März 31, 2010
Hessische Dialoge

Mutter: Du wirst auch immer frecher.
Kind: Gar nett!
Mutter: Das heisst Gar nischt!

Posted by banana at 08:52 FM | Comments (23)
März 24, 2010
Wichtiges Wissen kurz gefasst

Wussten Sie schon, dass der Verzehr von 34 Nucki Nuss ausreicht, um Ihren Tagesbedarf an Natrium zu decken?
Wussten Sie, dass Haribo Cocolores 5 Gramm Fett auf 100 Gramm enthalten?
Wussten Sie, dass ein Whopper mit 178 Scheiben "Extra Cheese" zwar 4252,8 Gramm wiegt, dabei aber nur 170,1 Gramm Zucker enthält?

Aber jetzt mal was anderes:
Wussten Sie, dass eine Kuh täglich bis zu 150 Liter Speichel produziert?

Wo wäre ich ohne das Internet?

Posted by banana at 10:51 FM | Comments (5)
März 23, 2010
Die Natur, die Natur

Am Fenster ist Vogelkot.
Mittig auf der Fensterscheibe platziert, prangt ein weisser Streifen auf der ansonsten makelosen Fläche.
Das Fenster befindet sich im achten Stock. Insgesamt hat das Haus fünfzehn Stockwerke. Es sind also noch sieben Fenster darüber, die nicht vollgekackt wurden. Links und rechts neben dem Fenster befinden sich über fünf Meter Mauerwerk, auch noch sauber. Warum also dieses Fenster?
Das kann kein Zufall sein. Der Vogel muss das geplant haben. Der Vogel muss das Fenster in voller Absicht vollgeschissen haben. Leider kann ich mich nicht aus dem Fenster lehnen und nachzählen, wie oft der Vogel kacken musste, um das Fenster genau mittig vollzukoten, aber ich vermute, dass es einiger Übung bedurfte.
Entweder hat der Vogel das immerhin fünfzig Meter hohe Haus überflugen und den Schiss milisekundengenau rausgedrückt, damit die kleine weisse Bombe genau auf der Scheibe einschlägt oder er flog das Fenster ungefähr auf gleicher Höhe an, machte dann sein Geschäft und zog hoch, bevor er in die Fassade einschlug.
Tiere sind eben doch Arschlöcher. Ich kann nicht müde werden, das zu betonen. Sie haben nur so ein gutes Image, weil sie nicht sprechen können.
Kackvogel, elender. Ich hoffe, er ist stolz.

Posted by banana at 03:36 EM | Comments (2)
März 21, 2010
Große Geschichten klein erzählt

Heute: Supermann rettet eine Rotte Nonnen

passant: "oh nein, diese brökelige u-bahnwand ist dabei, auf diese rotte nonnen zu fallen!"
supermann: "ich kümmere mich darum!"
*rett*, *rett*, *rett*, *rett*, *rett*
nonnen: "danke, supermann!"
supermann: "bitte."

Posted by banana at 08:57 EM | Comments (5)
März 19, 2010
Dass der des derf, dass der das derf, dass der das derf, dass der das derf, das nervt

Auch die Rentner verändern sich. Dabei fällt mir auf: Rentner ist auch so ein Palindrom, dass man von hinten auch lesen kann. Liest man es von hinten, dann heisst es Rentner.
Hausaufgabe: Denke Dir drei Worte aus, die man auch von hinten lesen kann. Ob es Sinn ergibt, ist egal. Schreibe sie auf einen Zettel (in Schmuckschrift!) und klebe den Zettel an eine Laterne.
Als Schüler sollte ich mal meine Religionshausaufgaben in Schmuckschrift machen. Habe ich nicht gemacht. Ich wusste nicht, was Schmuckschrift sein sollte und war totl traumatisiert, weil ich in Schrift in der Grundschule immer eine Drei hatte, weil ich Linkshändler bin. Da bin ich schon früh unterdrückt worden und schickaniert und noch so ein Wort, wo was das mir gerade nicht einfällt. Achso, diskreminiert war das Wort. Jetzt ist es mir doch eingefallen. Nein!!! Diskriminiert!!! Sakra!!!! Zement!!!! Ist Sakra die Kurzform von Sackratte?
Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, beim Schönschreiben, aber es sah immer sehr krakelig aus und weil wir Linkhänder nunmal die Angewohnheit haben, mit der Schreibhand über die frisch geschriebenen Worte zu wischen, sah alles total verschmiert aus und da habe ich immer eine Drei bekommen, ich armer Wurm.
MUTABOR!!!
Dabei strengte ich mir sehr an und ich machte auch Vergleiche mit den Leuten, die eine Eins in Schrift hatten. Ich lauerte ihnen auf, schlug ihnen in die Magengrube und klaute ihr Schönschreibheft, während sie kotzend am Wegesrand lagen und ihr trauriges Dasein bejammerten. Dann rannte ich weg, schloss mich auf dem Schulklo ein und verglich meine Schrift mit der Schrift der sogenannten Schönschreiber. Ich konnte von der Schönheit her keinen Unterschied erkennen. So bewies ich, dass ich nur eine schlechte Note bekommen habe, weil ich mit der "falschen", der nicht der "schönen" Hand schrieb. Ich verbrannte die Hefte und verpetzte die Weichlinge, wegen: Fehlendes Schönschreibheft, Verdacht auf: Hausaufgaben nicht gemacht, vulgo: BETRUG!!!
Aber, selbst, wenn ich nicht dazu aufgefordert worden wäre, die Hausaufgaben in Schmuckschrift zu machen (für "Reli", wie wir es nannten), dann hätte ich es nicht gemacht, da ich Hausaufgaben generell ablehnte, weil sie ein Konzept versinnbildlichen, dass mir gar nicht in den Kragen geht, nämlich: Hausarbeit.
Manchmal machte ich Schulaufgaben. Und zwar kurz vor dem Unterricht. Ich schrieb Sachen von meinen Mitschülern ab, die doof genug waren, sich daheim mit Schulscheiss zu beschäftigen. Dann lachte ich sie aus, aber nur heimlich, denn ich wollte ja was von ihnen.
Mir war es übrigens egal, ob die Aufgaben richtig oder falsch waren, denn nur wer manchmal auf etwas falsch macht, erhebt keinen Veracht.
Quatsch. "Erhebt keinen Verdacht" ist die falsche Formulierung.
Wie muss es richtig heissen? (Hausaufgabe (Für Pfeiffen))
Ja, das habe ich auch schon Mama gebeichtet und sie war etwas erstaunt darüber.
Unterm Strich kann ich diese Vorgehensweise allerdings empfehlen. Aber nur, wenn man daheim besseres zu tun hat (z.B. Hobbies, Weiber, Kokeln), wenn man einigermaßen gute Nerven hat und wenn die Schule sowieso lästig ist, weil man sie mit links rumklackst (vgl. falsche Formulierung, siehe oben).
Die Rentern übrigens haben sich verändert, weil: Sie packen nicht mehr direkt nach dem Einsteigen in den Zug ihre in von häufigem Gebrauch verwittertes Butterbrot eingewickelten Stullen und Äpfel aus, um sie einzuspeicheln und stundenlang an ihnen herumzumümmeln. So gesehen haben sie sich verändert. Stattdessen fragen sie sofort nach dem Einstieg danach, wo man etwas zu Essen kaufen kann.
Ob das eine Verbesserung ist, weiss ich nicht, das mögen andere beurteilen, die nach mir kommen. Vielleicht weiss das die mobile Brezelverkäuferin?
Was allerdings gleich geblieben ist: Sie stehen noch immer eine halbe Stunde vor Ankunft am Zielbahnhof vor dem Ausgang. Man könnte ja sonst den Ausstieg verpassen.
Ich halte es mit Bert Brecht:

Ich sitze am Straßenhang.
Der Fahrer wechselt das Rad.
Ich bin nicht gern, wo ich herkomme.
Ich bin nicht gern, wo ich hinfahre.
Warum sehe ich den Radwechsel
mit Ungeduld?

Variation (von mir):

Ich sitze im Schnellzug.
Der Rentner nagt am Brot.
Ich ess nicht gern von der Stulle.
Ich trink nicht gern vom Kaffee.
Warum erwarte ich die mobile Brezelverkäuferin
mit Ungeduld?

Hm. Versmaß schlecht. Schrift nicht leserlich. Reime nicht erkennbar.
Befriedigend.
Warum auch immer.

Posted by banana at 10:17 FM | Comments (5)
März 17, 2010
Laurentia, liebe Laurentia mein

Ach, wenn es doch erst wieder Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag wär und ich bei meiner Laurentia wär.

Was die wenigsten wissen: Eine Fahrt mit der "Sphinx" Achterbahn im Mitsui Greenland, Japan, dauert genau so lange, wie einmal das Lied "Auf der Mauer, auf der Lauer" singen, komplett von "Wanze" bis "" und wieder zurück. Das habe ich selbst ausprobiert und war sehr überrascht, als ich das Ergebnis erfuhr. Ich hätte entweder erwartet, dass das Lied länger ist oder die Fahrt kürzer. Allerdings glaube ich, dass das purer Zufall ist, denn das Lied ist in Japan praktisch unbekannt (das habe ich auch selbst ausprobiert) und die Achterbahn stammt auch nicht von einem deutschen Hersteller.

Was viele auch nicht wissen: Der Schreckliche Baumsteiger ist ein kleiner, gelber Frosch, der fünf Zentimeter lang ist. Erinnert mich etwas an den Hühnerhabicht. Dem hat man seine Schrecklichkeit auch nicht zugetraut, wenn man ihn gesehen hat. Aber wie der dann mit den Hühnern umgegangen ist - mein lieber Herr Gesangsverein!!! Der Palmendieb dagegen ist ein Krebs, der ganz schön groß ist.

Am Wochenende besuchte ich eine große Stadt. Da sah ich viele Touristen. Kunststück, bin ja selbst einer. Viele Touristen hatten Kameras, aber nicht so normale Knipskameras, sondern gleich so Dinger, die aussehen, wie Spiegelreflex, aber digital sind und da ergibt das mit dem Spiegelreflex ja eigentlich keinen Sinn. Ich habe übrigens auch einen Spiegelreflex: Immer, wenn ich mich im Spiegel sehe, muss ich kotzen. Aber zurück zu den Kameras: Ich hätte ja auch gerne so ein Ding, aber ich traue mich nicht, eines zu kaufen, weil: Ich mache nur Scheissfotos. Motivwahl, Licht, Beleuchtung, Winkel, Zeit, Komposition - alles komplett scheisse bei mir. Normalerweise achte ich darauf, dass die Sachen, die ich fotografieren will, in der Mitte sind und dann drücke ich ab. Wenn es schon zu spät ist, dann fällt mir dann auf, dass da zum Beispiel ein Ast vor den Landungsbrücken ist und die ganze Aufmerksamkeit des Betrachters erheischt. Dann tuts mir leid. Dann ist es zu spät. Aber, so ein gutes Bild macht sich eben nicht von alleine.
Ein anderer Grund, warum ich mir noch keine Superkamera gekauft habe, ist meine Armut, kombiniert mit dem Wissen, dass ich ohnehin zu faul wäre, so Fotopfund mit durch die Gegend zu schleppen und es dann daheim liegen würde, bis es runzelig wird, das Kamera. Es wäre also rausgeschmissenes Geld.
Ich beobachtete die Fotografen aber trotzdem und zwar war meine Beobachtung innen in mir drin voller gelber Missgunst. Aussen sah ich so aus, wie einer, der sich die Exponate anschaut (z.B. kaputtgeschossener Helm aus dem Krieg + MG 08/15 = sehr eindrucksvoll). Ich machte mir so meine Gedanken, z.B. "Da ist wieder so einer von diesen Möchtegernfotofuzzies. Päh päh päh päh päh!!! Macht sich wieder wichtig mit seinem Gerät. Ach, wie toll der Knipsen kann, dieser Pfeifferich! Da haben sie wieder so eine tolle teure Kamera und dann machen sie garantiert die letzten Scheissbilder, diese Stümper!!! Jaja! Päp päp päh häp päp häp glie!!! Glie!!!! Hauptsache erstmal das Geld für das Equipment raushauen, damit man schön teure Fotos machen kann, die trotzdem total scheisse sind!!! Glie!!! Diese blöden Hasenskroten! Und ich?! Ich stehe hier mit meiner Ritsch-Ratsch-Klick Funtze und muss mir bei jedem Bild dreimal überlegen, ob ich es schieße, weil ich sonst wieder einen Monat nix fressen kann, wegen der Scheiss Entwicklungskosten! Wieso?!?! Wieso?!?! Wieso habe immer nur ich so viel Pech!?!"
Das war jetzt ein Auszug der Gedanken, die ich mir machte.
Zusammengefasst: Es ist total ungerecht, dass andere Leute so viel mehr Geld haben, als ich. Und das es davon auch noch so viele gibt. Ich bin neidisch und will auch so eine Kamera, auch wenn mein fotografisches Können in keinerlei Relation zu den Möglichkeiten eines solchen Apparates steht. Ich würde aus auch schaffen Bilder zu machen, die das Bildnerische Equivalent zu einem Gesprächspartner sind, der einen mit offenem Mund anstarrt.
A propos. Die Fische im Zoo starten einen teilweise auch mit offenem Mund an. Zum Beispiel der Zitronenkugelfisch. Das hätte der mal lieber nicht machen sollen, denn so konnte man seine Hasenzähne sehen. Meine Fresse (hihi): Der sah vielleicht bescheuert aus. So jetzt kommt noch ein Semikolon; das edelste der Satzzeichen.
Später wollte ich dann nicht mehr so dringend eine teure Kamera, denn da hatte ich die Pfeilgiftfrösche entdeckt (vgl.: Schrecklicher Baumsteiger). Dann wollte ich einen Pfeilgiftfrosch.
Dann las ich, was die alles haben wollen, damit sie nicht verrecken und im Moment denke ich über die Anschaffung eines Buches nach.

Posted by banana at 03:30 EM | Comments (3)
März 12, 2010
Der sich für den Erhalt von Lemuren einsetzt

Ja, da schnappt doch der Tiger an der Wasserstelle! Ich bin schon wieder erkältet und schleppe mich den steinigen Weg der Besserung entlang.
Und was mache ich da als guter Sohn? Ich wickele mir einen Schal um den Hals. Damit der Hals schön warm ist.
So durchschreite ich die Bureaus und kontempliere, als aus einem der Räume ein Lachen erschallt. Ich folge dem Schall und stelle seinen Erzeuger zur Rede.
Der sagt mir, er habe einen Text von einem Amerikaner gelesen, in dem er sich über Eigenarten von Deutschen äussert und eine Eigenart der Deutschen wäre es, sich bei Krankheiten einen Schal um den Hals zu wickeln.
Ich tat natürlich so, als ob ich lachen würde, aber innerlich war ich todernst, weil mich die Frage durchbohrte, die so geht: Stimmt das? Ist das eine deutsche Eigenart? Bringt das Gewickel am Ende gar nichts?
Wer weiss es, wer weiss es?
Wer weiss es, wer weiss es?
Wer weiss es, wer weiss es?
Ich fühle mich mit Schal auf jeden Fall besser und bin auch davon überzeugt, dass es meiner Genesung dienlich ist, hauptsächlich, wegen der Bakterienabnutzung, die dadurch verschärft wird.

Posted by banana at 02:22 EM | Comments (12)
März 10, 2010
Alles ist super, alles ist wunderbar

Sowas aber auch. Die A44 kann nicht weiter gebaut werden, weil sie dann zwischen dem Schlafplatz und dem Jagdrevier einer vom Aussterben bedrohten Fledermaus liegen würde.
Ok, ich habe auch gedacht, dass das doch eigentlich kein Problem sein sollte, weil die Fledermäuse ja fliegen. Die laufen ja nicht zum Jagen. Da können die doch über die Autobahn drüber fliegen. Das Problem ist aber, dass die wohl ziemlich niedrig fliegen und dass die dann mit den Autos zusammenstoßen würden.
Naja, eigentlich ist es ja eher andersrum. Also, die Autos stoßen mit den Fledermäusen zusammen.
Finde ich ja gut, dass man Tiere schützt.
Warum aber hat so eine Feldermaus mehr zu sagen, als der Mensch, der ja - je nach Auslegung das Abbild Gottes, die Krönung der Schöpfung oder total super ist?
Klar - der Maus ist eine bedrohte Art, der Mensch nicht.
Was muss man also machen? Man muss dafür sorgen, dass der Mensch auch zu den bedrohten Arten gezählt wird. Dann kann man auf gleicher Augenhöhe diskutieren und hätte man nicht immer den Ärger mit den Viechern, die zu blöd sind, sich gescheite Jagd- und Schlafreviere auszusuchen.
Da kann man doch bestimmt was machen. Ist ja alles nur Definitionssache. Irgendwo gibt es bestimmt ein paar Völker, die kurz vor dem Aussterben sind. Und Mensch ist doch Mensch, oder? Alles andere wäre doch rassistisch.
Wieso ist denn da noch keiner drauf gekommen?

Posted by banana at 02:35 EM | Comments (12)
März 09, 2010
Junk (404)

Aus: Gespräche mit banana. Heute: Fremde Länder.
bna: Am Sonntag kam in der Sendung mit der Maus etwas über Südafrika.
Kollege aus Südafrika: Und? Was hast Du über Südafrika gelernt?
bna: Ich habe umgeschaltet.

Die Ursache, warum die meisten Menschen nicht zu Sympathieträgern werden, liegt tief in ihrer Persönlichkeit begründet, so sagt man. Es ist eben nicht jedem gegeben, auf einer Bühne bejubelt zu werden, während man mit Charsima um sich spritzt.
Auf der anderen Seite bekommt aber auch nicht jeder die Chance, republikweit sein wahres Wesen zu präsentieren und sich dabei zum Deppen zu machen.
Das muss man auch mal ganz klar auf der Habenseite vermerken, denn das wird oft vergessen, wenn man so über sein Schicksal nachdenkt. Ok, man ist kein Star, aber auf der anderen Seite lachen auch nicht alle über einen.
Was allerdings relativ häufig vorkommt, ist, dass jemand annimmt, er würde vor Charisma nur so spritzen, aber das, was beim Zuschauer ankommt, ist etwas anderes. Es ist - wie immer - eine Frage der Wahrnehmung.
Aber ich komme von Hölzchen aufs Stückchen auf Ästchen aufs kleine Ästchen, aufs Miniästchen aufs Superminiästchen und so weiter.
Wobei es natürlich heutzutage wesentlich einfacher ist, sich öffentlich zum Deppen zu machen, als zu strahlen, aber das liegt in der Natur der Sache und ausserdem müssen die Gerichtsshows ihre Darsteller ja auch irgendwo herbekommen.
Ja, die laufen noch. Das Verbrechen schläft eben nie. Zumindest nicht alle auf einmal.
Im Moment läuft die Sendung "Unser Star für Oslo", die ich voller Erdnüsse verfolge. Ich bin ja der Meinung, dass es sich gar nicht lohnt, nach Oslo zu fahren, aber das kann auch am Wetter liegen, das wir damals hatten.
Ich bin auch der Meinung, dass wir (vgl.: Deutschland) wieder total schlecht abschneiden werden beim Eurovision de la Song de Schansong European Contest Twelve Points, aber das ist ein anderes Thema und hat bestimmt nichts mit Musik zu tun, sondern natürlich komplett nur mit Neid und Missgunst und Telefontarifen und Vetternwirtschaft und Osten und Missverstandenheit. Womit wir wieder beim Thema wären.
Ich denke also, es ist relativ egal, welchen unserer Stars wir nach Oslo schicken, wir gewinnen keinen Blumentopf. Das meine ich auch gar nicht beleidigt oder so, sondern einfach als Anerkennung einer Tatsache.
Hä? Ich meine das als Anerkennung einer Tatsache. Naja. Ist nicht ganz sauber durchformuliert, schätze ich mal.
Ich denke trotzdem, wir (vgl.: Deutschland) sollten Lena schicken.
Ok, sagen einige. Lena sollten wir nicht schicken, die kann nur einen Stil singen.
Ok, sage ich dann. Das ist ja kein Wettsingen der Hochzeitssänger über zwölf Runden. In der Regel singt da jeder nur ein Lied, soweit ich das überblicken kann. Und Elivs kann auch nur diesen blöden, abgeschmackten Elvis-Stil singen. Und die Beatles. Ach, geh mir weg mit den Beatles!
Ok, sagen dann die einigen. Lena singt aber nur so abgefahrenes Zeug. Das ist gar kein Pop. Das ist nicht Grand Prix de la Schansong Twelve Point Song Contest kompatibel.
Ok, sage ich dann. Stimmt. Den Scheiss will ja auch keiner mehr hören. Und Lordi war auch nicht gerade Pop. Zumindest nicht im klassischen Sinne.
Ok, sagen dann wieder einige. Lena sing aber britisches Englisch und kein amerikanisches Englisch. Das könnte einige abschrecken oder was auch immer.
Ok, sage ich. Das stimmt. Ich weiss auch nicht, warum die sich diesen Londoner Akzent draufgeschafft hat. Ich schätze mal, entweder zu viel Kate Nash gehört oder mal Austauschschülerin da gewesen und schwer verliebt oder vielleicht ist das einfach schick im Moment. Und Takeo Ischi hat auch durchaus seine Bewunderer gefunden. Warum also nicht?
Ich denke, man sollte bei der Auswahl nicht so viel mit dem Kopf denken.
Hä? Mit was soll man den sonst denken, wenn nicht mit dem Kopf?
Ich finde, mal sollte sich bei der Auswahl von seinem Bauch leiten lassen. Ich fand Lena beim ersten Mal sehen super. Danach immer noch. Und die Zuschauer werden sie kurz zu sehen bekommen und sie auch mögen. Oder eben auch nicht.
Wir werden eh schlecht abschneiden.

Posted by banana at 01:46 EM | Comments (13)
März 05, 2010
The recordersmurf starts

Die Röstaromen können mich mal am Arsche lecken. Die fortschreitende Karamelisierung der Röstaromen geht mir total auf den Saque die Nüsse. Es sind doch vor allem die Geschmacksträger, die entlastet werden müssen.
Aber viel wichtiger scheint mir folgende Frage zu sein: Wenn man einen Strumpf stopft, bringt man dann einen Schlumpf um?

Posted by banana at 01:09 EM | Comments (6)
März 03, 2010
Spargonauten aufgepasst: Spargelsaison steht in den Löchern

Wisst Ihr, was komisch ist?
Diddi Hallerforden!

Nein, im ernst.

Wisst Ihr, was komisch ist? Dass man nicht überall dick wird.
Am liebsten wird man als Mann vorne am Bauch dick und als hinten Frau am Popo. Aber niemand wird zum Beispiel an den Schienbeinen dick. Oder am Pimmel oder an der Mumu. Das wär doch mal was! Wenn man so einen dicken Penis bekommen würde vom vielen Essen. So dick, wie ein Brötchen oder eine Rindsroulade oder sowas. Das wäre doch mal was.
Oder oben auf dem Kopf. Da wird man auch nicht dick. Ei, was wäre das für eine interessante Entwicklung, wenn man oben auf dem Kopf dick werden würde. So, wie ein Kamelhöcker, aber auf dem Kopf oben drauf.
"Mist!" würde man dann sagen. Beziehungsweise "Super! Wieder eine Mützengröße abgenommen".
Manche Leute würden dann einen ganz schön schweren Kopf haben, wenn man auf dem Kopf fett ansetzen würde. Und damit würden sie superstarke Halsmuskeln kriegen. Dann wäre es ganz schön schwer, das Gleichgewicht zu halten, weil der Schwerpunkt natürlich weit nach oben rücken würde. Dann würden manche Dickköpfe ganz schön durch die Gegend stolpern und teilweise gar nicht mehr da hinlaufen, wo sie hinlaufen wollen, sondern dahin laufen, wo sie aus Gewichtsausgleichungsgründen hinlaufen müssen.
Das wäre doch mal lustig, findet Ihr nicht?
Hm. Rindsrouladen würde ich auch gerne mal wieder essen. Mit Rotkraut und Knödelklößen.
Gestern habe ich mir etwas Corned Beef in der Pfanne angebraten und dann aufs Brot getan. Das war auch sehr lecker. Hätte ich gar nicht gedacht. So muss zum Beispiel Käse mit Birne erfunden worden sein.

Posted by banana at 02:45 EM | Comments (6)
März 02, 2010
Me and the farmer get on fine

Seien wir doch mal ehrlich: In Farmville weiss man nie so richtig, was man anbauen soll, um den maximalen Gewinn oder die maximale Erfahrung zu ergattern. Which plant is the best bang for the buck könnte man auch sagen, aber das sollte man natürlich nicht machen. Zumindest, wenn man vorher nicht gescheit Deutsch gelernt hat, beziehungsweise keine Zeit dazu hat, sich die elementaren Regeln der Rechtschreibung reinzuziehen, so, wie ich.
Ich wusste nie so richtig, mit welcher Pflanze ich bei Farmville möglichst effektiv Erfahrung schachern kann und deswegen habe ich diese praktische Tabelle zusammengestellt.
Die kann man übrigens sortieren, wenn man auf die entsprechende Kopfzelle klickt. Das klappt aber nicht beim Namen des Gewächses, weil ich es da ausgeschaltet habe, ich komischer Typ, ich.


NameCostSell forHarvest inXP GainedTimes per dayProfit per patchProfit per dayXP per day
Strawberries1035416.001060.0012
Eggplant25884820.504824.001.5
Wheat351157220.3621.671
Soybeans15632421.003333.003
Squash401214820.506633.001.5
Pumpkins3068813.002369.006
Artichokes702049620.2511929.750.75
Rice45961212.003672.004
Raspberries20462012.0011132.0012
Daffodils601354820.506030.001.5
Cotton752077220.3311739.001
Cranberries55981012.402867.204.8
Bell Peppers751984820.5010854.001.5
Peppers701622421.007777.003
Morning Glory601231212.004896.004
Aloe Vera5085614.002080.008
Pineapples952424820.5013266.001.5
Red Tulips751592421.006969.003
Pattypan Squash651601611.5080120.003
Blueberries5091416.0026156.0012
Watermelon1303489620.2520350.750.75
Grapes852702421.00170170.003
Tomatoes100173813.0058174.006
Pink Roses1202544820.5011959.501.5
Potatoes1353457220.3319565.001
Carrots1102001212.0075150.004
Coffee1202431611.50108162.003
Corn1503807220.3321571.671
Sunflowers1353152411.00165165.002
Ghost Chili80136614.0041164.008
Cabbage1403884820.50233116.501.5
Green Tea1051911012.4071170.404.8
Black Berries75117416.0027162.0012
Red Wheat1804497220.3325484.671
Lavender1603844820.50209104.501.5
Sugar Cane165239813.0059177.006
Peas1903812431.00176176.004
Yellow Mellon2055289620.2530877.000.75
Onion1702751212.0090180.004
Broccoli2004734820.50258129.001.5
Lilies1953692421.00159159.003
Acorn Squash1752581012.4068163.204.8
Asparagus2203571621.50122183.004.5
(Bei den Erfahrungspunkten ist die Erfahrung, die man fürs Pflügen bekommt, mit eingerechnet)


Und? Ist man jetzt schlauer? Nicht wirklich würde ich sagen.
Einige Dings sind allerdings ganz interessant. Dass die Pflanzen mit kurzer Anbauzeit bei der Erfahrung vorne liegen, ist nicht weiter überraschend. Wenn man alle vier Stunden Erdbeeren ernten kann, dann kann man das sechs mal am Tag machen. Das macht schonmal 6 Erfahrungspunkte pro Tag. Weil man für das Pfügen der Erde nochmal jeweils einen Erfahrungspunkt bekommt, macht das satte 12 Erfahrungspunkte pro Erdbeerfeld pro Tag.
Theoretisch.
Praktisch ist das nicht zu schaffen, wenn man nicht beruflicher Farmville Spieler ist, oder sein Leben davon abhängt.
Man müsste nämlich, um auf einen Erfahrungsgewinn von 12 Punkten pro Erdbeerfeld zu kommen, alle vier Stunden genau pünktlich seine Erdbeeren ernten und zwar Tags und Nachts und in einer Zeit von null Minuten.
Wenn ich mir es so überlege, dann wäre das vielleicht was für Eltern mit kleinen Kindern.
Überraschend fand ich, wie gut in diesen Zusammenhang die Himbeeren abschneiden. Obwohl man für das Anbauen selbst keinerlei Erfahrungspunkte bekommt, bekommt man für das Pflügen nach zweistündiger Wachszumzeit jeweils einen Erfahrungspunkt. Macht 12 Erfahrungspunkte pro Tag. Und keinen Schlaf. Oder was man sonst so mit seinem Leben anstellt.
Unterm Strich scheinen mir die Erbsen die Frucht der Wahl zu sein. Man muss sie nur einem am Tag ernten, bekommt pro Tag und Feld dafür aber 4 Erfahrungspunkte und immerhin 176 Gelddings. Das scheint mir ein guter Kompromiss zwischen gutem Ertrag und guter Ausbeute zu sein.
Wer mehr möchte und wirklich alle vier Stunden Klickorgien feiern möchte, der kann tagsüber Pflanzen mit kurzen Gedeihzeiten abbauen und über Nacht dann etwas entspanntere Samen sähen.
Pflanzte man Beispielsweise um 9:00h, 13:00h und 17:00h Black Berries (ich glaube, das sind Brombeeren) und dann um 21:00h Zwiebeln, dann hätte man pro Tag und Feld 8 Erfahrungspunkte und 171 Gelddings.
Zum Vergleich, das wäre weniger Geld, als bei den Erbsen, aber doppel so viel Erfahrung.
Interessant, was?
Posted by banana at 12:50 EM | Comments (9)
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