Mai 31, 2005
You run around causing disturbances

In Schweden war es wirklich schön. Dort gibt es ledige Parkhäuser:

Es gibt dort auch Öl Pakete:

Und es gibt dort solche Feuerschiffe:

Was macht man mit so einem Schiff? Man macht eine Dönerbude darauf auf und verkauft dann Döner im Fladenboot.
Ha ha ha! Ich lache mich schlapp! Das ist wirklich der Oberbrüller.

Posted by banana at 07:45 EM | Comments (19)
Mai 30, 2005
Doppelfehler

Es knerft im Schurg, ein Rendelwarf!
Ein sottnes Ting, ein schlufen Karf.
Ein blankes Birg, ein Schankenwerg.
Ein Blotznaff hinterm Schongkenberg.

Uff, das war anstrengend. Aber richtig gute Literatur ist mit Dünnbrettbohren nunmal leider nicht zu erschaffen. Da muss man halt auch mal den Arsch zusammenkneifen und sich durchbeissen. Dann hat man auch einen Grund, stolz auf das zu sein, was man geleistet hat.
Ungefähr so, wie ich jetzt.
Und während ich so die Zukunft der Literatur in eine andere Richtung biege, überschlagen sich in der Welt die Nachrichten. Frau Merkel ist Kanzlerkandidatin und Frau Moschner ist raus bei RTL.
Sicherlich wird Frau Merkel Kanzlerin werden. Das Volk hat die Schnauze voll von der Regierung! Da bleibt ja immer weniger übrig, die Steuern werden erhöht und trotzdem gibt es mehr Arbeitslose! Und Hartz 4 war ja auch nur ein Haufen Scheisse! Deswegen zeigt es das Volk jetzt der Regierung, diesen RAF Sympathisanten! Deswegen wählt das Volk jetzt die CDU, weil es ihnen dann besser geht.
Das muss man sich mal überlegen. Das Volks wählt die CDU, weil sie denken, dass es ihnen dann besser geht.
Wenn es dann soweit ist, dann wird es noch ein paar Einschnitte für die schlechter Verdienenden geben, fieser, als es die SPD je gemacht hätte, aber nur so lange, wie es keinen Wahlkampf gibt, dann wird wieder alles stagnieren, aber der erste CDU Ministerpräsident, der mit Wahlen dran ist, der wird es dann ausbaden müssen. Der kriegt dann den Zorn des Volkes zu spüren. Und so weiter und so fort.
Manchmal kann man gar nicht glauben, wie blöd die Leute sind, aber dann muss man sich nur die Menschen ansehen, die sich verschlungene Bögen über den Hintern stechen lassen, weil sie denken, das würde ihrer Individualität Ausdruck verleihen, dann glaubt man es wieder.
Und die Frau Moschner ist raus bei den Freiag Nach News und bei Big Brother. Bei Big Brother hat sie die Namen der Bewohner durcheinander gebracht. Das kam beim Publikum nicht so gut an. Ich kann es ihr nicht übel nehmen. Das verwechseln der Namen der Bewohner wird wohl als mangelndes Interesse an der Sendung gedeutet. Die arme Frau Moschner, die muss sich die Sendung anschauen und sich dann auch noch mit den Dumpfnasen auseinandersetzen. Vielleicht hat die Frau Moschner auch nur einfach gedacht, dass keiner mehr zuschaut und da wäre es ja auch egal gewesen, wie die Herren und Damen denn heissen.
Was für eine schreiende Ungerechtigkeit!

Posted by banana at 08:43 EM | Comments (25)
Mai 29, 2005
Fickor?

Jetzt bin ich wieder zurück aus Schweden. Es war schön in Schweden. Sonnenverbrannt bin ich jetzt, aber das ist kein Problem, weil es kein Problem ist, wenn man von gutem Wetter überrascht wird.
Schwedisch ist eine lustige Sprache, ungefähr in der Art lustig, wie Holländisch lustig ist. Gesprochen versteht man gar nichts, aber wenn man Englisch und Deutsch kann, dann versteht man fast alle Schilder.
Bikinibyxor heisst Bikinihose, besättning heisst Mannschaft und Törnrosa heisst Dornrösschen. Wir haben Törnrosa allerdings für die schwedische Variante des Solariums gehalten.
Witzig, nicht? Wir hatten noch eine ganze Reihe weiterer Wortspielereien auf Lager, die meisten hatten mit Öl zu tun, was Bier heisst, aber auf die kann man auch selbst kommen.

Posted by banana at 08:56 EM | Comments (4)
Mai 24, 2005
Mops Mops Mops

Soso, der Kollege will also ins Kino, in diesen Science Fiction Film "Der Tramper zur Galaxis". Da habe ich ihn erstmal ausgelacht. Aber er sagte, man sage heute nicht mehr "Anhalter". "Tramper" sei doch viel zeitgemäßer. Ich denke, "Tramper" sagt man auch nicht mehr. Sowas macht man einfach nicht mehr.
Ich fand damals schon den Titel der deutschen Vorausscheidung für den European Song Contest, Germany Twelve Points, ziemlich bescheuert, aber ich glaube, jetzt schämt sich derjenige, der für den Titel verantwortlich war, denn Deutschland hat ja den ganzen Abend über keine zwölf Punkte zusammen bekommen. Aber ich denke nicht, dass man im nächsten Jahr aus seinen Fehlern lernen wird und die Sendung Germany Four Points nennen wird.
Zwei Dinge sind sehr wichtig dafür, den Frieden in Bürogebäuden aufrecht zu erhalten: Individuelle Kaffeetassen und Tür zu Knöpfe in Aufzügen.
Das mit den Tassen ist ja nichts Neues. Jeder hat schon verzweifelte Kollegen erlebt, die am morgen ihre Tasse nicht in der Küche finden konnten. Wehe dem, der da falsch zugegriffen hat! Manchmal frage ich mich wirklich, wie man so innig mit derart hässlichen Tassen verbunden sein kann, aber beim Anblick vieler Kinder geht mir da ähnlich.
Das mit den Tür zu Knöpfen im Aufzug ist eine neue Sache, die ich aber über die letzten Wochen hinweg beobachtet habe. Die Leute betreten den Fahrstuhl und zack! drücken auf den Tür zu Knopf.
Das gibt ihnen ein gutes Gefühl. Sie haben etwas dafür getan, dass sie schneller am Ziel ankommen und vielleicht fahren sie mit dem Aufzug ja auch jemand anders vor der Nase weg. Das Drücken des Tür zu Knopfes sorgt also für ein gutes Gefühl.
Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Knöpfe gar keine Funktion haben. Auf jeden Fall haben sie nicht die Funktion, die Fahrstuhltüren schneller zu schliessen. Sie sind sozusagen Plazeboknöpfe. Aber sie funktionieren! Und ich bin fest davon überzeugt, dass es einen mittleren Aufstand geben würde, wenn sich ein Fahrstuhlhersteller mal dazu entschließen würde, sie wegzulassen.

Posted by banana at 07:46 EM | Comments (19)
Mai 23, 2005
Na sagen wir mal ziemlich

Vielen Dank an alle, die mich darauf hingewiesen haben, dass in Amerika eine neue Achterbahn aufgemacht hat. Ich möchte nicht undankbar sein, aber das habe ich schon gewusst. Eine ganze Weile sogar schon. Sowas spricht sich eben rum.
Interessant war aber, dass über die Eröffnung der Bahn in fast allen Medien berichtet wurde. Tatsächlich werden nämlich jedes Jahr eine ganze Reihe von Achterbahnen eröffnet und das kümmert normalerweise auch kein Schwein. Diese Neueröffnung aber, §§a href="http://mitglied.lycos.de/sony1979/">Kingda Ka§§/a> im Freizeitpark §§a href="http://www.sixflags.com/parks/greatadventure/">Six Flags Great Adventure§§/a>, New Jersey, USA, ist im Moment die höchste und schnellste Achterbahn der Welt. Die Höchste, das heisst 139 Meter und die schnellste, das heisst 206 km/h. Der vorherige Rekordhalter, §§a href="http://www.rcdb.com/m/id1896.htm">Top Thrill Dragster§§/a> in §§a href="http://www.cedarpoint.com">Cedar Point§§/a>, Ohio, USA ist nur 128 Meter hoch und 192 km/h schnell.
Ansonsten gleichen sich die beiden Bahnen bis auf ein paar Kleinigkeiten. Top Thrill Dragster ist rot und gelb, Kingda Ka ist grün und blau, Top Thrill Dragster hat Beckenbügel, Kingda Ka hat Schultergürtel, Kingda Ka bietet kur vor Schluss noch einen Hügel, Top Thrill Dragster nicht.
Interessant ist die Medienabdeckung deswegen, weil unter Achterbahnfreunden immer wieder darüber diskutiert wird, was solche Bahnen, wie Kingda Ka eigentlich sollen.
Was eine Achterbahn in der Regel ausmacht, dass ist die Streckenführung, das Layout. Das Layout von Top Thrill Dragster und Kinda Ka ist recht langweilig. Es besteht nur aus einer Geraden, einem hohen Turm, einer weiteren Geraden und das wars auch schon. Na gut, für Kingda Ka hat man noch einen Aitime-Hügel spendiert. Viele Puristen sind sogar der Meinung, dass es sich bei den Anlagen gar nicht um Achterbahnen handelt, da sie keinen Lift Hill besitzen.
Und so eine scheinbar überflüssige Bahn gibt es jetzt zweimal. Die zweite gibt es offensichtlich nur, damit es die höchste und schnellste der Welt ist. Vielleicht gibt es in ein paar Jahren eine dritte Bahn, wieder 10 Meter höher.
Die Frage, die man sich stellt, ist nun, ob es sich für den Park lohnt, sich die höchste und schnellste Bahn der Welt auf das Geände zu stellen, nur um behaupten zu können, man verfüge über die höchste und schnellste Bahn der Welt.
Die Frage scheint jetzt beantwortet zu sein. Überall auf der Welt haben die Medien über Kingda Kan berichtet, überall auf der Welt kennt man nun diese Bahn und diesen Park. Dem normalen Parkbesucher wird es egal sein, dass ein paar hundert Kilometer weiter nördlich eine fast identische Anlage steht und ob das schlimm sei und ob er da eigentlich überhaupt in einer Achterbahn sitze. Für ihn zählt nur, mit der höchsten und schnellsten Achterbahn der Welt gefahren zu sein.
Bis wieder eine eröffnet, die noch höher und schneller ist.
Ich habe das Gerede von wegen "ich kann nichts essen, was mich noch anschaut" ja immer als dummes Gelaber abgetan und mir vor ein paar Wochen zwei gefrorene Regenbogenforellen gekauft, sie in den Gefrierschrank gelegt und wieder vergessen. Gestern Abend dann fielen sie mir wieder ein und ich nahm eine aus dem Eisfach und legte sie in den Kühlschrank. Dort sollte sie auftauen und darauf warten, heute von mir gebraten zu werden.
Aber als der Fisch so vor sich hintaute und immer weicher wurde, da wurde mir der Fisch schon unheimlich. Ich sah mir den Mund an und die Augen, die Flossen und die Kiemen und mir wurde klar, dass das ja tatsächlich ein ganzer Fisch war. Lediglich ein paar Sachen aus dem Bauch hatte man mir vorenthalten.
Auf der Heimfahrt heute war ich gar nicht mehr so überzeugt, dass ich den Fisch wirklich essen wollte. Besonders fragte ich mich, ob das Gehirn des Fisches denn noch im Kopf sei und ob so eine Art Gehirnsaft beim Braten auslaufen würde und sich im Fisch verteilen würde. Ich dachte noch über ein paar andere Aspekte des Ganzfischbratens nach und warf die arme Kreatur dann ungebraten in den Mülleimer.
Einen gefrorenen Fisch habe ich ja noch, vielleicht habe ich das nächste mal ja mehr Mut.

Posted by banana at 09:00 EM | Comments (24)
Mai 22, 2005
Spechen sie mir uns

im Kanal #spackonauten.
Bis bald,
bna.
p.s. natürlich im IRC. Nur heute abend. Wie lange weiss ich noch nicht.

Posted by banana at 08:08 EM | Comments (11)
Mai 19, 2005
Und wir haben echt superviel geweint

Geilo!
Heute Abend zeigt das ZDF das Große Prominenten-Turnen.
Und diese Herrschaften sind dabei:
Prominente Turner: Tanja Wedhorn, Patrik Fichte und Marco Schreyl, Regina Halmich, Birgit Fischer und Sven Ottke, Aleksandra Bechtel, Bernhard Hoecker und Markus Lanz
Trainer: Eberhard Gienger, Maxi Gnauck, Andreas Wecker
Jury: Fabian Hambüchen, Magdalena Brzeska, Ronny Ziesmer u.a.
René Hiepen und Susanne Fröhlich werden das Geschehen kommentieren.

Wenn das mal kein Grund ist, heute Abend die Nase in ein gutes Buch zu stecken oder sich die grundlegenden Regeln der Rechtschreibung reinzuziehen. Gibt es dann auch noch irgendwann das Kleine Prominententurnen? Ich meine, Bernhard Hoëcker ist ja nicht besonders groß. Oder Das Große Rumstehen Prominenter im Bewegungsbad? Promi-Sitzball? Promi Ping Pong wäre auch schön, alleine schon wegen der Alliteration. Das Große Mistlabern von und mit Prominenten. Achso, das gibt es ja schon, heisst nur anders.
Diese Sendung rundet den Tag angemessen ab.
Ja, ich hatte gehofft, in den Genuss von mindestens eines Lidl-Bahnfahrscheinheftchens zu kommen. Ich hätte dafür auch wirklich gute Verwendung gehabt, mein Auto und die Umwelt geschont und gespart.
Leider wollten viele andere Leute auch solche Dinger haben und leider sind die auch früher aufgestanden, als ich und deswegen haben ein paar von denen was gekriegt und ich nicht.
So ist das nunmal im Leben, da geht mancher Schuss daneben.
Im Laufe des Tages gab dann rund 800 Auktionen bei ebay, bei denen man Bahnfahrscheine ersteigern konnte. Heute morgen war ich darüber ziemlich sauer, aber inzwischen kann ich das nicht mehr sein. Die Leute haben sich die Tickets legal besorgt und lassen sich jetzt Geld dafür bezahlen, dass sie früh aufgestanden sind, ihren Platz in der Schlange verteidigt haben und ein paar Tickets ergattern konnten.
Ich hoffe aber trotzdem, dass sie auf ihren Scheisskarten sitzen bleiben.
Bei 64 Euro stand eine Auktion, die mit "Zur Versteigerung steht eine Bahnfahrkarte mit der Deutschen Bahn in der 2. Klasse für jede beliebige Strecke in Deutschland" angekündigt war. Als letzer Satz stand dann dort noch "Nach Ende der Auktion haben sie natürlich noch die Möglichkeit eine 2. Fahrkarte für die Rückfahrt oder den Partner zum gleichen Preis dazu zukaufen.". Ich denke, dass nicht einge erwartet haben, sie bekämen für den Preis das ganze Fahrscheinheft und nicht nur die Hälfte.
Dann gab es noch die Auktion, die bei 81 Euro stand: Dort bot man für den Anstehservice. Die 49,90 sind im Auktionspreis selbstverständlich nicht enthalten, denn man ersteigert ja nur den Anstehservice. Der Anbieter hatte die Tickets auch noch gar nicht. In der Auktionsbeschreibung stand, dass beiderseitige Ansprüche aus der Auktion verfallen, wenn es dem Anbieter nicht gelingt, trotz rechtzeitigen Anstellens die ersehnten Tickets zu erhalten.
Angeboten wurden die meisten Karten mit einem Startpreis von einem Euro. Das ist eine faire Sache. Man kann ja niemanden zwingen, zu bieten. Es gab aber auch eine Auktionen, da wurden zwei Karten zu einem Startpreis von 89,99 Euro angeboten, oder zum Sofortkaufpreis von 109 Euro.
Naja, warum schreibe ich das eigentlich. Wahrscheinlich, weil ich gehofft hatte, ich könnte heute morgen um neun ganz nonchalant in den Lidl spazieren, mich mit Milch- und Gemüsekäufern in die Schlange stellen und einfach zwei mal zwei Fahrkarten kaufen. Aber manchmal spielt das Leben eben nicht so, wie man sich das vorstellt.

Posted by banana at 08:31 EM | Comments (5)
Mai 18, 2005
Ich bin doch zu schade für eine allein

Da fragte heute doch eine Frau die andere Frau "Stimmt deine Handy-Nummer noch?"
Was soll man da sagen. Natürlich stimmt die Handy-Nummer noch. Vielleicht ist es nicht die, die die fragende Frau kennt, aber stimmen tut sie auf alle Fälle. Die Fälle, in denen verzweifelte Kunden im Callcenter anrufen und sich beklagen, ihre Handy-Nummer würde nicht mehr stimmen, sind nämlich ziemlich selten.
Auch "Schatz, irgendwas stimmt beim Telefonieren nicht. Ich glaube, die Handy-Nummer stimmt nicht mehr" hört man glücklicherweise recht selten.
Andererseits finde ich es angemessen, in welcher Art die Aufzughersteller mit dem technischen Fortschritt prahlen.
Vor dem Aufzugfahren habe ich bis jetzt noch keine Angst. Das kann sich alles schnell ändern, da würde wahrscheinlich schon ein festgestecktes Wochendende zwischen dem elften und zwöflten Stock reichen.
Bis jetzt aber macht mir das Fahrstuhlfahren an sich gar nichts aus, deswegen fahre ich im Aufzug am liebsten alleine. Ich fahre sogar so gerne allein im Aufzug, dass ich in der Tiefgarage so tue, als müsste ich noch etwas im Auto suchen, wenn ich sehe, dass schon andere Leute auf den Aufzug warten, um dann hoffentlich die Kabine für mich allein zu haben.
Dann stehe ich so im Aufzug, einem kleinen Raum von 2,5 Quadratmetern, vielleicht mit vier Kollegen und finde es schon unerträglch voll. Mein Blick wandert, weil ich nicht weiss, wohin ich schauen soll und dann fällt mein Blick auf das Herstellerschild im Aufzug. Dort steht dann etwas von maximal 12 Personen.
Das muss meiner Meinung nach wirklich nicht sein, diese Angeberei! Der Fahrstuhl ist mit fünf Personen schon voll! Ich glaube ja gerne, dass die Aufzugbauer in der Lage sind, Aufzüge zu bauen, die das Gewicht von 12 Personen nach oben, beziehungsweise nach unten zu bewegen, aber die Menschen verfügen nunmal über eine gewisse Ausdehnung, von den Ausdünstungen mal ganz zu schweigen.
Also, warum kann man die maximale Personenzahl nicht auf fünf Personen beschränken. Von mir aus könnte man auch ein Schild aufhängen "In diesem Aufzug dürfen nur 5 Personen mitfahren. Es dürfen aber auch 5 sehr sehr sehr schwere Menschen sein". Oder sowas.

Posted by banana at 08:46 EM | Comments (12)
Mai 17, 2005
There was funky Billy Chin and little Sammy Chung

Eigentlich war ich lange Zeit ein Hariboo Anhänger. Ich mag die Klassiker, wie den Goldbären, Weinland oder Phantasia, bin aber durchaus auch neuen Produkten, wie den Sauren Bohnen, den Rotella Fruchtschnecken oder Quaxi gegenüber aufgeschlossen.
In letzter Zeit frage ich mich aber, ob ich nur wegen der mangelnden Konkurrenz ein Hariboanhänger war.
Da gab es nämlich einzig und allein Katjes. Gut, Katjes hat mit den Katzenkindern, den Katzenpfötchen und den Tropenfrüchten einige respektable Produkte im Sortiment, aber zieht man die gesamte Produktpalette hinzu, so ist Katjes gegenüber Haribo aus meiner Sicht klar unterlegen.
Aber heimlich, still und leise trat in den letzten Jahren ein neuer Konkurrent auf den Plan, nämlich Trolli und obwohl Trolli auch einige ziemlich unsinnige Produkte, wie den Trolli Burger, im Angebot hat, so muss ich sagen, dass mir die Trolli Produkte, was Geschmack und Konsistenz angeht, wirklich gut gefallen.
Da hätten wir zum einen die Würmer, da hätten wir aber auch die wunderbar weichen und fruchtigen TriTop Gummies und die unvergleichlichen Walderdbeeren, die tatsächlich ungefähr so schmecken, wie sie heissen.
Trolli hat auch ein ganzes Mittagessen im Angebot. Die Tüte enthält Hamburger, Pommes, eine Pizza, Hot Dogs, Colaflaschen und alle sind sie aus Gummi gemacht.
Die Trolli Walderdbeeren sind nicht leicht zu bekommen. Die einzige Möglichkeit in meiner Gegend war der Real Markt in Darmstadt. Nun hat aber der Real in Darmstadt die Segel gestrichen und heisst nun Toom. Das ist sehr traurig. Bei meinem heutigen Kontrollbesuch gab es noch einige Tüten Walderdbeeren. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob es in diesem Toom (und in keinem anderen) Walderdbeeren geben wird oder ob sich nur um Restbestände aus Real Zeiten handelte.
Wie dem auch sei. An der Kasse hörte ich folgendes Gespräch:
Mann: "Dann wollte ich sie darauf hinweisen, dass im ganzen Supermarkt kein einziges Ei zu bekommen ist."
Kassiererin: "..."
Mann: "KEIN ENZIGES EI!"
Kassiererin: "..."
Mann: "IM GANZEN SUPERMARKT!"
Kassiererin: "..."
Mann: "NICHT EIN EINZIGES EI!"
Kassiererin: "..."
Mann2: "Nur die bunten Eier von Ostern!"
Mann (schaut verwirrt).
Mann: "Ich hätte ja jemandem bescheid gesagt, aber es ist ja nie jemand da."
Mann: "Ich bin sehr enttäuscht!"
Kassiererin: "..."
Mann: "Sehr enttäuscht!"
Kassiererin: "Zehn Euro zwanzig."

Der arme Kerl.

Ach ja, das hätte ich fast vergessen. Das beste an Trolli ist natürlich die §§a href="http://www.trolli.de">Musik auf ihrer Website§§/a>...

Posted by banana at 10:03 EM | Comments (7)
Mai 16, 2005
Wer hats erfunden? Der banana!


Viele Familienfeste sind langweilig. Man weiss nicht so recht, was man reden soll und der Gastgeber zieht irgendwann die Notbremse und holt die Kisten mit den Fotos raus. Meistens ist das noch schlimmer, als keine Gesprächsthemen zu haben, aber ab und zu werden dann auch die Kisten ruageholt, die normalerweise in der Schublade bleiben. So war das heute. Dabei ist mir das oben zu sehende Foto in die Hände gefallen. Ich musste herzlich lachen. Das Bild zeigt meine Mutter , meinen Bruder und mich (v.l.n.r) beim Fernsehen, bzw. Essen von Senfgurken und muss Ende der Siebziger enstanden sein.
Das Bild sagt eine Menge aus. Zum ersten, dass die Tapeten in den Siebzigern wirklich pothässlich waren, die Möbel nicht besser, das Fernsehprogramm allerdings doch so gut, dass es zumindest zwei Drittel der auf dem Bild gezeigten Leute fesselte. Vielleicht waren die anderen beiden aber auch nur genervt und wollten nicht fotografiert werden.
Ich selbst war natürlich froh, dass mein Vater die Agfa Optima zückte, denn ich präsentiere mich in einem kleidsamen Doppelripp Wife Beater und niemand weiss, ob ich etwas darunter trage.
Damit wäre auch die Frage ein und für alle Mal geklärt, wer diesen Look erfunden hat. Besonders in den USA fand ich zahlreiche Nachahmer in Gangsterkreisen, die zu dem Top allerdings feigerweise immer auch eine Hose kombinieren.
Des weiteren zeigt das Foto die bittere Armut, in der wir lebten, denn ein Weckglas mit selbst eingelegten Senfgurken musste als Abendessen für die zehnköpfige Horde (nicht im Bild) reichen.
Wahrscheinlich läuft im Fernsehen gerade Werbung für ein Fleischprodukt. Das würde zumindest den Gesichtsausdruck meines Bruders erklären, der sich im Angesicht der fleischlichen Lust ungläubig eine glitschige Senfgurke in den Mund schiebt.
Aber am allermeisten sagt das Bild über die Mittel der Photographie damals und heute aus.
Der Scan zeigt das komplette Foto. Ja, links wird wirklich so viel Platz verschenkt und ja, mein Kopf ist auf dem Foto auch nur halb zu sehen.
So war das damals. Man hielt die Sucherkamera in die Richtung des Motives, das Bild im Sucher gab einem eine vage Vorstellung davon, wie das Bild aussehen könnte, bzw. was auf dem Bild zu sehen sein könnte und dann konzentrierte man sich darauf, den Auslöser derart runterzudrücken, dass man das Bild nicht schon durch die eigene Ungeschicktheit durch Verwackeln unbrauchbar machte.
Dann war das Bild auf dem Film gebannt, wurde weitergedreht und landete dann unbestimmte Zeit später als Papierabzug auf dem Tisch.
Heute wäre so ein Bild gar nicht entstanden, bzw. hätte nur sehr kurz überlebt. Zum einen hätte man schon vor dem Knipsen genau sehen können, was man denn eigentlich fotographiert und zum anderen wäre das Bild spätestens beim Überprüfen direkt in der Kamera gelöscht worden.
So ist das mit der digitalen Fotographie. Auf der einen Seite macht es die Bilder viel schöner, aber auf der anderen Seite werden so auch Bilder gelöscht, die vielleicht viele Jahre später mal besonders wertvoll für ein paar Menschen werden würden.
Zum Beispiel hätten wir um ein Haar niemals erfahren, wer den Gangsterlook erfunden hat.

Posted by banana at 08:57 EM | Comments (13)
Mai 11, 2005
You're the closest to heaven that I've ever been

Man diskutiert Fachthemen, auf Englisch, weil einer der anwesenden kein Deusch spricht. Die Diskussion wird immer kompliziert. Plötzlich sagt einer "Entschuldigung, aber ich muss das jetzt mal auf Deutsch sagen. Die Anrufe werden ja immer in Chunks abgerechnet."
Ein anderer sagt "Ist Chunks Deutsch?"
Dieses Gespräch fand während einer Schulung statt, die ich besuchte. Es war eine wirklich interessante Veranstaltung. Der Haken bestand darin, dass das ganze im dreizehnten Stock stattfand.
Ich lasse mich mit Freuden auf jeden Lifthill jeder Achterbahn der Welt ziehen, ich setzte mich ohne mit der Wimper zu zucken in die Sitze jedes Freefall-Towers, aber sobald ich in ein Stockwerk muss, dass höher als der sechste Stock ist, rutscht mir das Herz in die Hose.
Erschwerend kommt hinzu, dass der Architekt des Gebäudes ein Sadist war. Die Aufzüge haben bis zum Boden reichende Fenster an allen Seiten und vom Aufzug zu den Bürotrakten führen zirka zwei Meter breite Stege, die links und rechts auch nur mit Glas begrenzt sind. Nichts stört den Blick auf die Frankfurter Skyline und den Blick hinab in die 52 Meter hohe Empfangshalle.
Ich hatte schon Tage vor der Schulung beschlossen, dass ich die Treppe nehmen werde und den Weg vom fünften bis zum dreizehnten Stock gut abgeschirmt von der Aussenwelt zurückzulegen.
Das tat ich dann auch. Nicht links, nicht rechts blickend, erklomm ich tapfer Treppe um Treppe. Oben angekommen schaute ich kurz aus dem Fenster, fing mich wieder, tastete mich an der Wand entlang zum Ausgang des Treppenhauses und drückte meinen Ausweis gegen den Kartenleser.
Es geschah nichts. Die Tür öffnete sich nicht.
Bang blickte ich auf den Gang, ob den ein Kollege zu sehen der, der mich reinlassen würde, aber es war niemand da.
Ich ging also wieder runter in die fünfte. Am Sadistenfahrstuhl ging jetzt kein Weg mehr vorbei.
Ohne nachzudenken, was ich da gerade tat, rief ich einen Fahrstuhl, drückte die Knöpfe für die dreizehnte Etage und ließ mich nach oben hiefen, den Blick immer starr auf das verschwindend kleine Edelstahlteil des Fahrstuhls geheftet.
Die Anzeigte blinkte 13, die Türen öffneten sich, ich wankte hinaus, versuchte meine Gedanken davon abzulenken, dass zwischen mir und dem Boden 52 Meter, etwas Beton und Stahl und viel, viel Luft war, visierte die Tür an, die das Ende des Steges bedeutete und lief los, wie ferngesteuert. Ich schaute nicht nach links und rechts, sondern nur auf das Rostbraun der Auslegeware. Der Kartenleser erkannte mich, die Tür öffnete sich und ich stellte fest, dass es in dieser Höhe tatsächlich menschliches Leben gab, als mich die Sekretärin freundlich begrüßte.
Mit der Zeit gewöhnte ich mich an die Höhe, konnte sitzend sogar den Ausblick auf die Skyline geniessen. Stehend nicht. Während der Pausen hielt ich mich immer etwas zu sehr am Beistelltisch fest. Auch die Beine waren nicht so locker, wie sie hätten sein sollen. Heute habe ich Muskelkater in beiden Waden.
Aber ich habe es überlebt! Ich habe sogar noch weitere drei Fahrten mit dem Aufzug überlebt.
Das Schöne bei der ganzen Sache ist, dass mein Kollege jetzt mit mir eine Runde auf Expedition GeForce drehen muss, weil er nicht glauben konnte, dass ich irgendwann mit dem Fahrstuhl des Todes in den dreizehnten Stock fahren würde. Aber ich bin nicht nur in den dreizehnten Stock gefahren - nein! Ich habe ihm sogar von dort aus über die Brüstung des Stegs hinweg zugewunken!
Jetzt ist er reif. Im letzten Jahr hat er Expedition GeForce noch verweigert. Mein Gott, wie werde ich die Fahrt neben ihm genießen!

Posted by banana at 11:55 EM | Comments (11)
Mai 06, 2005
Kationen MG/L

Ich stand an der Essensausgabe in der Kantine und hatte gerade meine Schüssel Chili Con Carne mit Sauerrahm bekommen, da hörte ich eine Stimme neben mir. Es war ein Herr, der den Essensausgeber fragte:
"Kann ich mal ihren Chef sprechen?"
"Warum?" antwortete der Essensausgeber mit einer Gegenfrage.
"Ich habe mich gerade übergeben." war die Antwort.
Da hatte ich mein Chili schon. Gegessen habe ich es trotzdem und bis jetzt musste ich noch nicht brechen. Hätte der man seine Bitte allerdings geäussert, als ich noch in der Schlange stand, dann hätte ich mich sicherlich für ein anderes Gericht entschieden, wahrscheinlich für das Tortellinigratin mit eingelgtem Gemüse in Tomatensauce.
Wenn man allerdings etwas über die Sache nachdenkt, dann sind die Gedanken, die einem ob der Situation spontan durch den Kopf schießen, wahrscheinlich die falschen.
Spontan erbricht man sich wegen schlechtem Essen ja eigentlich nicht. Erst isst man es, dann dauert es ein bisschen und dann geht es einem richtig, schlecht, dann möchte man sterben und dann kotzt man. So ist es zumindest bei mir.
Vielleicht hatte der Man etwas verdorbenes zum Frühstück gegessen, zum Beispiel ein Ei und jetzt hatte das Ei seinen Tribut gefordert. Das sieht nicht schön aus, so eine Lache in der Kantine und nun wollte der Mann die Sauerei wegwischen. Dazu benötigte er natürlich einen Lappen. Der Essensausgeber selbst war beschäftigt, deswegen fragte der Mann gleich nach dem Vorgesetzten, weil der ja eventuell mehr Zeit haben könnte.
So ein verdorbener Magen ist aber eigentlich auch eine gute Diät. Abnehmen will ich nämlich und zwar vier Kilo. Ich habe mich auch schon sportlich betätigt und jetzt tut mir der Fuß weh, aber abgenommen habe ich noch nicht. "Wenn die Hampelei nicht hilft, dann muss ich mich wohl anders ernähren" habe ich gedacht und erfahren, dass normales Brot (sprich: kein Vollkornbrot) wohl das Schlimmste ist, was man Essen kann. Allerdings ist auch Vollkornbrot das Schlimmste, was man essen kann. Erstes aus Sicht eines Ernährungsexperten und letzteres aus Sicht meines Geschmacksempfindens. Trotzdem habe ich mir ein paar Scheiben Biosonnenkernvollkornbrot gekauft. Die Brotscheiben sehen gesund aus und sind fest in eine Plastikhülle eingeschweisst. Das macht das ganze sehr haltbar, nämlich bis zum Juli.
Das ist schön, da kann ich mir vorher noch eine Menge normales Brot kaufen, bevor ich das Biozeug essen muss.

Posted by banana at 07:44 EM | Comments (5)
Mai 03, 2005
Der Sinn des Lebens ist 48

Ich bin der festen Überzeugnung, dass die hohe Zahl immernoch geschlossener Ehen direkt auf die Rückständigkeit der Gummipimmel- und Gummimumuindustrie zurückzuführen ist. Es gibt einige vielversprechende Ansätze, aber die kann sich das breite Volk nicht leisten.
Weiterhin bin ich davon überzeugt, dass viele Menschen Kollegen haben, weil sie keine Freunde haben.
Darüber hinaus plädiere ich für eine Änderung des Begriffs "Leergut" in "Leerschlecht". Was ist denn bitte gut an einem leeren Bierkasten?
Und dann glaube ich noch, dass man, wenn man zu viele ungesättigte Fettsäuren isst, auch selbst ungesättigt bleibt.
Die Frage, welche drei Gegenstände man auf eine einsame Insel mitnehmen würde, ist eigentlich komplett bescheuert. Wenn man vorher wissen würde, dass man auf einer einsamen Insel landen werde, dann würde man eher alles unternehmen, um nicht auf dieser einsamen Insel zu landen und nicht drei Dinge zusammenklauben, die man mitnehmen möchte. So ein Schwachsinn aber auch! Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!
Viele Gefragte versauen die Frage aber auch komplett, in dem sie Antworten, wie "Meine Familie", "meine Freunde" und so weiter geben. Erstens wäre es dann keine einsame Insel mehr, sondern eine "Ich und meine Freunde Insel" beziehungsweise eine "Familieninsel" und zweitens kommt man dann mit der Zählung durcheinander, weil der Freundeskreis und die Familie der meisten Personen aus mehr als einem Menschen besteht.
Menschen, die sowas antworten, die haben den Sinn der Frage nicht verstanden. Die machen auch andere Sachen. Wenn jemand zum Beispiel sagt "Dann hole ich meinen großen Bruder" dann sagen sie "dann hole ich die Bundeswehr" und solchen Mist. Das ist doch total unrealistisch. Solche Leute, die finden sich dann besonders schlau, die haben dann die Weissheit mit Löffeln gefressen. Totale Spielverderber sind das. Die meinen, sie wären etwas besseres. Die sagen auch solche Sachen wie "und ich hab immer eins mehr" und "im Weltraum kann man keine Explosionen hören, weil es da keine Luft gibt". Ja, Sackzement! Darum geht es doch hier gar nicht! Das ist doch eine völlig andere Problematik! Das könnt ihr im Physikleistungskurs erzählen und dort die Mädchen beeindrucken.
Aber Moment - im Physikleistungkurs gibt es ja gar keine Mädchen. Das hat mich beim Sams auch immer gestört. Warum wünscht sich der Kerl eine Wunschmaschine? Das ist doch total blöd und macht die ganze Story kaputt. Nach dem Wunsch nach der Wunschmaschine ist die Story schon kaputt, da kann man dann auch noch sagen, dass der Knopf fehlt. Der Knopf fehlt natürlich genau zu dem Zeitpunkt, zu dem es keine Wunschpunkte mehr gibt. Diese Sache ist eindeutig die Schwachstelle der ganzen Samsproblematik.
Wenn ich auf einer einsamen Insel landen würde, dann würde ich mir einen Hirsch, ein Messer und ein Feuerzeug mitnehmen und einen Kasten Wasser mit wenig Kohlensäure mitnehmen. Moment. Das wären ja dann vier Dinge. Dann würde ich den Hirsch weglassen und mir einfach auf der Insel einen frischen Hirsch fangen.
Mit dem Messer würde ich den Hirsch dann in kleine Stücke schneiden und mit dem Feuerzeug ein Feuer machen, auf dem ich den Hirsch grillen kann. Dann würde ich mir ein leckeres Hirschgericht kochen und niemandem etwas abgeben.

Posted by banana at 07:04 EM | Comments (10)
Mai 02, 2005
Eine Frage des Kragens

Dieser Sommer wird eindeutig der Sommer des Polohemdes. Im letzten Jahr deutete sich der Trend schon an, in diesem Jahr ist er nicht mehr zu übersehen. Das Polohemd ist nicht mehr das Standardtop der Stoffhosenträger, sondern es ist ein flottes KLeidungsstück, dass man auch mal zur Tarnhose und Stoffschuhen kombinieren kann. In der Schule trug ich oft Polohemden. Und karrierte Stoffhosen (das Wort Stoffhose ist eigentlich auch total bescheuert. Aus was soll eine Hose denn sonst bitte sein? Aus Holz? Aus Blei? Ist Denim kein Stoff?). Meine erste Jeans trug ich erst mit 17 Jahren. Kurz darauf hatte ich meine erste Freundin. So war das damals mit dem Polohemden! Aber in diesem Jahr, da ist man mit so einem Polohemd richtig gut angezogen. Naja, eine Hose sollte man dazu auch noch tragen, sonst bekommt man vielleicht Ärger mit den Behörden.
Polohemden sind eine lustige Sache, weil bei fast allen Polohemden der Kragen auf die gleiche Weise deformiert ist.
Auf der einen Seite ist der Kragen nach unten gedrückt, schmiegt sich fast senkrecht an das Hemd an, beschreibt dann einen sanft geschwungenen 90 Grad Winkel und liegt auf dem Schlüsselbein des Trägers auf. In ganz schlimmen Fällen ist der Kragen dann noch etwas mehr gebogen, so dass er etwas von der Schulter absteht und in die Höhe zeigt.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Kragens ist eine gegenförmlige Wölbung des Kragens zu beoabachten: Der Kragen strebt fast waagerecht vom Hals des Trägers weg, beschreibt dann einen fast Runden 90 Grad Bogen gen Schulter und trifft nahezu orthogonal auf dem Schulterteil des Hemdes auf.
Bei nahezu allen Polohemden ist diese Verformung des Kragens zu beobachten.
Tja, liebe Leute, ihr werdet nie mehr ein Polohemd so anschauen, wie ihr das gemacht habt, bevor ihr das hier gelesen habt.
Woran aber liegt das? Kann man die Verformung durch Bügeln beheben? Sind alle Kragen gleichherum verformt? Ist die Verformung auf der Südhalbkugel entgegengesetzt zu der Verformung auf der Nordhalbkugel?
Fragen über Fragen!
Meine Theorie besagt, dass das ganze mit der Waschmaschine zu tun hat, aber ich bin mir da noch nicht ganz sicher.
Gibt es darüber eigentlich noch keine wissenschaftlichen Abhandlungen?

Posted by banana at 09:56 EM | Comments (3)
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