November 27, 2008
Ochsenmaulsalat - Das Essen mit Köpfchen

Meine derzeitige Planung: Ein Konzert mit mindestens hundert Tenören organisieren. Eintrittskarten für zweihundert Euro verkaufen.
Alternative: Ganz piano mal mit "Die drei Sopranistinnen" in die andere Richtung vortasten. Fürchte aber, Stutenbissigkeit wird diesen Plan vereiteln. Frauen-Catchen und Singen kombinieren? Zu erwartende Qualität in beide Richtungen ist eher gering.

Plan 2: Einen Nassrasierer auf den Markt werfen, der über zwanzig Klingen verfügt. Gleich ein Kreditantragsformular beilegen, falls ein Nachkauf von Klingen notwendig wird.

Plan 3: Ein Restaurant aufmachen mit riesengroßen Portionen. Ein XL Restaurant. Nein, XL reicht nicht. XL haut niemanden mehr vom Hocker. XXL muss es schon sein. Ist aber auch noch zu wenig. XXXL - nein, dass beanspruchen schon Möbelhäuser mit Verdauungsproblemen für sich. Es muss also ein XXXXL Restaurant sein! Also: XXXXL Restaurant aufmachen und jedem eine Million Euro versprechen, der meine fünf Doppelzentner wiegende Currywurst mit scharfer Terpentinsoße innerhalb von zehn Minuten aufisst. Oder ich brate einen ganzen Ochsen, den die Gäste sich dann wie so eine Art Overal anziehen müssen und von innen her aufessen. Wers schafft, bekommt einen Preis. Oder einen Ochsen, gefüllt mit einem Schwein, gefüllt mit einem Lamm, gefüllt mit einer Pute, gefüllt mit einer Ente, gefüllt mit einem Huhn, gefüllt mit einer Wachtel gefüllt mit Senf. Dazu Maronen mit Fett. Arbeitstitel: Bremer Stadtfressikanten. Preis: Eine Billiarden Euro (Erlaubte Esszeit nicht über zwei Stunden).

Plan 4: Eine Bank gründen. Erst sagen, alles sei in Ordnung. Dann sagen, ok, es ist ein bisschen was im Argen. Dann sagen, ok, es ist etwas mehr im Argen. Dann sagen, ok, es ist eigentlich eine ganze Menge im Argen. Dann sagen, ok, ich brauche nochmal das Doppelte.
Freuen.

Plan 5: Rausbekommen, warum ich mir nur bei der einen, ganz bestimmten Kaugummisorte auf die Backe beisse. Dabei dann aber ordentlich. Beim letzten Besuch sagte der Zahnarzt "Da haben Sie aber ordentlich reingehauen". Fand ich sehr passend.

Posted by banana at 05:59 EM | Comments (5)
November 25, 2008
Uffschnitt Boy ist sauer

Uffschnitt Boy saß in seinem Zimmer und war sauer. Schon wieder hatte das Schicksal ihm übel mitgespielt. Warum immer er? Warum traf es nicht mal einen anderen? Er war stinksauer!
"Dieser scheiss Sir Velat! Dieser Geisterfahrer der Evolution! Dieses blöde Arsch! Diese bis zur Unkenntlichkeit verkommene Drecksau! Dieser fleischgewordene Fehlversuch, sich beim Kotzen selbst in den Arsch zu kriechen! Dieser Sohn einer bis zur Sackfranse weggeräudeten Stinkmorchel! Dieser zu Forschungszwecken ausgeschissene Kern eines Brockens Bonzengedärm, das auf dem Grund des dritten Beckens der Zentralkläranlage von Babylon modert! Dieser schon vor dem Scheitern der Schweinekobenrevolution abgeebbte dritte Aufzug eines Funktionärsfurzes, der sich als Bremsspur in der vor Widerwart starrenden Unterhose eines ungewaschenen Stiefelleckers manifestiert! Dieses von allen Wanzen verlassene, in der Furzmulde des Bohnenkaisers von Kackistan festgeeiterte, jämmerliche Stück Gewürm eines wegen Miesigkeit ausgewiesenenen Sohnes eines verkommenen Klumpens Rotzauswurfes, der eines verbuckelten Bastardes die verklumpten Haarebüschel einer blutverschorften Halbglatze eines wegen Unfähigkeit..."
Uffschnittboy hielt inne.
"Oh." sagte er "Ich glaube, da habe ich ein bisschen den Faden verloren."

Posted by banana at 05:52 EM | Comments (4)
November 19, 2008
Endlich Gewissheit

Viele Menschenmassen fragen mich, wofür der Name banana eigentlich steht. "So heisst man doch nicht!" sagen Sie.
"Doch!" sage ich.
"Nein!" sagen sie.
"Doch!" sage ich.
"Nein!" sagen sie.
"Doch!" sage ich.
"Nein!" sagen sie.
"Doch!" sage ich.
"Nein!" sagen sie.
"Doch!" sage ich.
"Nein!" sagen sie.
"Doch!" sage ich.
"Nein!" sagen sie.
"Das ist eine Abkürzung!" sage ich.
"Und für was steht die Abkürzung?" fragen sie.

Ich bin gerne bereit zur Aufklärung. Die Abkürzung banana steht für:
b - bärenstark
a - allerliebst
n - normal
a - allerliebst
n - normal
a - allerleibst

So, jetzt ist es raus.

Posted by banana at 05:56 EM | Comments (37)
November 17, 2008
Careful how you slide, Clyde, all you did was glide

Aus: Gespräche mit banana. Heute: Gedanken beim betrachten einer leeren Schorleflasche aus Polyethylenterephthalat.
bna: Wenn alle Stricke reissen, dann können wir ja noch ins Atomgeschäft einsteigen.
mcdem: Wie denn?
bna: Wir handeln mit schwerem Wasser.
mcdem: Wo willst Du denn schweres Wasser herkriegen?
bna: Das machen wir selbst.
mcdem: Aha. Und wie?
bna: Wir nehmen einfach normales Wasser und lassen das einreduzieren.
mcdem: Was für eine Schnapsidee.
bna: Nein, nicht Schnaps. Wasser.
(beide: ab)

Meine Mutter beabsichtigt, sich ein neues Auto zu kaufen. Zunächst dachte Sie an ein Fahrzeug eines südwestdeutschen Premiumherstellers. Dieses Geschäft wird allerdings aller Voraussicht nach nicht zustande kommen. Der Grund dafür ist das Angebot, dass ihr der Verkaufsleiter der Niederlassung vor Ort gemacht hat.
Das Angebot war nämlich für "Herr Gutrun Bananamum" ausgestellt.
Starke Schwächen in Ortographie und Geschlechtererkennung bringen diesen Deal wohl zum platzen. Schade! "Das kann ich ja selbst besser" sagte sie zu mir und ich konnte ihr nicht widersprechen.
Und beim Preis wollte sie auch nochmal nachharken.
Nun ist der Rüsselsheimer Autobauer ins Blickfeld gerückt. Momentan sind die ja schwer in den Schlagzeilen. Das hielt mich jedoch nicht davon ab, mich darüber zu informieren, welches Modell denn in Frage kommen würde. Der Meriva könnte es sein, vorausgesetzt, Opel bessert noch ein bisschen beim Radstand nach. Zumindest im Konfigurator.

Posted by banana at 05:37 EM | Comments (9)
November 14, 2008
Dominosteine umschmeissen. So ein Mist.

Ein gutes Mittel, um seine Laune aufzubessern, ist, sich ab und zu mal anzuschauen, welche Arbeit man selbst macht und die dann mit der Arbeit zu vergleichen, die andere Leute machen müssen.
Allerdings nur, wenn man keine Drecksarbeit machen muss. Und, wenn man überhaupt Arbeit hat.
Irgendwer muss sich ja den Titel für den neuen Bond Film "Ein Quantum Trost" ausgedacht haben. Und der hatte es bestimmt nicht leicht.
Natürlich ist das ein doofer Name und natürlich hat jeder Hanswurst jetzt sofort einen besseren Namen im Ärmel.
So bin ich ja auch.
"Quantum - das sagt doch in Deutschland keiner. Wenn, dann sagt man Quentchen. Ein Quentchen Trost - das wäre der bessere Titel gewesen!"
Aber so einfach ist das ja nicht.
Mein erster Erklärungsansatz bestand darin, dass die James-Bond-Titelausdenker einfach gezwungen werden, sich doofe Namen auszudenken (vgl. Der Morgen stirbt nie, Die Welt ist nicht genug, Stirb an einem anderen Tag) und wenn sie dann ankommen mit einem Titel, dann schauen die Entscheider sich den Titel an, heben die Braue, Schütteln mit dem Kopf und sagen "nein, nicht doof genug. Da müssen Sie nochmal ran".
Ich denke, so ist das zu Brosnan-Zeiten auch gelaufen, aber jetzt, da befinden wir uns in der Craig-Ära.
Ich denke, dass "Ein Quentchen Trost" im Vergleich zu "Ein Quantum Trost" wirklich der bessere Titel gewesen wäre. Die Sache hat nur einen Haken. Quantum, das ist der Name einer im Film vorkommenden fiesen Superschurkenorganisation und der wird eben im Titel aufgenommen.
Alternativ hätte man sich allerdings auch für den besseren Titel entscheiden können und dann die Superschurkenorganisation entsprechend umbenennen können. Das hätte der Glaubwürdigkeit allerdings Abbruch getan.

Superschurke: Ah! Du bist ein Kerl nach meinem Geschmack! Komm doch in unsere Superschurkenorganisation.
Superschurke in spe: Ah! Ja! Gerne! Har har har! Wie heisst sie denn, die Superschurkenorganisation.
Superschurke: Sie heisst Quentchen!
Superschurke in spe: Ich muss weg.

So hat man sich dann für "Ein Quantum Trost" entschieden. Und da ist der James-Bond-Namensausdenker wirklich nicht zu beneiden.

Posted by banana at 09:16 EM | Comments (14)
November 13, 2008
How about some information, please?

Schon von frühester Kindheit an war er schlecht gelaunt. Schuld daran hatten die Eltern. Sie hätten ihn nicht Menno nennen sollen.

Schlechte Laune hab auch ich (hab auch ich). Die Gründe dafür sind mannigfaltig und gut. Man kann sowohl horizontal als auch vertikal durch die Mieselaunegrundmatrix durchbohren und bekommt dann einen mehr und einen noch mehr schlecht gelaunten, vor sich hinmotzenden Bohrkern. Legte man diese Bohrkerne zu einem Andreaskreuz gekreuzt in einen tiefen Teller und übergösse sie mit Milch, dann würden sie den Kohl auch nicht fett machen.
Versucht man, sich diesem Problem ein kleines bisschen analytischer zu nähern, dann zerfallen die Mieselaunegründe in drei Kategorien.
Im einzelnen sind das Kategorie A, Kategorie B und Kategorie C.
Sie sind etwa gleich groß, glatt und hupen nicht, wenn man draufdrückt.
Frühe Völker der dritten Periode versuchten übrigens, die miese Laune abzuschütteln. Bei echten Kawentzmiesepetern konnte das schonmal zu gehirnerschütterungsbedingten Kotzkrämpfen führen. Das verbesserte die Launen aber auch nicht. Alles in allem war die Methode nicht von Erfolg gekrönt, so dass man dazu überging, die Übellaunigen mit Rübensirup zu übergiesen und anzusingen.
Hat auch nicht geholfen.
Heute bekommt man den Rat eine Zitrone zu essen. Arschlöcher.
Wenn das Leben Dir eine Zitrone gibt, dann mach Limonade daraus. Sehr schlau. Bei der Limonade kommt es ja entscheidend auf den Zucker an. Und den hat man dann meistens nicht zur Hand, wenn man schlechte Laune hat. Da hat man nur ätzende Säure und bittere Häme. Und machen Sie mal aus Zitronen, ätzender Säure und bitterer Häme Limonade. Das funktioniert nicht! Das schmeckt nämlich nicht.
Mein herzlicher Dank gilt dem Apfelweintrinker, der mir §§a href="http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=pdr20081112-64C">diesen (klickerdiklack)§§/a> Link schickte. Die (übrigens generell sehr zu empfehlende) Karlsruher Nachrichtenseite ka-news pärsentiert dort die Ergebnisse ihrer Umfrage, in der es um die Frage ging, welches Geschlecht besser ein- und ausparkt.
Um es vorweg zu nehmen: Die Männer können besser ein- und ausparken. Dicht gefolgt von beiden Geschlechtern. Undicht gefolgt von den Frauen.
Am schönsten finde ich die Bildunterschrift: ka-news-Leser bestätigen: Männer parken besser ein.
Dem kann ich nur zustimmen, hätte mir allerdings zwei getrennte Umfragen gewünscht, denn ich bin der Meinung, dass man zwischen Ein- und Ausparken durchaus differenzieren sollte.

Posted by banana at 06:43 EM | Comments (8)
November 11, 2008
Meine Damen und Hessen

Zungenbrecherwochen in der Kantine.
Und jetzt alle:
Eingelegte Entenkeule mit Honig-Kümmelkraut und Schupfnudeln.
Gebratene Landhuhnbrust auf Kürbis-Quittenkraut, Kreuzkümmelreduktion und Reis.
Kaiserbrasse mit Kürbis und Marsala, Kürbis-Couscous und Kokossauce.

Und aus gegebenem Anlass:
Heute ist es endlich wieder so weit:
Es beginnt die wunderschöne Faschingszeit.
Denn das ist die tolle Jahreszeit
Und wir sind alle bereit.
Wer braucht den Sommer, diesen Tropf?
Wir haben ja nur die Fastnacht im Kopf
Endlich mal wieder jemand anders sein,
Darum schlüpfen wir in die Kostüme rein.
Endlich mal wieder die "Großen" necken
Und ihnen närrisch die Zunge rausstrecken.
Jetzt ist mal der "Kleine" dran
Und kann zeigen, dass er auch was kann.
Mit "Helau" und "Ramtamtam"
Sind jetzt wieder die Narren dran.
Machen dann so manchen Witz,
Singen dann auch mal die Hit's.
Ach, wie schön ist die Faschingszeit,
Endlich ist es wieder soweit.

Narhallamarsch!
(bna: ab.)

Posted by banana at 05:47 EM | Comments (20)
November 04, 2008
Coole Typen im Trialog

Lesen Sie heute in der Allee der Spackonauten ein Interview mit den beiden Superhelden Captain Salami und Sir Velat, auch bekannt als Die Abgebrühten Brüder.

bna: Guten Tag.
Captain Salami (cs): Guten Tag.
Sir Velat (sv): Guten Tag.
bna: Sie sind gestern Dreissig geworden. Wie ist es so, Dreissig zu sein?
cs: Geht so.
sv: Auf einer Skala von eins bis zehn würde ich sagen fünf.
bna: Das klingt ja nicht besonders begeistert.
cs: Kein Kommentar.
sv: Dito.
bna: Captain Salami: Haben Sie sich schon als Kind mit dem Superheldentum beschäftig?
cs: Nein. Als Kind war ich ein ganz normales Kind. Samstags wurde ich zum Beispiel gebadet und ich aß gerne Nudeln mit Soße. Mein großes Steckenpferd war aber immer schon die Musik.
bna: Beschreiben Sie Ihre Gefühle, als man Sie fragte, ob Sie Captain Salami werden wollen.
cs: Es waren gute Gefühle. Es waren die Gefühle, die man fühlt, wenn man denkt "Cool. Da hast Du jetzt ja wohl ausgesorgt". Dann legte ich mein Keyboard weg und fing an, mich mit der Gewinnung von Salamit zu beschäftigen.
bna: Ursprünglich war Uffschnitt Boy als ihr Partner vorgesehen, aber er musste kurz vor Dienstantritt dann leider doch wegen Kommunikationsschwierigkeiten absagen. Wie kommen Sie, Captain Salami und Sir Velat miteinander aus.
cs: Zunächst war ich skeptisch. Aber als ich dann Velat mit seinem Keyboard im Büro sitzen saß, da wusste ich: Das wird ein Musikerding.
bna: Sir Velat: Wie sehen sie das?
sv: Auch ich bin vom Grunde meines Herzens Musiker. Ich wusste ja zunächst fast gar nichts über Captain Salami, als man mir den Job anbot, weil das alles so kurzfristig war, aber als er dann mit seinem Keyboard ins Büro kam, da wusste ich: Das wird ein echt wurstastisches Musikerding.
bna: Es läuft also, sozusagen, wie geschmiert (kichert). Immer wieder versucht es der Pater Hacker Peter, ihren Wurstring zu sprengen und Ihnen das kostbare Salamit zu klauen. Wann wird es ihnen gelingen, Pater Hacker Peter endlich abzubrühen?
cs: Natürlich geben wir unser Bestes, damit der Pater, dieser darmlose Bratling, bald hinter Schloss und Riegel sitzt, aber der Pater ist ein waschechter Superschurke, mit allen Hölzern geräuchert ist und da ist das natürlich kein Kindergeburtstag.
sv: Und dann ist da natürlich noch die Musik.
cs: Die Musik werden wir immer haben.
bna: Das Salamit ist also sicher?
cs: So sicher, wie der Schlussarkkord! Vor allem, seit wir vor kurzen von herkömmlichen Knackern auf Panzerknacker umgestiegen sind.
bna: Es ist kein Geheimnis, dass Sie gewisse Startschwierigkeiten hatten. Wie sind Sie darüber weggekommen?
sv: Nunja. Das lag in erster Linie an der Arbeitskleidung. Zunächst trugen wir Kunstdarm. Seit wird jedoch auf Naturdarmsaitlinge umgestiegen sind, läuft die Superschurkenbekämpfung, viel geschmeidiger.
cs: Und auch musikalisch harmonieren wir jetzt viel besser. Das wirkt sich natürlich auch positiv auf den Job aus.
bna: Das Superschurk-o-meter sagt für das Ende des Monats starke Aktivitäten voraus. Geht es auch für Sie dann wieder um die Wurst?
sv: Sehr witzig.
cs: Das Superschurk-o-meter interessiert mich nicht. Ich lese lieber die Charts. Für mich steht die Musik immer im Vordergrund.
bna: Wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Das Interview führte banana.
Aus gegebenen Anlass weisen wir darauf hin, dass wir uns in der Allee der Spackonauten bewusst sind, dass es durchaus nicht einfach ist, einen Kindergeburtstag zu organisieren und druchzuführen.

Posted by banana at 11:26 EM | Comments (13)
November 01, 2008
Gedanken eines Kranführers in der Mittagspause

So! Erstmal Mittagspause machen. Die Joysticks aus der Hand legen und Stulle essen und Tee trinken. Kaffee vertrag ich ja nicht so gut. Krieg ich immer Sodbrennen von.
Leberwurst mit Senf. Natürlich wieder selbstgeschmiert. Wie immer. Stulle vom Feinsten! Mit schön dick Butter und Leberwurst drauf. Und viel Senf. So. Aufklappen. Muss sein. Stulleaufklappen muss sein. Stullenkontrolle. Das ist mein Rital. Ok, alles klar auf der Stulle.
Tja. Doof, irgendwie. Der Weg nach unten ist so weit. Da lohnt es sich gar nicht, runterzuklettern in der Mittagspause. Zweihundertachtundvierzig sprossen. Von mir persönlich nachgezählt!
Bis ich unten bin, ist die halbe Pause rum und dann muss ich ja gleich wieder hoch. Wär ja auch doof.
Bin ja auch nicht mehr der Jüngste.
Das ist echt der Hauptnachteil als Kranführer: Man ist immer alleine. Von früh bis spät alleine. Ok, ich habe den Funk, aber irgendwie ist das nicht das Gleiche. Dabei bin ich doch eigentlich eher der gesellige Typ. Das steht auch auf meiner Homepage.
Aber ich musste ja auch unbedingt Kranführer werden. Naja. Ist ja eigentlich ganz ok, der Job. Man ist im Trockenen und es ist nicht so anstrengend. Und man kann Radio hören.
Das schönste ist, wenn sich der Ausleger majestätisch dreht und scheinbar mühelos schwere Lasten angehoben werden.
Man muss drauf achten, dass man nicht so viel trinkt. Sonst muss man dauernd lullern. Gibt ja auch kein Klo hier oben. Ich nehme hinten die Gegengewichte aus Beton. Zu wenig darf man auch nicht trinken, sonst wird das gefährlich, rein von der Gesundheit her, also gesundheitlicht. Sonst kriegt man Nierenleiden. Damit ist nicht zu spaßen. Sonst kriegt man Kranführernieren, so groß, wie Pizzateller.
Kranführer sind ein bisschen so, wie Ninjas. Ich bin ein Riesenninjafan. Die sind so cool, die Ninjas. Sie warten und schlagen dann im richtigen Moment zu. Genau, wie wir Kranführer.
Wo ist denn die Zeitung? Mist! Unten vergessen.
Naja, steht eh jeden Tag das Gleiche drin.

Posted by banana at 06:50 EM | Comments (8)
copyright by banana and tek/neoscientists