November 29, 2010
Flausen Flausen

Am Samstag verletzte ich mich an der Verpackung einer Tiefkühlpizza "Speciale" mit scharfer Wurst, Schinken und Pilzen.
Vielleicht lag es an meiner mangelnden Erfahrung, denn für gewöhnlich bereite ich keine tiefgekühlten Pizzamahlzeiten (ha! gekonnt den Plural von Pizza umschifft) zu. Besondere Umstände, auf die ich hier nicht eingehen möchte, führten aber dazu, dass ich doch es machen getan habe.
Zu Anatomie einer Tiefkühlpizzaschachtel: Die Schachtel hat an den schmalen Kanten zwei überlappende Pappstreifen. Ich wollte diese Pappstreifen vonandern trennen, um sie aufklappen zu können und so an den Inhalt der Schachtel zu gelangen. Zu diesem Geheiss steckte ich meinen Zeigefinger am Rand der Schachtel zwischen die beiden Pappstreifen und führte, um die Trennung herbeizuführen, den Finger zügig durch die beiden Pappstreifen.
Ich verspürte einen stechenden Schmerz. Nein, es war kein schneidender Schmerz, denn ich hatte mir den Finger nicht an einer scharfen Pappkante aufgeschnitten. Es war auch kein drückender Schmerz, denn ich hatte mir den Finger nicht zwischen den beiden Deckeln eingequetscht. Es war ein stechender Schmerz.
Ich beschaute mir meinen Finger. Das ist ja für so Zivilisationsmemmen, wie mich immer der schlimmste Moment. Man weiss, dass etwas nicht in Ordnung ist, aber man will gar nicht so genau wissen, was es eigentlich ist. Wird schon ok sein. Man kann damit bestimmt weiterleben. Die meisten Probleme erledigen sich von selbst. Einfach ignorieren. Wenn ich es nicht sehen kann, dann kann es mich auch nicht sehen.
Egal. Der Schmerz war nicht soooo schlimm, auf dass ich vermutete, dass ich verbluten würde oder sowas. Also schaute ich nach.
Was war passiert? Eine Klebstoffinsel, die die beiden Pappstreifen zusammengehalten hatte, hatte sich mit einer seiner beiden spitzen Enden in meinen Zeigefinger gebohrt. Da steckte sie nun, wie eine Made im Heuhaufen und grinste mich weiss an, das blöde Arsch.
Ich zog den Fremdkörper aus meinem Fleisch und warf ihn verächtlich in den Müll.
Das war aber noch nicht der schlimmste Moment meines Wochenendes.
Ich finde es nicht gut, dass man derartig scharfkantigen Klebstoff verwendet, um Tiefkühlpizzakartons zusammenzukleben. Und wenn man schon meint, man müsste derartig scharfkantig aushärtenden Heissklebstoff verwenden, um sie zusammenzukleben, dann sollte man auf der Pizzaschachtel zumindest einen Warnhinweis anbringen: Achtung! Dieser Tiefkühlpizzakarton ist mit scharfkantig aushärtenden Klebstoff zusammengeklebt. Benutzen sie nicht ihre Zeigefinger, um zwischen den zusammengeklebten Pappstreifen hindruchzufahren. Es besteht akute Verletzungsgefahr.
Wenn ich in den USA wohnen würde, könnte ich jetzt bestimmt total viel Geld einklagen oder sowas.
Die Wunde heilt aber schön ab.
Der schlimmste Moment meines Wochenendes war, als ich in die Badewanne stieg und mich dann mit dem nackten Rücken an die ungeheizte Rückwand der Badewanne anlehnen musste. Das war wirklich schlimm. Ich brauche eine Badewannenheizung. Und einen Pizzahandschuh.

Posted by banana at 12:24 EM | Comments (8)
November 26, 2010
Monster Boom-Boom?

Wo wären wir, ohne unsere Träume? Träume nicht Dein Leben, sondern lebe deinen Traum, so steht es unter vielen, meist sehr guten Beiträgen in Diskussionsforen, so steht es geschrieben auf vielen Aufklebern auf Autos, meist neben "Luka an Bord" oder Chantal. Ich bin froh, dass ich meine Träume nicht leben muss, denn ich hatte diese Woche einen sehr unangenehmen Traum.
Ich war in meiner Wohnung. Es war nicht meine richtige Wohnung, aber im Traum wohnte ich trotzdem da. Meine richtige Wohnung ist schöner. Sie hat auch einen entscheidenden Vorteil, nämlich, dass sich die Kloschüssel nicht mitten auf dem Flur lebt. Wir erinnernt uns: Michelle singt zwar "Wer liebe lebt ist nie mehr allein", aber es gibt durchaus Situationen, in denen ich sehr gerne alleine bin. Zum Beispiel bei der Toilettenbenutzung.
Das Klo stand nicht nur mittem im Flur, es war auch ziemlich schmutzig: Überall auf, im und um das Klo lagen Taschentücher und Klopapier. Ich hatte Freunde zu Besuch. Es waren nicht meine richtigen Freunde, aber im Traum waren sie es. Meine richtigen Freunde sind besser. Diese Freunde waren es auch, die die Toilette mit dem ganzen Papier verdreckt hatten.
Ich machte mich also daran, die durchgenässten Papiere mit spitzen Fingern wegzuräumen. Diese, an sich schon sehr unangenehme Arbeit wurde durch einen besonderen Umstand noch unangenehmer gemacht: In regelmäßigen Abständen von etwa zwei Sekunden kamen von irgendwoher sehr feuchte, furzende Geräusche. Keine knackig abgesetzen Schüsse, sondern leicht anschwellende, einen Höhepunkt erreichende und wieder abschwellende Zaghaftigkeiten von erstaunlicher Lautstärke. Meine Vermutung war, das die Geräusche aufgrund der thematischen Verwandtschaft von der Toilette kamen. Vielleicht kamen sie auch von meinen Freunden. Es war auf jeden Fall nicht schön. Nasses Toilettenpapier aufpicken. Furzgeräusch. Irritiertes Umdrehen. Nasses Toilettepapier aufpicken. Furzgeräusch.
Da wachte ich auf. Ich war sehr froh, wieder in meiner richtigen Wohnung zu sein und auch, dass meine richtigen Freunde nicht da waren. Mir wurde etwas klar: Dieses immer wiederkehrende Geräusch in meinem Traum war mein eigenes Schnarchen gewesen! Ich hatte mein Schnarchen nicht nur in meinen Traum eingebaut, ich war auch selbst davon wach geworden.
Ich bin ein Monster.
Ich war selbst über mich sehr erschrocken, aber auch froh, dass ich Badezimmer habe, das ich mit einer Tür verschließen kann. Zur Not auch abschließen.

Posted by banana at 10:15 FM | Comments (2)
November 24, 2010
Wer will nicht mit Gammlern verwechselt werden?

Was ist nur mit den Menschen los? Beim JP Dingsda Corporate Rennlauf in Frankfurt laufen regelmäßig zirka 70000 Leute mit. Gut, da muss man nur 5,6km rennen, das ist noch überschaubar und das kann man auch zur Not mal so abschlurfen. Beim Frankfurt Marathon sind dann noch über 12000 Leute mitgelaufen, da sind es immerhin schon 42km. Ich finde, für die Distanz ist das ganz schön viel. Beim Iron Man in Frankfurt waren es immerhin noch über 2300 Leute (Ja, das ist da, wo man schwimmen , rennen und radfahren muss). Da wundert es mich auch, dass es so viele Leute sind. Jetzt habe ich aber heute gelsen, dass alleine diesen Sommer 260 Leute den Ärmelkanal durchschwimmen wollten (wie viele es tatsächlich geschaft haben, hab ich vergessen). Zur Erinnerung: Der ist 33km breit. Einer davon hatte keine Arme und keine Beine.
Wenn ich sowas lese, dann frage ich mich zuerst, war mit mir nicht stimmt, weil ich nicht das brennende Verlangen in mir spüre, derartige Höchstleistungen zu erbringen. Aber dann, so nach ein paar Minuten, da frage ich mich dann lieber, was mit Leuten nicht stimmt, die den Ärmelkanal durchschwimmen wollen.
So richtig originell ist das ja alles nicht, wenn das immerhin pro Jahr 260 Leute machen.
Den K2 haben mittlerweile auch schon fast 300 Leute bestiegen, den Mount Everest schon über 4000. Auch unoriginell.
Was soll man aber noch machen, um aufzufallen? Es wird wirklich immer schwerer. Man muss sich ja nur mal die Bestenlisten bei Guitar Hero anschauen. Oder bei Autorennspielen. Da sieht man auch, zu welchen Leistungen der Mensch fähig ist. Oder Prokrastination.
Einmal, in meiner Jugendzeit, da hörte ich ein Lied in einem Tanzlokal und das fand ich total super und wollte es gerne öfters hören. Natürlich traute ich mich nicht, den Plattenleger zu fragen, was das denn für ein Lied sei, denn ich war sehr schüchtern, damals, Anfang der 90er. Vielleicht gefiel mir das Lied auch erst später gut oder so. Ich weiss es nicht mehr.
Ich hatte mir aber immerhin den Titel gemerkt. Er lautete "Enough is enough".
Keiner von den, die ich mich traute zu fragen, konnte mir sagen, von wem das Lied war. Also ging ich in ein paar CD-Läden und schaute alle CDs durch, ob sie denn ein Lied enthielten, dass Enough is Enough heisst. Nach einer ganz schön langen Weile fand zwei CDs. Eine von Natty U und eine von Chumbawamba. Ich hörte mir beide Lieder an und Zack, es war Enough is Enough von Chumbawamba! Nach nur wenigen Tagen hatte ich das Lied tatsächlich gefunden.
Vor ein paar Wochen sah ich im Fernsehen die Reklame für den neuen ipod irgendwas. Die Musik gefiel mir gut. Ich merkte mir eine Textzeile "I want a girl with the right allocations", tippte die in eine Internetsuchmaschine, kam auf eine Liedertext-Seite, stellte sicher, dass es auch das Leid war, das ich meinte und dann lud ich mir das Lied bei Amazon runter. Das dauerte insgesamt ungefähr drei Minuten. Komisch, wie sich die Zeiten ändern, dabei bin ich heute auch gar nicht mehr so schüchtern.

Posted by banana at 02:56 EM | Comments (4)
November 23, 2010
Wieso heisst der Pac eigentlich Man?

Ich habe mich gerstern sehr amüsiert, als ich mir das hier angeschaut habe: §§a href="http://www.youtube.com/watch?v=NheXVXCRBOc">Uwe Wöllner wills wissen - Sascha Lobo§§/a>.
Man merkt, wie er irgendwann nicht mehr mit der Kunstfigur diskutiert, sondern mit Uwe. Sehr schön. Kann man auch auf Wikipedia nochmal nachlesen.
Aber Geld kann man heutzutage ja auch nicht mehr guten Gewissens als Statussymbol anerkennen. Wenn man so sieht, wer alles viel Geld hat, dann will man gar nicht mehr viel Geld haben. Leider geht es aber nicht ohne Geld und Geld hat ja auch viel Praktisches an sich, zum Beispiel, dass man es gegen so gut wie alles eintauschen kann. Wenn auch die Beatles gesungen haben, dass man sich Love nicht buyen kann. Das stimmt aber gar nicht. Kann man nämlich doch, es ist nur eine Frage, wie man Liebe definiert, das kann sich ja im Laufe nur eines einzigen Lebens durchaus ändern. Sogar mehrmals, meistens von Ideologien zum Praktischen. Man wird ja auch nicht jünger.
Die Bankkaufleute verdienen ja eine Menge Geld. Das ist schonmal ein Grund, warum Geld als Statussymbol nicht so pralle ist. Wahrscheintlich ist das auch der Grund, warum viele nicht über Geld sprechen. Weil Geld für sie kein Statussymbol ist, sondern nur ein Mittel zum Zweck. Zum Beispiel zum Liebekaufen. Oder Salz und Mehl und SUV. Hat ja auch was Ordinäres, so Geld. Oder was vom Kochen. Es kommt nicht so sehr drauf an, was am Ende rauskommt, sondern es ist auch wichtig, wie es zustande gekommen ist. Der Weg ist das Ziel. Sagt man ja auch gerne, wenn man sowas gerne sagt.
Jaja, die Bankkaufleute. Ich finde es ja ziemlich überraschend, wie die so viel Geld in den Sand setzen können. Nach der Finanzkrise (ok, ich meine die Krise hierzulande, anderswo fangen die ja jetzt erst mit sowas an, die Nachmacher), haben die sich doch gegenseitig kein Geld mehr geliehen, weil sie misstrauisch waren, dass sie es nicht wiederbekommen können. Und als Privatperson konnte man es gleich dreimal vergessen einen Kredit zu kriegen, wenn man nicht den Gegenwert mindestens in Gold vorzuweisen hatte. Wie kann das denn da sein, dass die so viel Geld in den Sand setzen? Das verstehe ich nicht. Misstrauisch und übervorsichtig und wenn dann die Kacke am Dampfen ist, dass begiebt man sich unter den Rettungsschirm. Wie kann das denn da sein?
Aber ich persönlich bin auch froh, wenn jemand anders einen Schirm dabei hat, wenn es regnet. Ich nehme sowas nämlich nie mit. Viel zu unpraktisch. Ausser während des Regens. Davor und danach: Total unpraktisch, so ein Schirm. Ist nur lästig. Kostet auch Geld.
Aber wie geht das denn, dass die Bankkaufleute so viele Schrottpapiere gekauft haben? Die sind doch immer so vorsichtig und so misstrauisch.
Wohl nicht immer.
Wahrscheinlich eher nicht so, wenn jemand die richtige Rendite verspricht. Dann nimmt man es nicht so genau. Dann schaut man nicht so genau hin und nach. Komisch. Wenn ich dem Wachtmeister sage, dass ich nur so schnell über die rote Ampel gefahren bin, weil ich mir sehr gute Chancen ausgemalt habe, es noch bei grün zu schaffen und dann zwei Minuten früher bei meinem kranken Wellensittich zu sein, was macht der dann? Bestimmt keinen Rettungsschirm über mir aufspannen. Das einzige was da aufgeht, ist die Hand. Dann wird das nämlich teuer. Und der Führerschein ist auch ne Weile weg. Naja. Man muss so ein Bild ja auch nicht überstrapazieren.

Posted by banana at 12:01 EM | Comments (3)
November 22, 2010
Der Osten dementiert

Ostdeutschland dementiert: Man werde nicht versuchen, mit dem Girl-Duett "Doreen Doreen" beim nächsten European Song Contest gegen Lena Mayer Maier Meier anzutreten.

Posted by banana at 10:05 FM | Comments (5)
November 19, 2010
I'm sick of waiting by the door in case she comes home

Jaja, kochen ist ja schön, wenn man es ein bisschen kann. Und man lernt immer noch etwas dazu.
Ich habe zum Beispiel vor gar nicht allzu langer Zeit gelernt, dass der zitronige Geschmack einer Zitrone nicht in deren Saft, sondern in deren Schale steckt. Der Saft ist lediglich sauer. Will man also einen zitronig leckeren und nicht nur sauren Geschmack haben, so reibe man etwas von der Schale in das Gericht. Jaja, alles natürlich nur komplett unbehandelt und nicht vollgespritzt und Furz und Feuerstein.
Ausserdem habe ich noch gelernt, dass man an jedes Gericht, an das man Salz gibt, auch etwas Zucker geben sollte. Das sollte zwar nur eine kleine Prise sein, aber sie sollte doch drin sein. Das rundet das Gericht ab und lässt es voller schmecken. Das Gegenteil gilt übrigens auch.
Vor sehr langer Zeit habe ich gelernt, dass man Zutaten maßvoll dosieren soll. Das hatte ich aber zwischenzeitlich wieder vergessen.
So kam es, dass ich kürzlich diese Griechische Joghurt-Gurken-Knoblauch-Tunke zubereitete. Ich nenne sie mal Tsatsiki, weil ich nicht ganz sicher bin, wie man das richtig schreibt.
In meinem Rezept stand, dass man Zitronensaft hinzugeben sollte. Sofort erinnerte ich mich an das Gelernte und schon rieb ich die Schale von ungefähr einer halben Zitrone in den Joghurt, den Saft machte ich auch rein.
Nachdem ich gesalzen hatte, zuckerte ich auch und zwar nicht zu sparsam. Ungefähr einen Teelöffel Zucker gab ich in das Gericht. Desweiteren kam Olivenöl, Pfeffer, Knoblauch und Gurke dazu, alles wurde verrührt und dann verkostet.
Es stimmt wirklich, dass der zitronige Geschmack in der Zitronenschale steckt. Es stimmt auch, dass man etwas Zucker an gesalzene Gerichte geben sollte. Aber es stimmt auch, dass das Zeug schmeckte, wie Zitronenjoghurt mit Knoblauch und Gurkenstücken.
Also: Keine Zitronenschale ins Tsatsiki. Oder wenn, dann nicht zu viel. Gleiches gilt für den Zucker.
Fürs Kochen generell gilt: Üben, üben, üben. Das gilt aber für alles, deswegen lautet die heutige Hausaufgabe: Üben.

Posted by banana at 11:19 FM | Comments (3)
November 18, 2010
Kick kick kick kick kick kick

Das nach-Hause-komm Fersehprogramm ist für mich im Moment nicht befriedigend. Mir fehlt eine Serie, die nicht total doof ist oder von der ich noch nicht alle Teile mindestens drei Mal gesehen habe. Diese Serie soll mir Konstanz und Struktur bringen und die Akteure sollen mir Vertrautheit und Nähe vermitteln.
Da es sowas aber im Moment nicht gibt und ich mich mittlerweile an allem anderen (Verkaufsfernsehen (hat eine Weile gedauert), Boulevardmagazine (ging sehr schnell), Doku-Soaps (prompter Brechreiz)) sattgesehen habe, schaue ich eigentlich nur noch den Männersender. Wenn ich dann so srf- und essensbegleitend den Aparillo einschalte, dann schlägt sicher meistens gerade ein Englischer Exsoldat durch Teile der Welt, in denen sich Menschen aus guten Gründen normalerweise nicht aushalten. Es ist da nämlich ziemlich menschenfeindlich.
Der gute Mann kämpft sich aber durch, bringt sich bewusst in lebensgefährliche Sitationen aus denen ihn dann Leute retten müssen, denen er nach ein paar Tagen in der Wildnis über den Weg läuft.
So lerne ich, dass es in sogenannten Survival-Situationen schonmal nötlig sein kann, im Fell eines halbverwesten Bockes zu übernachten, ein Stinktier zu essen oder sein eigenes Pipi zu trinken. Und ich schaue mir das an.
Als ob ich irgendwann mal in solch eine Survival-Situation kommen würde. Aber dennoch ist diese Sendung für mich einigermaßen praktisch, denn es bestärkt mich sehr in meiner ohnehin schon sehr starken Überzeugung, mich niemals in derartige Gegenden zu begeben. Es ist ein tolles Argument für meinen Indoor-Oriented-Lifestyle. Ich finde ja auch, dass diejenigen Leute, die ihr Mittagsmahl unter freiem Himmel zu sich nehmen, nur weil die Sonne scheint, all diejenigen verhöhnen, die Ihr Leben beim Bau von großen, innen hohlen Bauwerken gegeben haben. Und sie verhöhnen auch diejenigen, die ganz schön geschwitzt haben, als sie Klimaanlagen entwickelt haben. Ganz zu schweigen von denen, die erschlagen worden sind aufgrund von eklatanten Rundungsfehlern von jungen Architekten.
Aber vielleicht bin ich auch einfach nur etwas zu weich. Das will ich durchaus einräumen. Von mir aus kann ja auch jeder so scharf essen, wie er will. Darum muss ich das ja nicht unbedingt machen.
Auch lustig: Die dicken Leute in Amerika, die in Schuhen mit abgerundeten Sohlen rumschlufen, weil sie denken, sie werden davon in null komma nix schlank. Ich würde mir da lieber so ein Magnetarmband um den Arm machen. Hilft zwar auch nicht, aber es läuft sich besser drin.

Posted by banana at 01:32 EM | Comments (3)
November 12, 2010
Rock and Roll sieht anders aus

§§a href="http://www.bossarea.com/forum/topic.asp?TOPIC_ID=10293">Rock and Roll sieht anders aus§§/a>. Vielleicht ist das aber auch nur eine stromsparende Maßnahme.

Was hann ich noch?
Das hier:

stillstand.jpg

Und - obwohl das hier empfohlen wird: Ich will keinen plötzlichen Herzstillstand!

Posted by banana at 02:05 EM | Comments (4)
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