November 30, 2007
Fast wären wir zum Standesamt gefahren

Heute machen wir mal etwas Lyrisches.
Weit, weit, Welt so weit. Dunst, Rauch, Schwaden ziehn. Geist, Glück, Sein so leicht.
Schatten schleichen träge über Berge und Hügel.
Strahlen hängen Hoffnung höher.
Gestern noch gefragt nach wo, heute schon gewusst. Gestern noch mit Angst im Blick, heute fester schon.
Die Denkart soll der Schlüssel sein. Allein, wo ist das Schloss?
Der Fragen sind genug gestellt.
So, das wars auch schon wieder mit Lyrik. Kann ich nicht so gut.
Was kann ich noch nicht?
Kindererziehung!!! (Jetzt alle die Arme in die Luft reissen und Kindererziehung!!! rufen, danke!)
Nein, Moment, das mit der Kindererziehungs kommt später. Zuerst möchte ich noch einen Gedanken in die Runde werfen, der heute entstanden ist. Wie wäre es denn, wenn jeder, der zu einer Besprechung eingeladen wird, so eine Art Joker hätte. Er darf nämlich einen anderen ausladen. Den Gedanken finde ich sehr gut. Ich werde ihn aber jetzt nicht zu Ende denken, weil ich etwas erkältet bin und mein Gehirn total angeschwollen ist. Deswegen kann ich nicht so gut denken, weil die Gedanken sich gegenseitig so quetschen, wie in der Tokioter U-Bahn. Und jeder neue Gedanke müsste dann erst vom Tokioter U-Bahnquetscher reingequetscht werden und das ist nicht angenehm. So metaphorisch gesprochen. Ob es wohl in Deutschland mal eine Meta Forisch gegeben hat, gibt oder geben wird? Ich weiss es nicht.
Ich kann ja nicht alles wissen.
Wir schalten um zur Kindererziehung. Heute habe ich eine Frage. Sie lautet "Wie hätte sich der Onkel bna denn richtig verhalten?"
Mein Neffe ist sieben Jahre alt und ein großer Anhänger des Spiels "Guitar Hero 2". Gegen mich hat er leider überhaupt nichteinmal den Hauch einer Chance, aber das steht auf einem anderen Blatt.
Er fragte mich, welches Lied ich bei Guitar Hero 2 am liebsten spielen würde und ich sagte, ohne lange nachzudenken "The Beast and the Harlot".
Dann wollte er wissen, was denn "Beast" heissen würde. Ich sagte, das heisst sowas, wie "Tier" oder "Ungeheuer". Dann wollte er natürlich wissen, was "Harlot" heisst. Ich sagte, das würde ich ihm nicht sagen, da solle der doch lieber seinen Vater fragen. Das tat er dann auch, aber der Vater wusste es nicht. Dann kam er wieder zu mir und wollte eine viertel Stunde lang wissen, was Harlot heisst. Ich sagte es ihm aber nicht. Ich weiss ja nicht, inwieweit der Junge mit den Konzepten, die dahinterstehen vertraut ist.
Für die, die nicht wissen, was Harlot heisst und sich somit auf dem geistigen Niveau eines Siebenjährigen bewegen: Es heisst Hure.
Ja, was hätte ich denn machen sollen? Gut, ich hätte nicht sagen sollen, dass "The Beast and the Harlot" das Lied ist, das ich am liebsten spiele, aber das Kind war schon in den Brunnen gefallen.
So, liebe Zuschauer - was hätte ich tun sollen?
Ich bin ja lernfähig.

Posted by banana at 06:33 EM | Comments (13)
November 29, 2007
Just a-coming from the war on seven's avenue

Wir leben wahrlich im Zeitalter des Piepsens. Immer mehr Dinge piepsen. Alles, was innendrin noch irgendwo Platz hat, um einen Piepser reinzubauen, piepst. Und so ein Piepser ist verdammt klein und dazu auch noch verdammt billig.
Die Mülllaster piepsen jetzt, wenn sie rückwärts fahren. Die Supermarktkassen piepsen schon länger und demnächst sollen sogar noch die Zigaretten §§a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt5m1/deutschland/artikel/867/145534/">piepsen§§/a>.
Die Leute, die das Haus gebaut haben, in dem ich arbeite, müssen beim Bau einen gehörigen Mengenrabatt auf Piepser bekommen haben. Da piepst nämlich so gut, wie alles. Zum Beispiel das Liftpanel, wenn es mir mitteilt, welchen Aufzug es für mich rausgesucht hat. Dann zeigt es den Buchstaben des Aufzugs an und piepst dazu fünf mal kurz. Laut dem Morsealphabet könnte fünf mal kurz piepsen "5" bedeuten. Oder "HE". Oder "SI". Vielleicht ist das ja ein italienischer Aufzug.
Die Türen in dem Gebäude piepsen übrigens auch, wenn sie der Meinung sind, dass sie zu lange offen stehen.
Die Türen piepsen richtig laut los. Und nach einer Weile piepsen sie sogar noch lauter los, vermutlich, weil sie sich entweder nicht ernst genommen oder vernachlässigt fühlen. Ich glaube, die Türen haben sogar zwei Piepser eingebaut. Man glaubt ja gar nicht, welche Rabatte da ab bestimmten Mengen möglich sind.
Ich weiss nicht, was die Türen mir sagen wollen, aber ich vermute, in der Türsprache bedeutet das "Haltet den Dieb!".
Das Gepiepe kann man im ganzen Foyer hören. Mir tut dann immer die Rezeptionistin leid, denn es piepst sehr oft, so um Laufe eines Tages. Sie aber drückt nur gelangweilt auf einen Knopf, der das Piepsen zum Verstummen bringt, weil es in der Regel keinen Dieb zu halten gilt, sondern nur einer neurotische Tür das Maul zu stopfen.
Natürlich definiert jeder "zu lange offen stehen" unterschiedlich. In der Definition der Türen ist das ungefähr eine halbe Minute.
Jetzt denkt jeder natürlich, dass eine halbe Minute doch locker ausreichen sollte, um eine Tür zu schließen.
Wer das denkt, der kennt aber nicht die Leute, die das Haus gebaut haben, in dem ich arbeite.
Die haben sich nämlich eine schicke Eingangshalle ausgedacht, die bis unter das Dach reicht: fünfzehn oder sechzehn Stockwerke. Und die piepsenden Türen gehen - mal niedrig, mal höher direkt von der Eingangshalle ab. Bei denjenigen die höher liegen, kommt da ein ganz schöner Sog zusammen.
Der führt dazu, dass die Türen den Wunsch haben, sich sehr schnell zu schließen. Das haben die Türen auch gemacht und zwar mit solcher Vehemenz, dass es ihnen regelmäßig die Glasscheiben aus den Gummidichtungen gehauen hat.
Dem musste natürlich Abhilfe geschaffen werden und deswegen hat man die Türschließer auf maximalen Widerstand eingestellt. Die Türen schließen sich also nur sehr langsam. Manchmal schließen sie sich auf gar nicht und nach einer halben Minute geht dann das Gepiepse los.
Und die arme Rezeptionistin drückt mal wieder reflexartig auf den Ausknopf. Womit ein Höchstmaß an Sicherheit erreicht wäre.
Ich hoffe, dass das übermäßige Verbauen von Piepsern nur eine Modeerscheinung ist, so, wie die Digitaluhren. Da hat man auch irgendwann gemerkt, dass das total bescheuert ist.
Da fällt mir ein, dass die ja auch regelmäßig einmal in der Stunde gepiepst hatten.
Total praktisch!

Posted by banana at 05:44 EM | Comments (12)
November 26, 2007
The Early Worm is caught by the Bird

So ein Mist.
Wenn man mit Computern arbeitet, dann gibt es die verbreitete Unsitte, Dateien oder Verzeichnisse zu kopieren und sie umzubenennen, zum Beispiel wird aus dem Verzeichnis "db" dann das Verzeichnis "db_backup". Das macht man oft, wenn man viel zu tun hat und unter Zeitdruck steht. Das kann man später ja irgendwann nochmal aufräumen. Wenn mehr Zeit ist. Wenn man nicht so viel zu tun hat.
Viel beliebter, als das Anhängsel "backup" ist allerdings das Anhängsel "old". Dazu kommt dann oft noch ein "test" und ein "very_old" oder ein "asbach" und spätestens dann hat man den Überblick verloren. Weil ja nie Zeit ist. Weil man immer viel zu tun hat.
Ich habe heute in einem wichtigen Projekt die Datei "styles_site.css_mokki" gefunden und mich den ganzen Tag gefragt, was ich mir denn mit "mokki" eigentlich sagen wollte.
Ich habe die Datei dann irgendwann einfach gelöscht. Mit einem unguten Gefühl im Bauch. Manchmal ist das Arbeiten mit Computern wirklich wahnsinnig spannend.

Posted by banana at 06:15 EM | Comments (16)
November 24, 2007
We don't even write headlines

Heute schreibe ich nix. Der Grund is Guitar Hero 3.
Die Boss Battles mag ich nicht.
Hab auf Hard alles durch, bis auf Raining Blood, One und die letzte Boss Battle. Und ich glaube auch nicht, dass ich das in absehbarer Zeit schaffen werde.

Posted by banana at 09:26 EM | Comments (2)
November 23, 2007
Halbnackte Schwedinnen kämpfen gegen Bikini-Pflicht

Ist eigentlich grundsätzlich an der weiblichen Anatomie etwas anders, als an der männlichen?
Wenn Männer an meiner Bürotür vorbeilaufen, dann höre ich ihre Fußabdrücke.
Hä?
Also, ich höre, wie ihre Füße auf den Teppich treten. So laufgeräuschmäßig. Wenn aber Frauen an meiner Bürotür vorbeilaufen, dann höre ich das wisch wisch wisch, dass entsteht, weil sich die Innenseiten ihrer Jeans aneinander reiben.
Haben also Frauen enger beieinanderstehende Beine oder ist die an meiner Bürotür vorbeilaufende Auswahl an Frauen einfach ein statistischer Ausreisser? Geht es einem nicht furchtbar auf den Saque, wenn man den ganzen Tag die Hosenbeine aneinander reibt? Fällt einem das irgendwann gar nicht mehr auf? Muss man nicht dauernd neue Hosen kaufen? Kann man sich dann überhaupt noch gescheit anschleichen?
Weiss die eine Frau eigentlich, dass sie wahnsinnig dunkle Ellenbogenaussenhornhäute hat? Und wieso ist das so?
Wieso wird die Serviette, die jeden Tag unter den Tisch in der Kantine geklemmt wird, damit er nicht mehr wackelt eigentlich jeden Tag weggeschmissen, aber wieso gleicht niemand mal die Beine des Tisches aus? Wieso setze ich mich jeden Tag an den gleichen Tisch in der Kantine, obwohl ich doch weiss, dass er wackelt?
Wieso wundern sich die Konzernchefs darüber, dass die Mitarbeiter streiken, weil sie mehr Geld wollen? §§a href="http://inhalt.monster.de/2717_de-DE_p1.asp">Wer hat denn mit dem Scheiss angefangen§§/a>?
Wieso kamen mir vorgestern, nach übermäßigem Missbrauch von Äpfelwein meine Hände auf einmal wahnsinnig faltig vor und war das schon eine Psychose?
Wieso kaufen sich Männer so gerne Autos, die aussehen, als wären sie in ein Wespennest gefallen?
Wieso haben schuldige Füße keinen Rhythmus?
Wer ist auf die bescheuerte Idee gekommen, blinkende Leuchtdioden in halbdurchsichtige Computer-Mäuse einzubauen und wieso machen so viele jeden Scheiss nach, offensichtlich ohne darüber nachzudenken?
Ist das Alter für alle Menschen gleich, in dem sie erkennen, dass Tatsachen nicht mehr ausreichen, um zu überzeugen?
Wieso schaut mich die Dame in der Reha-Klinik komisch an, als ich sie Frage, ob das Abendbrot-Buffet "All you can eat" sei?
Das sind Fragen, die mich plagen und es ist kaum zu ertragen und ich fluche und versuche eine Antwort einzuklagen. Bis es soweit ist, werde ich aber nie aufhören, mich zu wundern.

Posted by banana at 07:48 EM | Comments (7)
November 21, 2007
Auch dieser Backgroundtänzer konnte die Show nicht mehr retten

Es ist sieben Uhr dreiundzwanzig. Es ist dunkel und kalt. Ein Mann steht am menschenleeren Bahngleis. Er friert, obwohl er sich extra für heute sine Winterjacke angezogen hat. Nur langsam füllt sich der Bahnsteig mit Reisenden. Sie wissen etwas, was er nicht weiss. Nämlich die korrekten Abfahrtszeiten der S-Bahnen.
Ich bin einfach zu blöd für den öffentlichen Personennahverkehr.
Ausnahmsweise wollte ich mal mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren. Am Vorabend des großen Ereignisses suchte ich mir eine passende Verbindung raus und war mir sehr sicher, dass ich mir die Abfahrtszeit gemerkt hatte.
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker rechtzeitig. Flink drückte ich ihn aus und drehte mich nocheinmal um. Nur fünfundzwanzig Minuten später wurde ich erneut wach und sprang aus dem Bett, dass es mir schwarz vor Augen wurde. Ich putzte die Zähne und duschte. Auf das gründliche Abtrocknen der Haare versichtete ich aus Zeitgründen. Es war zehn nach sieben, als noch genug Zeit, denn die S-Bahn fuhr um sieben Uhr siebenundzwangzig ab. NOT.
Das merkte ich, als ich um sieben Uhr vierundzwanzig auf den Fahrplan schaute und festestellen musste, dass die Bahn schon um sieben Uhr neunzehn abgefahren war. Wie war ich nur auf sieben Uhr siebenundzwanzig gekommen?
Etwa zehn Minuten später kam dann die nächste S-Bahn. Währden ich da so saß und mir die Nase hochzog, weil ich mich dank der Haare während des Wartens auf die Bahn verkühlt hatte, fiel mir ein, dass es für diese Bahn keinen Anschlussbus geben würde und dass ich entweder eine Viertelstunde auf den nächsten Bus warten konnte, durch die ganze Stadt bis zum Hauptbahnhof fahren konnte und da für ungewisse Zeit auf eine passende S-Bahn warten konnte oder eine kleinen Fußweg bis zur nächsten Straßenbahnhaltestelle auf mich nehmen konnte, um eine passende Straßenbahn zu nehmen.
Ich entschied mich für die Straßenbahn.
An der Straßenbahnhaltestelle angekommen informierte ich mich zunächst darüber, welche Linie den die meine sein würde. Es war die Zwölf. Just in diesem Moment verließ eine Bahn der Linie Zwölf die Haltestelle. Die nächste, so verriet mir eine organge Leuchtanzeige, würde in fünfzehn Minuten kommen.
Ich studierte die anderen Fahrpläne und die Karte und entschied mich für eine alternative Linie, die mich zwar nicht direkt an mein Ziel, aber zumindest in dessen Nähe bringen würde. Ich hatte ja Zeit.
Als ich so in der Straßenbahn stand, fiel mir ein, dass ich sowohl die Zugangskarte für die Firma, als auch die Abfahrtszeiten für die Rückfahrten nicht dabei hatte. Erstere lag sicher in meinem Auto, letztere steckten zusammengefaltet in der Innentasche der Jacke, die ich im Büro zu tragen pflege. Ich hatte mich ja für die dicke Winterjacke entschieden.
An der Endhaltestelle der Straßenbahn angekommen, stellte ich fest, dass sie sich zwar in der Nähe meines Zieles befand, wenn man ein Vögelein ist, dass es aber, wenn man ein Männlein ist, gilt, einen Bahndamm zu überwinden, über den quasi ununterbrochen Hochgeschwindigkeitszüge sausen.
Nach einer Weile des Herumirrens und einigen Umwegen fand ich den Weg zu der Firma, für die ich arbeite. Nach einer weiteren Weile hatte ich einen Besucherausweis, der mich dazu berechtigt, die Firma zu betreten, durch den Vereinzeler zu kommen, mit dem Aufzug zu fahren, den Flur, auf dem ich arbeite zu betreten und aus dem Treppenhaus der Verdammnis zu entkommen. Nur mein Name steht nicht drauf und er gewährt mir keinen Zuschuss zum Essen. Aber damit kann ich leben.
Alles in allem hatte es von der Haustür bis zum Arbeitsplatz achtzig Minuten gedauert. Mit dem Auto schaffe ich das in dreissig.
Aber alles in allem war es ein ereignisreicher und schöner Morgen.
Ich glaube auch, dass ich gar nicht zu blöde bin, um mit dem ÖPNV zu fahren. Ich habe nur keine Erfahrung. Man sagt ja auch - wer sich niemals in den ÖPNV begibt, kommt darin um.

Posted by banana at 11:52 EM | Comments (12)
November 20, 2007
Das perfekte Döner

Beim perfekten Dinner sagte eine Frau gestern, der Hauptgang sei "too much" gewesen. Damit meinte sie, dass die Menge des gereichten Essens zu groß gewesen sei. Es war also zu viel. Wer jetzt noch meint, seine Sprache mit englischen Ausdrücken ausschmücken zu müssen, der kriegt auf die Nase gedrückt und zwar dolle.
Es gibt übrigens eine ganze Reihe Länder ohne Tempolimit: Deutschland, die Isle of Man, Nepal und der Indische Bundesstaat Uttar Pradesh.
Auf der Isle of Man findet das älteste Motorradrennen der Welt, die Tourist Trophy statt. Dabei brausen die Öfen über einen über 60km langen Rundkurs, der aus abgesperrten, öffentlichen Straßen besteht. Es ist allerdings fraglich, ob aufgrund des Zustandes der Straßen der Geschwindigkeitsrausch in Nepal und im Indischen Bundesstaat Uttar Pradesh auch derartig erfüllend ausgekostet werden kann.
In Amerika erschienen die ersten Folgen der Sesamstraße (Sesame Street Old School) unlängst auf DVD. Das Produkt enthält allerdings einen Hinweis, dass das §§a href="http://www.nytimes.com/2007/11/18/magazine/18wwln-medium-t.html?_r=3&ref=magazine&oref=slogin&oref=slogin&oref=slogin">Material nicht für heutige Vorschulkinder geeignet ist§§/a>.
Da gibt es eine Version des Krümelmonsters, Alistair Cookie genannt, die eine Pfeife nicht nur raucht, sondern sie hinterher auch noch aufisst. Und dann gibt es da noch einen griesgrämigen Oskar, der vermutlich eine Persönlichkeitsstörung aufweist. Das sollte man jungen Menschen heute nicht mehr zumuten.
Die Erwachsenen von heute sind offensichtlich noch genau so gut in der Lage, mit dem Auto unendlich schnell über die Pisten zu knetern, aber die Kinder von heute sind so blöd, dass sie Pfeifen fressen wollen. Das ist schon merkwürdig. Irgendwann im Leben scheint da ein exogener Schlaumischub einzusetzen, der ferngelenkte Nichtreflektierern in verantwortungsvolle Kraftfahrer verwandelt. Bis jetzt bin ich immer vom Gegenteil ausgegangen: Irgendwann im Leben wird jeder komplett Malle. Die einen früher, die anderer später, bei den einen geht es schnell, bei den anderen dauert es ein wenig länger. Gerade auf der Straße, so fand ich, kann man das sehr schön beobachten. Ich scheine mich mal wieder geirrt zu haben.
Aber vielleicht ist es auch so, dass die Kinder damals seelisch und körperlich robuster waren, als es die Kinder heute sind. Wie wir wissen, besteht in Deutschland die Anschnallpflicht seit 1976. Auf den Vordersitzen. Auf den Rücksitzen besteht sie erst seit 1984, ganze acht Jahre später. Das soll als Beweis genügen, dass die Kinder früher viel robuster waren, als sie es heute sind. Ging ja schließlich auch.
Heute kommt man ja schon fast in den Knast, wenn man mit dem Kind im Auto ohne Kindersitz zum Zigarettenholen fährt. Naja, ok, wahrscheinlich kommt man auch schon in den Knast, wenn man mit dem Kind mit Kindersitz zum Zigarettenholen fährt. Wenn das Kind auf der Rückfahrt nicht schon die Kippen aufgefressen hat, weil es heimlich meine Sesamstraßen DVDs angeschaut hat und damit die Beweismittel vernichtet hat.
Aber offen gesagt kenne ich mich da nicht so gut aus. Ich habe nicht so viel mit Kindern zu tun, ich leihe mir nur ab und zu mal eins aus, wenn ich mit einer Achterbahn fahren will, mit der man nur in Begleitung eines Kindes fahren darf.
Extra ein Kind anschaffen für ein paar Achterbahnen, das wäre dann doch mit Cannons auf Sparrows geshootet, by the way.

Posted by banana at 06:06 EM | Comments (20)
November 15, 2007
The two of us over a glass of champagne

Es ist ja schon sehr peinlich. Jetzt gibt es schon so lange diese House Musik und ich weiss immer noch nicht, was das ist. Vor über zehn Jahren hatte ich mal eine Chefin, die sagte, sie hätte sich als Jugendliche nie vorstellen können, dass es mal Musik geben könne, von der sie sagen würde, dass es keine Musik sei. Es sei aber irgendwann soweit gewesen.
Wahrscheinlich ist das auch ein bisschen der Sinn der Musik, nämlich von den Älteren nicht gemögt zu werden. Gemögt? Was ist das denn für ein Wort? Ein flasches Wort ist das! Es muss natürlich gemocht heissen. Ich bin etwas von durch den Wind, das glaubt mir keiner. Die vielen Eisenbahnfahrer in ihren Autos im Berufsverkehr, das nimmt einen ganz schön mit. Irgendwie ist es ja drollig, aber auch ganz schön gefährlich.
Aber das nur am Rande.
Wie gesagt - ich habe keine Ahnung, was House Musik ist. Ich dachte mal, das wäre Tanzmusik mit dominanten Klavierakkorden, aber es kann nicht sein, dass sich eine Musik über zehn Jahre über Wasser hält, deren Identifikationsmerkmal dominante Klavierakkorde sind. House Musik ist ja auch nicht irgendwer!
Andererseits sind die Flippers schon seit 69 im Geschäft. Also kann es doch sein, dass House Musik das Zeug mit den dominanten Klavierakkorden ist.
Achso - dominant natürlich im Sinne von hervorstechend, nicht im Sinne von Dominante, Subdominante, Tonika und dem ganzen Quatsch. Nein, Tonika ist keine altrömische Wickelbekleidung.
Meine These zur Hausmusik kann deswegen gestützt werden, weil es im Moment offensichtlich nur kleinster Änderungen in der Musik bedarf, um eine neue Bezeichnung dafür nötig zu machen. Es gibt so illustre Musikrichtungen, wie Hardstyle, Hardcore, Terrorcore, Darkcore, Speedcore.
Achtung, Brüller: Wir haben das früher "Lärm" genannt und das wusste jeder, was gemeint war.
War natürlich nur Spaß. Das sind bestimmt alles ganz tolle Musikrichtungen, die alle ihre Berechtigung und ihre wertgeschätzte Anhängerschaft haben. Wahrscheinlich gibt es auch bestimmte Merkmale, die der Terrorcore aufweist, die im Darkcore nicht zu finden sind. Mich interessiert das aber nicht so sehr.
Jumpstyle finde ich aber ganz töffte. Zum Zuschauen. Das geht so auf die Bandscheibe.

Posted by banana at 08:58 EM | Comments (16)
November 12, 2007
In den Fesseln, da kraulte das Wasser

Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
(Und ich sag)
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
(Eyo was geht?)
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
Ich sag ab geht die Party und die Party geht ab.
Nobiltelefone wirken sich insofern vorteilhaft aus, indem das Runterhupen deutlich nachgelassen und, weil es vom Runteranrufen abgelöst wurde. Ich vermute, das liegt daran, dass Runteranrufen als cooler empfunden wird, als Runterhupen. Mobiltelefone wirken sich insofern nachteilhaft aus, in dem sie von Menschen zum Musikhören in öffentlichen Verkehrsmitteln benutzt werden. Sozusagen als Tramblaster. Es ist erstaunlich, wie weit man der Schall aus einem derart kleinen Gerät trägt. Wahrscheinlich, weil sich die Telefone eine Schallniesche ausgesucht haben, die noch frei war. Zu recht. Also das Freigewesensein, nicht das Erobern.
Was kann ich noch?
Mir ist aufgefallen, dass viele wichtige Worte kurz sind. Sie bestehen nur aus einer Silbe. Das ist praktisch! Beispiele gefällig? Gerne! Schwert, Kopf, Brot, Sie, Haus, Zopf, Tisch, Pferd, Stuhl, Gott, Mann, Ich, Du, Er, Wurst, Hand, Jod, Bank, Milch, Mett, See, Gnu, Gold, Wind, Haar.
I could go on.
Do!
Zwang, Bein, Tee, Mehl, Zeh, Hund, Kuh, Dung, Es, Glas, Brett, Meer, Dach, Schaf, Arm, Frau, Pfund.
Und so weiter. Weil man diese Worte sehr oft braucht, kann man sie ruckzuck aussprechen und spart dadurch Zeit. Wenn diese Worte lang wären, dann würde man nicht Zeit sparen. Ausserdem lassen sich kurze Worte besser mit langen Worten kombinieren.
Nun könnte man schließen, dass lange Worte im Rückschluss unwichtig seien. Davor sei aber gewarnt. Generell sei davor gewarnt, irgendwelche Schlüsse zu ziehen. Die Notbrense sollte man auch nicht ziehen, ausser, man ist in Not. Zack! Noch so ein Wort: Not. Ein anderes Wort ist: Tod. Auch nur eine Silbe und viele Farben auch: Blau, Schwarz, Weiss, Geld, Rot, Grün, Blau. Als schneller Mann in einer schnellen Zeit sollte man sich nur in einsilbigen Farben kleiden. Apricot oder Petrol fällt also schonmal weg. Oder Rosa. Zwei Silben. Hier greift die Regel. Eine weitere Regel lautet: Wenn Dir etwas auf Anhieb gelingt, lass Dir Deine Verwunderung darüber nicht anmerken.

Posted by banana at 08:02 EM | Comments (4)
November 10, 2007
Wenn man Wurst und Brot dazu hat

Warum rennen eigentlich Fußballer, nachdem sie ein Tor geschossen haben, immer so eilig los? Das Spiel ist doch dann gerade abgepfiffen. Da kann man sich doch Zeit lassen.
Ausserdem baut die Nasa eine Achterbahn. Ja, die Nasa, die Leute, die immer diese aufgepumpten Flugzeuge in die Umlaufbahn schießen. Die Achterbahn fungiert als Notevakuierungssystem, das die Kosmonauten retten soll, falls vor dem Start etwas schief geht. Das Ding wird 116m hoch werden und damit die dritthöchste Achterbahn der Welt werden (nach Kingda Ka und Top Thrill Dragster). Blöd nur, dass damit wohl kein Achterbahnfan fahren können wird, deswegen wird die Bahn wohl der begehrteste Credit auf dem Planeten werden.
Vielleicht macht der Nasa ja mal eine Ausnahme, wenn man mit dem Achterbahnverein da vorbei kommt.
Ein anderer sehr begehrter Credit ist übrigens die Bahn §§a href="http://www.negative-g.com/BlueFlash/February2002/Blue-Flash-2002-2-1.html">Blue Flash§§/a>, die der Amerikaner John Ivers in seinem Garten gebaut hat. Der lässt aber Besucher damit fahren und man muss noch nichteinmal ein Astronaut sein!

Posted by banana at 08:13 EM | Comments (23)
November 09, 2007
Harry Potter und der Hamburger Royal TS

Ich denke, ich werde ein Lied schreiben, dass "Steig in mein Wurstbrot" heisst. Stilistisch wird es klar dem Genre "Schnitzel und Wetterau" zuzuordnen sein. Es wird sich um die Gesellschaft handeln und um ein Mädchen und um die Mutter des Mädchens, die dem Mädchen ein Lied vorsingt, dass "Steig in mein Wurstbrot" heisst, wenn das Mädchen getröstet werden muss. Dadurch wird das Mädchen sehr dicker werden, weil es das Essen mit dem Trösten verbindet und je dicker das Mädchen wird, desto öfter muss es getröstet werden. Das ist aber nicht schlimm, denn das Mädchen wird einen sehr netten Mann kennenlernen und sie werden sich lieben bis an das Ende ihrer Tage.
Ja, das ist ein guter Plan. Auf einer Skala von 24 bis 51 liegt der Plan bei satten 43 Punkten, würde ich sagen.
So waren die 80er. Da gab es Männer, die wurden berühmt dafür, mit dem Daumen auf Bassgitarren einzuhauen, in die Leuchtdioden eingebaut waren und die oben keine Schrauben zum Drehen hatten. So war das damals. Rettungsbootlügen, verloren auf der See. Ich habe versucht, Dein Ufer zu erreichen. Wellen des Zweifels tunken mich die ganze Zeit.
Wenigstens wusste man auf dunklen Bühnen immer, wo das Bassgitarrist war. Falls man zum Beispiel mal nicht so genau wusste, welcher Akkord zu spielen war.
Ich habe übrigens eine Freundin, die weigert sich strikt, an die Existenz von Flügelmuttern zu glauben. Dabei ist es total bewiesen, dass es Flügelmuttern gibt! An meinen Gardinenstangen habe ich Endstücke, die aussehen, wie Flügelmuttern. Sie behauptet allerdings, dass das Herzen wären und lacht mich deswegen aus, weil ein Mann keine Gardinenstangenendstücke in Herzform besitzen sollte. Ich verweise dann stets darauf, dass es sich dabei um Flügelmuttern handele. Sie fragt dann nach, was Flügelmuttern seien, ich erkläre es ein ums andere mal, sie zeigt mir einen Vogel, will einfach nicht glauben, dass es Flügelmuttern gibt. Ich weiss schon nicht mehr, was ich machen soll. Manchmal reichen Tatsachen einfach nicht aus.
Flügelmuttern hatte man ja zum Beispiel an den Radmuttern von Klapprädern, damit man die Räder auch ohne Werkzeug ausbauen konnte. Heute hat man dazu Schnellspannverschlüsse. Trotzdem gibt es auch weiterhin Flügelmuttern auf der Welt! Man muss das Wort nur mal in eine §§a href="http://images.google.de/images?hl=de&client=firefox-a&rls=org.mozilla:de:official&hs=mFU&q=fl%C3%BCgelmutter&oe=UTF-8&um=1&ie=UTF-8&sa=N&tab=wi">handelsübliche Suchmaschine einschreiben§§/a>.
Das trifft mich deswegen relativ hart, weil ich meine Endstücke wirklich hübsch finde. Ausserdem mag ich Flügelmuttern. Auch wenn sie total unpraktisch sind.

Nachtrag 21:22h. So, das Lied "Steig in mein Wurstbrot" ist fertig. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.

Posted by banana at 06:10 EM | Comments (6)
November 08, 2007
Das ist ja das Geile an der Demokratie

Der Konjunktiv II wird aus dem Präteritum gebildet. Verben mit umlautfähigen Stammvokal werden dabei umgelautet.
Es müsste also heissen:
Ginge Mehrdorn auf die Lokführer zu, anstatt den Streik auszusitzen und darauf zu §§a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26567/1.html">spekulieren§§/a>, dass der Druck durch den öffentlichen Zorn überhand nimmt, dann dänkte ich ihm dafür.
Folglich müsste es also auch heissen:

Ein Herz für Kinder sollten alle haben
Ein bisschen Liebe, ja das brauchen wir
Dann würde sicher nicht so viel passieren
Und alle Kinder dänkten Dir dafür

Das würde dann immer noch keinen Sinn ergeben, aber wäre zumindest grammatikalisch nicht mehr so soßig. Wahrscheinlich hat man das aber nicht so gemacht, um die Schwarz-Rot-Geil Zielgruppe nicht zu verwirren. Es ist ja nicht so einfach mit dem Konjunktiv. Sogar Eliten (wie zum Beispiel ich) haben da manchmal Probleme. So heisst es in dem Lied "Tätowiert von innen" von Erdmöbel

Sie griff der Dame eben mal ins frisch frisierte Haar
Und schwäng sie wie ein Hammerwerfer seinen Hammer durch den Markt

Das hatte ich lange nicht verstanden, weil der Konjuntiv von "ich greife" nunmal "ich griff" lautet und damit identisch mit dem Präteritum ist. Klar, weil "griff" keinen umlautfähigen Stammvokal enthält. Das "schwäng" klingt einfach komisch. Genau, wie "dänkte". Das ist wahrscheinlich einer der Gründe dafür, warum Bild-Leser keine Musik von Erdmöbel hören.

Posted by banana at 07:07 EM | Comments (2)
November 05, 2007
Wie die Wan Tan kann

Das Superspiel "Der Schönste Tag" hat in der rechten Seite seinen eigenen Link bekommen. Damit kommt man auf die Tornadostarke §§a href="http://www.spackonauten.org/dst/index.html">Der Schönste Tag Home Page§§/a>. Dort habe ich übrigens auch eine Komplettlösung versteckt. Man hat ja heute keine Zeit mehr zum Spielen und die Prioritätentektonik geht auch an keinem von uns spurlos vorbei.
Wenn man übrigens einen Preis für die schlimmsten Automaten vergeben würde, dann würden die Portoautomaten der Post diesen kriegen. Ein Bekannter wollte sich neulich eine Briefmarke kaufen, hat auch einen Euro in den Automaten gesteckt, weil er eine Marke zu 55 Cent haben wollte. Der Automat behielt zwar den Euro, wollte aber keine Marke rausgeben. Den Euro wollte er auch nicht mehr hergeben.
Mein Bekannter seufzte, steckte noch einen Euro in den Automaten und als der Automat immer noch kein Geld rausrücken wollte, wurde der Bekannte sauer und hämmerte auf den Automaten ein. Der Automat gab zwanzig Cent zurück. Wieder hämmerte der Mann auf den Automaten ein. Der Automat gab zwei 10 Cent Stücke zurück. Wieder hämmerte der Man auf den Automaten ein. Jetzt kotzte der Automat einen Haufen Kleingeld im Gegenwert von 1,15 aus. Es war aber nicht kein Euro-Stück dabei. Weil ihm die Hand weh tat, gab er das Hämmern auf und zog von dannen. 45 Cent ärmer, aber ein Pfund schwerer.
Ich wollte mir heute eine Marke zu 2 Euro kaufen, aber der Automat wollte mein 2 Euro Stück nicht. Da habe ich wahrscheinlich Glück gehabt.
Das Tollste an den Automaten ist aber, dass sie kein Wechselgeld rausgeben, sondern Marken im Wert des zuviel gezahlten Geldes. Sehr praktisch. Mal sehen, wann ich meinen ersten Brief verschicken kann, der ausschließlich mit fünf Cent Marken frankiert ist.
Ich finde das wirklich ärgerlich.
Den Automaten bei mir um die Ecke hat man übrigens kürzlich abmontiert. Da habe ich aber ganz schön Glück gehabt. Aber wieder ist es noch ein Stückchen schwieriger geworden, sich eine Briefmarke zu kaufen.
Aber mal was anders.
Wieso denkt sich Tom Riddle eigentlich extra einen Namen aus (Valdemort), wenn er dann nur noch mit "Der, dessen Namen nicht genannt werden darf" angesprochen wird. Der neue Name war dann ja wohl ziemlich überflüssig.
Aber eines noch auf den Weg: Wie absurd die Welt ist, kann man an dieser Parabel sehen: Aus der Zukunft fällt ein Mann in unsere Zeit. Er kommt in die Talkshow "Anne Will" und sagt nur ein Wort: "Schnopfen". Keiner versteht etwas, die Verwunderung ist groß, die Moderatorin frage einfühlsam aber bestimmt nach, doch die Frage bleibt offen. In der Zukunft aber ist "Schnopfen" ein total schlimmes Schimpfwort! Wer es im Fernsehen sagt, der wird sofort ausgepiepst oder aus dem Studio geschmissen oder was man sonst noch so in der Zukunft mit Leuten macht, die schlimme Worte sagen. Hier und heute kann der Mann aus der Zukunft aber "Schnopfen" sagen, ohne, dass etwas geschieht. Daran kann man sehen, wie absurd die Welt ist!

Posted by banana at 06:30 EM | Comments (8)
November 04, 2007
Der schönste Tag

So, hier ist es: Das Textadventure, das in der Allee der Spackonauten spielt. Es heisst "Der Schönste Tag".
Gemacht habe ich es mit dem §§a href="http://www.martin-oehm.de/tag/">Text Adventure Generator§§/a>.
Um das Spielt zu spielen, müsst Ihr Euch §§a href="http://www.martin-oehm.de/tag/downl.html">hier§§/a> eine Text Adventure Machine für Euer Betriebssystem runterladen (die Windows Version hat bei mir nicht funktioniert, ich habe stattdessen die DOS Version genommen. Das hat geklappt) und in ein Verzeichnis entpacken. Dann müsst Ihr Euch noch die Spiel Datei §§a href="http://www.spackonauten.org/dst/DST.TAG">DST.TAG§§/a> runterladen und in das gleiche Verzeichnis speichern, in dem Ihr die Text Adventure Machine entpackt habt. Wie das dann bei Linux geht, weiss ich nicht. Unter Windows startet man die Eingabeaufforderung und wechselt in das Verzeichnis mit der Text Adventure Machine und der Spieldatei und gibt "tam dst" ein und dann kann man das Spiel spielen.

Bewegen kann man sich mit "n" (norden), "s" (süden), "o" (osten) und "w" (westen). Um Näheres über Dinge zu erfahren, gibt man "untersuche [dasding]" ein, also zum Beispiel "untersuche käfig". Beenden kann man das Spiel, indem man "ende" eingibt.
So, wenn noch Fragen sind. Ihr wisst ja, wo Ihr mich finden könnt.

Posted by banana at 08:35 EM | Comments (10)
November 02, 2007
Die Natur ist Rommantik pur oder so weiter

Dinge, für die man dankbar ist, die man aber viel zu oft vergisst: Keiner hat mehr diesen Matrix Bildschirmschoner.
Aber nun zu einem anderen Thema.
Endlich ist es bald soweit! Ich glaube, am Sonntag werde ich hier mein super geiles Textadventure veröffentlichen. Es heisst "Der schönste Tag" und spielt natürlich in der Allee der Spackonauten, also quasi hier. Du selbst kannst ich sein und mc dem spielt auch mit und er weiss es sogar noch gar nicht mal! Wenn Du schlau bist, dann fällt mc dem am Ende von der Stange.
Tornadostark!
Und Mercedes ist auch dabei, Mechabaumi ist dabei, Durden ist dabei und vieles mehr! Ja, Westbam ist auch dabei! Er ist tot, aber es war nicht Mord, sondern nur ein kleines und gut gemeintes Missverständnis.
Kannst Du diese Nuss knacken? Kannst Du diese harte Nuss knacken? Kannst Du diese stahlharte Nuss knacken? Ich glaube kaum, denn die Rätsel sind super hart und super unlogisch! Aber vielleicht kann Dir der allwissende Pfandautomat helfen.
Eine Sache verrate ich auch noch jetzt: Mit dem Klo kann man gar nichts anfangen, Du brauchst es also gar nicht zu versuchen.
Wirklich.
Wie, Du weisst nicht, was ein Textadventure ist? Dann geht doch weiter Webzwonullscheiss machen, Du Molch.
Inzwischen arbeite ich natürlich noch nicht fieberhaft an meinem nächsten Textadventure, denn das ist sau viel Arbeit, aber ich hätte gerne noch eins, in dem ein Spion vorkommt. Und Zeitreisen. Und ein Mord! Und ein Junge, Vogel, Hund Kampf.

Mit wirbelnden Grüßen,
bna

Posted by banana at 01:31 EM | Comments (3)
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