Februar 26, 2010
Projekte managen mit Excel

Eins vorweg: Ich bin dafür, dass endlich ein Gesetz erlassen wird, dass man zum Durchsurfen des Internetzes zwei Programme benutzen muss: Dem Brauser muss unbedingt noch ein Sauser zur Seite gestellt werden. Was der macht, ist mir herzlich egal, es macht ja sowieso jeder, was er will, aber dann kann man endlich durch das Internet Sausen und Brausen. Dafür sollte man doch einiges in Kauf nehmen. Oder etwa nicht? Wollen Sie etwa sagen, dass ich da jetzt nicht recht habe? Ausserdem werden doch im Moment so viele schwachsinnige Internet-Gesetze erlassen, da dürfte es doch auch kein großes Problem sein, den SauserBrauser durchzubekommen.

gnomiegnomie.gif

Das schöne am Internet ist, dass man schreiben kann, was man will, auch wenn es keine Sau interessiert. Natürlich kann man nicht schreiben, was man will, denn das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Aber man kann total langweilige Sachen schreiben, die keine Sau interessieren.
Zum Beispiel, dass ich gestern endlich dieses oben abgebildete Achievement beim Spiel Left 4 Dead 2 bekommen habe. Auf Englisch heisst es "Guardin' Gnome" und um es zu bekommen, muss man zuerst an einer Schießbude genug Punkte bekommen, um den Gartenzwerg zu gewinnen und dann muss man den Gartenzwerg bis ans Ende des Levels herumtragen. Der Gartenzwerg heisst "Gnome Chompski", was eine Anspielung auf den berühmten Mann ist, der Naom Chomsky heisst, aber das nur am Rande.
Jetzt klingt es nicht so schwer, einen Gartenzwerg in einem Computerspiel zu tragen, aber da gibt es einige Faktoren, die die Sache ziemlich erschweren. Die meisten davon sind Untote, die einen Umbringen wollen. Wenn ich richtig informiert bin, dann wollen die das, weil sie einem das Gehirn wegessen wollen, aber da kann ich mich irren.
Man spielt jeweils zu viert gegen ungefähr Hunderttausend Zombies und wenn einer den Zwerg tragen muss, dann kann er keine Zombies kaputtschießen. Er kann zwar mit dem Zwerg nach den Zombies hauen, aber das hat relativ wenig Auswirkungen.
Wir haben es aber trotzdem geschafft. Wir haben Chompsky bis zum Ende getragen. Auch, wenn nur ich als einziger der vier überlebt hat, war es doch ein schönes Gefühl und ich möchte mich herzlich für die Unterstützung bedanken.
An einer Stelle war es knapp. Ich hatte mich und den Zwerg in den Schutzraum gerettet, den alle Spieler betreten müssen, um zum nächsten Abschnitt des Level zu gelangen und sah, wie meine Mitstreiter draussen ziemlich an den Zombies zu knabbern hatten (haha). Einer lag auch schon am Boden und wurde getreten und gehauen und da lies ich den Zwergi fallen und ballerte mit meiner Maschinenpistole auf den Zombies rum. Alles ging sehr schnell und plötzlich waren meine Mitüberlebenden auch schon im Schutzraum und einer von ihnen schloss die Tür. Ich hatte große Angst, dass der Zwergi ausserhalb des Schutzraumes geblieben war und weinte und flehte stark usw. Zum Glück war Chompsky aber nicht ausserhalb des Schutzraumes gelandet, aber fast. Er lag unter dem Tisch, der vor die Tür geschoben worden war, um den Eingang zu verbarrikadieren. Doch ich kam nicht an den Gartenzwerg heran! Erst nach mehrmaligem Probieren konnte ich ihn aufklauben und herzen und liebhaben und drücken und springen und freuen (mich).
Dann spielten wir weiter und alles wurde gut. Am Ende war es nochmal knapp. Das war, als alle anderen getötet wurden. Ich wurde nicht getötet, denn ich war schon im Rettungshubschrauber und tat einen Teufel, ihn wieder zu verlassen.
Das war ein schöner Abend.

Posted by banana at 02:24 EM | Comments (5)
Februar 25, 2010
Gesucht: Superer Leiter (m)

Also, ich bin ja dafür, dass man in öffentlichen Verkehrsmitteln so Knöpfe einbaut, mit denen man sich als Schwarzfahrer selbst anzeigen kann. Das wäre wirklich praktisch und man würde eine Menge Geld sparen. Zumindest, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.
Wenn man sich dann selbst als Schwarzfahrer anzeigen will, dann drückt man den Knopf und wird von einem Automaten aufgefordert, den Preis einzuwerfen, den der reguläre Fahrschein gekostet hätte, wenn man ihn vor der Fahrt gelöst hätte. Von mir aus dürfte der Automat dafür auch in Text und Bild unfreundlich sein.
Das wäre doch super, oder?
Dann fährt man so und dann sieht man Personen einsteigen, die verdächtig nach Kontrolleuren aussehen und dann geht man schnell zum Automaten, drückt drauf, wirft 2,50€ ein und fährt dann unbehelligt bis zu seinem Ziel. Wenn keiner kommt, drückt man halt nicht drauf.
Oder, wenn man etwas abgezockter ist, dann wartet man, bis die Kontrolleure andere Leute kontrollieren und drückt dann erst auf den Knopf. Oder man wartet, ob man es noch schafft, vor der Kontrolle an der nächsten Haltestelle auszusteigen und wenn nicht dann drückt man.
Wenn man drücken wollte, es aber nicht mehr geschafft hat, weil die Schlange vor dem Automaten zu lang war, dann muss man die Betreibergesellschaft auf Schadensersatz verklagen. Oder wenn die Kontrolleure nicht auffällig genug kontrolliert haben und mir somit die Chance genommen haben, mich selbst als Schwarzfahrer zu melden, dann muss man vielleicht die Kontrolleure verklagen, damit man die Strafe wiederbekommt.
Das wäre doch super und würde, wie gesagt, vielen Leuten viel Geld sparen, dass sie für andere Sachen ausgeben könnten und so die Wirtschaft ankurbeln könnten.
Bei der Steuerhinterziehung gibt es das ja auch schon und es erfreut sich auch großer Beliebtheit.

Posted by banana at 12:02 EM | Comments (5)
Februar 24, 2010
Give peas a chance

Es ist aber auch wirklich verwirrend. Man muss auf so viel achten, dauernd ändert sich was und oft weiss man auch gar nicht, wo man nachschlagen muss, wenn man es genau wissen will. Wie hoch ist die Abgeltungssteuer, welche Plakette muss ich mir aufs Auto kleben, damit ich nach Frankfurt fahren darf, bei welchem Arzt habe ich schon meine Praxisgebühr bezahlt und in welchem Quartal und wie schreibt man eigentlich "sonntags nachmittags" im Moment gerade?
Nur ein paar Sachen bleiben einem im Gedächtnis und das sind meistens die falschen. So geht mir das zumindest. Der Präsident ist auch schon ganz durcheinander und unterschreibt das Stoppschildgesetz, das alles gut machen wird, obwohl es die Verantwortlichen eigentlich gar nicht mehr haben wollen.
Ich finde, es ist durchaus entschuldbar, wenn man ein paar Dinge durcheinanderbringt und sich nicht alles merken kann. Vor allem nicht so langweilige Sachen, wie die Gesetzeslage oder historische Fakten.
Aber eins habe ich mir gemerkt, nämlich, dass der Beckstein letztes Jahr gesagt hat, dass es ok wäre, wenn man auf dem Oktoberfest 2 Liter Bier trinken würde und dann mit dem Auto nach Hause fahren würde. Das habe ich mir gemerkt. Das war irgendwie sehr plakativ und sehr konkret. Ich denke, daran hat sich auch die Bischöfin erinnert und sich auch daran gehalten. Ich habe das mal mit dem Promillerechner nachgerechnet. Das kommt ungefähr hin, vom Wert. Und ausserdem sollte da mal langsam ein Gesetz her, das bestimmt, dass man Geistliche nicht an irdischem Recht misst. Der Bedarf wäre durchaus da und ausserdem gehört Wein trinken (vgl.: Das ist mein Leib, das ist mein Blut) ja auch irgendwie zum Handwerk.

Posted by banana at 09:07 FM | Comments (9)
Februar 16, 2010
Und Rindswurst und Schwindsucht und Rindswurst und Schwindsucht

Manchmal, wenn ich so in meinem Park sitze und den Gärtner beim Rasenmähen kontrolliere, dann kann ich nicht anders, als darüber nachzudenken, warum ich so ein komischer Typ bin. Und wie ich dann so denke, lande ich früher oder später bei meinem Kopf. Vielleicht, weil der Kopf das Denkgehäuse ist, dass um den Denkapparat, nämlich das Gehirn herum gebaut wurde.
Ich habe bis heute drei Theorien entwickelt, um meine Komischtypheit zu erklären.
Erstens: Um mein Gehirn hat sich nach und nach eine Schicht aus Nasensekret gelegt, die dann getrocknet ist. Mein Gehirn ist also runderhum von getrockneten Popeln umgeben und somit nach aussen abgeschirmt. Das schützt mich zwar vor Ausserirdischen, die meine Gedanken lesen wollen, reflektiert meine Denkblitze aber auch in unvorhersehrbarer weise, da die Oberfläche des Poppelinhelmes sehr unregelmäßíg stukrutiert ist. Es kommt damit teilweise zu Rückkopplungen und Interferrenzüberlagerungsschwingungbeeinflussungen, die manchmal etwas merkwürdig sind und an Mürbteig erinnern.
Ich versuche dann, mit spitzen Fingern sehr tief zu popeln, des Rotzbalons habhaft zu werden und ihn in einer ruckartigen Bewegung aus dem Schädel zu ziehen und mein Gehirn damit zu befreien. Ganz ähnlich der Technik, wie die Balsamierer früher den Pharaonen das Gehirn aus der Nase gezogen haben, nur etwas anders: Ohne das Gehirn rauszuziehen und alles in einem Stück. Danach werde ich mich frei fühlen und das Exponat einem angesehenen Museum zur Verfügung stellen.
Dabei muss ich natürlich aufpassen, dass mich niemand filmt und das Filmmaterial ins Internet hochläd.
Zweitens:
Eines meiner Nasenhaare weigelt kontinuierlich gegen den Strom, in die falsche Richtung, nämlich nicht aus dem Loch heraus, sondern in den Schädel hinein. Dieses Haar ist in mehrerer Hinsicht entstellt: Es wächst in die falsche Richtung, es ist sehr stark gebaut und es wächst sehr lang und schnell. Durch diese Eigentschaften ist es diesem Haar gelungen, tief in mein Gehirn reinzupieksen und wie es der Zufall so will, hat es im Gehirn auf einen großen Schalter gedrückt, der alles etwas durcheinander gebracht hat. Mehrere Synapsen wurden total aus der Umlaufbahn geworfen und machen jetzt, was sie wollen, ohne, dass man etwas dagegen tun könnte.
Bei jedem Besuch beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt, versuche ich, sie unter Vorwänden dazu zu bringen, mir sehr tief in die Nase zu schauen. Ich sage zum Beispiel "Mein vorderer Stirnlappen juckt ganz heftig, könnten Sie mich dort mal bitte mit Ihrem eisernen Haken kratzen". Meistens klappt das aber nicht. Ich träume davon, dass die Ärztin das fiese Haar mit ihrem Haken zu fassen bekommt, es zu einer Schlinge dreht und es dann aus meinem Gehirn und schließlich aus meinem Nasenloch herauszieht. Dabei muss sie sich mit beiden Beinen am Behandlungsstuhl abstützen und das endlich frei gewordene Haar klatscht feucht und schwarz auf das Bestecktablett. Die bereit stehenden Feuerwehr kommt und trennt das Haar mit der Axt von meiner Nase.
Danach geht es mir besser, ich bin zwei Pfund leichter und meine Gedanken verlaufen gerade, wie ein Laserstrahl im Vakkum.
Drittens:
Ein Plastikteil steckt in meinem Kopf und sondert kontinuierlich Weichmacher ab, die auch meinen Verstand ganz weich und knodderförmig machen.
Als Kind hatte ich Spaß daran, an einem Modellflugzeug zu saugen. Ich hielt die untere Geschützkanzel an meinen Mund oder vor meine Nase und sog heftig die Luft durch das Flugzeug ein. Warum ich das machte, weiss ich nicht mehr genau. Der Klebstoff war auf jeden Fall schon getrocknet.
Eines Tages begab es sich, dass ich bei dieser Beschäftigung ein mir unbekanntes Plastikteil, dass der Modellbauer offenbar nicht sorgfältig genau befestigt hatte, nasal aspierierte. Seitdem habe ich dieses Teil nicht mehr gesehen und glauben sie mir, vor allem in der Anfangszeit war die Sehnsucht groß.
Jetzt habe ich schon über dreissig Jahre vermutlich ein MG 81 im Kopf, das mich langsam aber sicher um den Verstand bringt und ich hoffe, dass es irgendwann mal wieder zutage kommt. Hoffentlich nicht gerade in einem unpassenden Moment, zum Beispiel, wenn ich eine wichtige Prüfung überstehen muss.

Posted by banana at 01:36 EM | Comments (11)
Februar 12, 2010
Darauf ein Tsaziki

Neulich war ich im Kino und wurde daran erinnert, warum ich nicht so gern ins Kino gehen: Wegen den Leuten, die da auch sind.
Ich war zum Beispiel mal in der englischen Nachmittagsvorstellung von Barman gegen Joker und da war ich praktisch alleine im Kino. Das war schön. So ganz ohne andere Leute. Ich habe zwar nichts verstanden, aber das ist dann wohl der Preis, den man zu zahlen verlangt wird von einem.
An der Kasse wurde ich gefragt, ob ich lieber vorne oder hinten sitzen möchte. "Hinten" habe ich gesagt, weil ich in diesem Moment total vergessen hatte, dass hinten immer die Deppen sitzen. Das kennt man ja vom Schulbus. So lange man selber einer von den Deppen ist oder man ein Depp sein will, ist das super, aber nicht, wenn man total vernünftig ist und auch ein verantwortungsbewusstes Individuum von der Gesellschaft.
Ich nahm also auf dem mir angetrauten und auch von mir mit hart verdientem Papiergeld bezahlten Platz in der vorletzten Reihe platz und begann, die Spannung aufzubauen für den Film der bald folgen sollte.
Da kam eine Meute herein und mir war klar, das ist so eine Meute, die in der letzten Reihe sitzt. Es waren angehörige, der sogenannten "Jugend von heute". Sie waren viele, ungefähr acht (so genau weiss ich das nicht mehr) und sie hatten alle eine Coca und alle ein Poppkorn. Sie hatten auch ihre Betreuerin dabei, aber die hatte nichts besseres zu tun, als sich ganz an den Rand der Meute zu setzen, weit weg von mir.
Diese total verzogenen Lümmel waren wahrscheinlich nicht sehr schlau. Ich vermute, es waren Kinder aus dem Heim, die zum ersten Mal geschafft haben, ihren Poppo alleine abzuputzen und deswegen als Belohnung ins Kino gehen durften. Und sogar mit Poppkorn und Coca, weil sie hinterher das Arschpapier runtergespült haben und nicht in den Papierkorb getan haben oder sich die Nase damit abgeputzt haben oder ihr Salamibrot damit eingewickelt haben. Sozusagen als kleine Extrabelohnung obendrauf, die ich dann natürlich früher oder später mit meinen hart verdienten Steuern bezahlen muss. Na, dankeschön.
Einer der Rotzlöffel holte sein Handy raus. Aha, dachte ich mir, sowas kann man sich also heutzutage auch schon leisten, wenn man doof ist, das ist ja sehr interessant.
Mit dem Handy spielte er dann Witze ab, die immer von meiner Mutter handelten und die von monotoner Männerstimme vorgetragen wurde, z.B. "Deine Mutter hat so lange Achselhaare, dass es aussieht, als hätte sie zwei Hippies im Schwitzkasten." Ich finde es nicht gut, dass die Witzindustrie diesen total dummen Leuten auch noch Wasser auf die Mühle gibt, auf der steht "habe keinen Respekt". Das ist wirklich traurig und deswegen habe ich auch nicht gelacht.
Diese Idioten, die da hinter mir saßen scheinen sehr lange geübt zu haben, wie man Krach macht, denn sie haben es sogar geschafft, sehr laut ihr Poppkorn zu essen (Tütenrascheln, mit offenem Mund kauen) und auch bei Trinken der Getränke machte es immer so *schnorchel* *schnorchel*.
Leider hatten diese Sextaner (obwohl ich stark bezweifele, dass die schonmal eine Schule von innen gesehen haben) sehr kleine Blasen. Deswegen musste einer nach dem anderen während der Vorstellung auf das Klo. Natürlich kündigten die das alle vorher 3-4 mal an mit den Worten "Oh man, ich muss pissen" und natürlich gingen sie auch nicht. Waren ja keine Mädchen.
Als sie dann vom Klo zurück kamen, was natürlich nicht so lange gedauert hat, weil ihre Blasen sehr klein sind (ich vermute es besteht ein Zusammenhang zwischen der Größe des Gehirnes und der Größe der Blase), da fragten alle erstmal, was in der Zwischenzeit passiert war und die anderen erzählten das auch. Das fand ich interessant, denn diese Gören schienen doch so eine Art Kurzzeitgedächtnis zu haben, in das sie Dinge zun konnten, die auf der Leinwand passierten.
Aber dieses Ding, was diese Spunde als Gedächnis benutzen, schien nicht immer so gut zu funktionieren, denn alle Dinge, die von ihren Ganglien als Witz verstanden wurden, mussten vom Mund wiederholt werden. Ich weiss (weil ich das in der Schule gelernt habe), dass man durch Wiederholung lernt. Wahrscheinlich haben sie das deswegen gemacht.
Das war alles sehr störend für den Film. Oder eher für mein Anschauen von dem Film. Das nächste Mal, wenn ich ins Kino gehe, dann setze ich mich wieder nach vorne, wo die Reifen sitzen. Oder ich gehe nicht mehr in Offenbach.

Posted by banana at 12:18 EM | Comments (5)
Februar 10, 2010
Diese Suppe hat mich beleidigt

Gibt es in Osteuropa eigentlich Buchstabensuppe mit kyrillischen Buchstaben? Und wie ist das in China? Da bekommt man ja nie alle Nudeln zusammen, wenn man den kompletten Satz haben will. Und ausserdem wäre es doch bestimmt total unwirtschaftlich, wenn man 10.000 Maschinen für die unterschiedlichen Nudeln unterhalten müsste.
Sowas kommt natürlich nie in der Sendung mit der Maus. Typisch.
Ansonsten häufen sich die Skandale. Da musste zum Beispiel jemand bei der Bundeswehr rohe Schweineleber essen und Alkohol bis zum Erbrechen trinken. Und jetzt gebe ich es zu: Auch ich musste bei der Bundeswehr rohes Schweinefleisch essen und auch rohe Kartoffeln: Im Biwak bekamen wir Zutaten, um uns selbst ein Essen zuzubereiten: Schweineschnitzel und Kartoffeln. Und ich habe es einfach nicht auf die Reihe bekommen, mir das Zeug zu kochen, weil ich den Esbitkochern nicht anbekommen habe.
Das mit dem Alkohol bis zum Erbrechen habe ich aber freiwillig gemacht. Wenn ich mich richtig erinnere.
"Esbit" steht übrigens für "Erich Schumms Brennstoff in Tablettenform". Eine prima Eselsbrücke für Leute, die sich nicht merken können, ob man das mit t oder d am Ende schreibt.
Dann war da noch das Mädchen, die in ihrem Buch unter anderem von einem Blogger abgeschrieben hat, der ein Buch in einem kleinen Verlag rausgebracht hat und deren Vater ein bekannter Kulturschaffender ist und so weiter und so fort. Dazu schreibe ich aber nichts. Da schreiben schon andere genug dazu und meine Meinung ist noch nicht so richtig eingedickt.
Aber das schöne ist ja, dass niemanden meine Meinung wirklich interessiert.

Posted by banana at 10:50 FM | Comments (12)
Februar 05, 2010
Niemand hat uns lieb

Ich finde das ja ganz schön rückständig, mit der Steuersünder-CD. Wer benutzt denn heute noch CDs? Sollte das nicht wenigstens eine DVD, wenn nicht gar eine Blu-Ray oder ein USB-Stick sein? Gibt es das nicht online?
Da kann man mal wieder sehen, wie rückständig und technikfern diese Politiker sind. Die würden sich wahrscheinlich auch mit einer Liste begnügen, die auf Papier gedruckt worden ist. Eine Liste, die von einem kleinen, wütenden Neunnadler mit Stachelwalzenvorschub auf Endlospapier gebrüllt worden ist. Das hätten die wohl am liebsten. Sowas schwebt denen wohl vor. Stattdessen geben sie sich pseudomodern und wollen es als CD haben.
Oder vielleicht eine Diskette, auf die nur 1,44MB draufpassen, wenn überhaupt. Aber nur wenn es hoch kommt. Nur, wenn es sehr hoch kommt, dann geben die sich mit der Diskette zufrieden. Vielleicht auch mit so einer guten, alten Floppy Disk, wo nur 180Kilobyte draufpassen. Wobbel, wobbel. 180Kilobyte. Ich lach mich schlapp. Die kann ich mir ja schon fast im Kopf merken, die 180Kilobyte. Ansonsten gerne die ausgeschriene Liste.
Lochkarten!
Genau! Lochkarten.
Aber auf der anderen Seite ist es ja gut, wenn die eine CD haben. Da passen ja mehr Steuersünder drauf. Aber auf eine BluRay hätten noch mehr Steuersünder draufgepasst. Dann hätte man vielleicht das Geld wieder reinbekommen, dass die Banken verloren haben.
Obwohl.
Die kriegen das dann ja eventuell wieder über staatlich finanzierte Boni wieder ausgezahlt. Da kann man sich auch den Verwaltungsaufwand sparen.
Ansonsten dachte ich eigentlich, dass diese großen Autos, die Geländeautos nachmachen, eigentlich für rauhere und rutschigere Untergründe und Straßenverhältnisse gemacht worden sind. Das scheint aber nicht ganz zu stimmen. Sie scheinen in erster Linie dazu gemacht zu sein, Platz wegzunehmen und andere zu blockieren und ihnen auf den Saque zu gehen. Vielleicht das Auto als Aufschrei "Schau her, es gibt mich", so als in blecherner Pissfleck am Gartenzaun der anderen.
Anders kann ich mir nicht erklären, warum ich gerade immer Cayennes und X5 auf verschneiten Straßen überholen muss, weil sie mit 20 Sachen auf der Bundestraße rumoxidieren.
Naja, auf der anderen Seite liegt das wahrscheinlich auch wieder weniger an den Autos, als an den Fahrern.
Da sind wir wieder am Ausgangspunkt: Von mir aus alles verbieten und nur Ausnahmegenehmigungen verteilen.

Posted by banana at 11:11 FM | Comments (19)
Februar 02, 2010
Ri- , Ra-, Ruff, wir fahren in den Zoo

Erstmal Nerd-Witze.
Gran Turismo 5 für die Playstation 3 ist mal wieder verschoben worden. Jetzt soll es die Spielen zum Weihnachtsfest 2010 beglücken. Der Grund für die andauernden Verschiebungen ist jetzt auch durchgesickert: Man hat den Trabant als spielbares Fahrzeug aufgenommen und der hat nunmal eine Lieferzeit von 18 Jahren.
Nicht bestätigt haben sich Gerüchte, dass das Spiel in "Duke Nurismo" oder "Gran Turismo forever" umbenannt werden soll.
Jetzt noch eine andere Nachricht. Ich habe heute den Beweis geliefert bekommen, dass Ernie und Bert tatsächlich eine gleichgeschlechtliche Beziehung führen.
§§a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gcyi9lTxBLA">Schaunsemalhier§§/a>.
In diesem Lied schlägt Schlemihl Ernie vor, das O seiner Frau zu schenken und Ernie fragt daraufhin "Bert?"
Also bezeichnet Ernie Bert als seine Frau.
So ist das nunmal und das ist auch gut so.

Posted by banana at 08:54 EM | Comments (0)
Februar 01, 2010
Das ist der neueste Tanz

Wenn ich eine online-Partnersuchungsbörseninternetseite benutzen wollte, dann wüsste ich schon, welche ich nehmern würde. Lieder kann ich mir den Namen nicht merken, aber das ist nicht so schlimm, denn die Werbung läuft alle Augenschläge auf meinem bevorzugten Männersender.
Der Grund dafür, warum ich mir diese online-Partnersuchungsbörseninternetseite aussuchen würde, ist klar. Da sagt nämlich eine Frau einen Satz, der mich sofort überzeug hat:
Bedingungslos so geliebt zu werden, wie man wirklich ist: Großartig.
Das finde ich sehr überzeugen, denn auch ich bin großartig und diese, mir eigene Großartigkeit wurde in der Vergangenheit oftmals nicht angemessen wertgeschätzt. Das Problem ist natürlich nur, dass ich natürlich keine andere Großartigkeit neben mir dulde, weil: Das ist mir zu anstrengend.

Posted by banana at 12:11 EM | Comments (4)
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