August 30, 2005
Besonders für Getränkesprudler geeignet

Dass Männer nicht gerne zum Arzt gehen, ist kein Geheimnis. Einige Dinge machen Männer nunmal nicht gerne. Zum Arzt gehen und nach dem Weg fragen gehören definitiv dazu.
"Warum ist Moses 40 Jahre durch die Wüste geirrt?" "Weil er nicht nach dem Weg fragen wollte." Das ist zwar ein Witz, aber er ist erschreckend nah dran an der Wahrheit. Glaubt man dem komischen Buch mit dem schlecht Einparken der Frauen und nicht-Zuhören der Männer, dann liegt das daran, dass es für den Mann ein Eingeständnis einer Niederlage sei, wenn er nach dem Weg fragt, denn dann könne er eine ihm gestellte Aufgabe nicht selbstständig erledigen. Das mag alles sein.
Ich selbst gehe absolut nicht gerne zum Arzt. Zum einen, weil ich dann zugeben müsste, welche unverantwortlichen Dinge ich meinem Körper antue, zum anderen, weil man beim Arzt so unmittelbar mit der eigenen Biologie konfrontiert wird.
Es gibt viele Welten auf dieser Welt. Die eine besteht darin, an manchen Abenden ein ums andere Bier zu trinken, Unmengen von über offenem Feuer geröstetem Fleisch zu essen und dazu literweise süßte, scharfe und bunte Soßen zu konsumieren. In dieser Welt ist das völlig normal. Da sind sogar andere Menschen, die das auch machen und die sich dabei auch noch gut fühlen.
Die andere Welt ist die Welt der Arztpraxen. Zwischen diesen beiden Welten klafft ein tiefer Graben. Über diesem Graben gibt es eine Brücke und diese Brücke stürzt ein, sobald man sie überschritten hat.
Steht man dann in der Arztpraxis, womöglich noch vor der sehr gutaussehenden kompetenten Ärztin, so ist die andere Welt meilenweit entfernt. Man fragt sich, wie man jemals etwas anderes, als gedünstetes Gemüse mit Fruchtsaftschorle zu sich nehmen konnte und man bereut, bereut, bereut. In dieser Welt ist es völlig normal, sich gesund zu ernähren, viel zu schlafen und sich viel zu bewegen. Auch hier gibt es Menschen, die genau das tun und sich gut dabei amüsieren. Leider war ich ein Reisender in der anderen Welt. Nun muss ich das zugeben und im dem Blick der Ärztin lese ich, dass ich der einzige Patient bin, der ihr jemals untergekommen ist, der schoneinmal Alkohol getrunken und einen Fahrstuhl benutzt hat.
So kann der Arztbesuch ja keinen Spaß machen!
Dann wäre da der Aspekt mit der eigenen Biologie. Wir Männer hassen es, mit der Biologie konfrontiert zu werden. Deswegen fahren wir gerne mit dem Auto und halten uns bevorzugt in Häusern auf. Das ist auch der Grund, warum sich Männer verändern, wenn ihre Frauen ein Kind bekommen. Die Frau war immer das Nette, Warme, Weiche, Liebenswürdige und so weiter. Und plötzlich muss man sich mit Wasser in den Beinen, Hitzwallungen, Fruchtwasser und Käseschmiere auseinandersetzen. Deswegen ist es auch ein großer Fehler, wenn Männer bei der Geburt dabei sind. Dort werden Dinge zerstört, die nie wieder heile gemacht werden können.
Geht man zum Arzt, dann hängen dort überall diese Poster an der Wand. Wahrscheinlich bekommen die Ärzte diese Dinger von Pharmareferenten geschenkt. Sie schauen sich die Dinger an, finden nichts dabei und hängen sie an die Wand, weil sie so schön bunt sind und nichts kosten. Dass es auf nicht-Ärzte etwas unangenehm wirkt, wenn sie sehen, wie sie von innen aussehen, wie ein kariöser Zahn aussieht oder eine verstopfte Arterie, das scheinen sie nicht zu bedenken. Ich fühle mich auf jeden Fall gleich eingeschüchtert, wenn ich zum Arzt gehe.
Ich versuche es aber - wenn ich schonmal da bin - auch sportlich zu nehmen. So ähnlich muss das für Katholiken sein, wenn sie zur Beichte gehen.
Dass ich nicht gerne zum Arzt gehe, das erwähnte ich eingangs schon. Dass ich alles dafür mache, um mir mit eigenen Mitteln aus der Bredouille zu helfen, nicht.
Wahrscheinlich habe ich auf meiner Krankenkarte schon entsprechende Vermerke, wie "Oberschlau", "Selbstbehandler", "Achtung, denkt, er sei selbst ein Arzt (pathologisch)".
Ich habe da ja diesen Ausschlag im Gesicht, der mich zu einem widerwärtigen und einsamen Monster macht. Nach acht Monaten ging ich dann endlich mal zum Arzt.
Arzt: "Ich muss sie da zu einem Dermatologen überweisen. Es sieht aus, wie Akne. Dagegen gibt es heute sehr gute Mittel."
bna: "Akne?"
Arzt: "Ja. Wie lange haben sie das schon?"
bna: "Ein paar Wochen..."
Arzt: "Ein paar Wochen?!"
bna: "Ein paar Monate..."
Arzt: "Ein paar MONATE?!?!"
bna: "Naja, ich habe schon einige Sachen ausprobiert, das Duschgel gewechselt, die Seife gewechselt, den Weichspüler weggelassen, Aloe Vera, Teebaumöl, Cortisoncreme..."
Arzt: "Darf ich fragen, woher sie die Cortisoncreme hatten?"
und so weiter. So geht das immer aus. Kein wunder, dass ich nicht gerne zum Arzt gehe.

Posted by banana at 07:31 EM | Comments (14)
August 29, 2005
I drive around in a taxi every place that I go

Zunächst möchte ich auf zwei Dinge hinweisen:
Zum einen auf die hoch geschätzte Kaltmamsell von der §§a href="http://www.vorspeisenplatte.de/">Vorspeisenplatte§§/a>, die meinen bescheidenen Beitrag zum Thema Bärlauch auf sehr schöne Weise §§a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2005/08/barlauch-die-boyband-der-krautergewachse.htm">zu Gehör bringt§§/a>. Vielen Dank dafür! Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Zum anderen an den nicht minder geschätzten Insider, der mir ein neues Sardinenfoto für die Allee der Ölsardinen geschickt hat. Vielen Dank auch dafür (das Foto entstand im Supermarkt, später aber kaufte er doch noch eine der Dosen und war - natürlich - positiv überrascht. Es sind kleine Erfolge, wie dieser, die die Arbeit für die Allee der Ölsardinen zu einer solch dankbaren Aufgabe machen).
Sagt eigentlich noch jemand "Trick 17 mit Selbstüberlistung"?
Ich habe das lange nicht mehr gehört, finde diesen Umstand allerdings bedauerlich. Ich werde diesen Ausdruck in Zukunft öfters benutzen. Obwohl - vielleicht auch nicht, denn er kann zu sehr ermüdenden Reaktionen der Mitmenschen führen. Aktionen, die einem die Lebensenergie aus dem Gehirn saugen. Man merkt förmlich, wie die Energie den Kopf verlässt und zwar dergestalt, dass einem die Nüstern flattern, als wären sie eine Bayern München Fahne, die von einer Brunskachel aus dem fahrenden BMW gehalten wird.
Heute Mittag stand ich zum Beispiel in der Kantine und wartete auf meine Bratwurst.
Nein, es ist nicht nur eine normale Bratwurst, es ist "Die 11. Generation"! Der Name wurde gewählt, weil bei die elfte Gewürzmischung, die man entwickelt hat zusammen mit dem Brät in den Darm der armen Kreatur gepresst wird.
Man mag sich grundsätzlich mit einer Bratwurst, die "Die 11. Generation" heisst anfreunden oder nicht. Mir ist es ziemlich egal, zumal die Wurst gut schmeckt. Sie hätte von mir aus auch "Level 42", "Quintus", "Alfons der Zehnte" oder "Nebukadnezar" heissen können.
Da stand ein witziger Typ vor mir in der Schlange. Seine Kollegin hatte gerade eine Wurst bekommen und er fühlte sich zu einer lustigen Bemerkung genötigt: "Einmal die zwöflte Generation, bitte" Dann lachte er über seinen Witz und war recht allein dabei.
"Wenn sie die elfte Generation bekommen hat, dann bekomme ich ja die zwöflte Generation!"
Als ich mich vom Lachen erholt hatte und wieder auf den eigenen Beinen stehen konnte, bekam auch ich meine Wurst. Das war dann bestimmt die dreizehnte Generation!!! Zum Piepen!
Mir tat der Koch in diesem Moment etwas Leid. Er hatte diesen Schenkelklopfer in der einen oder anderen Variation bestimmt schon einige Male gehört, durfte sich aber leider dazu nicht abfällig äussern. Erschwerend kommt noch dazu, dass er sich diesen Namen bestimmt nicht ausgedacht hat.
Leider werden Witze durch die Wiederholung nicht besser. Tests mit Fips Asmussen und RTL haben das bewiesen.
Sollte ich also zu dem Ausdruck "Trick 17 mit Selbstüberlistung" greifen, so wäre es nur eine Frage der Zeit, bis jemand nach "Trick 18 mit Selbstüberlistung" fragen würde und dann müsste ich wahrscheinlich körperliche Gewalt anwenden, obwohl mir das zuwider ist.
Am Wochenende bin ich übrigens von Movable Type 3.14 auf Movable Type 3.2 umgestiegen. Danach waren alle Kommentare weg und die ganze Geschichte war dermaßen quälend langsam, dass ich wieder zu Movable Type 3.14 zurückgegangen bin. Es geht doch nichts über Backups!

Posted by banana at 03:39 EM | Comments (23)
August 26, 2005
Du bist ein Wischi-Waschi-Typ.

Ich frage mich, was sich der Bärlauch eigentlich so denkt.
Früher, so vor ein paar Tausend Jahren, da wurde Bärlauch schon als Heilpflanze und auch als Küchenpflanze benutzt. Dann, nach und nach, wurde es still um den Bärlauch. Er stand dann über viele hundert Jahre einfach so rum, in den Mischwäldern, freute sich seines Lebens und freute sich des Dammwildes, das ab und zu vorbeikam, um seine Samen in die Welt zu tragen. Ab und zu kam auch ein verhutzeltes Kräuterweiblein vorbei und pflückte sich ein paar Pflanzen.
Später dann, so in der Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrtausends, da tauchte der Bärlauch auf Wochenmärkten auf. Komische Gestalten verkauften Bärlauch, Bärlauchpesto und ähnliche Pasten.
Niemand traute der Sache so richtig.
Dann aber, nach und nach, stieg der Bärlauch zum Superstar auf. Mittlerweile gibt es Bärlauch in den unterschiedlichsten Produkten: Bärlauchbratwurst, Käse mit Bärlauch, Obatzer mit Bärlauch, Bärlauch, Bärlauch, Bärlauch.
Früher bin ich doch auch Prima ohne Bärlauch ausgekommen. Mein Leben war praktisch frei von Bärlauch. Jetzt springt er mit von allen Seiten im Supermarkt an.
Bärlauch ist die Boyband der Kräutergewächse.
Für mich hat Bärlauch die gesamte Credibility verloren! Bärlauch ist ein Sell Out! Bärlauch macht alles für Geld.
Ich denke, die anderen Pflanzen sehen das genauso, zum Beispiel der Majoran. Das wird dem Bärlauch noch leid tun, wenn er einmal ganz unten ist, wenn sich alle überfressen haben am Bärlauch, wenn alle sagen "Bärlauch ist ja ganz nett, aber so eine richtige Knoblauchzehe, das ist schon was anderes!". Dann wird es dem Bärlauch leid tun. Aber dann ist es zu spät!
Der Mischwald war dem Herrn Bärlauch ja nicht mehr gut genug. Die Demeterhöfe waren dem Herrn Bärlauch auch nicht gut genug. Nein, es mussten gleich die großen Gewächshäuser der Welt sein. Die Mainau, das Ried, Holland! Er musste das Land ja gleich überschwemmen mit seinem "schmeckt wie Knoblauch, aber am nächsten Tag riecht man nich so unangenehm". Da steht er nun, festgebacken im Bruzzzler. Was kommt als nächstes? Bärlauchzigaretten? Bärlauch Macchiato? Bärlauch Traube Nuss?
Ich werde das Zeug auf jeden Fall nicht kaufen.
Knoblauch! Das war noch echte Würze. Nicht son Wischi-Waschi Zeug. Sowas wird heutzutage gar nicht mehr hergestellt.

Posted by banana at 07:49 EM | Comments (5)
August 25, 2005
Du musst dich nur auf den Boden werden, aber daneben

Schwer ist das Leben, steinreich und beschwerlich. Steinreich? Nein, noch nicht, aber ich habe schon den Bestellzettel für die Sofortrente ausgefüllt. Damit das schonmal geklärt wäre. Wie lange haben die eigentlich Lieferzeit? Ich warte und warte, ich darbe und darbe. Ich bin ein darbender Schokokeks, der in der prallen Mittagssonne liegt und darbt, darbt, darbt.
Und wie ich da so am Darben bin, da kommt eine Hummel geflogen. Pelzig ist ihr walzenförmiger Körper mit gelb-schwarzen Ringen umschuppt. Es geht ihr wohl auch nicht besser, als mir. Wenigstens fließen ihr nicht die Chocolate-Chips durch die Bosuocgnik. Die Hummel fragt sich "Was ist denn hier los? Wenn das mal kein darbender Schokokeks in der der prallen Mittagssonne ist."
"Bist du ein darbender Schokokeks in der prallen Mittagssonne?" fragt mich die Hummel.
"Nein, ich tanze hier Foxtrott und kassiere die Pendlerpauschale".
"Ach so." sagt die Hummel und fliegt leicht angesäuert von hinnen.
Dabei haben wir gar keine Mittagssonne. Das muss mir erstmal einer nachmachen. "Lerne darben ohne schmelzen" rufe ich hinaus in die eisige Kälte des kalten Augustdonnerstages. "Hört ihr mich denn nicht, ihr Obsundeln des Westens?"
Rufen bleibt ohne Antwort, Hoffen bleibt ohne Ziel. Es ist schwer, es ist sehr schwer und es wird niemals einfacher werden. Das muss akzeptiert werden. Viellmehr muss die Umkehrung des Akzeptierens vollbracht werden, sozusagen die zweite Normalisierung des Akzeptierens, damit das Akzeptierte als das Gewollte, Beste wahrgenommen wird. Dann hat sich ausgedarbt!
Früher hat man dazu "Trick 17 mit Selbstüberlistung" gesagt. Wie lange habe ich diesen Ausspruch schon nicht mehr gehört? Es müssen Jahre gewesen sein. Aber egal.
Eigentlich habe ich ja nur etwas schlechte Laune, weil ich ein bis drei Bücher suche, die ich im Urlaub lesen kann.
Fleisch ist mein Gemüse habe ich gerade hinter mir und fand es ganz hervorragend. Amazon legt mir ans Herz, deshalb auch Populärmusik aus Vittula zu lesen, aber da bin ich noch etwas zurückhaltend. Das ist mir wohl etwas zu finnisch. Derartige Bücher aus Skandinavien haben eine Tristheit an sich, die mich melancholisch macht und müde. Die isländische Mafia begann ich einst zu lesen, doch es stellte sich als für mich so langweilig dar, dass ich ungefähr nach der Hälfte aufgab, denn es ging mir meilenweit am Arsch vorbei, was es mit dieser isländischen Sippe auf sich hatte.
Playing the Moldovans at Tennis (bzw. Matchball in Moldavien) von Tony Hawks (nein, nicht der Tony Hawks, der Rollbrett fährt), hat mir sehr gut gefallen, genauso, wie Mit dem Kühlschrank durch Irland. Allerdings wars das dann auch schon von Tony Hawks. Von Bill Bryson habe ich auch schon alles gelesen.
Vielleicht sollte ich mich dann doch mal an Der Herr der Ringe versuchen, aber ich befürchte, das würde mir den Urlaub versauen, ähnlich, wie es damals schon Das Foucaultsche Pendel getan hat.
Vielleicht etwas von Steinbeck? Capote? Hemmingway? Roald Dahl?
Ich weiss es nicht.
Hat jemand von euch eine Idee?

Posted by banana at 02:12 EM | Comments (15)
August 23, 2005
Böser banana!

"Die Leute bauen nur deswegen so viele Unfälle, wenn sie besoffen fahren, weil sie so selten besoffen fahren" das sagte ein ehemaliger Klassenkamerad zu mir, auf einem Klassentreffen. Das ist wohl eine andere Formulierung für "Übung macht den Meister".
Vielleicht hat er Recht, vielleicht aber auch nicht. Auf jeden Fall aber sollte niemand besoffen mit dem Auto fahren, so viel steht fest. Hierzulande gibt es Gesetze, die regeln, in welchem Zustand man ein Auto fahren darf und in welchem nicht. Es wird auch geregelt, was passiert, wenn man doch besoffen mit dem Auto fährt.
Das ist alles im großen und ganzen in Ordnung. Manchmal frage ich mich allerdings, ob das ausreicht.
Der Parkplatz, der zu meiner Wohnung gehört und den ich gemietet habe, liegt ziemlich blöd. Er läd nämlich dazu ein, sich hinter mein Auto zu stellen und mich zuzuparken. Dazu muss man lediglich vorwärts gegen den Bordstein fahren. Hinter meinem Auto ist Platz für drei Autos. Parken dort zwei Autos, so kann ich meinen Parkplatz mit etwas Gekurbel noch verlassen, parken dort jedoch drei Atuos, so habe ich keine Chance.
Um das Zuparken zu verhindern, hat ein freundlicher Mensch die Zone hinter meinem Parkplatz zum absoluten Halteverbot erklärt. Das ist ganz nett, aber natürlich ein Witz, weil es niemals kontrolliert wird. Ich fragte bei der Polizei nach, was denn zu tun sei, damit ich nicht zugeparkt werde. Die Antwort war, dass ich die mich Zuparkenden anzeigen müsste. Die Polizei, dein Freund und Helfer.
Ein Auto steht jeden Abend hinter mir, öfter mal zwei und sehr selten drei. Das ist eigentlich in Ordnung. In den fünf Jahren, in denen ich hier wohne, gab es nur vier Fälle, zu denen ich ausparken wollte, es aber nicht konnte.
Ich setzte mich dann in mein Auto, schalte die Zündung an und warte, was passiert. Drei mal kam dann der Autobesitzer an und entfernte die Mühle. Meist labern sie dabei irgendeinen Mist.
Mich regt sowas natürlich immer sehr auf und deswegen habe ich mir ein paar knackige Antworten zurechtgelegt, falls mir jemand dumm kommen sollte.
Sollte jemand mich darauf hinweisen, dass man mit etwas fahrerischem Geschick ganz leicht aus dem Parkplatz ausparken könne, so würde ich beispielsweise sagen "Wenn sie über soviel fahrerische Kompetenz verfügen, warum demonstrieren sie diese dann nicht mal durch die eigene Parkplatzwahl?"
Leuten, mit besonders großen Autos würde ich auf den Weg geben, dass es ja wirklich nicht leicht sei, mit so einem großen Auto rückwärts einzuparken und so weiter und so fort.
Bis jetzt kam es noch nicht dazu, weil die Falschparker sich bis jetzt immer trollten.
Vor ein paar Tagen stand dann ein Opel Kombi hinter mir. Astra, Vectra, keine Ahnung. Irgendsoein hässliches Ding. Der Wagen war rückwärts eingeparkt und zwar schief und krumm und obwohl mit dem Opel nur zwei Autos hinter mir standen, hatte der Fahrer eine so große Lücke zwischen den beiden Autos gelassen, dass an ein Ausparken ohne Blechschaden nicht zu denken war.
Ich setzte mich also ans Steuer und hupte ein paar Mal. Ein paar Minuten passierte nichts.
Ich hupte nocheinmal. Wiedermal passierte nichts.
Schließlich kamen zwei alte Leute angewackelt. Er stützte sie, sie hatte einen Gehstock.
"Ist das ihr Auto?" fragte ich und deutete auf den Rüsselsheimer.
"Die Frau ist gehbehindert, wir parken sonst nie da, wir stehen noch keine 30 Minuten hier" gab mir der Mann zur Antwort.
"Das ist absolutes Halteverbot." sagte ich, etwas ungehalten "fahren sie bitte das Auto weg, ich muss zur Arbeit"
"Die Frau ist gehbehindert" sagte der Mann wieder. Die Frau machte irgendwelche beschwichtigenden Gesten.
"Hätten sie nicht wenigstens zwei Meter weiter links parken können, dann wäre ich rausgekommen."
Inzwischen hatte der Mann die Frau zur Beifahrertür geleitet, war um den Wagen herumgegangen und hatte sich selbst auf den Fahrersitz montiert.
Er schloss die Tür und fuhr mit viel zu viel Gas davon. Ich hatte keinen meiner bösen Sprüche anbringen können, weil er mir einfach nicht zugehört hatte.
Allerdings war ich stolz auf mich, weil ich wirklich freundlich geblieben bin.
Dann gruselte mich allerdings ein wenig. Der Mann machte einen etwas verwirrten Eindruck. Offensichtlich konnte er eingeschränktes Halteverbot nicht von absolutem Halteverbot unterscheiden, sonst hätte er nichts von "Wir stehen noch keine 30 Minuten hier" gefaselt. Offensichtlich schien er auch das Konzept der Behindertenparkplätze nicht ganz verstanden zu haben. Darüberhinaus hatte er zwar mutig rückwärts eingeparkt, dabei aber so hoffnungslos versagt, dass die Lücke zwischen seinem Auto und dem Nachbarn gut zwei Meter breit klaffte.
Ich finde es wirklich ok, wenn besoffene Fahrer aus dem Verkehr gezogen werden. Ich finde aber auch, dass alte Säcke, die nüchtern viel weniger mitkriegen, als die meisten Leute im Vollrausch eigentlich auch nichts auf der Straße zu suchen haben.

Posted by banana at 08:33 EM | Comments (7)
August 21, 2005
Barfuss im Regen

Wenn keiner mit mir Achterbahn fahren will, dann fahre ich eben alleine! Auch, wenn das zum ziemlichen Martyrium werden kann. Liegt nämlich der Standort der Bahnen an einem Ort, der den Ausdruck Arsch der Welt neu definiert, wie im Falle von Fort Fun, dann kann einem die Gurkerei durch den Hochsauerlandkreis schon gehörig auf den Saque gehen.
Drei Stunden dauerte die Fahrt. Davon entfielen eine Stunde auf der ersten 100 Kilometer und die zweite Stunde auf die zweiten 100 Kilometer. Zwar ist man dank der neuen A46 jetzt noch schneller im Abendteuer, aber das nutzt nichts, wenn sich die A46 von Westen her dem Abendteuer nähert, während man selbst, von Süden kommend, sein Abendteuer (vulgo: Blaues Wunder) schon während der Anreise erlebt.
Ich will nicht übertreiben. So schlimm war es nicht. Es war vor allem sicher, denn ich erlebte, wie sich der Gesetzgeber das Fahren auf deutschen Straßen und in deutschen Ortschaften vorstellt, zumindest, was die Geschwindikeit angeht und ich erlebte, wie schnell Leute mit weissen Haaren von 50 auf 70 und von 70 auf 100 beschleunigen können, wenn es das Gesetz erlaubt.
Doch je tiefer ich in das Rothaargebirge vordrang, desto einsamer wurde es. Nach einer Weile hätte ich mir einen Rentner gewünscht, der seinen Daimler mit 70 Sachen vor mir herpeitscht, doch es war keiner da.
Hatte vor mir überhaupt schon jemand Fort Fun entdeckt? Würde ich bald sämtliche Angestellte mit Vornamen kennen? Nebel quoll aus den Nadelwäldern.
Ich fühlte mich sehr, sehr einsam.
Da plötzlich, hinter einer Kuppe! Da war ein Parkplatz! Da waren Autos! Viele Autos! Und Menschen! Sie mussten den Weg zum Abenteuer über die neue A46 und nicht über die K71 gefunden haben.
Vier Credits galt es abzureiten: Die Marienkäferbahn (ja, es tut mir auch immer im Herzen weh, wenn ich Kindern mit großen, traurigen, braunen, flehenden, feuchten, hoffnungsvollen Augen den Platz in der Bahn wegnehmen muss, aber als Pro Roller Coaster Rider darf man sich keine Sentimentalitäten erlauben), Devil's Mine (Ein Vekoma Junior Coastern mit übergetünchten Turnschuhen als Wagen und erstaunlich viel Spaß im letzten Wagen), Wirbelwind (Ein Vekoma Whirlwind Baujahr 1982, der in der Mitte erstaunlich ruhig fährt und sehr viel Spaß macht) sowie einer der Neuheiten 2005: Trapper Slider.
Trapper Slider ist keine Achterbahn im eigentlichen Sinne. Allerdings sind sich selbst Achterbahn-Fans darüber, was eine Achterbahn ist, nicht einig und sie werden sich wohl auch nie einig sein.
Trapper Slider wird einen Berg hinaufgezogen und fährt diesen Berg dann auf einer Schiene, nur angetrieben von der Erdanziehungskraft, herunter. Somit ist Trapper Slider eigentlich doch eine Achterbahn. Viele Leute würden Trapper Slider allerdings als Sommerrodelbahn bezeichnen. Man sitzt alleine, oder zu zweit, auf eine Schlitten und kann während der Fahrt bremsen oder die Bremse lösen und so die Geschwindigkeit seiner Fahrt selbst bestimmen.
Die offizielle Bezeichnung des Herstellers, für Anlagen, wie Trapper Slider, lautet "Alpine Coaster". Der Unterschied zu einer normalen Sommerrodelbahn besteht darin, dass die Schlitten eines Alpine Coasters fest mit der Schiene verbunden sind. Man kann also nicht herausfleigen, egal, wie sehr man sich auch anstrengt.
Und ich habe mich angestrengt!
Und es hat Spaß gemacht, es hat sogar einen Heidenspaß gemacht (damit möchte ich einen Kontrapunkt zum Weltjungendtag setzen).
Was bei normalen Sommerrodelbahnen nervt, das sind die lahmen Kinder, Väter, Mütter und Angsthasen, die im Zuckeltempo vor einem die Bahn blockieren und ihre defensive Fahrweise auch den anderen aufzwängen (ich hatte schön die schlimmsten Befürchtungen, insbesondere nach der gemächlichen Anreise). Besonders ärgerlich ist das, wenn man eine nicht unerhebliche Zeit auf die Fahrt gewartet hat.
Heute war es nass im Fort Fun. Es war nebelig und nieselig. Das bedeutete, dass der Abstand zwischen den Schlitten auf der Bahn 50 Meter betragen musste. Das erhöhte zwar die Wartezeit auf bis zu 30 Minuten, bedeutete aber auch freie Fahrt. Während meiner drei Fahrten hatte ich immer freie Bahn.
Es war herrlich. Bei der letzten Fahrt traute ich mich sogar, die Strecke ohne jegliches Bremsmanöver hinabzusausen. Danach schwitzen meine Augen und mein Herz hüpfte. Es gab enge, enge Kruven, es gab keine Hüpfer und große Sacker und es gab ein glückliches, kleines Bananenherz, das auf einem ungebremsten Schlitten durch den Bergnebel pumpte.
Trapper Slider ist uneingeschränkt zu empfehlen. Fort Fun ist auch zu empfehlen, läge es von Frankfurt aus nur nicht so unglaublich unerreichbar hinter den Sieben Bergen.
Der Eintrittspreis von 21 Euro scheint für das Gebotene ziemlich hoch, aber da sage ich nur: Fleissig Trapper Slider fahren. Anderswo zahl man für vergleichbare Anlagen 7 Euro pro Fahrt.
Auf der Heimfahrt biss ich dann wieder ins Lenkrad.

Posted by banana at 10:37 EM | Comments (16)
August 18, 2005
Kinderwunsch: Frauen: 1,7. Männer: 1,3.

Wer hat sich denn eigentlich die deutschen U- und S-Bahnnetze ausgedacht? Hätte man sich nicht vorher mal anschauen können, wie das andere Leute so machen? Zum Beispiel die Londoner oder die Madrider Madrillienen Leute, die in Madrid wohnen?
Ok, Hamburg ist eine löbliche Ausnahme, Berlin mit Einschränkungen auch noch, aber Frankfurt, München, Stuttgart, Köln... Alles komische Konzepte.
Alle Linien treffen sich in der Mitte der Stadt, an einem Zentralen Punkt und fahren dann bis nach aussen in die Vororte.
An dem Zentralen Punkt gibt es dann ein paar wenige Gleise, an denen alle Züge abfahren. Einige Züge fahren hier ab, einige fahren da ab und es ist gar nicht so leicht herauszubekommen, welcher Zug denn auf welchem Gleis abfährt. Man kann sich nie so richtig sicher sein, dass man am richtigen Gleis steht. Vielleicht hat man ja eine wichtige Durchsage verpasst, und die S9 fährt heute nicht auf Gleis 102, sondern auf Gleis 104 ab.
Das mit den Durchsagen ist sowieso machmal ziemlich lustig, wenn es nicht so nervig wäre.
Da hätten wir den Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens. Dieser Bahnhof ist so schick, dass dort praktisch immer ein ICE rumsteht und Lärm macht. Ich weiss nicht, warum so ein ICE so viel Lärm machen muss, obwohl er da nur rumsteht, aber ich weiss auch nicht, warum die komischen Leute mit den peinlichen Autos, die ganze Abende an der Tankstelle verbringen können, obwohl sie nichteinmal tanken wollen, so viel Lärm machen müssen, obwohl sie auch nur rumstehen.
Ok, man weiss das bei den komischen Leuten und bei den ICEs: Komische Leute an der Tankstelle und ICE machen nunmal Lärm, wenn sie so rumstehen. Vielleicht, weil sie sich sonst alleine fühlen.
Man kann sich darauf einstellen. Was man offensichtlich nicht einstellen kann, das sind die Lautsprecherdurchsagen am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens. Die sind nämlich nicht zu verstehen, wenn da so ein ICE steht. Beim besten Willen nicht. Das ist schade, denn manchmal haben einem die netten Damen Dinge zu sagen, die einigermaßen wichtig sind, zum Beispiel auf welchem Gleis der Zug einfährt, auf den ich warte.
Scheint aber nicht anders zu gehen.
Ja ja, wir fliegen zum Mond, aber wir können keine Lautsprecheranlage konzipieren, die verständliche Durchsagen produziert.
Als wir so manches Mal in Madrid in der Metro standen und eine Durchsage kam, da dachte ich mir ein ums andere mal "Ach, wie schön wäre es jetzt, wenn ich Spanisch sprechen könnte und die Durchsage verstehen könnte". Das war natürlich ein Denkfehler. Niemand kann diese Durchsagen verstehen.
Eines Tages, es war spät und ich hatte wieder einen langen Tag in der Abdeckerei hinter mir, da stand ich auf einem Bahnhof und wartete auf die S-Bahn nach Hause. Die Bahn war schon Überfällig. Ich wartete fünf Minuten, aber weit und breit war kein anderer Zug zu sehen. Alles war still. Mir wollte schon weh ums Herz werden, da sah ich aus der Ferne einen Zug heraneilen. Hoffnung keimte in mir auf, aber als er näher kam, da sah ich, dass es nicht der von mir herbeigesehnte Zug war, sondern ein anderer. Just, als der Zug am Bahnsteig vorbeifuhr, da ertönte eine Durchsage. Ich konnte sie nicht verstehen.
Nach zehn weiteren Minuten fuhr dann meine S-Bahn ein. Ich schätze, die Durchsage lautete, dass die S-Bahn eine viertel Stunde Verspätung hatte, aber beweisen kann ich es nicht.
Jetzt bin ich schon wieder abgeschwiffen abgeschweift. Ich wollte doch was darüber schreiben, wie toll und vorbildlich und wenig verwirrend die Mardider Metro im vergleich zu den allermeisten Deutschen Stadtbahnen ist. Egal. Hinfahren, ausprobieren. Jede Fahrt kostet nur einen Euro. Tarifzonen?! What the fuck are Tarifzonen?!

Posted by banana at 08:00 EM | Comments (18)
August 16, 2005
Das ist ihr neuer Körper

Gestern lag ich den ganzen Tag im Bett.
Es war einer der Tage, die jemand mit einer Schere aus dem Kalender schneidet, wenn sie rum sind. Der Tag ist einfach weg. Er hat keine Spuren hinterlassen. Vielleicht bekommt man solche Tage lebensverlängerd hinten drangeklatscht, wenn die Uhr eigentlich schon abgelaufen ist. "Ah, da haben wir ja noch etwas!" sagt der Sensenmann dann kühl und gibt einem seinen Löffel zurück.
Die Spülmaschine ist immer noch nicht gelaufen, der Altglasberg ist nicht kleiner geworden, ganz zu schweigen vom Altpapierberg. Dafür war das Bett den ganzen Tag ziemlich ungemütlich. Ich sah mich aber nicht dazu imstande, korrigierend einzuschreiten.
So lag ich im Bett und drückte in unregelmäßigen Abständen auf der Fernbedienung herum. Meine Vermutung, dass die Regierung das Fernsehprogramm bestimmt, damit der Arbeitsmarkt wieder in die Gänge kommt, hat sich eher vermutet, als zerschlagen und wenn man sich ausser Stande sieht, einen längeren zusamenhängenden Text zu lesen, dann muss man eben leiden.
Eine andere Theorie von mir besagt übrigens, dass die Automobilindustrie einen Haufen Rentern auf der Lohnliste hat und diese bezahlt, damit sie sich mit überzogenem Rentnerverhalten in öffentlichen Personennahverkehrsfahrzeugen produzieren, um damit den jungen Leuten einen Kaufanreiz für ihre Automobile zu geben. Aber auch das werde ich niemals beweisen können. Das auch nur am Rande.
Ich habe viel Werbung geschaut. Ein Spot hat mich wirklich irritiert und zwar bei jeder Ausstrahlung ein kleines bisschen mehr.
Es geht um die freenet Werbung, in der die Flatrate für deutschlandweite acht irgendwas beworben wird. Ich finde, die beiden grünen Vögel gewähren und in dem Filmchen einen Einblick in ihr Privatleben, der etwas zu intim ist, als dass es mir dabei wohl sein würde.
Ich habe keine Ahnung, welcher Spezies die beiden angehören. Ich habe mich daran gewöhnt, mich ihnen als Hühner, beziehungsweise Hahn und Henne zuzuwenden.
Der Hahn kommt zur Tür herein und äussert seine freudige Erregung darüber, dass jetzt bundesweit eine DSL Flatrate für acht irgendwas angeboten wird.
Die Henne steht am Bügelbrett und bügelt ein Unterhemd.
Das finde ich sehr befremdlich, zumal sowohl der Hahn, als auch die Henne splitternackt sind! Die Tatsache, dass die Henne jedoch ein Unterhemd bügelt lässt Rückschlüsse darauf zu, dass das Unterhemd irgendwann auch getragen wird und zwar naheliegender Weise von einem Miglied des Haushaltes. Es scheint mir ein Männerunterhemd zu sein, aber da will ich mich nicht festlegen. Vielleicht ist es auch ein Top für die Henne.
Wenn man also in diesem Haushalt normalerweise an der schönen und respekterhaltenden Tradition des Tragens von Kleidung festhält, wieso präsentieren die beiden sich bitteschön im Adamsgewand, wenn sie zur besten Sendezeit über die Fernsehschirme der unbescholtenen Bevölkerung flimmern?
Entweder sind die beiden Nudisten oder die Henne ist Lohnbüglerin. Ich hoffe inständig, dass Letzteres zutrifft.

Posted by banana at 06:42 EM | Comments (14)
August 12, 2005
X marks the spot

Der Arztbesuch heute war absurd. Auf der einen Seite wurde mein Gesichtsausschlag als Akne diagnostiziert, auf der anderen Seite wurde mir ein Gesundheits-Check vorgeschlagen.
Ja, Akne, sowas, was man normalerweise um das 16te Lebensjahr herum hat. Das Problem dabei, beziehungsweise, das Unfaire dabei ist, dass ich den ganzen Kram schon um das 16te Lebensjahr herum hatte. Spange, Akne, Alkohovergiftung. Been there, done that. Jetzt habe ich wohl Akne reloaded. Fein. Ich fühle mich, als sei ich wieder 16.
Und als ich gerade auf diesem Gedanken herumdenke, da erzählt mir der Arzt, dass ich auch mal über einen Gesundheits-Check nachdenken sollte. "Impfungen" sage ich "Urintest" sagt er. Ich war schon öfter bei dem Arzt, aber noch nie wurde mir ein Gesundheits-Check vorgeworfen. Entweder fehlen dem Arzt noch ein Paar Euro zum gewünschten Urlaubsziel oder ich habe eine Altersschwelle überschritten.
Ich fühle mich wieder, wie 34. Wenn ich ehrlich bin, dann hatte ich mich noch nie so 34 gefühlt, wie in diesem Moment.
Jetzt sitze ich hier, ein check-bedürftiger Mitdreissiger mit einer Teeny-Krankheit und fühle mich um ein weiteres Mal bestätigt. Ich passte noch nie in ein Schema und ich werde nie in ein Schema passen. Ich wette, meine Seele hat die Pickel wachsen lassen.

Posted by banana at 11:18 EM | Comments (19)
August 11, 2005
It just ain't worth it

Der heutige Beitrag ist sehr langweilig.
Ich habe ihn deswegen im Google Translator erst ins Französische, dann ins Englische und schließlich wieder ins Deutsche übersetzen lassen. Vielleicht wertet das die Sache etwas auf.

Die russischen Berge der Holländer der Hersteller Vekoma haben nicht besonders guten Ruhm unter den Ventilatoren. * einerseits das, mit der Tatsache sein daß die Schiene mit großem eine Toleranz zum Falten, die mit großem Konkurenten, Bolliger und Mabillard und Intamin, die umkleiden, das eine rauhe Reise zum Führen. Zusätzlich ist sie, weil es proportional Weisen vielen Vekoma in Europa gibt und das die hauptsächlich Standardweisen sind. Das bedeutet diese Begrenzung im Heidekraut der Park, FX im Filmdeutschlandpark, Vampire in Walabi Belguim, als in der ganzen Welt mehr, als 20 andere Möglichkeiten zweifellos anders als jedoch heizt identisch sind, sie beginnend vom Modell und von den Autogesamtmengen. Das beschriebene Modell wird SLC genannt (verschobenes Ing der Endlosschleife Coaster). Ein anderer Erfolgsmodel de Vekoma wird einen Rank Hochkonjunktur angerufen und der muß in der ganzen Welt auf mehr als 50mal sogar verteilt werden. Im Allgemeinen schlägt mein Herz nicht folglich stark an, wenn ich höre, daß Vekoma in einen Park ist daß ich Besuche sieht. Im Kasten der Warner-Bruderfilmwelt waren Madrid daß etwas unterschiedlich. Vekoma sieht, ist auch dort ist zu ihm jedoch sogar Rank Vekoma der Hochkonjunktur, umgekehrter Rank Vekoma Riese von der Hochkonjunktur. Der Rank der Hochkonjunktur bedeutet, daß man hinter dem Abstand einmal voran und eins kreuzt, Mittel von umgekehrt dem, das unter der obenliegenden Ecke der Schiene und vom Riesen das das Baby genannt wird, fast, das 60 Meter in der Höhe mißt. Bremsen Sie Fall, so sind der Name, zutreffend zu brechen. An welchem Punkt die Installation groß zutreffend ist, wird es nur beachtet, wenn man direkt vorder ist. Vier Leute sassen leicht bewogen in das Auto in einer Reihe. Zusätzlich zu den Handgriffen der Schulter gibt es noch einen Becken- Riemen und einen Riemen, der den Handgriff der Schulter sicherstellt. Sofort, daß alle Passagiere den Platz nahmen und alle Handgriffe und Riemen kontrolliert waren, beginnt die Reise. Sie ist, die sie nicht voran anfängt, aber hinter ungewöhnlich. Der Zug wird vertikal in die Höhe und in diese, an in der Reihe zurück auf mehr als 50 Meter gezeichnet. Er ist erstaunlich, an dem Punkt, der schnell geht. Ein hängt mit dem Gewicht im Handgriff der Schulter, wird erstaunt, da man zu diesem ganzem Schlamassel kommen könnte, sich entgegensetzt, daß man nicht noch seine Verkleinerung regulierte und plötzlich erstaunt wird, wenn der Zug in die Position kommt. Das Erstaunen dauert eine lange Zeit, weil der Zug bald und Niederschläg gegen freigegeben wird, dann vertikal den Boden nicht durch die Station, ueberschlaege der Marken drei und wird wieder zur Oberseite am anderen Ende des Abstandes auf mehr als 50 Metern gezeichnet. Der Zug wird wieder freigegeben und den Gesamtabstand hinter nocheinmal durchführt. Wimmern! Die Sache A wirklich in selbst. Die Reise ist kraftvoll, gleichwohl jedoch sehr weich und ohne Auswirkungen. Das Sichtfeld ist genug durch die leicht verschobene Position des Sitzes begrenzt, damit man schonmal die Lagebestimmung verlieren kann und so richtig mehr weiß, wo in der Oberseite und abwärts ist. Ich glaube mich auch, wurde Zeit schwärze kurz auf dem ersten Rückzahnrad vor Augen. Das überschritt jedoch schnell noch. * ein echter Apparat, setzte normalen Rank Vekoma, um nicht zu sehen. Nur bereits ist die Kraft, mit der der Zug das Umdrehungshinaufgezogen wird, eindrucksvoll. Es ist schade, daß es nur eins dieser Installationen in Europa gibt.

Die Achterbahnen des niederländischen Herstellers Vekoma haben unter den Enthusiasten keinen besonders guten Ruf. Zum einen liegt das daran, dass die Schienen mit einer größeren Toleranz gebogen werden, als bei den beiden größten Konkurenten, Bolliger & Mabillard und Intamin, der Fall ist, was zu einer unsanfteren Fahrt führt. Zum anderen liegt es daran, weil es in Europa verhältnismäßig viele Vekoma Bahnen gibt und diese zum größten Teil Standardbahnen sind. Das bedeutet, dass Limit im Heide Park, FX im Movie Park Germany, Vampire in Walabi Belguim, sowie weltweit über 20 andere Bahnen zwar unterschiedlich heissen, sie aber vom Layout und von den Wagen her total identisch sind. Das beschriebene Modell heisst SLC (Suspended Looping Coaster). Ein anderes Erfolgsmodel von Vekoma heisst Boomerang und das ist Weltweit sogar mehr als 50 mal zu befahren.
In der Regel schlägt mein Herz also nicht höher, wenn ich höre, dass eine Vekoma Bahn in einem Park steht, den ich besuche. Im Falle der Warner Brothers Movie World Madrid war das etwas anders. Da steht auch eine Vekoma Bahn, es ist sogar ein Vekoma Boomerang, allerdings ein Vekoma Giant Inverted Boomerang. Boomerang bedeutet, dass man die Strecke einmal vorwärts und einem rückwärts durchfährt, Inverted bedeutet, dass man das unter der Schiene hängend tut und Giant heisst, dass das Baby fast 60 Meter hoch ist.
Stunt Fall, so der Name, ist ein echter Brocken.
Wie groß die Anlage wirklich ist, merkt man erst, wenn man direkt davor steht. Im Wagen sitzen vier Personen leicht versetzt in einer Reihe. Zusätzlich zu den Schulterbügeln gibt es noch einen Beckengurt und einen Gurt, der den Schulterbügel sichert. Sobald alle Fahrgäste Platz genommen haben und alle Bügel und Gurte kontrolliert worden sind, beginnt die Fahrt.
Das Aussergewöhnlich ist, dass es nicht vorwärts, sondern rückwärts beginnt. Der Zug wird senkrecht in die Höhe gezogen und zwar auf in den hinteren Reihen auf über 50 Meter. Dabei ist es erstaunlich, wie schnell das geht. Man hängt mit dem Körpergewicht in dem Schulterbügel, wundert sich, wie es zu all diesem Schlamassel kommen konnte, ärgert sich, dass man seinen Nachlass noch nicht geregelt hat und wundert sich plötzlich, als der Zug zum Stehen kommt.
Die Verwunderung dauert nicht lange, denn bald wird der Zug ausgeklinkt und saust senkrecht dem Boden entgegen, dann durch die Station, macht drei Überschläge und wird am anderen Ende der Strecke erneut auf über 50 Meter hochgezogen. Wieder wird der Zug ausgeklinkt und man absolviert die gesamte Strecke nocheinmal rückwärts.
Wow! Das Ding hat es wirklich in sich. Die Fahrt ist kraftvoll, aber dennoch sehr sanft und ohne Schläge. Durch die leicht versetzte Sitzposition ist das Blickfeld ziemlich eingeschränkt, so dass man schonmal die Orientierung verlieren kann und nicht mehr so richtig weiss, wo oben und unten ist. Ich glaube auch, auf der ersten Rückwärtsfahrt ist mir mal kurz schwarz vor Augen geworden. Das ging aber schnell wieder vorbei.
Eine echte Wahnsinnsmaschine, mit den normalen Vekoma Boomerangs nicht zu vergleichen.
Allein schon die Kraft, mit der der Zug die Türme hinaufgezogen wird ist beeindruckend. Schade, dass es von diesen Anlagen in Europa nur eine gibt.

Posted by banana at 07:36 EM | Comments (8)
August 10, 2005
This is the most fun I've had without lubricant

Ein Verein veranstaltet einen Campingausflug.
Nach der Rückkehr schreibt ein Vereinsmitglied über die vereinsinterne Mailing-Liste, dass er mit der Qualität des vegetarischen Essens auf dem Ausflug nicht zufrieden war. Es gab nicht genug vegetarisches Essen, das vegetarische Essen war als solches nicht klar gekennzeichnet, d.h. von den nicht-vegetarischen Essen unterscheidbar und vegetarisches Essen sei auf einem Grill gegrillt worden, auf dem vorher Fleisch gegrill worden sei.
Der Vorsitzende des Vereins antwortet über die Mailing-Liste, bittet um Entschuldigung, insbesondere dafür, dass vegetarisches Essen auf den Fleischgrill gegrillt worden sei, weist aber auch darauf hin, dass es sich um eine Veranstaltung gehandelt hat, die von frewilligen und ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern organisiert und durchgeführt worden ist. Weiterhin verspricht er, dass sowas in Zukunft nicht mehr vorkommen wird. Er bietet an, dass der Unzufriedene den Einkauf bei dem nächsten Ausflug begleitet, damit die richtigen Produkte eingekauft werden können.
Ein anderes Vereinsmitglied, das am Grill stand, antwortet ebenfalls über die Mailing-Liste und schreibt, dass - soweit er es mitbekommen hat - das vegetarische Essen in einer separaten Grillschale gegrillt worden ist und nur mit separatem Grillwerkzeug angefasst worden ist.
Der Verfasser der ersten Mail antwortet, dass dies bei den Maiskolben nicht der Fall gewesen sei und dass die Qualität des servierten vegetarischen Essens nicht and die Qualität heranreiche, die er von einem Caterer (da fällt mir jetzt keine gute Übersetzung ein), der vegetarisches Essen serviere, erwartet. Er fügt hinzu, dass er sich wünsche, den Mais niemals gegessen zu haben, denn er hat das Gefühl, seine Prinzipien und seine persönlich Integrität verletzt zu haben.
Er bedankt sich für das Angebot, den Einkauf zu begleiten und nimmt es an. Er weist darauf hin, dass die Web-Seite der Vegetarian Society Informationen darüber enthält, was Vegetarier essen und was sie nicht essen und schlägt vor, dass sich die Caterer das nächste Mal an diese Richtlinien halten. Weiterhin weist er darauf hin, dass nur solche Nahrungsmittel, die das "V" der Vegearian Society tragen, für Vegetarier geeignet seien.
Der Vereinsvorsitzende weist darauf hin, dass es eine von Freiwilligen organisierte und durchgeführte Veranstaltung gewesen sei und dass es etwas zu viel verlangt sei, dass Leute, die Zeit und Aufwand investieren, sich auch noch über Vegetariertum informieren sollten. Er schlägt vor, dass sich der Mail-Verfasser das nächste Mal dem Grill-Team anschließen könne, um dererlei Probleme zu vermeiden. Man könne durchaus lesen und habe Lebensmittel mit dem "V" gekauft. Weiterhin gäbe es viele Vegetarier im Verein und man achte darauf, dass es Esse gäbe, dass ihren Bedürnissen entspreche.
Die Diskussion ging dann noch eine Weile weiter. Der Grundtenor war der, dass es unfair sei, die freiwillige Arbeit von Mitgliedern derlei zu kritisieren und dass man sehr dankbar für die Arbeit sei, immer sehr zufrieden mit der Arbeit gewesen sei und hoffe, dass die Freiwilligen die Diskussion nicht zum Grund nehmen würden, ihre freiwillige Arbeit in Zukunft nicht mehr leisten zu wollen.
Ich denke jetzt schon eine Weile darüber nach und weiss immer noch nicht, was ich von der Sache halten soll.
Sicher ist es sehr ärgerlich, wenn man nichts essen kann, während sich die anderen die Bäuche vollschlagen und sicherlich hätte man die Fehler, die passiert sind auch einfach und ohne, dass jemand einen Nachteil gehabt hätte, vermeiden können. Ich respektiere es, wenn sich Menschen dazu entschieden haben, kein Fleisch zu essen und ich bin auch der Meinung, dass man für Leute, die kein Fleisch essen, genügend geeignetes Essen zur Verfügung stellen sollte.
Was mich stört, dass ist dieser Unterton, durch den Fleischesser als wild, minderwertig, tiermordend, wasauchimmer dargestellt werden. Hätte der Mensch nicht einfach eine Mail an den Vereinsvorsitzenden direkt und nicht über die Mailing-Liste schreiben können? Muss man essen, dass auf einem Grill gegrillt wurde, auf dem vorher Fleisch gegrillt worden ist, unbedingt als "contaminated" bezeichnen?
Sowas macht es mir etwas schwer, Sympathien zu empfinden. Jegliche Art von Fanatismus geht mir gegen den Strich. Wollte ich nur mal gesagt haben.

Posted by banana at 06:57 EM | Comments (12)
August 09, 2005
I really don't know the deal about her brother

Ich bin davon überzeugt, dass sich bei Magnesiumtabletten zum Auflösen in Wasser, das Magnesium immer in dem ekligen Rest befindet, der sich nach dem Auflösen am Grund Boden des Glases sammelt und der sich ums Verrecken nicht auflösen will. Da kein Schwein diesen Satz trinken möchte, bleibt er im Glas zurück. Deswegen sind diese Magnesiumtabletten für die Füße.
Es ist ja ohnehin eine ziemlich irrige Annahme, dass sich Magnesium in Wasser auflösen würde. Magnesium ist ja ein Metall. Schiffe werden ja auch aus Metal gebaut und es wäre ja wirklich oberbescheuert, wenn man Schiffe aus etwas bauen würde, das sich im Wasser auflöst. So ein Quatsch! Dann könnte man ja auch einen Nagel in ein Glas Wasser hämmern und sagen, das sei ein Eisendrink.
Als Kind habe ich mich immer gewundert, warum man Schiffe aus Metall baut baut. Holz leuchtete mir als Baumaterial ein, aber Metall nicht! Es weiss doch jeder, dass Metal nicht schwimmt. Holz schwimmt, Metall aber nicht. Das weiss jeder, der mal einen Heiermann ins Wasser geworfen hat und es gleich darauf bitterlich bereut hat. Obwohl es gibt da auch solche Tricks, bei denen dann ein Pfennig auf dem Wasser schwimmt und dann gibt man Spülmittel ins Wasser und der Pfennig geht unter. Vielleicht darf man deswegen kein Spülmittel im großen Stil ins Meer leiten, weil dann die Schiffe untergehen würden? Das wäre eine Erklärung.
Keine Erklärung habe ich allerdings dafür, warum so viele Menschen "Spüli" sagen, wenn sie Geschirrspülmittel meinen. Vielleicht gab es irgendwann mal ein Geschirrspülmittel mit dem Namen Spüli, aber mir ist es noch nicht begegnet, zumindest nicht in den letzten zehn Jahren. Auserdem klingt "Spüli" total blödo. "Spüli" klingt genau so blöd, wie "Luma" oder "Knofi". Leute, die "Knofi" sagen, die sagen auch "Schlasa" und "Luma". "Knofi", so ein Blödsinn! Heisst es etwa "Knoflauch"? Nein, es heisst "Knoblauch", das kann ich beweisen! Also wäre die korrekte Abkürzung bestenfalls "Knobi", aber auch das ist nicht akzeptabel. Es gibt so schöne Worte in der deutschen Sprache, da muss man sie doch nicht abkürzen! Hier eine Liste der fünf besten Worte (in keiner bestimmten Reihenfolge):

  • Frosch

  • Napf

  • Spargel

  • Hornhauthobel

  • Strotzen

So, dann wäre das auch schon mal geklärt.
Gestern Abend schaute ich mir ein paar Folgen Seinfeld an und dummerweise erinnert mich die Titelmelodie immer an "My Prerogative". Am Anfang habe ich diese Tatsache nur erstaunt zur Kenntnis genommen, dann habe ich leise mitgesungen.

Everybody's talking all this stuff about me
Why don't they just let me live?
I don't need commission, make my own decisions
That's my prerogative

Gestern habe ich mich dabei erwischt, wie ich mitgesungen habe und einen bescheuerten Tanz aufgeführt habe. Ich finde, dass die Musik von Seinfeld die Serie deutlich abwertet und dringend ausgetauscht werden sollte, denn sie führt dazu, dass ich bescheuerte Tänze aufführe und schlechte Lieder singe.
Ausserdem führt sie ständig dazu, dass ich herausfinden will, was zum Teufel "prerogative" eigentlich heisst. Ich vergesse aber immer, es nachzuschlagen, weil ja gleich die nächste Folge anfängt und dann habe ich wieder vergessen, dass ich es nicht weiss und so wiederholt sich diese Qual bei jeder Folge.
Es kommt auch in dem Lied "My Prerogative" von Britney Spears vor und in dem einen Kacklied von Shania Twain kommt es auch vor "...is my prerogative to have a little fun now".
Jetzt schaue ich aber mal nach.
Aha. Es heisst Vorrecht.
Wie unspektakulär. Wie profan. Jetzt bin ich etwas enttäuscht und ich glaube, es ist Zeit für meinen "Ich bin etwas enttäuscht"-Tanz.

Posted by banana at 07:31 EM | Comments (5)
August 08, 2005
We can always play by ear

Mein lieber Scholly! Da habe ich mal wieder stilsicherheit bewiesen, ohne unter die Oberfläche tauchen zu müssen.
Dass Shakira beschissene Musik macht, das war mir schon von weghören klar. Gestern habe ich aber zum ersten mal den Text von Whenever, Whereever gelesen. Das zementierte meine Meinung. Vielleicht singt sie demnächst wieder auf Spanisch, dann verstehe ich das wenigstens nicht.

Welch' ein Glück, dass du so weit entfernt geboren worden bist
so dass wir uns über Entfernung lustig machen konnten
Welch' ein Glück, dass ich ein fremdes Land
für die glückliche Tatsache deiner Existenz lieben kann

Säugling, ich würde die Anden erklimmen,
nur damit ich die Sommersprossen auf deinem Körper zählen kann
Ich konnte mir nie vorstellen, dass es nur
zehn Millionen Arten gibt, jemanden zu lieben

Le ro lo le lo le, Le ro lo le lo le

Siehst du nicht, dass ich dir zu Füßen liege?

Wannimmer, woimmer
Wir gehören zu sammen
Ich werde da sein und du wirst nah sein
und das ist das Geschäft, mein Lieber

Darüber, hierunter
du musst dich niemals wundern
wir können immer nach Gehör spielen
und das ist das Geschäft, mein Lieber

Welch' ein Glück, dass meine Lippen nicht nur murmeln,
sie verschütten Küsse, wie ein Brunnen
Welch' ein Glück, dass meine Tüten klein und bescheiden sind
damit du sie nicht mit Bergen verwechselst
Welch' ein Glück, dass ich dicke Beine habe, wie meine Mutter
um damit abzuhauen, wenn ich es brauche
Und diese beiden Augen, die für keinen anderen
am Tag an dem du gehst einen Fluss weinen werden

Le ro lo le lo le, Le ro lo le lo le

Und so weiter.
Das ist wirklich erschreckend.
Über ihre kleinen Brüste schreibt sie was, aber über ihren dicken Hintern nicht. Typisch Frau.
Interessant ist es, wenn man sich anschaut, welche Nicks sich die Männer und die Frauen im Internet geben. Aber das ist ein anderes Thema.

Posted by banana at 09:14 EM | Comments (0)
August 07, 2005
And you are so repressed

Zunächst einmal möchte ich mich herzlich bei printair bedanken, denn er hat mir eine neue Ölsardinendose für die §§a href="http://www.spackonauten.org/adoe/index.html">Allee der Ölsardinen§§/a> geschickt. Vielen Dank!
Ich selbst habe auch noch ein paar Sardinendosen hinzugefügt. In Madrid war es nicht wirklich schwer, ein paar Dosen zu finden, die ich noch nicht in der Allee habe.
Was beim Arbeiten mit dem Computer wirklich nervt, ist dass man dauernd die Finger von der Tastatur nehmen muss, wenn man die Maus bewegen will. Dann muss man den Blick vom Bildschirm nehmen, die Maus suchen, die Hand zur Maus führen, die Maus bewegen, die Hand von der Maus nehmen und wieder korrekt auf die Tastatur setzen. Was für eine Zeitverschwendung!
Ok, man könnte lernen, nur mit einer Hand zu schreiben. Ich selbst habe das aus Coolness-Gründen einige Zeit geübt und es auch zu einiger wirklich killercooler Eleganz gebracht, aber leider habe ich vor der Aufnahme des Trainings nicht richtig nachgedacht und das ganze mit der linken Hand geübt. Die Linke benutze ich aber auch für die Maus, so dass das nicht wirklich etwas bringt. Gut, ich könnte die Maushand umschulen, aber die Maus mit rechts zu bedienen, das bringe ich aus Gewissensgründen nicht über mein kleines, reines Herz.
Nüchtern betrachtet ist allerdings auch die am besten trainierteste Hand alleine nicht so schnell, wie ein paar einigeraßen trainierte Hände im Duo, alleine schon, weil doch nicht unerhebliche Wege zurückzulegen sind.
Ich habe die Problematik mit einem Kollegen durchgesprochen und er hatte die Idee, die Maus in den Bürosessel einzubauen, so dass man den Mauszeiger mit dem Hintern steuern könnte.
Ich fand die Idee nicht schlecht, aber ich bezweifele, dass man mit dem Hintern genau so präzise steuern könnte, wie mit der Hand.
Wenn man sich seinen Körper mal so anschaut, dann fällt einem aber auch auf, dass man noch mehr hat, als nur zwei Hände und einen Hintern. Man hat nämlich noch zwei Füße!
Wieso hat noch niemand eine Fußmaus gebaut? Mit dem Einen Fuß könnte man steuern und mit dem anderen die Mausknöpfe bedienen! Mit etwas Übung sollte das kein Problem sein. Dann müsste man die Hände nicht mehr von der Tastatur nehmen!
Mich fasziniert es immer, wenn ich Menschen sehe, die keine Arme oder Hände haben und die ihre Füße statt der Hände benutzen.
Wieso sollte das mit etwas Übung für einen Menschen, der Hände hat, nicht möglich sein? Man könnte dann eine Tastatur für die Füße benutzen und hätte die Hände frei. Damit könnte man dann zum Beispiel eine Maus bedienen. Besonders Menschen, die regen Gebrauch von den kostenlosen pronografischen Angeboten im Internet machen, würden sich dann sicherlich darüber freuen, dass sie dann immernoch eine Hand frei hätten.
Aber warum dem Arbeitslosen die Hand schütteln, wenn man mit den Händen auch zwei Mäuse bedienen könnte? Bei klickintensiven Anwendungen ließe sich dadurch eine enorme Geschwindigkeitssteigerung herbeiführen.
Wenn man aber gelernt hat, mit den Füßen zu schreiben, dann kann man ja auch immernoch mit den Händen schreiben. Man könnte also unten eine email Schreiben und oben eine Klasse programmieren oder sowas. Dazu müsste man dann noch lernen, mit den beiden Augen unabhängig voneinander zwei unterschiedliche Monitore zu betrachten. Das kann man aber lernen, wie ich vor kurzem anhand der Punkterichter beim Synchronturmspringen bewiesen habe.
Man muss nur ein bisschen nachdenken und schon findet sich überall Optimierungspotential.
Tastatur-Shortcuts?!

Posted by banana at 07:58 EM | Comments (5)
copyright by banana and tek/neoscientists