir als Deutscher auch einige Dinge in Madeira auf. Ähnliche Dinge (aber anderst) waren mir auch schon auf Island aufgefallen.
Die Isländer, zum Beispiel, halten nicht viel von Wärmedämmung bei Gebäuden. Holzwände werden von einfach verglasten Fenstern durchbrochen. Und das in einem Land, das nicht gerade für seine Sonnencremeproduktion bekannt ist. Warum? Energie kostet nix. Man bohrt ein Loch in den Boden und es wird warm. Scheiss auf die Dämmung.
Die Bewohner von Madeira haben es nicht so mit Regenrinnen. Die Dächer hören einfach mit den Ziegeln auf. Man könnte jetzt denken, dass die keine Regenrinnen brauchen, weil es da nicht regnet, aber das ist falsch. In der Gegend in der sich mein Hotel befand, regnete es praktisch ununterbrochen. Das ganze Haus machte einen feuchten Eindruck (ebenso die Handtücher auf den Treppen und die Eimer zum Auffangen der Tropfen, die durch die Lampen kamen). Ich wollte lüften und öffnete deswegen die Balkontüren. Aufgrund des fehlenden Regenrinnen tropfte das Wasser direkt vom Dach auf den Balkon und spritzerte und spratzerte und machte mir den Teppich nass. Erschrocken schloss ich die Balkontür und das war es dann auch mit dem Lüften.
Also: Am mangelnden Bedarf hat es nicht gelegen.
Was ich eigentlich sagen will: Wer ein neues Betätigungsfeld in interessanter Umgebung sucht, der könnte auf Madeira ein Regenrinnengeschäft aufmachen. So kompliziert kann das ja wohl nicht sein, mein lieber Herr Gesangsverein. Vielleicht sollte man aber dann vorher erstmal so eine EU-Vorschrift schaffen, dass jedes EU-Haus eine Regenrinne zu haben hat, damit man das ganze etwas sicherer wird. Also das Betätigungsfeld.

Posted by banana at 10:20 FM | Comments (12)
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