Dezember 31, 2006
I was dreamin when I wrote this

Sylvester scheint ja ein lustiges Fest zu sein. Weihnachten ist wohl eher ein beschauliches Fest, obwohl es doch eigentlich eine Geburtstagsfeier ist und die sind in der Regel sehr laut (Kindergeburtstag) oder sehr langweilig (Nudelsalatgeburtstag). Ostern hingegen ist sehr traurig. Da ist der Heiland gestorben, der als Jesuskind ja auch der mit der Geburtstagsparty war. Das ist der Weg, den wir alle gehen müssen, wobei das beim Heiländen ja etwas komplizierter ist, als bei normalen Leuten, aber das tut hier nichts zur Sache.
Sylvester ist aber lustig. Da hat keiner Geburtstag und keiner ist gestorben, es sind höchstens ein paar Finger draufgegangen, aber das ja auch nur bei den bösen Leuten, die illegale Kanonenböllerschläge aus dem Ausland einführen. Tja, jetzt tuts ihnen leid.
Ich frage mich, wie das denn in den bösen Ländern ist, in denen die fiesen, bei uns illegalen Kanonenböllerschläge legal sind. Sind die Leute da nicht so blöd, wie die Deutschen und sprengen sich deswegen nicht die Onanierzangen zu klump oder saufen die da weniger, so dass sie um Mitternacht die Einschläge noch mitbekommen oder ist es den zuständigen Regierungen einfach schnuppe, dass sich da mutmaßlich die halbe Nation fröhlich verstümmelt?
Auf jeden Fall ist Sylverster ein lustiges Fest, aber so auf eine Art siebziger Jahre lustig, also für die ganze Familie. Das kann man an den lustigen Witzsendungen sehen, die jedes Jahr wiederholt werden. Die stammen nämlich alle aus dieser Zeit. Jaja, kennen wir alle - Ekel Alfred, Emil Steinberger und natürlich Dinner for One. Die Neujahrsansprache des BundeskanzerInnen wird übrigens nicht jedes Jahr wiederholt. Das war ein einmaliges Versehen.
Dinner for One kann man gerüchteweise ab heute abend um acht non-stop bis ein Uhr morgens sehen, wenn man taktisch geschickt die Kanäle wechselt. So sind wir Deutschen. Dinner for One, da weiss man, was man hat. Guten Abend.
Moment, Dinner for One ist doch gar nicht aus den Siebzigern, was rede ich denn hier für einen Unsinn? Naja, egal, heute lassen wir mal fünfe grade sein und versaufen unser Oma ihr klein Häuschen.
Der große Vorteil von Dinner for One besteht darin, dass wir nicht mit einem Hollywood-Remake des Stoffes rechnen müssen, weil das Ding nämlich im nicht-deutschsprachigen Raum keine Sau kennt. Aber das wisst ihr ja alles schon. Andererseits ist es doch auch immer schön, wenn man bestätigt bekommt, was man ohnehin schon weiss. Etwas anderes will man ja auch gar nicht hören. Schon gar nicht zum Jahresende.
Und jetzt freut Euch schön, nehmt Euch gute Sachen vor und macht Party, like it's 2006.
Guten Abend.

Posted by banana at 03:09 EM | Comments (3)
Dezember 26, 2006
Wie schön ist Weihnachten

"Spinnst Du? Du kannst doch dem Kind kein Kriegsspielzeug schenken!"
"Das ist Verteidigungsspielzeug."

Posted by banana at 07:14 EM | Comments (9)
Dezember 25, 2006
Rechnen mit dem Stock Hastig und der Alge Bra

Heute wurde mir mal wieder etwas klar.
Es war vor einigen Jahren, als ich über Felder und Auen spazierte. Ein Junge kam des Wegs und fragte mich "Was bist denn Du?"
Ich verstand die Frage nicht und schaute ihn nur ungläubig an.
Wieder fragte er "Was bist denn Du?" und als ich noch immer nicht antwortete, da sagte er "Ich bin Bayern."
Ich verstand. Ich sagte "Ich bin Eintracht Braunschweig."
Heute fragte ich meine Nichte "Was bist denn Du?"
Auch sie verstand nicht. Ich fragte erneut "Was bist denn Du?"
Keine Antwort. Ich sagte "Ich bin Eintracht Braunschweig."
Sie sagte "Ich bin Deutschland".
Da wurde es mir klar. Da wurde mir die ganze "Du bist Deutschland" Kampagne klar. Ist doch logisch. Die Fussball-WM stand ja an.

Posted by banana at 08:25 EM | Comments (8)
Dezember 22, 2006
Sein neues Leben in Angst

Ich habe mich jetzt entschieden: Sollte ich mal eine Metal-Combo gründen, dann werde ich sie *megafreu* nennen. Da lasse ich auch nicht mit mir diskutieren.
Allerdings ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass ich mal eine Metal-Combo gründen werden.
Wenn ich mal eine Punk-Combo gründe, dann wird sie entweder Altglas oder 40% Fett heissen. Aber da bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Wo ich grade dabei bin, kann ich ja auch gleich klarstellen, dass es nicht stimmt, das es eine Software geben wird, die "HyperActiveX" heisst und speziell für jüngere Surver entwickelt werden soll.
Das mit den Beitragserhöhungen der Krankenkassen finde ich auch voll supi. Die Regierung sagt, es werde maximal um 0,5 Prozentpunkte (habe ich das jetzt gelernt, mit der Prozentrechnung?) erhöht, aber die Krankenkassen erhöhen mal eben um mehr. Unter anderem mache die Gesundheitsreform die Erhöhungen nötig. Aber da wird ihnen die Regierung schon zeigen, wo Bartel den Most holt! Sie wird ihnen erst voll mit der Nase auf die Faust hauen und dann voll den Magen gegen ihr Knie rammen! Und dann werden wir ja mal sehen! So werden sie es bestimmt auch mit den Stromkonzernen machen. Oder wie bei den Nachbesserungen bei der Gesundheitsreform. Die haben sie es den Lobbyisten ja auch mal so richtig gezeigt!
Achso - jetzt hätte ich es fast vergessen. Ein Text von mir ist in einem Buch drin, nämlich in §§a href="http://www.amazon.de/mindestens-haltbar-september-2006-meinungen/dp/3833465131/sr=8-6/qid=1166812963/ref=sr_1_6/302-6019100-0744018?ie=UTF8&s=books">diesem Buch§§/a> hier. Das Buch enthält Texte, die auf der §§a href="http://www.mindestenshaltbar.net/">mindestenshaltbar§§/a> Seite veröffentlicht worden sind. Die Seite ist eine feine Sache, das Buch ist schön geworden, natürlich mit schönen Texten drin. Vielen Dank, §§a href="http://www.knallgrau.at/">knallgrau§§/a>!
Mein Text ist übrigens §§a href="http://www.mindestenshaltbar.net/0214/stories/1189/">hier§§/a> zu finden.

Posted by banana at 07:48 EM | Comments (11)
Dezember 21, 2006
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer vierzehn

So, das letzte Sprichworträtsel ist sehr schwer. Ich finde es aber saulustig. Ja, ich bin daran gewöhnt, dass keiner das lustig findet, was ich lustig finde. Hier ist das Rätsel.

Posted by banana at 08:42 EM | Comments (95)
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer dreizehn

Hm. Und wieder sehr einfach. Das nächste wird dann aber sauschwer!

Posted by banana at 08:34 EM | Comments (2)
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer zwölf

Jetzt ist es wieder sehr einfach...

Posted by banana at 08:19 EM | Comments (2)
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer elf

Und schon wieder ein Sprichwort. Mir ist ja sowas von weihnachtlich zumute!

Posted by banana at 07:50 EM | Comments (2)
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer zehn

Naja, weil es so schön war, wird jetzt nochmal ein Sprichwort gesucht. Wer will nochmal, wer hat noch nicht?

Posted by banana at 06:59 EM | Comments (4)
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer neun

Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören. So ist das auch bei der lustigen Weihnachtsknobelei in der Allee.
Diesmal ist es etwas schwerer. Na, wer knackt die Weihnachtsnuss?

Posted by banana at 01:28 EM | Comments (18)
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer acht

Aufgepasst und mitgemacht, bei der neuen Runde der lustigen Weihnachtsknobelei, dem Rätsel, das fast so schwer ist, wie dieses schwere Rätsel, was die eine Zeitung immer macht. Aber nur fast.
Wer erkennt das Sprichwort?

Posted by banana at 01:09 EM | Comments (5)
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer sieben

Ich hatte mal einen Aufkleber, auf dem Stand "Der Weihnachtsmann hat Levi's an". Hier gehts aber nicht um Beinkleider, sondern um eine neue Runde der total supernen und supernbeliebten Weihnachtsknobelei.
Welches Sprichwort wird hier dargestellt?

Posted by banana at 01:03 EM | Comments (2)
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer sechs

Augen auf für die neue Weichnachtsknobelei! Achtung auf der Flip-Flop-Scheibe, sage ich da nur!

Posted by banana at 12:56 EM | Comments (3)
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer fünf

Bim Bam! Ich läute eine neue Runde in der lustigen Weihnachtsknobelei in der Allee ein. Wenn Euer Opa beim Weihnachtsessen die Gans nicht kauen kann, dann liegt das daran, dass er sich hier bei der Weihnachtsknobelei die Zähne ausgebissen hat! Ho ho ho!
Welches Sprichwort wird hier dargestellt?

Posted by banana at 12:34 EM | Comments (2)
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer vier

Das geht ja, wies Katzenmachen, hier. Und hier kommt sie, die nächste lustige vorweihnachtliche Runde im lustigen Sprichworteraten, hier in der besten Allee der Welt, der Allee der Spackonauten. Nur echt mit dem Elch (er heisst übrigens Lasse).

Posted by banana at 12:25 EM | Comments (2)
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer drei

Und weiter gehts mit der lustigen Weihnachtssprichwortknobelei!

Posted by banana at 11:31 FM | Comments (2)
Lustige Weihnachtsknobelei Nummer zwei

Und hier kommt noch ein neues Rätsel. Aber vorsicht! It's cool man!

Posted by banana at 10:54 FM | Comments (2)
Lustige Weihnachtsknobelei

Ganz kurz:
Welche Redewendung steckt hinter diesem Bilderrätsel?

Posted by banana at 10:27 FM | Comments (2)
Dezember 20, 2006
Schiese Feitel

Uff. Der IT-Gipfel ist doch vorbei, oder? Ich glaube schon. Und man hat die "Potsdamer Initiative für den IKT-Standort Deutschland" verabschiedet. "IKT" ist die Abkürzung für "Informations und Kommunikationstechnologien". Hört, hört! Diese Abkürzung ist mir neu, aber ich begrüße es ausdrücklich, dass es eine Deutsche Abkürzung ist. Man hat ja festgestellt, dass der normale Deutsche mit dem ganzen Englischen Kram nicht so viel anfangen kann. Beziehungsweise ist es so, dass der normale Deutsche gerne Englische Sachen sagt, aber sie oft nicht so gut versteht. Viele Unternehmen haben deshalb schon reagiert und ihre Claims von Englisch auf Deutsch umgestellt.
Schade finde ich allerdings, dass man die Abkürzung "IKT" nicht auf den ersten Blick als Deutsche Abkürzung erkennen kann. Die Einstreuung eines Umlautes hätte da Wunder gewirkt. Die gute, alte DFÜ lässt da grüßen. Man hättes es also auch "Informations- und Übertragungstechnologien" nennen können. Das hieße dann abgekürzt IÜT und wäre sofort(!) als Deutsche Abkürzung zu identifizieren gewesen. Manchmal sind Lösungen wirklich so einfach. Spricht sich aber zugegebenermaßen etwas holprig aus.
Die Teilnehmer des Gipfels haben sich darauf geeinigt, sich vorwiegend um Leuchtturmprojekte zu kümmern. Das musste ich zweimal lesen. Ich werde nämlich immer nachlässiger mit meinen Lesegewohnheiten und oft lese ich Sachen, die da so gar nicht stehen. Da schlägt mir mein Gehirn einen Streich. Nein, es spielt mir einen Streich, meinte ich naürlich. Oft lese ich die Dinge dann zweimal, weil ich so verwundert bin. Dann schmunzele ich so innerlich und nehmne mir ganz fest vor, diese lustigen Verleser mal aufzuschreiben und irgendwann einen launigen Beitrag darüber zu verfassen. Dann vergesse ich sie wieder. Aber wir haben ja bald ein neues Jahr und da kann man sich prima Sachen vornehmen, finde ich!
Auf jeden Fall musste ich bei den Leuchturmprojekten sofort and Elfenbeinturmprojekte denken. Ich musste also auch hier zweimal lesen und war dann voller Erleichterung, weil es sich ja doch um Leuchturmprojekte handelte. Was ein Leuchturmprojekt ist, (also man abgesehen davon, wenn eine Firma einen Leuchturm baut) weiss ich zwar immer noch nicht so richtig. Ich weiss aber, was Elfenbeinturmprojekte sind, weil ich davon schon ein paar gesehen habe. Naja, vielleicht muss sich das Wort Leuchturmprojekt erst etwas einschleifen, ich bin da sehr zuversichtlich, muss aber immernoch an den Herrn Tur-Tur denken. Ich sollte mir dringend mal ein paar Synapsen kappen lassen, glaube ich.
Ich las dann ein wenig weiter und las einen Absatz auch mehrmals, aber hier wurde ich nicht von Erleichterung erfüllt, weil nämlich unsere Bundeskanzlerin angeblich gesagt hat, dass "alle Betroffenen im Gesundheitswesen müssten die Bereitschaft aufbringen (müssen), mit IT in Berührung zu kommen", auch wenn dies bedeute, dass es "nicht mehr möglich ist, eine Rechnung zweimal abzurechnen". Uff, das wundert mich ja schon. Ich hätte jetzt echt gedacht, dass schon alle im Gesundheitswesen mal mit IT in Berührung gekommen wären und dass es schlimmschlimm und böseböse sei, wenn eine Rechnung zweimal abgerechnet wird, aber da habe ich mich wohl getäuscht, ich kleiner, jedem Trend hinterherhechelnder Technik-Freak. Ich kann allerdings verstehen, dass Leute nicht mit IT in Berührung kommen wollen, wenn die scheiss IT einem die Möglichkeit nimmt, Rechnungen zweimal abzurechnen. Da mache ich auch niemandem einen Vorwurf.
Später war dann aber wieder von "E-Health" und das brachte mich dann wieder auf die Verwirrerstraße, empfand ich diese Bezeichnung doch als Rückschritt. Gerade hatte man mit "IKT" bewiesen, die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und dann sowas. Leute, die die Scheu vor IT erst verlieren müssen, die sollte man nicht auch noch mit Englischen Begriffen konfrontieren. Schon gar nicht mit solchen, die dieses "th" enhalten, dass man nur korrekt aussprechen kann, wenn man sich fast ausschließlich von Pommes mit Essig ernährt.
Kann bin ich vom vielen Tippen schon sehr erschöpft, deswegen fällt mir keine Deutsche Alternative zu "E-Health" ein. "E-Gesundheit" kann es auf jeden Fall nicht sein. Wobei wir wieder beim anstehenden Synapsenkappen wären.
Übringens: Die einfachste Strategie zum Steuersparen besteht darin, ein Discountzertifikat mit einem Put-Optionsschein zu kombinieren.
Aber das weiss ja jeder.

Posted by banana at 06:40 EM | Comments (6)
Dezember 18, 2006
In Deinen Armen bin ich glücklich und froh

Was für eine Welt haben wir uns nur geschaffen? Die Welt ist eine schimärenhafte Doppeljanusfratze, die sich anschickt, uns mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.
Moment. Ich meinte natürlich, "uns mit unseren eigenen Waffen zu schlagen". Stimmt aber eigentlich auch nicht.
Ach Backe, wieso klappt das denn nie mit den schwierigen Formulierungen?
Also: Was für eine Welt haben wir uns nur geschaffen?
Stimmt ja eigentlich auch nicht, denn die Welt hat ja der Liebe Gott geschaffen. Und zwar in nur sechts Tagen. Da hätten sich mal die Leute von Toll Collect ein Beispiel dran nehmen sollen. Oder die Leute von der Gesundheitsreform. Das ist ja auch schon wieder ein bisschen blöd, denn eigentlich wird ja nicht die Gesundheit reformiert. Das könnte aber auch ein Ansatz sein. Wir reformieren einfach die Gesundheit, dass heisst, wir setzen die Standards etwas runter. Wer also nur ein bisschen Fieber hat und eine triefende Nase, der wird einfach als Gesund definiert. Da sagt dann der Arzt "Packen sie sich ein bisschen dick ein und hören sie auf, meine Zeit zu verschwenden, Sie SimulantIn!". Ohne Blut irgendwie, gebrochene Gliedmaßen, Ohnmächte und so weiter läuft dann also Krankheitsmäßig gar nichts mehr. Vielleicht sollte man diesen Ansatz mal versuchen. Da ließe sich im Gesundheitswesen bestimmt eine Menge Geld sparen. Bei der Arbeitslosenstatistik klappt das ja auch.
Gesundheitswesen. Das ist auch so eine komische Bezeichnung. Das müsste ja eigenentlich Krankheitswesen heissen. So, wie bei den Krankenkassen. Die möchten ja auch lieber Gesundheitskassen heissen. Genau! Und auf der Uhr ist es immer zehn nach zehn.
Aber die Frage bleibt trotzdem: Was für eine Welt haben wir nur aus der Welt gemacht, die der Liebe Gott uns da geschaffen hat? Die Welt eine eine schimärenhafte Doppeljanusfratze, die uns mit unseren eigenen Waffen schlägt.
Moment. Dopperljanusfratze ist ja wohl auch komplett blöd. Doppeljanus, das wären dann ja schon vier. Somit müsste also auch der Plural her und das vertrüge sich mit der ganzen Konstruktion nicht mehr so richtig. Mit den Schimären will ich gar nicht erst anfangen. Und dass uns die Natur mit unseren eigenen Waffen schlägt, das halte ich auch für ein Gerücht. Die Natur hat ja keine Pistolen, Düsenjäger, Panzer und Atombomben.
Es ist aber trotzdem schon komisch, wenn man die Leute mitten im Dezember die Rasen mähen sieht.
Obwohl - die Weisse Weihnacht ist sowieso total überbewertet.
Lustig war auch gestern der Mann im Fernseher, der sagte "Wer kämpft, kann gewinnen, wer nicht kämpft, hat schon verloren." Da merkt man, dass Sportler doch immer Gewinnorientiert sind. Man merkt auch, dass sie weniger ziztatorientiert sind.

Posted by banana at 05:36 EM | Comments (10)
Dezember 16, 2006
Headlights crest the hill

Ich habe mal etwas recherchiert. Google liefert für folgende Begriffe die folgenden Trefferanzahlen:
"In der Hölle schmoren": 26.600
"In der Hölle braten": 568
"In der Hölle kochen": 4
"In der Hölle backen": 0
"In der Hölle frittieren": 0
"In der Hölle dünsten": 0

Das wundert mich etwas, hätte ich doch erwartet, dass man in der Hölle die ungesündeste aller Zubereitsungsmethoden (frittieren) wählen würde. Andererseits wäre auch eine Häufung von "in der Hölle dünsten" zu verstehen, nämlich dann, wenn man in der Hölle nur gedünstetes Gemüse zu essen bekommen würde. Das wäre dann für einige Zeitgenossen wirklich die Hölle.
Ist aber beides nicht der Fall.
Der Favorit ist ganz klar "In der Hölle schmoren". Warum auch immer. Gerade bei der Hölle hätte ich gedacht, dass man dort mehr zu Extremen neigt.

Posted by banana at 02:20 EM | Comments (1)
Dezember 14, 2006
Längster Mann rettet der Welt das Leben

"Son of Beast" in Paramount's Kings Island, Ohio, USA ist eine in jeder Hinsicht bemerkenswerte Achterbahn.
Sie ist hoch.
Genauer gesagt ist sie mit ihren 66 Metern die höchste Holzachterbahn, die die Erde zur Zeit zu bieten hat. Die zweithöchte Holzachterbahn steht mit Colossos übrigens im Deutschen Heide Park, aber das nur am Rande.
Sie ist schnell.
Ihre Höchstgeschwindigkeit von 126mh/h machen sie zur schnellsten Achterbahn der Welt. Zumindest zur schnellsten Holzachterbahn.
Sie ist lang.
Ihre Länge von rund 2150m wird nur von einer anderen Holzachterbahn übertroffen. Diese steht im gleichen Park und ist sozusagen der Vater, beziehungsweise die Mutter von "Son of Beast" und heisst einfach nur "Beast".
Sie ist die einzige Holzachterbahn mit Looping.
Obwohl der Looping aus einer Stahlschiene besteht, was viele Leute zum Anlass nehmen, daran zu zweifeln, dass Son of Beast überhaupt als Holzachterbahn zu bezeichnen ist.
Sie ist brutal.
Man sagt vielen Holzachterbahnen nach, dass sie "rough", also ruppig seien, aber keine andere Achterbahn hat einen Ruf, der mit dem von Son of Beast vergleichbar wäre.
Coaster-Fans berichten davon, wie sie nach der Fahrt den ganzen Tag Kopfschmerzen hatten, wie sie sich während der Fahrt immer wieder die Knie in den engen Wagen angeschlagen hätte, so dass sie über Wochen - ach was sage ich - Monate hinaus grün und blau gewesen sind, Männer, die sogar bei Bambi noch gelacht haben, berichten, wie sehr sie sich wünschten, niemals in diese Bahn eingestiegen zu sein. Auf Mailing-Listen und in Foren wurde ein uns andere mal geäussert, dass es wohl das beste sei, diese Bahn einfach abzureissen, damit sie nicht noch mehr schaden anrichten könne.
Da halfen ihr auch ihr gutes Aussehen und ihre makellosen Maße nichts. Wer Son of Beast mag, der führt auch kleine Wurzelbehandlungen bei sich selbst durch. Oder er lügt.
Als meine Fahrt auf "Son of Beast" anstand, war ich mir nicht ganz sicher, ob ich verweigern sollte oder es doch wagen sollte.
Natürlich war ich auf der einen Seite neugierig auf dieses sagenumwobene Ding und wollte selbst herausfinden, ob die Fahrt wirklich so schlimm war.
Auf der anderen Seite hatte ich aber auch ziemlich viel Angst. Mein Rücken war nach fast zwei Wochen täglichen Achterbahnfahrens sowieso in keinem guten Zustand und die Tatsache, dass fast niemand aus der Gruppe, die schon mit der Bahn gefahren waren, eine weitere Fahrt machen wollte, tat ihr Übriges.
Ich hatte mir allerdings in den letzten Tagen eine schonende Technik für die Fahrt auf Holzachterbahnen angewöhnt. Sie bestand (und besteht immer noch) darin, sich um Gottes Willen nicht anzulehnen, sich gut festzuhalten und sich entsprechend des Schienenverlaufes mit der Bahn in die Kurven zu legen.
Darüber hinaus hatte man mir den Tip gegeben, mit in den Wagen in der Mitte zu setzen und zwar in die mittlere Reihe, also auf keinen Fall über eine der Achsen.
Bevor ich mich so richtig entschieden hatte, ob ich mitfahren sollte oder nicht, stieg ich auch schon in die Bahn ein. Wie man mir geraten hatte, war es die mittlere Sitzreihe im mittleren Wagen, der sogenannte "Sissy Seat".
Ich nahm Platz und wollte meine unentspannte, aber rückenschonende Fahrtposition einnehmen, als ich feststellen musste, dass das in dieser Bahn nicht möglich war. Da Son of Beast eine Bahn mit Looping ist, verfügt sie über ein Rückhaltesystem, das seinem Namen alle Ehre macht. Es drück den Fahrgast fest in den Sitz und verbindet ihn so dauerhaft und unelastisch mit dem Achterbahnwagen.
Da war ich mir plötzlich sicher, dass ich eigentlich gar nicht mehr mitfahren wollte, aber es war schon zu spät und ausserdem saß ich ja wenigstens auf dem Sissy Seat. Nicht, dass ich der Theorie, dass die Schlage in der Mitte des Zuges irgendwie sanfter wären, je geglaubt hätte.
Die Fahrt selbst empfand ich aufregend. Die Aufregung rührte allerdings größtenteils daher, dass ich, ausgeliefert und in den Sitz geschnallt, auf den nächsten Schlag wartete, der mir schmerzhaft in den Rücken fahren sollte.
Es gab einige Schläge, aber keine, die ich auf andere Bahnen nicht schon schlimmer erlebt hätte.
Das Layout der Bahn ist relativ langweilig, voller positiver G-Kräfte und einem Stück runden Stahl in der Mitte.
Ich hatte Son of Beast überlebt, war erleichtert und nicht scharf darauf, eine erneute Fahrt im ersten oder gar letzten Wagen zu wagen.
Später in diesem Jahr sorgte Son of Beast erneut für Schlagzeilen. Fahrgäste sagten nach der Fahrt, es sei ihnen so vorgekommen, als sei die Bahn entgleist und die Bahn wurde geschlossen, um den Vorfall weiter zu untersuchen. Achterbahn-Fans sagten, sie könnten nicht verstehen, dass deswegen die Bahn geschlossen wurde, schließlich sei dieses Fahrverhalten doch normal. Die Untersuchungen ergaben jedoch, dass etwas mit der Bahn nicht stimmte.
Eine Stütze war gebrochen, weil sie den Belastungen nicht standhalten konnte. Aufgrund dessen waren zwei weitere Stützen gebrochen. Das alles führte zu einer Delle in der Schiene, die sich wohl unangenehm auf das Fahrerlebnis ausgewirkt hat.
Son of Beast blieb für den Rest des Jahres geschlossen.
Nun veröffentlichte Paramount's Kings Island eine Pressemitteilung, in der steht, dass die Bahn überarbeitet wird und nächstes Jahr in veränderter Form wieder öffnen wird.
Die größte Veränderung besteht darin, dass der Looping entfernt wird.
Die Achterbahn-Fans fragten sich, ob es nicht besser gewesen wäre, die Bahn abzureissen und den Looping stehen zu lassen. Schließlich sei der Looping noch der angenehmste Teil der Fahrt gewesen.
Das Entfernen des Loopings macht es möglich, leichtere Züge auf der Bahn einzusetzen. Dadurch wirken geringere Kräfte auf die Holzkonstruktion.
Ich bin gespannt, wie sich die Bahn nach der Überarbeitung fahren wird und setze große Hoffungen in die neuen Züge.
Die Bahn wird kein Überkopfelement mehr besitzen, es besteht also keine Notwendigkeit mehr, den Fahrgast in den Sitz zu nageln. Man wird also eine skelettschonendere Fahrposition einnehmen können und man wird auch hoffentlich mehr Platz im Wagen haben.
Ich glaube allerdings nicht, dass die Bahn irgendwann richtig Spaß machen wird, dazu gibt das Layout einfach zu wenig her. Achterbahn-Fans haben auf jeden Fall ein Hassobjekt weniger, obwohl Son of Beast meiner Meinung nach auch mit Looping und mit den alten Zügen seinem schlechten Ruf nicht gerecht werden konnte.

Posted by banana at 06:13 EM | Comments (5)
Dezember 13, 2006
Ab durch die Post!

Ich finde, die Eltern sollten etwas kreativer bei der Wahl der Vornamen ihrer Kinder sein. Immer nur Yannick, Lukas, Kevin, Dennis und Marvin ist doch auf die Dauer langweilig. Es gibt doch so schöne Vornamen! Wie wäre es denn mal mit Otso, Seppo oder Schlomo? Das sind alles sehr schöne Vornamen! Und ausserdem sind sie exklusiv, so heisst einfach nicht jeder. Darüber hinaus sind sie einfach zu schreiben. Wenn man die Jugend von heute so anschaut, dann muss man sich ja Sorgen machen, dass die selbst nicht wissen, ob sie Jannik, Janick, Yanic, Yannick, Janique oder J'an-Ick heissen. Naja, wahrscheinlich ist es ihnen auch scheissegal, wenn ich mir die Jugend von heute so anschaue, so von wegen No Future und sowas.
Man muss aber auch mal an die älteren Arbeitnehmer denken. Wenn es demnächst so weit kommt, dass der Rentenanspruch erst bei Eintritt Todes beginnt, dann sollte man möglichst einfache Vornamen wählen. Irgendwann lässt dass Gehör einfach nach, Hörhilfen kann sich dann sowieso nur noch die Oberschicht leisten und ab einem gewissen Alter versagt ja auch die Fähigkeit, Neues dazuzulernen. Vielleicht sollte man Eltern den Tipp geben, auf althergebrachte Vornamen, wie Hermann, Franz, Heinrich oder Josef zurückzugreifen. Mit Karl hat das ja auch schon funktioniert, Karl ist ja wieder sehr beliebt. Ich sage jungen Menschen, die Karl heissen eine große Zukunft als Kunden von Call-Centern voraus! Während Yannick noch versucht, sich an die Schreibweise seines eigenen Vornamens zu erinnern, um ihn der freundlichen Oma am anderen Ende der Leitung zu buchstabieren, hat Karl schon den Knebelvertrag für sein Handy abgeschlossen.
Die Vornamensproblematik sollte zum Beispiel mal die Zeitschrift "Eltern for Family" thematisiseren. Ich finde, "Eltern for Family" ist ein super Titel für eine Zeitschrift. Das erinnert mich so an "Bush for President". Ich meine, wenn Eltern nicht dazu qualifiziert sind, eventuell eine Familie zu sein, wer denn dann?!
Vielleicht könnte man auch eine Gegenzeitschrift gründen, die "Eltern against Family" heisst. Dort könnte man dann Tipps veröffentlichen, wie man am ungeschorensten durch die Scheidung kommt, wie man den Partner nach der Scheidung so richtig abzockt oder in der Rubrik "Seite for Kevin" einfach mal anhand einiger Bildchen erklären, wie man sich eine Lümmeltüte über den dickköpfigen Höhlenforscher zieht, damit es erst gar nicht zur Family und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten kommt. Dort könnte man auch darauf hinweisen, dass es nicht vor AIDS schützt, wenn man sich beim Geschlechtsverkehr eine Uhr mit Leuchtzifferblatt um seine Festblutrakete schnallt. Solche Dinge eben. Ideen wären vorhanden.
"Pariser" sagt ja heutzutage auch keine Sau mehr.

Posted by banana at 05:19 EM | Comments (9)
Verbietet Raserspiele!

Bei den "Raserspielen" geht es darum, dass die Spieler selbst zum Rasen animiert werden. Sie müssen auf einen Knopf drücken. Dadurch wird etwa ein die Geschwindigkeit des Fahrzeuges mit Lachgaseinspritzung erhöht. Diese Handlung wird zudem positiv bewertet, wenn man auf der falschen Staßenseite fährt.

Und ausserdem: Wer "Mensch ärgere Dich nicht!" nicht verbietet, dem fehlt nur die Fähigkeit zur Abstaktion.

Posted by banana at 07:37 FM | Comments (3)
Dezember 11, 2006
I believe in the power of American natives

Unlängst berichtete ein Freund von einer Begebenheit: Die Frau eines Freundes hatte angerufen und nachdem eine Weile belanglos herumgeplaudert worden war, sagte sie, sie wolle die gemeinsame Sylvesterfeier absagen.
Sie und ihr Mann seien ja kinderlos, mein Freund aber habe mit seiner Frau Kinder, das passe nicht zusammen. Ohnehin wäre der letzte Besuch bei meinem Freund ja auch schon ziemlich langweilig gewesen, da man mit Kindern einfach andere Interessen und Möglichkeiten habe. Unter diesen Umständen sei es doch besser, wenn man Sylvester nicht zusammen verbrächte.
Mein Freund war empört. Natürlich konnte er nicht darüber empört sein, dass er als langweilig bezeichnet worden war, denn die Frau am anderen Ende hatte ja offensichtlich die Wahrheit gesagt und Leuten, die die Wahrheit sagen darf man nicht böse sein.
Deshalb war er empört, weil man ihm das erst ein halbes Jahr nach dem langweiligen Besuch mitgeteilt hatte.
So ist das mit der Wahrheit. Die Wahrheit ist schon super. Es gibt ein paar Situationen, da höre ich auch gerne die Wahrheit, zum Beispiel beim Arzt oder bei Behördengängen. Oder in der Autowerkstatt. Aber es gibt viel mehr Situationen, in denen man etwas hört, das nicht die Wahrheit ist und das ist sogar oft das Beste für alle Beteiligten.
Die Wahrheit wird eben total überbewertet. Darüber, was die Wahrheit eigentlich ist kann man ja ohnehin trefflich streiten.

Posted by banana at 07:19 EM | Comments (13)
Dezember 07, 2006
Hey, hey, hey, hey

Die Kurznachrichten:
Gestern wurde bekannt, dass die Warnung vor einem erneuten Amoklauf in einer Schule von einem introvertierten Einzelgänger verfasst wurde. Ich fordere: Verbietet diese gottverdammten introvertierten Einzelgänger! Sie sind eine Gefahr für die Gesellschaft!
Ausserdem ist bekannt geworden, dass Christoph Daum heimlich das Spiel "Bundesliga Manager" gespielt hat. Hier ist wohl ganz klar, was zu tun ist.
Weiterhin wurde entdeckt, dass Jürgen Schrempp auf seinem Computer das Spiel "Der Industriegigant 2" installiert hatte. Dabei wurden hundsmiserable gespeicherte Spielstände gefunden. Zufall?
Kürzlich haben sich zwei rivalisierende Rentnerinnen in einem Altersheim schlimm ineinander verbissen. Ich fordere: Weg mit den Gebissen!
Und ausserdem müssen auch noch die ganzen Soaps verboten werden, denn sie suggerieren den jungen Menschen, dass es sowas, wie echte Liebe gibt. Die dadurch hervorgerufenen gebrochenen Herzen führen zu massivem Arbeitsausfall und schädigen damit unsere Volkswirtschaft in total großer Höhe.
Und wo wir gleich dabei sind, wird auch noch mein komischer 5+1 Verstärker oder was auch immer das für ein Ding ist, verboten. Den habe ich nämlich noch nie verstanden, die blöde Sau. Und Rechtschreibung sollte auch verboten werden. Aus Gründen, die hier wohl näher zu erläutern brauche.
Abgesehen davon wäre es aber fair, von den Killer-Spiele-Spielern, wenn sie Warn-Shirts tragen können, damit Ihre Mitmenschen zum Beispiel in Panik fliehen können. Vielleicht solche:

Posted by banana at 08:01 EM | Comments (6)
Dezember 05, 2006
Regenbogen Johnny hat sie mich nur genannt

Potztausend, jetzt schlägts aber dreizehn! Der Mensch bemüht sich immer, sein tierisches Erbe zu unterdrücken und dennoch wird er letztendlich immer ausserstande sein, dabei erfolgreich zu sein.
Da erzählen uns zum Beispiel die Leute, es sei vom Geruch abhängig, ob zwei Menschen einander mögen oder nicht. Ich will und kann das nicht glauben und ich glaube, die weltweite Auflage des Playboy von über 7 Millionen Expemplaren spricht da eine deutliche Sprache! Diese Sprache sagt "Ja, das ist Blödsinn!"
Ich glaube aber daran, dass unsere Herkunft wieder ihren Tribut fordert und zwar, wenn wir im Auto sitzen. Beziehungsweise, wenn wir wieder aussteigen, denn die meisten Leute, die aus dem Auto aussteigen, haben es vorher abgestellt. Und der springende Punkt ist die Frage, wo wir unser Auto abstellen. Das Autoparken entspricht nämlich dem Markieren des Revieres bei Hunden. Ist doch ganz klar.
Jeder will den schönsten Parkplatz haben, damit alle anderen sehen können, was man für ein Feiner ist. Auf dem Supermarktparkplatz wartet man gerne mal ein paar Minuten, während vorne ein Rüde mit blinkender Blase und schwellendem Kamm darauf wartet, dass die Mutter mit Kind den Inhalt des Einkaufwagens in den Kombi verpackt hat und endlich seine gottverdammte Parklücke freimacht. In Firmen haben die wichtigsten Personen immer die besten Parkplätze.
Das Revier Der Parkplatz ist dann am besten, wenn er über die geringste Entfernung zum Ziel verfügt. Besser ist es natürlich noch, wenn es irgendwie illegal ist, das Fahrzeug auf diesem Platz abzustellen, aber wenn man es dort trotzdem abstellt und zwar ohne dafür behelligt zu werden. Dann ist man ein richtig toller Hecht, der es mal wieder allen gezeigt hat.
Wird man dann doch behelligt, dann ist keine Ausrede zu fadenscheinig. Fallem einem gerade keine Ausreden ein, dann ist das Androhen körperlicher Gewalt ein probates Mittel.
Natürlich muss man auch allen seinen tollen Parkplatz zeigen. Der schöne Platz, direkt vor dem Haus ist ein ergibiges Gesprächsthema bei Tische. Wahrscheinlich will der Rüde damit die Stellung innerhalb seiner Gruppe festigen.
Ganz schlimm ist es, wenn man für einen Parkplatz bezahlen muss. Der negative Aspekt des Reviers ergibt sich dabei nicht aus dem materiellen Verlust für den Rüden, sondern in der Demütigung, denn man zahlt doch nicht für seinen Parkplatz. Das ist, wie mit dem Sex. Wobei ich glaube, das viele Kostenlosparker heimliche Gebührenficker sind, aber das ist ein anderes Thema.
Wir müssen also verständis haben für die Leute, die sich auf Mutter und Kind Plätze stellen, die unbehindert auf Behindertenparkplätzen parken und die unser Auto zuparken. Sie meinen es nicht böse, sie wurden nur vom plötzlichen Harndrang übermannt.

Posted by banana at 06:44 EM | Comments (7)
Dezember 04, 2006
And it tastes good, too

Die letzte Woche verbrachte ich meditierend auf der Kommando-Couch. Zuvor hatte ich mir einen Kraftfeldgenerator aus Fischer-Technik, einem Weltempfänger und einer Wolldecke gebastelt, der die zu erledigenden Aufgaben vor mir versteckte und mich für die Aufgaben unsichtbar machte.
Es funktionierte gut! Ich zog mir einige Gedanken aus dem Kopf und saß so lange darauf herum, bis sie ganz kompakt, platt und einfach aussahen. Konkret handelte es sich um dieses Spackonastische Theorem, das ich vor einiger Zeit aufgestellt hatte und dass damals, beim dritten Spackonastischen Konvent in Burgbracht verabschiedet wurde:
Die Lärmtoleranz eines Individuums steht im ungekehrt reziproken Verhältnis zur eigenen Lärmemission.
Die Kommission fügte damals folgenden Kommentar zu dem Theorem hinzu: "Diejenigen, die am meisten Krach machen, beschweren sich als erste, dass es zu laut ist."
Nach einer Woche Bedenkzeit kann ich nun die vereinfachte und generalisierte Form des Theorems vorstellen, die ich auch beim nächsten Spackonastischen Konvent in Kaulstoß zur Ratifizierung vorlegen werde. Im Wortlaut:
Was man sagt, das ist man selber.
Ich denke, damit sind wir ein großes Stück vorwärts gekommen und können uns die Presskoppweck gut schmecken lassen. Nein, bitte, keine Ursache.

Posted by banana at 01:09 EM | Comments (11)
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