Oktober 31, 2011
fa fa fa fa fa fa fa fa fa far better

Am Wochenende las ich ein Wort auf einem Schild. Das Wort war "Bazarteam". Da brauchte ich eine Weile, bis sich meine Gehirnfinger zwischen die Silben gedrückt hatten und mir das Wort in den richtigen Teilen und Sprachen serviert hatten. Es half natürlich auch, dass dort stand, dass das "Bazarteam aus [Kaff] einen Bazar veranstaltet".
Generell bin ich für so Sachen nicht so zu haben. Mit Bazar verbinde ich Flohmarkt und sowas mag ich gar nicht. Da sind immer sehr merkwürdige Leute. Die feilschen dann, ob der Kerzenständer zwei oder drei Euro kosten soll und dann telefonieren sie mit dem IPhone rum.
Ach, ich mag Klischees.
Was unterscheidet denn einen Bazar von einem Flohmarkt? Das gleiche, was Emotionen von Gefühlen unterscheidet? Oder einen Termin von einer Verabredung? Oder ein Projekt von einer Sache? Oder ein Objekt von einer Wohnung? Oder eine Performance von einer Vorführung? Oder oder oder?
Naja, wird ja auch langweilig, diese ewigen Flohmärkte, da muss dann was anderes her. Aber vielleicht ist ein Bazar auch was anders als ein Flohmarkt und ich weiss es nur nicht. Naja, ich will es ja auch gar nicht wissen.
Wo wir gerade bei der Langeweile sind: Im Fernsehen findet immernoch so etwas statt: Ein Knödelmacher will mehr Aufmerksamkeit für seine Knödel. Lange denkt er nach. Was soll er nur machen? Da hat er die Lösung: Er macht den größten Knödel der Welt!
Ein Kartoffelpuffermacher will mehr Aufmerksamkeit für seine Kartoffelpuffer. Lange denkt er nach. Was soll er nur machen? Da hat er die Lösung: Er macht den größten Kartoffelpuffer der Welt!
Ein Krapfenmacher will auch mehr Aufmerksamkeit für seine Krapfen. Was macht der wohl, was macht der wohl?
Ja, sowas kommt immer noch im Fernsehen. Braucht Ihr also nicht reinzuschauen.

Posted by banana at 03:45 EM | Comments (43)
Oktober 28, 2011
Dorky dorky dorky dorky dorky

Wie fange ich an?
Gestern bekam ich eine Mail. Genau, wie alle meine 16.000 Kollegen.
Oder
Gestern hatte der neue Mailadministrator seinen ersten Arbeitstag.
Egal.
Die Mail, die alle 16.000 Kollegen und ich bekamen, war nicht für sie bestimmt. Zum Glück des Verfassers stand nichts Privates, Geheimes oder Verfängliches. Es war einfach nur eine Anfrage. Ich vermute, dass eine Fehlkonfiguration im Mailserver dafür verantworlich war, dass alle alle alle im Konzern die Mail bekamen. Vielleicht hatte einfach jemand alle alle alle in eine Gruppe aufgenommen, in die nur ein paar wenige reingehören.
Als die Mail kam, habe ich einfach nichts gemacht. "Da wird sich wohl jemand vertan haben" dachte ich und das wars.
Aber, wenn 16000 Leute eine Mail bekommen, die nicht für sie gedacht ist, dann sind bei diesen 16000 Leuten auch solche dabei, die das nicht so locker sehen.
Die Antworten dann auf die Mail. Zum Beispiel "I DON'T WANT TO BE PART OF THIS EMAIL KONVERSATION!!!" oder "REMOVE ME FROM THIS MAILING LIST IMMEDIATELY" wenn möglich (html-Mail) gerne auch in rot. Und natürlich benutzen sie zum Antworten nicht den "Reply" Knopf, sondern den "Reply to all" Knopf. Was dann dazu führt, dann wiederrum 16000 Leute darüber informiert werden, dass sie eine Mail bekommen haben, die sie nicht interessiert. Und über deren Umgangsformen wird man auch informiert. Bis diese ganzen Mails so weltweit verteilt sind, das dauert schon ein bisschen. Und als die ersten 40 bis 50 angekommen waren, in denen die Leute schrieben, dass sie die Mail nichts angeht, vermischten sich die Neuankommenden schon mit der "DO NOT USE REPLY TO ALL TO ANSWER TO THIS EMAIL!!" version. Das waren dann nochmal so ungefähr dreissig.
Das rief dann die ersten Spaßvögel auf den Plan, die prompt lustige Bildchen schickten, die man aber leider alle schon seit Jahren aus einschlägigen Foren kannte. Immerhin weiss man jetzt, dass die Spaßvögel überall so unspaßig sind, wie in Deutschland.
Die lustigste Antwort war aus meiner Sicht "Hello, I am Pavel".
Nach ungefähr einer Stunde und 200 weiteren Mails an alle 16000 hörte dann alles einfach auf.
Ich stelle mir das so vor, wie im Zauberlehrling. Und nach einer Stunde kam dann der Alte Meister und hat die Besen in die Ecke geschickt.
In unserer Mitarbeiterzeitung wird jede Woche eine Person aus dem Unternehmen vorgestellt. Ich hoffe, dass ich das nächste mal lesen kann "Mein erster Tag als Mail-Administrator".
Ich fand das alles sehr interessant. Zum einen, weil viele Leute ihre Signatur an den Mail hatten und man wirklich inspirierende Job-Titel zu lesen bekam und zum anderen, weil der Anteil derjeniger, die mit "Reply to all" unflätig auf eine einzige Mail antworten, die nicht für sie bestimmt ist bei 16000 Leuten doch eigentlich erfreulich klein ist.

Posted by banana at 12:07 EM | Comments (8)
Oktober 26, 2011
You give me Schiefer

Diese beknackten Steinzeitmenschen gehen mir ja voll auf den Saque. Erstmal haben sie kulturell ja wohl null Komma nix hervorgebracht, was heute noch relevant ist, andererseits haben sie der Evolution aber einen Haufen Schrott angewöhnt, mit denen wir uns dann heute rumschlagen müssen. Wir, die wir solche Sachen, wie Trance, Naive Malerei und Haggis entwickelt haben.
Dafür kann man sie heute noch nichtmal mehr zur Verantwortung ziehen, weil sie einfach ausgestorben sind, die Schisser.
Was ist das denn bitte für ein Scheiss, dass man am liebsten fettige Sachen isst, weil die den höchsten Energiegehalt haben? Was soll man denn damit heutzutage anfangen? Das bringt doch nur Pein, Plautzen und Pilates hervor. Für was anderes ist das doch nicht gut. Hätten diese verblödeten Steinzeitmenschen doch mal lieber am liebsten Salat gegessen. Oder gar nichts. Das wäre mal eine Leistung. Da könnte man dann mal sagen "Danke, Alter, schade, dass Du schon gehen musstest".
Vielleicht ist aber auch nicht der Steinzeitmensch, sondern die Natur schuld. Wenn die Natur so freundlich ist, wie sie z.B. auf naiven Gemälden tut, dann hätte sie in der Steinzeit Pflanzen hervorgebracht, die so aussehen, wie aufgeklappte Bücher und darüber hinaus aber noch ganz robust sind und im Winter die Köpfe wärmen und in Sommer lieblich duften. Das hätte dann die Steinzeitmenschen dazu verführt, ihre Köpfe dauernd in diese Pflanzen zu stecken und wir würden dann heute am allerliebsten unsere Köpfe in ein Buch stecken. Das wäre doch mal sinnvoll gewesen. Und gerecht! Als dank Pflanzen wir dann schöne Blumen für die Natur.
So eine andere Scheissevolutionserfindung ist das mit der Prokrastination. Was soll das denn bitteschön? Das ist doch komplett unpraktisch und ich kann mir nicht vorstellen, warum das für die Steinzeitmenschen bitteschön praktisch gewesen sein soll.
Ich stelle mir das so vor: Die Steinzeitmenschen saßen in einem Winter in einer arschkalten Höhle und hatten gerade das letzte Vorratsmammut aufgeknabbert und hatten Hunger und froren. Und darüber hinaus hatten die noch einen RIESENHALS, weil sie mit ihrem Lifestyle nicht zufrieden waren. Und aus reiner Boshaftigkeit sind sie NICHT raus in den Schneesturm und haben KEIN neues Mammut gejagt und dann haben sie noch so getan, als würde ihnen das Spaß machen. Nur, damit sich die Evolution das angewöhnt und wir damit heute so eine Menge Ärger haben. Aus reiner Boshaftigkeit. Aber ich glaube, das hatte ich bereits erwähnt.
Was ich mir schon alles an Wissen angelesen habe, während ich andere Sachen aufgeschoben habe, das ist schon sehr beeindruckend, finde ich. Mal sollte ein neues Wort für dieses Wissen erfinden. Es sind schon Wörter für wesentlich weniger beeindruckende Sachen erfunden worde. Prokrastiwissen vielleicht. Oder Prokrastnissen. Da fällt mir sonst nicht viel dazu ein.
Ich bin ja der Meinung, man sollte das nutzen. In der Schule. Da gibt es dann ein Fach, in dem muss man ein Referat vorbereiten. Das ganze Jahr lang. Und im Klassenraum stehen lauter PCs, mit denen man nur auf die Wikipedia kommt. Die Schüler schieben dann die Ausarbeitung des Referates vor sich her und lesen stattdessen in der Wikipedia und eignen sich einen riesengroßen Prostiwissensschatz an. Das klappt bestimmt. Hat bei mir auch geklappt.
Aber wahrscheinlich würde das nur dazu führen, dass die Wikipedia total verhunzt wird.

Posted by banana at 12:07 EM | Comments (13)
Oktober 25, 2011
Einrichtung zur akustischen Alarmierung oder Warnung

Vor relativ kurzer Zeit, als ich noch ein Knäblein war, standen auf manchen Häusern oben so Sirenen drauf. Gibt es sowas noch? Dass die früher da drauf waren, weiss ich eigentlich auch nur, weil die ab und zu mal getestet wurden. Wahrscheinlich wurde die Bevölkerung in Vorhinein über die Tests informiert, damit sie sich nicht wild ducheinander in Halsüberkopfigkeiten ergehen. Ich wusste davon nie vorher etwas und war jedesmal überrascht. Naja, ich war ja auch kein Teil der Bevölkerung, sondern nur ein Knäblein und deswegen nicht informierungsrelevant. So kam es, dass ich mich jedesmal freute, weil: Es hätte ja mal eine Katastrophe passiert sein können und das wäre dann bestimmt spannend (ja, so denken Kinder, denn sie wissen nicht, wie schrecklich so ein Vorfall sein kann. Sie sehen nur das Abenteuer. Schuld daran ist zum großen Teil Astrid Lindgren und auch ein bisschen Erich Kästner. Aber nicht Hera Lind).
Es war aber nie eine Katastophe passiert, ausser einmal, wo aus der Batteriefabrik was ausgelaufen ist und dann in den Bach, der hinter dem Spielplatz hinter dem Haus floß. Das wurde dann sogar in den Abendnachrichten erwähnt. Allerdings wurde da aus dem "Salzbach" die "Salzach" gemacht und das war dann für mich als Kind schon sehr enttäuschend, weil man sich nicht genug Mühe gegeben hatte bei den feinen Leuten im Fernseher. Und die Sirenen hatten auch nicht geheult. Ich auch nicht, denn sooo klein war ich auch wiederum nicht.
Wo war ich stehen geblieben? Moment, wo ich ohnehin schon abgeschwiffen bin, hier noch ein Einschub:
Ich habe da oben "im Vorhinein" geschreiben, was falsch ist. Es muss "im Voraus" heissen. Bitte korregieren sie das mit Tipp-Ex selbst, ich komme da nicht mehr dran.
Ja, es war nie eine Katastrophe passiert, sondern immer Probealarm. Aus heutiger Perspektive bin ich darüber froh, damals fand ich es blöd.
Immer, wenn die Sirenen heulten, dann nahm ich mir vor, zu lernen, was die verschiedenen Heulungen zu bedeuten hatten. Brannte da eine Lagerhalle? War der Salzbach über die Ufer getreten? Kam der Russe? Ich wollte sofort darüber informiert sein, wie ich sterben würde.
Aber ich lernte es nicht. Die Ablenkungen der Kindheit waren einfach zu stark für meinen schwachen Lernwillen. Heute weiss ich es immer noch nicht.
Ich lerne es auch nicht mehr, denn wie ich gerade las, gibt es in Deutschland kein flächendeckendes Sirenennetz mehr. Nur wenige Städte verfügen noch über eines und für diese wenigen Städte lerne ich den Schund doch nicht. Wer sind die denn, diese wenigen Städte? (Beziehungsweise wer glauben die denn, wer sie sind, diese wenigen Städte?)
Aber über Alternativen wird nachgedacht: Zum Beispiel gibt es die Idee, dass die Hupen aller Autos als Sirenenersatz benutzt werden. Die müssten dann sozusagen fernsteuerbar sein. Das wäre ein Hauptspaß.
Also, wenn die alle Fernsteuerbar wären und ich wäre so ein knäbischer Chaos Computerhacker, ich wüsste, was ich dann Computerhacken würde. Beziehungsweise Hupenhacken würde. Aber ich bin kein knäbischer Chaos Computerhacker und die Ablenkungen des Erwachsenseins zu zu stark.

Posted by banana at 01:22 EM | Comments (5)
Oktober 13, 2011
Less Doors?!

Heute habe ich im Focus online die Überschrift "So schützen Sie sich vor dem Bundestroyaner" gelesen. Da weiss man wirklich nicht, wo man anfangen soll. Ich würde sagen, ein guter Startpunkt wäre, mit dem Kopf auf die Tischplatte zu hauen, aber das verbessert überhaupt nichts. Höchstens sehr wenig sehr kurzfristig.
Es ist aber schön, dass sich jetzt [insertNumberOfFocusReaders] Deutsche vor dem Bundestroyaner schützen. Und so sinnvoll. Ich glaube ja nicht, dass Focus-Leser die Zielgruppe für diese Anwendung sind, aber Vorbeugen ist besser, als wie wenn man hinterher den auf Deutsch gesagt Schlamassel hat.
Ich habe den Artikel dann noch nichteinmal gelesen, denn ich wollte mein auf tönernen Füßen stehendes Vorurteil nicht gefährdet wissen. Vielleicht mache ich das heute Abend dann. Wenn der Artikel dann noch online ist.
Ist aber eigentlich auch schon mutig von so einem Magazin, dass sie ihren Lesern eine Anleitung dazu geben, wie sie sich gegen staatliche Maßnahmen schützen können. Ich weiss jetzt gar nicht, ob das so erlaubt ist. Ist das nicht Widerstand gegen die Staatsgewalt? Man schreibt ja auch keinen Artikel, wie "So schützen Sie sich vor Falschparkstrafzettel" (Scheibenwischer abmontiere) oder "So schützen Sie sich vor der Festnahme mit Handschellen" (Arme amputieren lassen). Ich weiss ja nicht, ich weiss ja nicht und ich weiss es noch ein drittel Mal nicht.

Posted by banana at 09:36 FM | Comments (20)
Oktober 11, 2011
On the planet of weed

Ok, ich gebe zu, ich habe eine gewisse Affinität zu Freizeitparks und solchem Zeug. Ich gebe auch zu, dass ich schon in einem Hello Kitty Park war und mich zusammen mit der Katze habe fotografieren lassen. Also nicht mit der echten Hello Kitty (ist das eigentlich der Namen, "Hello Kitty"? Ist dann "Hello" der Vorname und "Kitty" der Nachname oder wie oder was?
sondern mit einem Menschen, der in einem Hello Kitty Kostüm steckte. Ich weiss nichtmal, ob das ein Mann oder eine Frau war. Wenn man durch größere Freizeitparks geht, dann laufen da manchmal solche Maskottchen rum. Da ist dann ein Batman, ein Spiderman ein Superman oder auch mal Minnie Maus, Mickey, Pluto und so weiter. Manchmal laufen da auch so Maskottchen rum, die nur zu dem Park gehören. Der Wild- und Freizeitpark in Klotten hat zum Beispiel einen Bären namens Klotti. Den habe ich allerdings noch nie im Park rumlaufen sehen.
Was wollte ich sagen? Genau. Mit diesen Maskottchen kann man sich dann fotografieren lassen und muss dafür mal kürzer oder auch mal länger warten. Das ist jetzt alles ein bisschen komisch, aber auch irgendwie verständlich.
Nun war ich aber am Wochenende im Baumarkt. In dem mit dem Biber. Und was sehe ich da? Da läuft so ein Baumarktmaskottchen rum und ist lustig mit den Kunden. Ich finde sowas ja extrem nervig, aber den Leuten scheint es zu gefallen.
Aber was machen die Leute? Sie lassen sich mit dem Biber fotografieren. Irgendwie scheint das ein Reflex zu sein.

Posted by banana at 02:25 EM | Comments (13)
Oktober 07, 2011
But I'm shifting gears

Im Moment bin ich leider sehr dick. Das führt dazu, dass ich mich fühle, wie nach einem Friseurbesuch, bei dem ich keinen schönen Haarschnitt bekommen habe oder so, als wenn meine Tasche nicht zu meinem Top passt. Ihr versteht: Ich fühle mich hässlich, fett, unattraktiv, unbumbsbar und ausserdem noch hässlich (hässlich war doppelt, das müssen wir abziehen).
Gar nicht schön ist das, wenn man so ist, wie ich. Aber es gibt Hilfe und ich bin motiviert.
Da ich dünne dünne Bretter, die aus sehr weichem Holz gesägt sind bohre, als dicke Hartholzplanken, habe ich mich umgeschaut. Sport kommt leider nicht in Frage, da man jetzt herausgefunden hat, dass Sport langfristig nicht gut für die Gesundheit ist. Die Gelenke nutzen sich bei Sport sehr stark ab und irgendwann kann man sich nur noch so bewegen, wie ein Zombie im Michael Jackson Video oder so, wie DJ Bobo tanzt, um un der Sparte zu bleiben. Ausserdem läuft man bei Sport die Gefahr, Muskeln aufzubauen und wie jeder kleine Superzwerck weiss, sind Muskeln schwerer als Fett. Also: Sport=anstrengend und schaisekackedreck.
Das dünnste Brett, auf dem vielversprechendes stand, scheint mir die Low Carb Diät zu sein. Dafür gibt es auch einen Deutschen Namen, nämlich Kohlehydratminimierung und der ist sogar noch besser, weil: Klingt wissenschaftlich. Deutsch ist eh geiler als wie Englisch.
Wie jeder mini Thetazwerck weiss, ist die Kohlehydratminimierung sehr einfach: Man minimiert einfach die Kohlehydrate wo man isst. Fertig. Und geil ausserdem, weil: Mach auch die eine Geile von "Friends".
Und so stöberte ich durch das Internet und fand ein supergeiles Diätrezept basierend auf der Kohlehydratminimierung: Ein Cheeseburger!
Aber kein normaler Cheeseburger, wie bei King Donald, weil in dem Brötchen ja total viele fiese und dickmachende Kohlehydrate drin sind. Deswegen muss das Rezept modifiziert werden: Man ersetzt einfach das Burgerbrötchen durch einen Camembert: In der Mitte durchschneiden und zwischen die Hälften das Fleisch, den Salat, die Gurke und so weiter reinlegen und dann herzhaft zubeissen.
Ist das geil oder ist das geil? Ich liebe diese Diät schon jetzt.
Geht bestimmt auch mit Handkäs.

Posted by banana at 11:08 FM | Comments (10)
Oktober 06, 2011
Just a come on from the horse on 7th ave

Was ist ja eigentlich über das Wandern schreiben wollte, war ja etwas ganz anderes, nämlich, dass die Wegbeschreibungen sehr schön waren. Ok, das hat jetzt nix mit dem Wandern an sich zu tun, sondern eher mit dem Buch, in dem die Wanderungen drin waren. Das Schöne war nämlich, dass überhaupt keine Entfernungsangaben drin waren. Da stand dann zum Beispiel sowas, wie "Dann verlassen wir den Weg und biegen in den Wald ab (Markierung: Blauer Elch). Wir kommen an der Ruine eines alten Römerturms vorbei. Nach kurzer Zeit erreichen wir den Bubikopf (3210m) und dann über einen schmalen Bergrücken den Hubikopf (3298m).
Das Lustige dabei war aber, dass zwischen dem Verlassen des Wegen und dem Römerturm ungefähr zwei Kilometer lagen. Zum Bubi und Hubikopf waren es dann nochmal 2km. Ich, als wahnsinnig schneller und agiler Internetsuperfreak hatte natürlich erwartet, dass das alles Schlag auf Schlag passiert und war entsprechend nervös, weil ich weder Ruinen noch Köpfe sah. Man braucht also Geduld. Ach, das ist alles so herrlich entschleunigt.
Das fand ich gut.
Wollte ich mal sagen.

Posted by banana at 01:34 EM | Comments (3)
Oktober 04, 2011
Was ist das denn für ein schlechter Aufbau

Am Sonntag habe ich mal dieses Wandern ausprobiert. Ich sage: Kann man machen. Man muss ja den Tatsachen in die Augen schauen und anfangen, sich altersgerecht zu bewegen. Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich mir ein Skateboard gekauft. Ich fuhr damit in ein nahe gelegenes Industriegebiet und probierte es aus. Wobei ich sagen muss, dass ich nicht auf dem Skateboard in das nahegelegene Industriegebiet gefahren bin. Vielmehr legte ich das Skateboard in den Kofferraum meines Kraftwagens und fuhr dann mit dem Kraftwagen, in dessen Kofferraum das Skateboard lag, in das Industriegebiet.
Dort setzte ich das Skateboard mit den Rollen nach unten auf den Asphalt und stellte mich vorsichtig mit beiden Beinen darauf.
Da stand ich dann zwei Minuten und traute mich nicht, mich zu bewegen. Das fühlte sich alles verdammt gefährlich an. Da konnte man sich bestimmt sehr weh tun. Also stieg ich vom Skateboard herunter, packte es wieder in den Kofferraum meines Kraftwagens und fuhr unverskateter Dinge von dannen. Das Skateboard lehnt seit dessem sehr dynamisch an meiner Wohnzimmerwand und wird ab und zu beim Staubsaugen bewegen.
Dann also lieber Wandern. Das mit den Stöcken mache ich aber trotzdem nicht. Vielleicht in zwanzig Jahren.
Los gehen sollte es am Kloster Eberbach in der Nähe von Eltville. Um elf Uhr rollten wir auf den Parkplatz und kamen hinter einem SUV zum stehen, dessen Fahrer mit einem Mann sprach, der sehr offiziell aussah. Er trug eine gelbe Neonweste, auf der hinten irgendwas mit Security stand. Ich wartete also, bis das Gespräch beendet war, öffnete dann das Fahrerfenster und lies das Auto nach vorne rollen, bis ich auf einer Höhe mir dem Mann war.
Der Parkplatz sah schon ziemlich voll aus. Es kamen uns auch schon einige Autos entgegen, von denen ich annahm, dass deren Fahrer keinen Platz gefunden hatte und nun wieder abfuhren. Ich ärgerte mich, dass wir nicht schon früher aufgebrochen waren. Wahrscheinlich würden wir jetzt gleich wieder weggeschickt oder man wollte von uns eine Parkgebühr haben.
Der Mann schaute mich an. "Ja bitte?" sagte er.
"Wir wollen gerne parken" sagte ich leicht verdutzt, hatte ich doch angenommen, dass er das Thema unseres kleinen Gespräches vorgeben würde.
"Da bis zum Tor sind noch ein paar Plätze frei" sagte der Mann.
"Aha, gut. Danke." sagte ich und versuchte mir meine Verwunderung nicht anmerken zu lassen.
Als wir das Kloster betreten hatten, wurde ich aber schlauer. An dem Tag fand eine größere private Feier im Kloster statt und die Sicherheitsleute sollten entweder die Gäste vor Terroranschlägen schützen oder die richtigen Gäste von den ungeladenen Passanten trennen. Da ich normalerweise in meiner Freizeit nur Freizeitparks besuche, war ich ob der aussergewöhnlichen Verhaltensweise des Wachmannes aus dem Konzept gebracht.
Achso, richtig, ja, wandern. Kann man machen. Das Wetter war ja auch super. Macht sogar richtig Spaß.
Doof ist nur, dass ich immer schwitze, wie die Sau. Deswegen sollte ich das nächste Mal ein Handtuch mitnehmen und ein Hemd zum wechseln. Doof ist auch, wenn der Biergarten, der auf halber Strecke der Tour eingezeichnet ist und auf den man sich nach ungefähr 200 Metern schon freut, seit ungefähr vier Jahren geschlossen ist. Doof sind auch die Fliegen, die einem dauernd vor dem Gesicht rumfliegen. Der Rest ist aber eigentlich sehr super.
Doch, mache ich wieder mal.
§§a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF&msa=0&msid=209243555209881947173.0004ae61c9ee4bde81f02">Das hier ist übrigens die Strecke§§/a>,

Posted by banana at 11:06 FM | Comments (8)
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