Januar 30, 2009
How do we sleep when the Sod is burning?

Einmal im Jahr kommt bei mir im Haus der Heizungsableser. Man muss dann an einem bestimmten Tag zu bestimmter Zeit in seiner Wohnung sein, warten, bis der Mann kommt, ihn die Zählen an den Heizkörpern ablesen lassen, unterschreiben und ist dann wieder für ein Jaur ein freier Mensch.
Zur Ankündigung des Termins bekommt man einen Zettel in den Briefkasten geworfen, auf dem der Termin steht.
Ein Zettel mit dem Termin wird normalerweise auch im Hausflur aufgehängt. Nur nicht dieses Jahr. Da wurde das hier aufgehängt:

Posted by banana at 08:01 EM | Comments (6)
Januar 26, 2009
Schäuble lenkt ein

Heute gelernt: Obstipation hat nur am Rande etwas mit den leckeren Früchten zu tun.
Gestern habe ich zum ersten Mal Spongebob Spongekopp gesehen und ich weiss wirklich nicht, was daran lustig sein soll.
Einmal hat Spongekopp geweint und wegen dem Rückstoß von den Tränen hat es ihn so in die Luft gehoben (er lag auf dem Bauch). Frage: Wie soll das denn bitte unter Wasser gehen?
Da wird doch der kleine Mann auf der Straße für dumm verkauft!
Dann war Spongekopp mit seinem Freund Patrik zu besuch bei Sandy. Patrick soll wohl einen Seestern darstellen. Frage: Seit wann hat ein Seestern Augen und dazu noch sind die Augen auf einem Arm. Und der Mund ist auch auf einem Arm. Dass es total unrealistisch ist, dass ein Seestern sprechen kann, davon will ich mal gar nicht erst anfangen, sonst rege ich mich nur wieder auf.
Sandy ist irgend ein Säugetier. Ich konnte beim besten Willen nicht erkennen, welches Tier Sandy darstellen soll, weil die ganze Sendung total schlecht gezeichnet ist. Sandy wohnt in einer Glaskugel im Meer.
In der Kugel gibt es kein Wasser, deswegen mussten Spongekopp und Patrik wassergefüllte Helm aufsetzen.
Bei der geringen Wassermenge wären sowohl Spongekopp als auch Patrik innerhalb kürzester Zeit erstickt. Ganz abgesehen davon, dass Seesterne ihre Atemorgane nicht an einem Arm haben, aber mit der Anatomie scheint man es bei der Serie "Spongebob Spongekopp" ohnehin nicht so ernst zu nehmen.
In der Folge hatte Sandy Läuse eingeschleppt. Auch mit der Primärhygiene scheint man es bei der Serie "Spongebob Spongekopp" nicht so ernst zu nehmen. Ich weiss nicht, was daran lustig sein soll, wenn jemand Läuse hat. Darüber soll ich dann noch lachen oder wie?
Jeder, der schonmal Läuse hatte, weiss, wovon ich rede.
Ich werde auf jeden Fall in Zukunft die Serie "Spongekopp" nicht mehr schauen und meine Nase lieber in ein gutes Buch stecken.

Posted by banana at 06:35 EM | Comments (19)
Januar 23, 2009
Never make a pretty woman your wife

Ich saß also in diesem Shuttlebus, der mich von der Victoria Station nach Stansted bringen sollte. Es war kein großer Bus, ungefähr 20 Leute passten rein.
Wir steckten im Berufsverkehr fest. Der Bus hatte für die Strecke von Standsted zur Viktoria Station ungefähr eine Stunde gebraucht. Das war allerdings auch nach Mitternach gewesen und jetzt war es Nachmittags und wir schon eine Stunde unterwegs aber noch fern von Stansted.
Eine Frau, die in der letzten Reihe gesessen hatte ging nach vorne zum Fahrer. Ich konnte nicht sehen, über was sie sprachen, aber nach ein paar Sätzen schienen sie sich abgrundtief zu hassen.
Wenig später fuhr der Bus links ran und der Fahrer öffnete die Tür.
Die Frau nahm ihre Sachen und verließ den Bus, um sofort zu einem nahegelegenen Geschäft zu laufen.
Der Bus fuhr ein paar Meter weiter und wartete dann an einer Bushaltestelle etwa drei Minuten.
Wieder öffnete der Fahrer die Tür und die gleiche Frau stieg wieder ein.
Wir setzten unsere Fahrt nach Standsted fort.

Was ist da wohl passiert?
Ich habe da so eine Theorie.

Posted by banana at 06:48 EM | Comments (23)
Januar 22, 2009
London im Jänner (lohnt sich!)

Posted by banana at 09:42 EM | Comments (2)
20% off all CDs

Welches Wort passt nicht in die Reihe?
Reeder, Großreeder, Riesenräder.

Was kann ich noch?
Aus: Gespräche mit banana heute: Platzwechsel.
Ein Kollege hat sich umgesetzt, weil ein anderer Kollege aus dem Büro ausgezogen ist. Auf dessen Platz sitzt er jetzt.
bna: Na, hat schon jemand den beliebten "gadtm, Du hast Dich aber verändert"-Witz gemacht.
soa: Mehrfach. In zwei verschiedenen Varianten.
bna: Varianten?
soa: Ja. Einmal "gadtm, Du hast Dich aber verändert" und "gadtm, wo ist soa?"
bna: Beides sehr lustig.
soa: Ja.

Manchmal erinnern Menschen mich an berühmte Persönlichkeiten. Ich weiss dann meistens nicht, an wen sie mich erinnern und das macht mich ganz wuggi und ich bin dann ganz froh, wenn ich es dann doch plötzlich herausfinde, wer es ist. Ich war mal Stammgast öfters in einer Disko (vgl: Club), der mit Prominenten nur so vollgestopft war. Leider waren es nicht die echten.
Ich habe auch vergessen, wer die Promis im einzelnen waren, aber ich kann mal hinfahren und nachschauen, denn da hat sich seit 20 Jahren nichts geändert.
Ein Kollege von mir sieht so aus, wie Flanders in den Simpsons. Leider fehlt die Brille. TSG von der SPD fehlt auch etwas, was sein prominentes Vorbild hat. Vielleicht bin ich deswegen so lange nicht darauf gekommen, wem der Nicht-Ministerpräsident ähnlich sieht. Aber heute ist es mir endlich eingefallen: Es ist §§a href="http://muppet.wikia.com/wiki/Herbert_Birdsfoot">Herbert Leichtfuߧ§/a>.
Ein anderer Kollege von mir sieht übrigens so aus, wie Pete Townsend. Ich sag mal so: Lieber Pete Townsend ohne Gitarre, als Flanders ohne Brille.

Posted by banana at 01:42 FM | Comments (8)
Januar 17, 2009
Ich hab dringlichen Bock auf Bagdads Backwaren

Die Kassiererin im Supermarkt schaute mich gestern ganz merkwürdig an. Es war eine Mischung aus besorgtem Mitleid und distanziertem Interesse. Ich frage mich, ob es daran lag, dass ich mir ständig an der Nase rumrieb, weil sie stark juckte (die Nase, nicht die Kassiererin) oder ob es an den fünf Dosen Kidneybohnen und zwei große Dosen weisse Bohnen mit Suppengemüse lag, die ich kaufte.
Ich werde es nie erfahren.
Ich hätte mich aber auch wirklich über die benötigten Mengen informieren sollen, bevor ich einkaufen ging (vgl.: nie mit leerem Magen einkaufen gehen).
In Amerika ist ja dieses Flugzeug ins Wasser gefallen und zum Glück haben das auch alle Leute im Flieger überlebt.
Was passiert denn aber jetzt mit dem Flugzeug? Wird das aus dem Wasser geholt und irgendwo zum Trocknen hingebracht und etwas geputzt und dann wieder eingesetzt? Gut, die Sitze sind wahrscheinlich auch hin. Und die Kotztüten. Aber lohnt sich da so eine Instandsetzung? Diese Frage geht raus an alle Flugzeuginstandsetzer da draussen! Peace!
Und die Regierung fordert die Internetprovider dazu auf, alle Internetseiten zu sperren, die auf einer Liste stehen, die das BKA rausgibt. Und die machen auch noch mit. Wahrscheinlich sind sie einfach nur sehr, sehr, sehr, sehr müde und wollen nicht mehr erklären, dass man sowas ganz einfach umgehen kann, weil sie wissen, dass ihr Gegenüber es einfach nicht versteht. Ich erkläre meiner Oma ja auch nicht den Videorekorder.
Ganz abgesehen davon, dass man damit ganz stolz starke Inkompetenz bewiesen hat, hoffe ich dass auf der Liste auch bald die Gruppe "Buchstabenbilder" bei allen Community-Site stehen wird. Dann könnte ich etwas besser schlafen.
Obwohl - ich schlafe eigentlich ganz gut.
So wirds gemacht: Licht aus, rein ins Bett, Augen zu und warten.
Ganz einfach.
Heute habe ich ein Werbeplakat gesehen, auf dem Stand:
"Handy am Steuer? Das wird teuer! 40€ und 1 Punkt in Flensburg. Wir können Ihnen helfen: Freisprechanlage inkl. Einbau ab 349€."
Hm.

Posted by banana at 09:15 EM | Comments (22)
Januar 15, 2009
Eine Spritzfahrt mit Anhängern

Lind eingemummt stiegen wir über die mild geschwungenen Gebirgszüge. Auf den verborgenen Wiesenauen lag belastend der blinkende Firn, sich trotzig weiss noch dem eigenen Tauen entgegenstemmend. Sinnbilder des Lebens reckten keck ihre Kronen durch die Niederschlagsdecke und in der Distanz mahnten uns die Höhen der Alpen erfolgssicher gezackt der Endlichkeit.
Bunt gewandete Brettlfahrer chauffierten nach Atem ringend an uns vorbei. Wir gellten ihnen ein frohgemutes Willkomm entgegen und suchten ihnen nach, formvollendete vierundzwanzig Stunden zu haben.
Am Saum der Steige standen Bleiben latent im Tannicht, bereit, sich dem kraftlosen Nomaden zur Häuslichkeit zu erbieten. Wir aber prunkten noch vor Arbeitsvermögen und fieberten nicht nach Erquickung.
Anteilnehmend preschten wir weiter durch das gefangennehmende Naturreich und inhalierten die wohllautenden Apperzeptionen.
Es war ein ermattender aber unverhältnismäßig auserlesener Ausgang durch den hier befindlichen dunkelfarbenen Hain.

Ich hatte gestern Wiegenfest und wurde mit einem Synonymwörterbuch beglückt. Ich denke, dass sich diese Tatsache positiv auf mein Schreibgepräge auswirken wird.

Posted by banana at 06:43 EM | Comments (3)
Januar 14, 2009
Fenster jetzt mit neuen Schau und Fühl

Das Nachbarhaus wird abgerissen. Asbest ist schuld. Total Asbestverseucht, die Hütte.
Der ganze Abriss erinnert mich aber an Mülltrennung. Ursprünglich war das Haus mit Aluminiumplatten verkleidet, die auch die Aussenwände bildeten. Die Platten wurden nach und nach mithilfe eines Autokrams abgebaut. Jetzt steht das Haus ganz nackig da und friert bestimmt ganz fürchterlich.
Eine Gebäudehälfte bestand nur aus dem Erdgeschoss. Bagger mit großen Zangen an ihren Armen zerknabberten den Stahlbeton. Das war etwas unheimlich, weil die Bagger nämlich aussahen, wie Dinosaurier, die das Haus auffressen.
Der Stahl wurde dann säuberlich vom Beton getrennt.
Jetzt frage ich mich aber, wie sie den Rest des Gebäudes abreissen werden. Also sozusagen das Stahlbetonskelett. Die Bagger kommen da nicht hoch.
Ich hoffe ja auf eine zünftige Sprengung. Das würde dann alle Fenster aus unserem Haus raushauen! Vielleicht würden wir dann ja einen Tag frei bekommen?

Posted by banana at 09:45 EM | Comments (5)
Januar 13, 2009
Muss mal gesagt werden

Was bei "ach so künstlerischen" Fotos nervt:


  • Ein kleines Ding ist scharf, der Rest ist unscharf

  • Besonders "künstlerische" Motivwahl

  • Besonders "künstlerische" Wahl des Bildausschnittes

  • Schlechter Fotografierwinkel

  • Sachen, die sich bewegen sind so verschwommen (soll wohl besonders "künstlerisch" sein)

  • Man kann gar nicht erkennen, um was es eigentlich geht

  • "Künstlerische" Spielereien mit der Blende

  • "Künstlerische" Spielereien mit der Tiefenschärfe

  • "Künstlerische" (Über)(Nach)Bearbeitung im Computer

  • Bilder, die meine fünfjährige Tochter machen könnte (und zwar besser!!!)

  • Keine Personen auf dem Bild zu sehen

  • Schwarzweiss

Raubvogel soll man ja nicht sagen. Das ist abwertend. Greifvogel soll man sagen, weil sie ihre Beute greifen. Was ist dann aber mit Raubfischen? Wie soll man die denn nennen?
Und wo wir gerade bei offenen Fragen zu unseren nassen Freunden sind: Wir der Kabeljau bald vom Wireless-Jau verdrängt werden?

Posted by banana at 06:20 EM | Comments (1)
Januar 12, 2009
Wohnspaß mit der Lampe Dusa und dem Bett Le Hem

Dem Seedilettanten wird vermutlich nur deswegen keine Träne nachgeweint, weil er bereits vor zehntausenden von Jahren ausgestorben ist, nachdem er das mit dem Schwimmen einfach nicht auf die Reihe bekommen hat.
Und, weil er scheisse geschmeckt hat.

Posted by banana at 06:55 EM | Comments (11)
Januar 09, 2009
I was on a very strong horse tranquilizer today

Ich bin übrigens überzeugt davon, dass es eine kleine aber radikale Szene von Lustigetoilettenbürstenbenutzungschildaufhängern gibt, die einem strengen Ehrenkodex folgen. Diese Menschen führen das Leben einer Zecke. Sie leben nur für ganz wenige Momente.
So ein Moment ist zum Beispiel, wenn die Firma, in der sie arbeiten in ein neues Gebäude umzieht. Dann besorgen sie sich wahnsinnig schlechte Kopien eines unheimlich ulkigen Bildes zur Benutzung von Klobürsten, auf dem man beipsielsweise erklärt bekommt, dass man sich damit weder die Zähne zu putzen noch die Haare zu kämmen hat und hängen jeweils eins in jede verdammte Klokabine im ganzen Gebäude. Das ist dann für diese Leute ungefähr so, wie ein fünfzehnminütiger Orgasmus.
Wenn ihre Arbeit aber getan ist, wenn alle Kabinen vollgehangen sind und wenn alle Kollegen präventiv gemaßregelt sind, dann fallen sie in ein tiefes Loch. Vielleicht zieht die Firma ja mal wieder um? Ach, das wäre schön! Endlich wieder Toilettenbürstenbenutzungsanweisungsschilder aufhängen.
Der Ehrenkodex dieser Schilderaufhänger verbietet es übrigens das Schild in bereits behängten Kabinen zu entfernen. Er scheint es allerdings auch zu verbieten, mal neue Schilder zu malen, die vielleicht nicht ganz so unlustig sind.
Tradition ist eben Tradition.
Heute Abend ist es endlich so weit: Endlich wieder niveauvolle Fernsehunterhaltung: Prominente ziehen wieder ins Dschungel-Camp ein. Ach, ich freue mich so sehr!
Als treuer und begeisterter Fan habe ich mich natürlich geschwind nochmal über die bereits vergangenen Staffeln informiert. Ich konnte gar nicht glauben, dass Costa Cordalis wirklich der erste Dschungelkönig war. Es kommt wir wie gestern vor, dass er, zur Gitarre singend, zum König gekrönt worden ist.
An Werner Böhm konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Oder an Susann Stahnke (beide auch erste Staffel).
Dolly Buster hat auch mitgemacht und ebenso auch die Naddel (zweite Staffel). Damals wurde Desire Nick die Königin.
Nur die letzte Staffel ist mir noch lebhaft in Erinnerung. Der Ross und die Michaela und der Eike und die Isabell und natürlich auch der Bata (der Gute).
Ich hätte es schön gefunden, wenn RTL nochmal eine dreistündige Sendung gemacht hätte, in der sie die Highlights der vergangenen Staffeln nochmal zeigt. Vielleicht habe ich das aber auch nur verpasst. Oder vielleicht gibt es eine DVD.

Posted by banana at 07:36 EM | Comments (4)
Januar 08, 2009
Es gibt ihn wirklich!

Erde an Abendland: Bitte untergehen ;o)

Nachtrag: Nach dem Probieren.

Am Wochenende war es soweit. Ich habe den alkoholfreien Apfelwein zusammen mit zwei kritischen kundigen Testern probiert. Ich war positiv überrascht. Es schmeckt ganz gut, aber nicht wirklich nach Apfelwein. So ähnlich, wie alkoholfreies Bier nicht nach Bier schmeckt. Man kann aber erkennen, dass es Apfelwein ist. Mein Eindruck war allerdings eher der von sehr herbem Apfelsaft.
Ich kann mir durchaus vorstellen, das Zeug zu kaufen und zu trinken. Vor allem im Sommer mit Sprudelwasser gespritzt.

Posted by banana at 06:56 EM | Comments (13)
Januar 06, 2009
These pretzels are making me thirsty

Ich habe viele Fragen.
Wurde der Schnee nur erfunden, damit es im Winter nicht so dunkel ist?
Wie heissen denn die Eltern zu den Kids? Sind das dann die Parents oder wie oder was? Wie nennen sich denn Leute, die Kids haben? Weiss kein Mensch sowas. Kein Mensch weiss sowas. Dabei sind das doch naheliegende Fragen. Das sind doch Fragen, die man sich stellt. Die man sich stellen muss, wenn man mal einen Schritt weiter denkt. Schon aus Konsistenzgründen.
Und warum wundern wir uns nicht genug, wenn jemand Michael heisst und sich allen ernstes Mike nennen lässt? So, wie in Mike arbeitet in der Sicherheits-Branche. Oder wenn jemand Karl-Heinz heisst und sich Charly nennt. So, wie in Charly fährt ne Harley.
Das ist doch so, wie wenn ein Franzose Francois heisst und sich aber Franz nennen lässt. Wegen Tokio Hotel oder so. Da würde man sich doch wundern. Das wäre doch zumindest mal merkwürdig, wäre das doch.
Und was ist Tokio Hotel eigentlich für ein Name? Müsste das nicht Hotel in Tokio heissen? Oder Tokioter Hotel? Und sprechen die vielen französischen Tokio Hotel Fans das "H" von Hotel eigentlich mit aus? Oder sagen die tokiO 'OtEl (Hervorhebungen von mir). Das wäre doch nicht richtig. Obwohl. Wir sagen ja auch ParIEs und nicht ParrI (Hervorhebungen von mir). Was fair ist, soll fair blieben. Sollen sie doch bigge macke sagen und lücki sstrick. Irgendwie trifft man sich immer in der Mitte. Und wenn man schlau ist, dann trifft man sich dort, was der andere für die Mitte hält (jetzt das Augenunterlied so runterziehen).
Und wieso reibt einem in letzter Zeit jeder unter die Nase, dass die Gesamtmenge des Goldes, dass bis jetzt gefördert worden ist einem Würfel mit der Kantenlänge von 30 Metern entspricht? Da soll man dann denken "das ist aber wenig. Ui, das ist aber wenig! Das hätte ich ja nicht gedacht, dass das so wenig ist".
Ich finde das aber gar nicht wenig. Man muss sich so einen Würfel mal vorstellen. Oder davon runterspringen. Oder sich drunterlegen. Oder wieder vergraben. Oder versuchen, ihn aufzuessen. Dann wird man merken, dass das schon ganz schön viel ist.
Gold ist ja auch saumäßig schwer! Wenn ich in meinen Tresor gehe und mein Gold hochhebe, dann denke ich "Lecko mio! Ganz schön schwer, der Scheiss".
So ist das nämlich (vgl. Mutter löst Zuckerwürfel in Wasser auf, um Kinder zu schocken).
Neulich habe ich eine Sendung gesehen, da haben die Leute Garnelen vergoldet und sie dann aufgefressen. Und dann haben sie auch noch Scheisse erzählt. Da hätte ich fast gekotzt, wenn ich mich nicht so geschämt hätte, ich scheinheilige Sau.
Eigentlich konnte ich mich mit Gold ja nie so richtig anfreunden. Obwohl man auch zu sachlichen Dingen eine Beziehung aufbauen kann. Andersrum gehts nicht. Obwohl - da ist sich auch nicht jeder ganz sicher.
Wenn jemand sagt "anders herum wird ein Schuh draus", dann versuche ich mir immer etwas vorzustellen, aus dem anders herum ein Schuh wird, ich scheitere aber regelmäßig an der Aufgabe. Mir ist auch "anders herum" nicht genau genug. Heisst das jetzt auf links gedreht oder vorne nach hinten oder unten nach oben oder wie? Ein doofes Sprichwort ist das.
Mit der Schere im Kopf. Das ist auch blöd. Ich denke dann an Röntgenbilder und dann bin ich abgelenkt und habe den Faden verloren.
Besser, als den Fado zu verlieren, werden jetzt einige sagen. Mir egal, der Rock and Roll ist ohnehin schon fast komplett aus mir rausgelaufen.
A propos Röntgen. Das wird doch auch komplett falsch benutzt. Man sagt ja "Ich bin geröntgt worden". Ist doch doof. Ist doch falsch. Der Mann hieß Wilhelm Conrad Röntgen. Hätte er Müller geheissen, dann würde man sich Müllern lassen, also müsste man sich doch eigentlich Röntgenen lassen, so, wie in "Ich bin geröntgent worden". Das wäre doch wohl richtiger. Tja, Pech, wenn man was Tolles erfindet und der Nachname mit "en" aufhört. Wär er mal lieber Schlagersänger geworden. Oder Couplets.
Und: Ist der Typ, der "Junimond" singt eigentlich tot? Also, nicht Rio Reiser, sondern... ...der ich-Erzähler? Wegen: Ich sitz hier oben, auf meiner Wolke. Mir kam nur gerade der Gedanke, weil der Herr Röntgen ja auch tot ist.
Ach, ist das heute wieder ein Gebraus in meinem Gedenk. Schlimm ist das. Ich glaube, ich schließe mal lieber das Fenster.
Und ausserdem habe ich beschlossen, meine Sportoffensive erst nächste Woche zu starten. Damit die Leute nicht denken, das wäre ein guter Vorsatz fürs neue Jahr.
Oder besser noch übernächste Woche.

Posted by banana at 06:48 EM | Comments (28)
Januar 05, 2009
My personality is so friendly

Dinge, die ich in der freien Zeit von Weihnachten bis jetzt erledigt habe:
- 200 Tauben in Liberty City erschossen.
- Pudding gekocht.

Dinge, die ich mir für die freie Zeit von Weihnachten bis jetzt vorgenommen hatte:
- Das schreibe ich lieber nicht, sonst wird es sehr peinlich.

So, damit hätte ich jetzt auch erwähnt, dass ich Pudding gekocht habe. Nein, nicht so einen Tüte-auf-Milch-rein-kochen-fertig-Pudding, sondern einen echten, aus Zutaten, die man auch erkennt, wenn sie vor einem liegen (ok, die Weizenstärke könnte auch Kokain sein, aber wer nimmt schon an, dass 200 Gramm Kokain in einen Pudding gehören).
Was mich darüber nachdenken ließ, welch merkwürdige Menschen Kinder doch eigentlich sind. Wenn man ihnen schmeicheln wollte, dann würde man sie wohl "ergebnisorientiert" nennen. Nüchtern betrachtet sind sie sehr leicht zu verarschen.
Wie ich darauf komme? Keine Sau weiss doch, was in so einem Pudding drin ist. Wenn man einem AhnungsRezeptlosen die Aufgabe gäbe, alle Zutaten für einen Pudding einzukaufen, dann würde alles mögliche passieren, aber am Ende würde bestimmt kein Pudding rauskommen. Kinder haben also schon gleich überhaupt gar keine Ahnung, was in so einem Pudding drin ist, die können ja nichtmal Kartoffeln kochen.
Wenn man Euch etwas vorsetzt, was ihr nicht kennt, was macht ihr dann?
Na klar, ihr fragt, was da drin ist. Es könnten ja Antilopenaugen, Bisonblut, Leguanlungen, Lemurlymphe oder Schafscheisse drin sein.
Was machen Kinder, denen man Pudding vorsetzt?
Sie essen ihn. Ist ja süß. Und ist kein Rosenkohl.
Das meinte ich mit Ergebnisorientiert.
Aber Kinder sind cool und das schönste Weihnachtsgeschenk waren für mich die strahlenden Kinderaugen. Toll, was so ein selbst gestrickter Schal so alles auslösen kann.
Und für mich ist übrigens selbstkochter Pudding dem zusammengerührten konsistenziell klar unterlegen. Kann aber auch an meinen Kochkünsten liegen. Oder an meiner Waage. Kann man also machen, muss man aber nicht.
Nochmal wegen den ergebnisorientierten Kindern: Da war mal so eine Frau im Fernsehen, die ihre Kinder erschrecken wollte, weil sie ihnen zeigen wollte, wie viel Zucker in Cola drin ist. Da hat sie dann 27 Stück Würfelzucker aufgetürmt und den Kindern gezeigt. Und zur Veranschaulichung hat sie den Zucker dann in einem Liter Wasser aufgelöst. Ein Kind hat dann mal einen ordentlichen Riss genommen.
Dann hat es sich den Mund abgewischt und gesagt "Lecker!".
Das habe ich aber bestimmt schon ein paarmal erzählt.

Posted by banana at 06:25 EM | Comments (16)
Januar 01, 2009
Reich mir mal den Rettich rüber

You're older than you've ever been.
And now you're even older.
And now you're even older.
And now you're even older.
You're older than you've ever been.
And now you're even older.
And now you're older still.

Da ist das neue Jahr noch nichtmal einen Tag alt und ich habe schon einen meiner guten Vorsätze gebrochen, nämlich den, nicht mehr so selbstlos zu sein. Menschen ändern sich eben nie, nie, nie, nie.

And now you're even older.

Wieso heisst denn die neue Staffel von "The Next Uri Geller" auch "The Next Uri Geller"? Nach der ersten Staffel war doch dieser eine Typ mit dem Raben der neue Uri Geller. Müsste die zweite Staffel dann nicht "The Next Typ mit dem Raben" heissen? Ich werde das nie verstehen. Vielleicht ist es aber auch, weil der Rabenmann jetzt nicht mehr so hieß, wie er vor "The Next Uri Geller" gehießen hat, sondern Uri Geller. Wie heisst dann aber Uri Geller? Hat er dann keinen Namen mehr? Das geht doch nicht. Dann kann man ihn auf der Straße ja nicht mehr fragen "Hey, sind Sie nicht Uri Geller?" Aber vielleicht war es das, was TMFKAUG ja wollte (The Mentalist formerly known as Uri Geller). Vielleicht war er genervt von den vielen Leute, die ihn immer auf der Straße angesprochen haben und wissen wollten, ob er nicht Uri Geller sei. Dann wäre das mit der Sendung aber eigentlich ziemlich kontraproduktiv gewesen, denn die Sendung war ja sehr erfolgreich und hat bestimmt die Quote derer erhöht, die ihn auf der Straße ansprechen und fragen, ob er nicht Uri Geller sei.
Wie auch immer: Das ist ja (zum Glück) nicht mein Problem.
Wie heisst eigentlich die Frau von Uri Geller? Ich schätze Uschi.

And now you're older still.

Die Kassiererin im Supermarkt hat mir letztes Jahr übrigens einen "schönen Rutsch" gewünscht. Ja, das geht doch nicht! Das ist doch komplett falsch. Dann lieber gleich gar nichts sagen! Wenn man seine Mitarbeiter schon anweist den Leuten was zu wünschen, dann bitte schön richtig und nicht so halbfalsch. Ich will jetzt nicht sagen, dass mir das den Jahreswechsel versaut hat, aber vielleicht wäre es anderster noch schöner gewesen.

You're older than you've ever been.

Weiterer Vorsatz für dieses Jahr: Für die Jahreswechselknallerei auch mal eine Rakete kaufen und abfeuern.

Posted by banana at 07:25 EM | Comments (5)
copyright by banana and tek/neoscientists