Juni 28, 2012
VERSCHWÖRUNG

Also, ich weiss nicht, was die Untertitel von §§a href="http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&NR=1&v=c-Bhd2YA8BU" target="_blank">diesem Video§§/a> genau bedeuten sollen, aber ich vermute, es ist eine geheimdienstliche Nachricht an einen Geheimagenten. Vielleicht ist es 007 oder auch sein Kumpel, 006 oder 005. Ich muss darüber nachdenken.

you and you than reply
and united
lincoln's nana
and um... didn't i didn't spend christmas holiday hannukah differently
from any you know
and we do something to the canadian arm
some of my religious jum
communist country school uh... many and korea has always horizontally um...
d_d_t_ animations and demand that
this issue surrounding form
but um...
coming from former union minister louis inhibitor someone make a video of her
reaction
who know me for institution i think that already have a juvenile william
immune from your news for people
measurements
cl_ c_i_o_ remarked on mark when he's really cool and he's
and more world news daily confidence intervals with your calls
believe was really not so ago
requirement
her intermediate
hit
he
dot
here
here uh...
it
it it you're
hip
here
here
the
as
uh... cat
everybody in my mind is mine
yours by

Ich denke, da könnte man auch ein schönes Lied daraus machen. Der Künstler sollte dann juvenile william heissen.

Posted by banana at 10:16 FM | Comments (6)
Juni 23, 2012
Duschen und kühlen

Die USA ist nicht nur das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, das Land der Freien, Gott's eigenes Land und die Heimat der Braven, sondern vor allem das Land der komplizierten Duscharmaturen.
Viele wissen das nur nicht.
Die bei den meisten Europäern bekannte und beliebte Einhandmischbatterie ist dort praktisch unbekannt, zumindest dort, wo ich gewesen bin. Das liegt nicht an der Vielfalt der Armaturenhersteller, denn davon gibt es wahrlich genug - man trifft selten auf das gleiche Modell - sondern hat wahrscheinlich etwas mit dem sehr komplizierten Patentrecht zu tun. Dadurch ist jeder Hersteller gezwungen, sich ein neues System auszudenken und irgendwann waren die einfachen Lösungen eben alle weg.
Wenn man Glück hat, dann trifft man auf einen Drehregler mit dem man die Wassertemperatur regeln kann. Die Wassermenge kann man damit nicht regeln, die ist immer auf volle Pulle eingestellt. Dazu wird ein Zughebel auf dem Wasserhahn kombiniert, der bei Betätigung das Wasser zwischen Wasserhahn und Brause umleitet.
Ich hatte aber auch schon drei Drehregler vor mit, von denen ich annahm, dass der eine kaltes Wasser, der zweite heisses Wasser und der dritte die Umschaltung zwischen Hahn und Brause regelten. Dem war aber nicht so. Vielmehr regelten alle Regler irgendwie alles ein bisschen, aber nichts richtig. Es war, wie in einem Computerspielrätsel. Wenn ich links drehte, dann wurde das Wasser kühler, kam aber auch zu einem größeren Anteil aus der Brause raus. Drehte ich dann ganz rechts, dann kam wieder mehr Wasser aus dem Hahn und es wurde wieder wärmer. Drehte ich in der Mitte, dann passierte erstmal gar nichts. So dachte und drehte ich ziemlich erfolglos und nach ein paar Minuten des Schraubens kam dann Wasser in angenehmer Temperatur aus Hahn und Brause und ich konnte endlich Duschen.
Ein anderes Mal hatte ich zwar den Drehregler für die Temperatur, aber keine Umstellmöglichkeit, damit das Wasser aus der Brause kam. Nachdem ich eine Weile gesucht hatte, zog ich mich wieder an und fragte an der Rezeption nach. Die nette Dame erklärte mir auch, was ich zu tun hatte: Man musste an dem Ring ziehen, aus dem das Wasser kommt. Ich würde es Perlator nennen, aber in dem Land haben die das mit dem Wassersparen nicht so.
Neu war für mich dieses mal, dass es auch merkwürdige Bedienungen für die Klimaanlage gibt.
Bis wir bei diesem Ding darauf gekommen sind, dass es die Klimaanlage anschaltet, dauerte es auch einige Zeit. Und getraut haben wir uns zuerst auch nicht.

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Posted by banana at 01:00 EM | Comments (4)
Juni 21, 2012
Eine Fahrt im Bob

Ich war ja in Amerika. Beruflich. Also zum Achterbahnfahren. Genauer war ich da erst in Kalifornien und dann in Utah.
Utah ist gar nicht so übel, wie man mir vorher weismachen wollte. Man wollte mir nämlich weis machen, dass man da keinen Alkohol, keine Zigaretten und keine Produkte, die coffein enthalten, kaufen kann. Wegen Gott.
Stimmt aber nicht. Ich habe da Bier gekauft (sogar ohne Ausweiskontrolle) und Kaffee und - glaube ich - auch Cola getrunken. Die Leute waren auch ganz nett, die Leute, die in den Freizeitparks gearbeitet haben, waren erstaunlich jung und allgemein waren die Leute weniger Tätowiert, als in Kalifornien.
Einen Tag haben vier Leute (von denen ich einer war) uns ein großes Auto gemietet und sind durch die Gegend gefahren, weil wir gerne noch mehr Achterbahnen (beziehungsweise eine Schienengebundene Sommerrodelbahn, die als Achterbahn durchgeht) fahren wollten und so begab es sich, dass wir im Olympic Park vorbeikamen. Wir dachten nämlich, dass da die Sommerrodelbahn war, da war sie aber nicht, weil da eine andere war, die wir dann trotzdem gefahren sind, obwohl sie nicht schienengebunden ist und somit nicht als Achterbahn durchgeht, aber da hatten wir die Karten schon gekauft.
Ein bisschen habe ich mich da geärgert, dann aber auch wieder ein bisschen weniger, weil: Da gibt es auch eine Bobbahn, die man runterfahren kann. Im Sommer ist da natürlich kein Eis drin, sondern nur Beton, aber dafür haben sie so einen Bob mit Rollen unten dran und damit kann man dann fahren. Also, man fährt nicht selbst, sondern setzt sich mit bis zu drei Leuten hinter einen Fahrer, der sich damit auskennt. Vorher muss man natürlich noch bezahlen und zwar nicht zu knapp.
Wir dachten uns alle, dass das ja wohl eine einmalige Gelegenheit sei und dass wir uns alle hinterher ziemlich ärgern würden, diese nicht beim Schopfe gekackt zu haben und so legten wir unsere Kreditkarten auf den Tresen und durften uns wenig ein Sicherheitsvideo and schauen und wiederum etwas später jeweils einen Helm aussuchen.
Man kann sich vielleicht vorstellen, dass einem kurz bevor man so eine Fahrt zum ersten Mal unternimmt, etwas die Düse stottert. Man weiss ja nicht so richtig, was auf einen zukommt und angeblich saust man da mit bis zu 70 Meilen in der Stunde den Betonkanal runter. Auch wenn ich keine Ahnung habe, wie schnell 70 Meilen in der Stunde eigentlich in echter Geschwindigkeit sind.
Aufgrund leichter Angstzustände waren wir wohl alle etwas verwirrt. Im Video wurde die Einstiegsreihenfolge erklärt: Der Bob hat vier Sitzpositionen, von der Nummer eins ganz vorne bis zur Nummer vier ganz hinten. Eingestiegen wird wie folgt: Vier, Drei, Eins (Pilot), Zwei.
Das wollte einer nicht verstehen. Er sagte, dass ja wohl zuerst der Pilot einsteigen müsste, weil der Ja lenken müsse. Dann sollten Nummer Zwei, Drei und Vier einsteigen. Ich wollte um einen hohen Geldbetrag wetten, dass das nicht so sei, aber mein Angebot wurde ausgeschlagen.
Der Kerl hatte nämlich angenommen, dass wir den Bob (so wie im Fernsehen) anschieben würden und dann im vollem Lauf reinhopsen würden und da müsste dann in der Tat der Pilot als erstes ins Rohr.
Ich persönlich hätte das (auch aufgrund der "extraordinary sizes" einiger Teilnehmer) gerne gesehen, aber leider sollten wir im Stand einsteigen und uns dann von den nächsten Passagieren anschieben lassen.
Man tut also, wie einem geheissen wird und setzt sich den Helm auf, steigt in den Bob, drückt seinen Boppes nach hinten, schnallt sich an, legt seine Füße an den Seiten des Fahrzeuges möglichst weit nach oben, zeiht die Knie an, umfasst die Handschlaufen, zieht die Schultern nach oben, drückt die Ellenbogen nach aussen und lächelt. Es ist wie beim Passbildermachen. Entspannung ist etwas anderes. Dann steigen die anderen ein und schon wird man angeschoben und rollt dann los. Der Pilot wird schon wissen, was er macht.
Ich saß ganz hinten und konnte nicht viel sehen. Hauptsächlich den Helm des vor mit Sitzenden. Anfangs war ich noch bemüht, meine Füße möglichst weit oben zu halten, die Schultern zur Stabilisierung des Helmen nach oben zu ziehen, die Schultern zur Stabilisierung des ganzen Kerls nach aussen zu drücken und aufrecht zu sitzen.
Nach der ersten Kurve war es damit aber vorbei. Auf der Graden bis zur ersten Kurve vibrierte es nur sehr stark und machte feindselige Geräuscht. In der ersten Kurve kippte die Welt aber plötzlich um 90° nach rechts und ein Riese warf mir einen honiggefüllten Wasserball auf den Kopf. Schlagartig nahm ich die Position eines Limbotänzers ein. Nur, dass die sich nicht krampfartig an Handschlaufen festhalten. Und Helme tragen die auch nicht.
Mit den guten Vorsätzen war es vorbei, ich befand mich im Dreieck zwischen Entsetzen, Verwunderung und Sprachlosigkeit, während ich weiter in mich zusammensackte und Sekunden der Gedankenlosigkeit erfuhr.
Die Geraden waren ganz ok, nur in den Kurven gab es weiter mit dem Honigball aufs Hirn. In diesem Urlaub habe ich G-Kräfte zum ersten Mal im Brustkorb gespürt und das ist keine besonders schön Erfahrung. Könnte aber auch am Alter liegen.
Irgendwann konzentrierte ich mich dann aufs Atmen und hoffte, dass wir schon durch das Karusell durch waren, dass ich auf der schematischen Darstellung der Strecke gesehen hatte. Wir wurden nämlich immer schneller. Irgendwann lag ich dann ziemlich flach im Schlitten und hatte das Köpfchen meines Vorsitzers im Schoß. Dem war es nämlich nicht anders gegangen. Und da war die Fahrt nach ungefähr einer Minute auch schon vorbei.
Ich steig aus und lebte noch und wenn ich nicht gestorben bin, dann lebe ich noch heute.
Wie es war? Es war gut und hat sich schon wegen des "Was zum Teufel habe ich da gerade erlebt" Momentes nach der Fahrt gelohnt. Auch der Kontrast der Gelassenheit des Fahrers zu dem subjektiven Empfinden des Erlebnisses war sehr interessant.
Es hat aber nicht so viel Spaß gemacht, dass ich es nochmal machen würde.

Posted by banana at 11:22 FM | Comments (0)
Juni 18, 2012
The Häff for the Hoff

Ich glaube, das Hefeweizen erobert gerade die Welt. Es wurde vor 20 Jahren in Bayern erfunden und jetzt hat es genug von Bayern und zieht in alle Welt hinaus und erobert sie so nebenbei.
Das erste Mal habe ich das gemerkt, als ich mit Leuten aus Brasilien in einer Kneipe war. Die haben dann entdeckt, dass es hierzulande Hefeweizen für unter sechs Euro zu trinken gibt und waren schier aus dem Häuschen und irgendwann dann sehr betrunken.
Ihre Freude wurde nur durch zwei Dinge getrübt: Weder gab es eine Zitronenscheibe im Hefeweizen, noch gab es dieses typisch Deutsche Gericht auf der Speisekarte, dass man in Brasilien so gerne isst. Ich würde gerne mitteilen, um welches typisch Deutsche Gericht es sich dabei handelte, aber ich wurde aus den Erklärungen nicht so richtig schlau. Ich vermute, es handelte sich um Böhmischen Schweinebraten mit Knödeln.
Leberkäse war aber auch ok.
Auch die USA hat das Hefeweizen schon erobert. Da heisst es allerdings "Häffäwaisen" und wird dem durstigen Gast beim Servieren als "The Häff" präsentiert. Inklusive Zitronenscheibe zum Ausdrücken. Ein Glas kostet $6. Meistens handelt es sich aber nicht um Bayrisches Hefeweizen, sondern um Belgisches der Marke "Blue Moon". Das lernen die aber bestimmt auch noch, da bin ich sicher.
Ich beschwere mich übrigens gar nicht über die Zitronenscheibe im Hefeweizen. Wenn den Leuten das so schmeckt, dann ist da ja ok. Ich esse ja auch meinen Chinakram mit Messer und Gabel und mag Sushi auch gerne mit leckerer Soße und Knusperkram drauf. Soll doch jeder so machen, wie er will. Bei mir kann jeder machen, was er will, auch Apfelwein mit Limo mischen und sowas.
Mehr zu diesem und anderen Themen folgt später, wenn meine Seele auch angekommen ist. Die hängt noch irgendwo über dem Atlantik und fragt junge Seglerinnen nach dem Weg.

Nachtrag: Ich kann jedem nur AUSDRÜCKLICH empfehlen, mal für zwei Wochen wegzufahren.

Posted by banana at 10:47 FM | Comments (5)
Juni 01, 2012
So

Ich fahre jetzt in den Urlaub.
Man sieht sich.

Posted by banana at 02:20 EM | Comments (12)
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