März 31, 2008
Level heisst rückwärts level.

Nachdem ich den gestrigen Abend damit verbracht habe, alle Videos von Oreskaband, die ich im Internetz finden konnte, rauf und runter zu schauen, steht meine Beziehungsentscheidung nun fest: Es muss eine japanische Posaunistin sein!
Damit ist meine bisherige Beziehungsentscheidung hinfällig. Sie besagte, dass die Frau an meiner Seite Renate heissen müsse. Gerne auch mit zweitem Vornamen und noch gerner mit Nachnamen Marx oder Shapiro.
Tut mir leid für Euch, liebe Renates, aber japanische Posaunistinnen sind einfach noch superer als ihr.
Super war auch das Wetter gestern. Ich als alter Pessimist hatte natürlich meinen Überzieher mitgenommen, aber der war gar nicht nötig. So trug ich ihn eben über dem Arm und muss ein leicht merkwürdiges Bild abgegeben haben.
Auch viele andere Leute fanden das Wetter super und nutzten es zur Bewegung an der freien Luft.
Freie Luft? Nein! Frische Luft heisst das oder im Freien!
Ich machte mir Gedanken. Zum Beispiel darüber, warum man im Auto Lenkrad sagt, aber beim Fahrrad nur Lenker und nicht zum Beispiel Lenkstange. Im Auto könnte man doch auch Lenker sagen. Oder Volant. Aber nein, man sagt Lenkrad. Nur nicht bei Knight Rider. Aber bei Knight Rider ist eben alles anders, irgendwie.
Ich fragte mich auch, ob die Fahrradhändler meiner Region sich insgeheim zu bösen Scherzen abgesprochen hatten, nämlich dazu, mittelalten Ehepaaren nur extrem dorkig aussehende Fahrräder zu verkaufen und ihnen obendrei den Sattel viel zu tief einzustellen.
Die sahen wirklich sehr doof aus, die mittelalten Ehepaare, wie sie da im kleinen Gang auf ihren Rädern kauerten und mit ernster Miene durch das Unterholz fuhren.
Doofe Sachen machen und dabei ernst dreinschauen, das kenne ich eigentlich nur von Tieren. Von Hunden zum Beispiel. Man nimmt einen Stock und wirft den ins Feld und der Hund saust hinterher und bringt den Stock zurück. Total sinnlos ist das. Der Hund macht das aber, mit absolut ernster Miene. Ich finde, Hunde haben überhaupt keinen Humor.
Die Leute, die sich auf ihren Drahteseln dauernd die Knie gegen das Kinn rammen haben wohl auch keinen Humor. Zumindest sahen sie nicht besonders lustig aus. Ich denke, der Mann dachte jeweils sowas, wie "Verdammte Axt! Jetzt muss ich mit der Alten hier rummfahren! Dabei läuft doch Fußball!" und die Frau dachte jeweils sowas "Uff! Kann der blöde Arsch nicht mal etwas langsamer machen? Mit der Mütze sieht er ja auch total bescheuert aus! Udo Jürgens würde so eine Mütze nie aufsetzen. Tut das Not, dass der Sattel so niedrig ist?"
Es fährt auch immer der Mann voran. Ernst und mit übermäßig schnell kreisenden Mauken. Immer! Die Frau fährt nie voran. Die Frau fährt immer, leicht erhitzt, im Abstand von etwa zwanzig Metern hinterher. Dabei ist doch mittlerweile allgemein anerkannt auch ausreichend durch wissenschaftliche Studien bewiesen, dass Männer keine Ahnung haben.
Der Grund für die männliche Eile liegt in der Abwandlung eines alten Gedichtes aus unserer Schülerzeitung:

Der Vati ist beim Radeln schneller
Hat er nen Kasten Bier im Keller

Achso - was mir noch aufgefallen ist - mittelalte Ehepaare haben besitzen stets Räder des gleichen Models. Partnerlook auf Speichen sozusagen. Ich glaube, das haben die Männer eingefädelt. Sie denken sich, dass sie, falls ihre Frau mal stirbt, ihr Rad immer noch kanibalisieren können. Die Frauen lenken ein, damit sie sich das Gemecker und Gebesserwissere ihres Gatten nicht bis zu ihrem Tod anhören müssen.
Ich habe aber auch einen Specht gehört. Gesehen habe ich ihn nicht, obwohl ich ihn wirklich gesucht habe. Ich habe ihn nur gehört, wie er mit seinem Schnabel gegen einen Baum geklopft hat. Das Klopfen dauert ungefährt eine halbe Sekunde, dann entsteht eine Pause von etwa zehn Sekunden und dann wird wieder geklopft. Ich glaube, Spechte hadern sehr mit ihrem Dasein.
Ich denke, so ein Specht braucht die Klopfpausen, um sich von den fürchterlichen Kopfschmerzen zu erholen, die ihm das Hämmern mit dem Schnabel gegen das harte Holz einbringen und um wie ein Rohrspatz darüber zu schimpfen, dass gerade er ein Specht werden musste. Es gibt doch auch genügend andere Vögel, die nicht so bescheuerte Sachen machen. Adler zum Beispiel oder Keas oder Schwäne oder Kuckucke.
Was nur wenige wissen, ist, dass es nämlich eigentlich Rohrspecht heisst und nicht Rohrspatz, im Sinne von Er schimpft wie ein Rohrspecht. Da hat sich nur irgendwann mal ein Irrtum eingeschlichen, an dem das Privatfernsehen schuld war.

Ach - und bevor ich es wieder vergessen habe: Eine männliche, kastrierte Ziege heisst Mönch. Ein Hammel kann sowohl männlich als auch weiblich sein. Ein männlicher Hammel muss aber kastriert und über ein Jahr alt sein und ein weiblicher Hammel darf noch nicht gelammt haben.
Klingt komisch, ist aber so!

Posted by banana at 06:48 EM | Comments (2)
März 27, 2008
Denver heisst eigentlich Dynasty (bzw. danek für den tip)

Ach, ich liebe Internet-Foren einfach. Da kann man sich stundenlang unterhalten (Also nicht unterhalten im Sinne von mit anderen reden, sondern im Sinne von sich alleine nicht langweilen. Zum unterhalten im Sinne von mit anderen reden sind die Foren nicht besonders gut geeigenet. Der Mensch an sich ist ja ganz ok, aber die Leut'...). Internet Foren lesen ist, wie anderen Leuten beim Unterhalten in der Straßenbahn zuzuhören. Man muss aber nicht aus dem Haus gehen. Und man hat die anderen schön weit weg von sich. Fantastisch!
Da schreibt einer:

Also ich kenne diesen Park nur von seinem Internetauftritt und kann guten Gewissens sagen, dass ich ihn mir einmal anschauen würde.

Sowas steht dann da zum Beispiel. Super!
Da lehnt sich der junge Mann aber ganz schön weit aus dem Fenster. Er hätte auch schreiben können, dass er ihn sich ehrlich gesagt einmal anschauen würde oder, dass er irgendwie auf Deutsch gesagt irgendwas machen würde. Herrlich!
Andererseits - bei der Abmahnwut heutzutage, da kann man mit seinen Formulierungen ja gar nicht vorsichtig genug sein.
Ich kann aber guten Gewissens sagen, dass das schönste beim Forenlesen ist, die Beziehungen der Leute untereinander auseinanderzuklamüsern. Da sind immer genügend Leute dabei, die fromm und frei in die Welt rechtschreibfehlern und buntheulgesichten, dass sie gerade mal wieder von ihrem jeweiligen Schatz als beiehungsuninteressant eingestuft worden sind und jetzt leider wieder single sind.
Wieso werde ich immer enttäuscht?
Weil Du ein Depp bist vielleicht? Oder weil Du ein wahllos rumhöckernder Depp bist?
Und dann gilt es, rauszufinden, wer denn der ex-Schatz im Forum ist.
Hui, das macht Spaß!
Meistens weiss man es ja schon vorher. Hinterher weiss man es auf jeden Fall immer, weil meist einer der Protagonisten einfach verschwindet oder weil die Dreckige Wäsche auch schon öffentlich gewaschen in einem Abschiedsbeitrag wird, dass es jeder, der will, mitbekommt. Meistens gänzlich ohne Buntheulgesichter.
Das ist sehr spannende Detektivarbeit. Nur nicht so schwierig, wie bei Mord, zum Beispiel.
Es gibt immer genügend Leute, die ihre Beziehungen gerne öffentlich führen. Es gibt ja auch genügend Leute, die ihre Freitzeit dafür opfern, mit dem Auto durch Innenstädte zu fahren und allen zu demonstrieren, dass sie keinen Musikgeschmack haben. Da sind mir die Beziehungsexhibitionsisten allerdings lieber, weil die nicht so laut sind.
Wobei - haben Dörfer Innenstädte?
Vielen Menschen ist es auf jeden Fall ein Bedürfnis, sich auszudrücken. Jeder halt, nach seinen Möglichkeiten.
Wenn dann wiedermal ein Forumsmitglied seinem "Schatz" im Forum zum Geburtstag gratuliert, dann kommt er auf meine Merkliste, denn ich weiss, dass da noch einiges zu erwarten ist. Und ich werde eigentlich nie enttäuscht.
Enttäuscht war ich gestern etwas nach dem Konsum der neuen Kuppelschau im Ersten. Ich glaube, es heiss "Das perfekte Date" oder sowas oder "Ich weiss, was Du morgend Abend kochen wirst". Ich hatte irgendwo gelesen, dass es ganz amüsant sein sollte.
Ich fand es aber nicht amüsant. Ich fand es deprimierend.
Gut, dass heisst nicht viel, weil ich die meisten Sachen deprimierend finde (ausser Pee Wee Herman), ich will meine Gedanken aber dennoch kurz niederschreiben, weil ich denke, dass es die ganze Welt wissen will. Irgendwie ist so eine Internetseite ja auch, wie ein Opel-Astra, der mit lautem Bassgebummere und heruntergelassenen Scheiben durch Delmenhorst rollt. d(>_<)b
Die Schau läuft so: Ein Mensch ohne Partner (Single) absolviert jeden Tag eine Verabredung (Date), wobei der jeweils ein Freund des Alleinstehenden den Partner für die Verabredung aussucht. Die Verabredung wird dann gezeigt, durchsetzt mit Interviewschnipseln der involvierten zu Verkuppelnden und Freunde und am Ende vergibt dann der Alleinstehende Punkte für den Partner in spe.
Achso - vergessen habe ich noch, dass Single und Single-Freund vor der Date noch die Wohnung des Dates (also des zu Treffenden) durchsuchen dürfen.
Diese Woche ist Ilka der Single. 36 Jahre alt und schlank und mit gelben Helmhaaren. Ilka will gerne einen Landwirt zum Partner. Sie will aber auch gerne Sonntags ausschlafen und mag schicke Autos. Und gut aussehen muss es natürlich auch noch, das Date, also der Landwirt.
Da ist eine harmonische Zukunft doch schon vorprogrammiert.
Ich glaube, Ilka kennt Landwirte nur vom Österreichischen Jungbauernkalender.
Gestern Chihuahuas, heute Landwirte. Nur die Tussies (Bimbos) ändern sich leider nicht.
Schade irgendwie für die Hunde. Und für die Landwirte.

Ach - eins noch, wo wir gerade beim Anbandeln sind: Ich habe inzwischen herausbekommen, dass "BBB", wenn es in Kontaktanzeigen steht, die von Männern aufgegeben wurden "Bauch, Bart und Brille" heisst.
Was aber heisst "HHH" in den Kontaktanzeigen der Frauen?
Unsere Vermutung was "Haus, Hof und Hängetitten", aber das ist sicher nicht ganz richtig.

Posted by banana at 05:55 EM | Comments (12)
März 26, 2008
Best Irish Drinking Songs, Vol. 54

Ich glaube ja, man hat etwas ganz Grundlegendes nicht verstanden, wenn man seinen Freund bittet, die Mücken tot zu hauen, weil man sich um sein Karma sorgt, wenn man das selbst tun würde.
Ich gehe allerdings davon aus, dass der Karma Assistent das Thema beim Final Debriefing ansprechen wird und dass man dann schwupp-di-wupp selbst als zweiflügliger Blutsauger noch eine Ehrenrunde drehen muss.
Ich finde das sehr altruistisch-optimistisch gedacht.
Ein Moskito ist übrigens das gleiche, wie eine Stechmücke. Es kann also sein, dass man dann mal einen anderen Teil der Welt kennenlernt. Wenigstens etwas.

Posted by banana at 05:45 EM | Comments (10)
März 20, 2008
Sofa so good!

Früher dachte ich immer, die Leute, die in Musikgeschäften arbeiten, wären alle Arschlöcher. Dabei meinte ich nicht die Provinzmusikgeschäfte, die in der Regel von freundlichen Damen geführt werden und die ab und zu eine Blockflöte, orffsche Früherzieher oder wenn es hochkommt mal eine Sperrholzgitarre an die Landbevölkerung bringen, sondern ich meine diejenigen Musikgeschäfte, die sich meistens in irgendeiner schmuddeligen Nebenstraße einer größeren Stadt befinden und deren Geschäftsräume vollgestopft sind mit coolen Sachen. Coole Sachen, wie Gibson Gitarren, Fender Gitarren, Marschall Verstärker und so weiter.
Als Jugendlicher fuhr ich ab und zu in die große Stadt, um in einen dieser Läden zu gehen und dort dann so exotische Musikalien, wie Saiten (mittlere Stärke) oder Plektren (mittlere Stärke) zu kaufen. Ja, genau, Sachen, die ich auch bei meiner ortsansässigen Blockflötentante hätte bekommen können.
Ich ging da hin, obwohl ich den dort Angestellten allesamt mehr Respekt entgegenbrachte, als sie verdient hatten. Ich fand sie unfreundlich, hochnäsig und herablassend. Schlechter, als in diesen Musikläden wurde man nur beim BAFöG-Amt bedient.
So war ich jedesmal sehr aufgeregt, wenn ich das Geschäft betrat und hatte meine Bestellung auf dem Weg dahin sehr gründlich durchformuliert und geprobt.
Trotzdem passierte mir es einmal, dass ich für meine Gitarre statt eines schwarzen Pickguards, also einem schwarzen Schlagbrett, einen schwarzen Pickup, also einen Tonabnehmer, verlangte.
Man kann einen Gitarristen nach einem drei stündigen Konzert und der anschließenden Afterparty besoffen und bekifft von einem Dutzend Groupies herunterzerren und er wird anstandslos einen mehrstündigen Monolog darüber halten, warum er sich aus den tausend verschiedenen Pickups, die der Markt mit ihren unterschiedlichen Wicklungen, Magneten, Versiegelungstechniken und aktiven und passiven Elektroniken anbietet, gerade den einen ausgesucht hat, um sein Spiel in die Welt hinaus zu tragen.
Und ich marschiere in einen Laden voller Gitarristen und verlange einen Pickup, der in erster Linie ersteinmal schwarz sein sollte.
Man kennt das als Witz mit Frauen und Autos und Farben.
Ich habe dann natürlich sofort gelacht und gesagt "Haha, Quatsch! So ein Blödsinn, ich meine natürlich einen Pickguard", aber da waren der Verkäufer und ich uns schon einig, dass ich -- egal, was es war -- doch lieber bei der Blockflötentante in meinem Heimatdorf hätte bestellen sollen.
Ich bin dann ungefähr ein Jahr lang nicht mehr in dieses Geschäft gegangen, weil ich mich so geschämt habe.
So ein Verkäuferarschloch!
Dabei ist das Verhalten der Angestellten in Musikgeschäften eigentlich nachvollziehbar, sie sind nämlich zum großen Teil von Dummschwätzern umgeben, die ein bisschen so aussehen, als ob sie Ahnung hätten, aber ihr gegenüber gerne wortreich davon überzeugen, dass das eine optische Täuschung ist. Sie haben nämlich überhaupt keine Ahnung. So ist das mit den Leuten. Wie ein Bekannter zu sagen pflegt "Hast Du schonmal einen Dummen getroffen, der wusste, dass er dumm ist?"
Egal, wann man in so ein Musikgeschäft geht, es ist immer einer da, gewandet in wahlweise eine schwarze Lederhose oder in eine Röhrenjeans Jeans, der mit dünnem langen Haar auf einer bis zur rechtekigen Wellenform verzerrten Gitarre Skalen im Hummelflugtempo aufwärts und abwärts und aufwärts und abwärts spielt und sich ein bisschen zu offensichtlich darüber wundert, warum er noch nicht unter einem Haufen Schlüpfer begraben ist.
Ich glaube, manche dieser Leute leben sogar in den Musikgeschäften. Oder sie denken, sie arbeiten da. Oder sie denken, dass sie da gern gesehen wären.
Sind sie aber nicht. Sie nerven nämlich. Zum einen finden sie fast alles scheisse. Zum Beispiel ist jede Gitarre scheisse, ausser der, die sie selbst besitzen. Das müssen sie auch, denn meistens haben sie für ihre Gitarren jede Menge Geld bezahlt und wer gibt schon gerne zu, dass es ein Fehler war, Opas VW Passat gegen eine Ibanez Überschallwunder mit Griff zum Wegwerfen einzutauschen? Wer gibt schon gern zu, dass er sich geirrt hat? Wer gibt schon überhaupt zu, dass er sich geirrt hat? Ach was! Wer irrt sich denn schon?
Neulich lauschte ich in einem Musikgeschäft einem Gespräch zwischen einem Mitarbeiter des Geschäftes und einem Kunden von der Sorte, die normalerweise in solchen Läden abhängen. Wahrscheinlich hatte sich der Kunde gerade das Jochbein brechen lassen und konnte deswegen nicht persönlich anwesend sein. Der Kunde wollte wissen, ob denn eine Gibson Les Paul Gold Top oder eine Gibson Les Paul Custom besser klänge.
Die Frage verwunderte mich etwas, denn normalerweise sollten Leute von seinem Schlage doch gerade zu dieser Frage eine Meinung haben.
Die Antwort ist: Es ist scheissegal. Solche Gitarren werden in der Regel derart stark verzerrt, dass man auch eine Bohrmaschine an den Verstärker anschließen könnte.
Die sieht aber nicht so gut aus.
Ist aber grob geschätzt 2000 Euro günstiger.
Und - unter uns - ist es nicht letztendlich egal, ob man sich zu Hause auf den Playboy oder Penthouse einen schleudert?
Diese Leute reden also beinahme permanent dummes Zeug und versorgen jeden mit Informationen, die der gar nicht haben will.
Wenn sie kein dummes Zeug reden, dann machen sie mit der Gitarre Lärm. Ungefähr solcher Lärm, wie ihn ein Piepsewecker erzeugt, also nicht vom Geräusch her, aber vom Nervpegel her.
Und das bringt uns zu den Angestellten in Musikgeschäften zurück. Heute weiss ich - wenn man sehr, sehr müde ist und die ganze Zeit, gerade, wenn man eingeschlafen ist, von einem Piepsewecker geweckt wird, dann kann man schonmal schlechte Laune bekommen.

Posted by banana at 06:08 EM | Comments (10)
März 18, 2008
Das kann doch in der Form nicht wahr sein.

Aus: Gespräche mit banana. Heute: Bling! Hype! Schoko! Posh!
bna: (in Schokotäfelchen grabend) Was nehme ich denn? Halbbitter oder Edelherb?
gadtm: Wo ist der Unterschied?
bna: Halbbitter hat 50% Kakao, Edelherb hat 73% Kakao.
gadtm: Ich halte ja nichts von dem Hype mit immer mehr Kakao in der Schokolade.
bna: Ich halte nichts von dem Hype, allen möglichen Kram in die Schokolade zu tun: Käse, Chili, Wurst.
gadtm: Ich halte nichts von dem Hype, Schokolade in Zigaretten zu tun.

Heute: bna liest ein Interview und hört schon nach der ersten Antwort wieder auf, weil sein Gehirn an der Stelle, an der solche Phrasen verarbeitet werden schon total abgenutzt ist.
Gina-Lisa Lohfink: Ich bin schon immer ein fröhlicher Mensch gewesen. Schon während der Schulzeit war ich immer gut drauf. Alle um mich herum waren glücklich. Es gibt genug negative Dinge im Leben, deshalb finde ich, dass man mit einer positiven Einstellung schon viel ändern kann.

Wünscht viel Spaß dabei:
bna

Posted by banana at 06:06 EM | Comments (15)
März 16, 2008
Niveau - Das ist ein französisches Wort für Level

"Wieder drei junge Mädchen von Dämonen besessen." So würde es am nächsten Morgen in der Zeitung stehen.
Der Dämon kam von seinem ersten Arbeitstag nach Hause. Er legte die Schlüssel in die Schüssel neben dem Telefon, hing seinen Mantel an die Garderobe und ging ins Wohnzimmer.
"Und? Wie war Dein erster Tag bei der Arbeit?" fragte seine Frau.
"Sehr gut!" sagte der Dämon. "Ich habe drei junge Mädchen..." er machte eine Pause. "Wie sagt man denn das? Wenn die jungen Mädchen hinterher von einem bessen sind. Wie sagt man denn das?"
Seine Frau zuckte mit den Achseln "Bin ich der Dämon oder Du?"
"Ich habe drei junge Mädchen... Besessen? Besetzt? Besosst?" der Dämon nahm auf dem Sofa platz.
"Ach Schatz" sagte seine Frau "ich weiss ja, was Du meinst."
"Das ist die Hauptsache" sagte er.
"Das ist die Hauptsache."
Er küsste seine Frau auf die Wange.
Sie sagte "Wir sagen einfach, Du bist in sie gefahren. Und morgen fragst Du dann Deinen Chef."

Posted by banana at 07:25 EM | Comments (2)
März 14, 2008
Wurst: einfach sympathisch!


In diesem Sinne: Schönes Wochenende!

Was ist denn das für eine bescheuerte Zeichensetzung da auf dem Bild?
Wer macht den sowas?!
Sieht ein bisschen aus, wie der Herr Koch, die Wurst. Aber mit weniger Haaren.

Posted by banana at 06:53 EM | Comments (1)
März 13, 2008
Although they are excellent. But not that excellent.

Wieso hat mir denn keiner gesagt, dass die neue Staffel von "Teenager ausser Kontrolle" angefangen hat? Zum Glück konnte ich am letzten Sonntag noch die Wiederholung sehen. Uff, das war knapp!
Und gestern habe ich es schon wieder nicht gesehen, weil die erste Folge der neuen Ludolfs-Staffel lief. Ich muss dringend mehr Struktur in meinen Tag bringen.
Aufschreiben: Am Samstag morgen Formel eins aufnehmen, am Sonntag morgen Formel eins aufnehmen, am Sonntag Nachmittag Teenager ausser Gefahr aufnehmen.
Ach Quatscho, das heisst ja Teenager ausser Kontrolle.
Ich sehe die Sendung gerne, denn immer wieder gibt es im Berater-Team einen Dissens ob des Dissens der Team-Mitglieder seitens der Teenager. Dabei haben die gar keinen Tee zum Nagen, die Teenager. Doch! Die haben doch Tee zum nagen, aber sie nagen ihn nicht, sondern sie schmeissen die Teebeutel in die Natur.
Ja, das geht doch nicht!
Ja, das geht doch nicht!
Da muss die Betreuerin aber schimpfen!
Recht hat sie, die Betreuerin! Und die Teenager nicht. Da kann man auch mal schimpfen!
Teens, Twens, was kommt danach? Thirs, Fouts und Fifts? Braucht man wahrscheinlich nicht, sowas. Benehmen sich eh alle gleich, die nicht-mehr-ganz-so-jungen Säcke. Kaufen immer den gleichen Scheiss und werfen ihre Teebeutel in den Biomüll und nicht in die Natur. Oder saufen gleich losen Tee. Eine Riesensauerei ist das! Loseteetrinker und Raucher sollte man alle in einen Sack stecken und mit dem Knüppel draufhauen. Da würde man immer den Richtigen treffen!
Loser Tee, das habe ich neulich wo gelesen und habe natürlich gleich gedacht, dass loser Tee Tee für Verlierer ist, also Tee für Loser. Loser Tee eben. Da werden sich die Loseteetrinker aber ganz schön ärgern, dass sie so in diese Ecke gestellt werden. Recht haben sie!
Also mit dem Ärgern, nicht mit dem Loseteetrinken.
Aber in den Teebeuteln ist ja ohnehin nur Müll und Schrott, sagen die Loseteetrinker. Da kommt einer und fegt am Ende des Arbeitstages in der Loseteemanufaktur den Teestaub zusammen, der beim Abfüllen des losen Tees auf den Boden gefallen ist, zumsammen mit dem ganzen anderen Schrott, der da so rumliegt und dann kommt das in die Teebeutel rein. Als Füllmaterial kommt dann noch der Grasabschnitt dazu, den der Gärtner beisteuert. Und das wird dann als Beuteltee verkauft. "Ist ja nur für den Pöbel. Wer sowas trinkt, der isst auch Kochbeutelreis!" sagen dann die Loseteetrinker und machen die Alternative Version des High-Five: "Höhö".
Obwohl - man muss da ja auch differenzieren. Es gibt ja sonne und sonne. Also sonne Loseteetrinker und sonne Loseteetrinker. Die einen füllen ihren losen Tee sorgfältig in den Teefilter ein und lassen den dann schön entspannt ins warme Wasser gleiten. Die anderen kippen den losen Tee einfach so in die Kanne und dann kippen sie oben drauf das warme Wasser. Die letzteren verachten die ersteren mit einer derarigen Glut im Herzen, dass es schon vorgekommen sein soll, dass in den Teeküchen der Republik ein Kannenkipper einem Beutelbaumler den Leitzlocher quer durch die "Weicheiervisage" gezogen haben soll.
Ich will mir gar nicht vorstellen, was passiert, wenn so ein Kannenkipper mal in einem Lokal einen Tee bestellt und er dann eine Tasse heissen Wassers mit einem Teebeutel vorgesetzt bekommt.
Das gibt bestimmt Stress.
Die Kannenkipper sind nämlich die echten Rocker unter den Loseteetrinkern. Das sind die echten Puristen. Schmeckt ja auch am besten! Jaja! Pur CDs kaufen und mir erzählen wollen, welcher Tee am besten schmeckt. Da kann ich ja nur lachen. Lachen kann ich da nur!

Posted by banana at 05:29 EM | Comments (7)
März 01, 2008
Nein, ich kiffe nicht!

We are the Joints
We are the Hörnchen
We are the ones to make a breiter day
so let's start kiffing

Ich habe mal ein Lied geschrieben, das mit den Worten "A horse, a horse, a kingdom for a horse! I would give a kingdom for a car" endete. Weil mir in der Probe langweilig war, sang ich stattdessen einmal "Der Horst, der Horst, die Ingrid und der Horst! Ingrid und er Horst warn beide da."
Da schaute mich der Sologitarrist ungläubig an. Sein Chef hieß nämlich Horst und seine Frau hieß Ingrid.
Zufall?
Ich glaube nicht!

Posted by banana at 04:18 EM | Comments (18)
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