Beim Achterbahnfahren darf man in der Regel kein Gepäck mitnehmen, damit einem selbst und anderen der Schrott nicht um die Ohren oder auf den Kopf fällt. Deswegen muss man sein Gepäck in der Achterbahnstation irgendwie ablegen.
Das wird auf unterschiedliche Arten ermöglicht. In Japan zum Beispiel erblickte ich diesen Korb, in den man seine Sachen während der Fahrt legen kann.

Aber es ist kein normaler Korb, wie diese Ausschnittsvergrößerung zeigt. Es ist ein Design-Objekt.

Achso.
Manche Menschen sind übrigens der Meinung, dass man doch Gepäck mit auf die Achterbahnfahrt nehmen kann.

Japan mag ja ein schönes Land sein, wenigstens von der Form her auf der Landkarte, auf der es sich dem geneigten Fernwehigen als ein lächelnder, mit Spinat verkleckster Mund präsentiert, aber das Essen dort ist für den westlichen Menschen schlicht eine Zumutung.
Da die Japaner nicht in der Lage sind, richtiges Gemüse, wie zum Beispiel Kartoffeln oder Bohnen anzubauen und auch bei der Viehzucht nicht gerade die Hellsten sind, gibt es nur zwei Nahrungsmittel: Fisch und Algen. Gerne auch Algen mit Fisch und - wenn das Postschiff aus Korea kommt, dann gibt es auch Reis. Und getrockneten Fisch.
Dabei ist der Japaner durchaus einfallsreich. Mal wird der Fisch in die Algen eingewickelt, mal wird er damit ausgestopft. Nach Japanischer Sichtweise wird dann übrigens die Alge mit dem Fisch eingerollt.
Ja, so ist das da.
Diese minderwertige Diät führt dazu, dass die Japaner ständig diarrhoetisch sind. Der Flotte Otto ist sozusagen bei denen ständig zu Gast.
Nun hätte das schlaue Menschen dazu bewegt, den Speiseplan etwas zu verändern und vielleicht auch mal richtiges Essen, wie Handkäse mit Musik, Rippchen mit Kraut oder Rindswurst mit Senf auf den Essenszettel zu schreiben. Nicht aber die Japaner. In dieser Disziplin sind sie glatt durchgefallen (Wortwitz!).
Stattdessen haben die Japaner die vielen Stunden, die sie auf dem Lokus verbrachten, dazu benutzt, jenen, ihren Lokus mit allerlei mechatronischem Schnickschnack auzustatten.
Ich habe das hier mal bildlich dokumentiert:



Ja, es stimmt. Die Klos haben einen Stromschluss und sind mit Wasser betrieben. Man sitzt die ganze Zeit auf einer britzelnden Zeitbombe und verrichtet sein Geschäft in ständiger Angst, seine Familienjuwelen and die heiligen Barbara zu verlieren.
Gerüchte, die besagen, dass man in Japan Badewannen mit eingebauten Föns hat, stimmen übrigens nicht, aber gewundert hätte mich das auch nicht.
Wozu sind diese Klos nun in der Lage?
Zum einen sind sie praktische MP9 Player (mp3 ist im technikafinen Japan schon längst nicht mehr aktuel), Radios, Fernseher und können anhand der eingebauten Origami-Sollbruchstellen in vier verschiedene Transformer-Modelle verwandelt werden. Zum anderen heizen sie aber auch das Badezimmer und können als dekorativer Zimmerspringbrunnen genutzt werden.
Betätigt man einen der vielen Knöpfe, während man auf der Toilette sitzt, so ist eine derartige Toilette mühelos in der Lage, einen überraschten Gesichtsausdruck auf das Antlitz des Besitzers zu zaubern.
Leider haben die Dinger aber kein Internet.
Nicht im Bild erfassen konnte ich übrigens die in jedem Badezimmer vorhandene Leiter, die der eher klein gewachsene Japaner dazu benutzt, das Klo zu erklimmen. Aber das weiss ja eh schon jeder.
Ja, es stimmt wirklich. Im fernen Asien können die manchmal nicht so gut Englisch. Und das schreiben die dann auf Schilder. Die sieht man dann überall. Leider habe ich nicht genug davon fotografiert.

Ich gehe aber davon aus, dass auf unseren japanischen und koreanischen Schildern ähnliches Kauderwelsch steht.
Ich war ja unlängst in Asien. Da haben sie schöne Getränke in schönen Behältern, die auch fast alle sehr gut schmecken. Hier ist eine Auswahl.

Hat geschmeckt, wie Zitronenlimo mit Milch. Ist wohl auch Zitronenlimo mit Milch. Überraschenderweise sehr lecker. Ist von Coca Cola. Zitronenlimo mit Milch von Coca Cola?!

Kalter Grüner Tee. Sehr lecker. Ohne Zucker. Hat meiner Meinung nach geschmeckt, wie eine Mischung aus Tee und Kaffee. Brauchen wir hier unbedingt auch.
Das ist gar kein kalter grüner Tee. Das ist der Maistee, von dem ich ganz unten geschrieben habe. Schmeckt nach Erdnuss und ist auch ohne Zucker. Den brauchen wir nicht hier in Deutschland. Aber den grünen Tee ohne Zucker schon.

Wieder eine Mischung aus Zitronenlimo und Milch in der Dose. In einer freundlichen Dose, wie ich betonen möchte.

Wasser mit Pfirsicharoma. Und 2% von irgendwas. Ich habe aber nicht rausbekommen können, von was da 2% drin sind.

Schweiss von Pocaris. Streht ja drauf.

Fanta Grape. Also Fanta Traube. Hat aber nicht nach Traube geschmeckt. War aber trotzdem lecker.

Match? Oder Match Match. Zitronenlimonade.

Fanta Lemon Zero. Fanden alle super. Ausser mir.

Ich glaube, das gabs bei uns auch mal. Gibt es aber nicht mehr. Ist auch nicht so schlimm.

Isotonisches Getränk, das schmeckt, wie isotonische Getränke.

Nochmal grüner Tee ohne Zucker. Habe ich schon gesagt, dass wir sowas hier auch brauchen?

Das war ein Energiegetränk mit einem Geschmack von Energiegetränken. Etwas Gummibär, etwas sauer, etwas prickelig und etwas Energie.

Wieder eine Milch-Limo Mischung. Diesmal aber mit Pfirsich. Hat etwas nach Joghurt geschmeckt. Vielleicht war es auch eine Limo-Joghurt Mischung. War auf jeden Fall auch lecker.
Nachtrag: Ah, steht ja Gun Gun Gurt drauf. Scheint also Joghurt zu sein. Gun Gun Joghurt.

Kirin liebt Sport schmeckt so ähnlich, wie der Prokaistenschweiss.

Kalter Jasmin Tee ohne Zucker. Habe ich schon gesagt, dass wir sowas hier auch brauchen?
In Südkorea gab es auch noch Mais-Tee. Der war hellbraun und hat nach Erdnuss geschmeckt. Jetzt kann sich natürlich niemand vorstellen, dass es ein Getränk geben kann, dass nach Erdnuss schmeckt. Ist aber so. Habe ich mir auch nicht vorstellen können. War aber trotzdem so. Vielleicht kann man auch einfach einen Teil Erdnussbutter mit zehn Teilen Wasser verrühren.
Muss man aber nicht.
Heute war ein lustiger Tag. Ich gratulierte einem Freund aus England zum Geburtstag und sagte "Happy birthday, old Chap". Er sagte, ich sollte seinen Namen nicht mit dem Wort "old" in Verbindung bringen.
Mir war aber aufgefallen, dass in den Buchstaben seines Namens das Wort "old" versteckt war. Also machte ich Anagramme aus seinem Namen. Was soll ich sagen? Ein Anagram war "Aha! That old mom".
Sachen gibts, die gibt es gar nicht.
Weil ich gerade dabei war, machte ich auch Anagramme aus meinem Namen (ok, ich habe das "ü" zu einem "ue" gemacht, aber sonst nichts verändert). Und da war ich erstaunt.
Mein Name ist ein Anagram für so tolle Sachen, wie
- Maloche Frust ihn
- Harmonische Luft
- Schulrat Meinhof
- Schaufelt hin Rom
- Fecal Hints Humor
Ich bin immer noch erstaunt. Eigentlich sollte mein Künstlername einmal "Frage" sein, weil das bestimmt in den Interviews in der Zeitung gut aussehen würde, aber ich glaube, ich nenne mich dann doch lieber "Schulrat Meinhof".
Oder ich gründe eine Band, die "Schulrat Meinhof" heisst. Dann kann ich mich immer noch "Frage" nennen.
Hier kann man sich die Anagramme machen lassen (auf "Advanced" klicken und auf Deutsch umschalten).
So richtig verstanden habe ich diese Spam-Filter für Mails eigentlich noch nie.
Plötzlich muss man in zwei statt in ein Postfach reinschauen, weil der der Software natürlich nicht traut. Irgendwo liest man ja dauert, dass da jemand eine wichtige Mail aus seinem Spam-Ordner gefischt hat.
So richtig auf die Spitze treibt es aber der Spam-Filter der in der Firma eines Freundes zum Einsatz kommt.
Diser verfügt nämlich nicht über einen profanen Spam-Ordner, sondern er schickt diese hochgefährlichen Dinger sofort in Quarantäne. Er versteckt sie in einer geschickten Zone, die nur über zusätzliche- Login und Passwortabfrage zugänglich ist.
Leider hat der Spamfilter sehr wenig zu tun, da dieser Freund seine Mail-Adresse nur sehr ausgewählten Personen und Maschinen gibt. Ich glaube also, dass es reine Boshaftigkeit ist, die den Spam-Filter dazu antreibt, zielgenau die wenigen Mails, die Freunde oder Familie an seine Firmenadresse schicken, in den Spam-Orderner zu verschieben. Da sitzen sie dann in Quarantäne und schämen sich. Alle paar Wochen kommt eine neue dazu.
Und was macht der Spam-Filter dann? Er wartet ungefähr zwei Wochen und schickt dann eine e-Mail an meinen Freund, in der er ihn darüber informiert, dass da eine Mail im Quarantänegefängnis sitzt und dass er sich gerne mit seinem bekannten Passwort anmelden kann, um den Übeltäter mal so richtig böse anzuschauen.
"Bekanntes Passwort" ist auch eines dieser beliebten Oxymora.
Der Spam-Filter filtert also nicht nur falsche Meldungen aus, sondern er generiert auch selbst noch pro mutmaßlicher Spam-Mail eine neue Mail.
Macht dann also zwei.
Das ist bestimmt sehr nützlich und spart Zeit, Geld, Nerven, Arbeit und Rohstoffe, aber ich habe noch nicht ganz verstanden, wie.
Schalten sie auch demnächst wieder ein, wenn wir darüber berichten, dass die meisten Virenscanner schlimmer, als die eigentlichen Viren sind.
Guten Abend.
Es ist bestimmt sehr sinnvoll, dass große Fahrzeuge laut piepen, wenn sie Rückwärts fahren. Dafür gibt es bestimmt einen Grund. Ich vermute mal, in den USA ist einer von einem nicht laut piependen Fahrzeug umgefahren worden und hat daraufhin geklagt.
Dann wurde eben die Regel eingeführt, dass Fahrzeuge ab einer gewissen Größe laut piepen müssen, wenn sie rückwärts fahren, damit Leute, die zu doof sind, zu merken, dass sie ein großes Fahrzeug, dass rückwärts fährt, gleich anfahren wird, nicht mehr klagen können.
Leider führt das dazu, dass der Radlader, der seit ein paar Tagen das Grundstück nebenan mit Erde befüllt auch jedesmal laut piept, wenn er rückwärts fährt. Und das macht er ungefähr die Hälfte des Tages.
Da ist zwar weit und breit niemand, den er umfahren könnte, selbst wenn er wollte, aber Hauptsache, man hält sich an die Regeln.
Eigentlich bin ich mit unserer Kantine ganz zufrieden, aber ich finde, man kann es mit diesem Trend zur gesunden Ernährung auch übertreiben.

Hallo, liebe Freunde,
hier habe ich Euch einen Schnappschuss aus Japan mitgebracht.
Er zeigt eine Japanische Familie, die mich eingeladen hat, den Tag mit Ihnen zu verbringen.
Es war sehr schön, aber auch fremd, merkwürdig und geheimnissvoll und sehr klein.
Ich habe mich allerdings nicht getraut, ihre Sitten und Gebräuche zu hinterfragen.
