März 31, 2004
Sie fliegen vorbei, wie menschliche Fackeln

Ach, Du heilige Scheiße. Ich habe schon seit zwei Tagen "Die Gedanken sind frei" im Kopf.
Mehr habe ich heute eigentlich nicht zu sagen. Das ist nicht viel, aber dafür habe ich gestern etwas Musik gemacht. Vielleicht mag es sich jemand anhören.
Das Ding gibt es §§a href="http://www.spackonauten.org/music/Doodadadadada.mp3">hier§§/a> (2mb).

Posted by banana at 11:05 EM | Comments (0)
März 30, 2004
Willkommen auf der dummen Seite der Macht

Mal sehen, was sich die Zeitungen mal wieder für den 1. April ausgedacht haben.
Eigentlich finde ich das Witze machen zum ersten April total beklopptkaggamistikackplemmplemmdoofi-poofi, aber wenn einige Zeitungen intelligente Verarschungen machen, dann kann das richtig lustig werden.
Wichtig ist natürlich, dass man vorher den 1. April möglichst wenig erwähnt, damit die Leute sich nicht daran erinnern, dass es der 1. April ist. Wenn man arbeitet, dann ist ja weniger der 30. März, als Dienstag. Heute ist Dienstag, gestern war Montag, Gott sei Dank haben wir das hinter uns, noch drei Tage arbeiten. Ja, so wird die Zeit gemessen.
Vor einigen Jahren machte eine Zeitung - ich glaube es war die FAZ, es könnte aber auch die Zeit gewesen sein - mal einen schönen Aprilscherz. In einem Artikel stand, dass in Frankfurt eine verkehrsberuhigte Zone aufgehoben werden sollte. Um Geld zu sparen, erlaubte man den Bürgern, die Kölner Teller selbst zu entfernen und beim Straßenbauamt abzugeben. Dort erhalte man dann 20DM Aufwandsentschädigung pro Teller.
Kaum war die Zeitung erschienen, fingen die Bürger auch schon an, mit Hämmern, Brecheisen und allem möglichen anderem Werkzeug auf die verkehsberuhigenden Elemente einzuwirken. Die Polizei hatte ihre liebe Not, die eifrigen "freie Fahrt für freie Bürger" Aktivisten zurückzuhalten.
Ich fand das damals sehr lustig. Weniger den Witz, als die Distanz, die mache Leute zur Realität wahren.
Dieses Jahr hätte ich schon einen Vorschlag für einen Aprilscherz:
Dem Staat geht es finanziell sehr schlecht. Eichel muss sparen, dauernd reißen neue Steuerlöcher auf, Projekte werden teurer, als erwartet und und und. Der arme Herr Eichel weiß schon gar nicht mehr, was er machen soll. In Anbetracht der misslichen Lage ist es leider nötig, dass alle Bewohner der ehemaligen DDR das damals unter Vorbehalt gezahlte Begrüßungsgeld zurückzahlen müssen, wenn sie welches empfangen haben.
Der bereinigte zurückzuzahlende Betrag beläuft sich auf 56,41eur.
Ja, ich glaube, so was könnte ganz lustig werden.
Wahrscheinlich machen die aber eher etwas über die Praxisgebühr.
Heute kam eine schöne Mail:
All,

In addition to the previous mail, I would like to mention that if any other problems are experienced with external email access or any other problems of this type, please do not hesitate to contact IT as we will be happy to assist in the resolution of any further problems.

Regards,
Your IT Team

Fand ich irgendwie niedlich. Echt, jetzt.

Posted by banana at 02:12 EM | Comments (0)
März 29, 2004
Walks on the beach and stuff

Wenn ich eine Frage im Kopf habe und partout nicht auf die Antwort komme, dann macht mich das wahnsinnig. Ich weiß, daß ich es wissen müßte, aber ich komme einfach nicht drauf. Im Moment ist das so ein Lief, bei dem man am Anfang ein paar Geräusche und Gebrabbel hört und dann sagt ein Mann "Start" und dann fängt eine Frau an zu singen. Der Gesang wird aber dann überblendet und dann geht das eigentliche Lied los. Naja, eigentlich bin ich mir nur bei dem Wort "Start" wirklich sicher. Seit Samstag frage ich mich, welches Lied das ist. Leider hatte ich noch keine Zeit, der Frage auf den Grund zu gehen, aber ich kann nicht glücklich werden, bevor ich nicht die Antwort auf diese Frage weiß.
Ich habe ein paar Bands im Verdacht: Soul Coughing, The The, Dada und noch einige andere. Fickende Hölle! Sowas macht mich wahnsinnig.
Galileo auf Pro Sieben schaue ich mir gelegentlich ganz gerne an. Wenn man in froher Erwartung auf die Tagesschau auf der Kommdo Couch sitzt und noch ein paar Minuten übrig sind, dann zappt man gerne zu Galileo, weil man da eventuell noch etwas lernen kann. Galileo ist irgendwie die Sendung mit der Maus für Dumme.
In der letzten Zeit wurden in der Sendung allerdings Themen behandelt, die mich etwas verschüchtert und entfremdet auf der Kommando Couch zurückliessen. Es fing mit dem maschinellen Verarbeiten von Hühnern an. Ok, ich hatte davon gehört, daß die Hühner kopfüber in Förderbänder eingehängt werden, daß sie dann in einem Wasserbad durch einen Stromstoß betäubt werden, bevor ihnen eine Maschine den Hals abschneidet. Ich hatte auch davon gehört, daß man sie durch heisses Wasser zieht, um die Poren der Haut zu öfnnen und daß dann das Rupfen automatisch passiert. Ich hatte auch gehört, daß alles, vom Abschneiden der Flügelenden bis zum entnehmen der Innereien, vollständig automatisiert abläuft.
Aber ich hatte es noch nicht gesehen. Ich wollte es auch nicht sehen.
Ein paar Tage später nahm man sich dann des Themas Popel an. Das wollte ich auch alles gar nicht sehen.
Ich habe es mir aber trotzdem angeschaut.
aus: gespräche mit banana. heute: Erstmal den Zugang finden
dlj: Ach, ich habe mir am Wochenende Donnie Darko angesehen.
00b: Und.
dlj: Ich glaube, für Dich wäre der eher nix. Eher für den banana.
bna: Der Film ist etwas anspruchsvoller.
dlj: Genau.

Posted by banana at 07:20 EM | Comments (0)
You spin me right round, baby right round

hm.. Gestern abend verpeilt, das Ding online zu stellen...

Im gleichen Haus, wie meine Mutter. Er heißt Egon und genau so sieht er aus. Er ist Ende 50 und trägt gerne Schlabberpullover und Hosen mit ausgebeulten Knien. Seit er vor ein paar Jahren einen Mofaunfall hatte, hängt sein rechter Arm nur noch schlapp an ihm herunter. Er kann ihn nicht mehr bewegen. Seine Erscheinug krönt eine klassische Pisspotfrisur, die ein bißchen so aussieht, als hätte er sein Toupet falsch herum aufgesetzt.
Wenn er am frühen Abend besoffen nach Hause kommt, dann kann man den Grad seines Rausches an der Wahl der Schimpfworte, die er in unregelmäßigen Abständen ausstößt, erkennen. Atrikuliert er "Arschlöcher", dann wird er sich wohl zu Hause noch ein paar Bier genehmigen, brüllt er aber "Arschficker", dann kann er meistens nicht mehr laufen. Ich bin froh, daß ich kein Taxifahrer bin.
Bis er dann das Schlüsselloch seiner Tür gefunden hat, kann es schonmal eine viertel Stunde dauern. Meine Mutter hat nichts gegen Egon. Ok, sagt sie, er sei manchmal etwas laut, aber zum Glück käme er ja relativ früh nach Hause.
Heute klingelt es bei meiner Mutter. Egon stand vor der Tür, mit einer Unterhose in der Hand.
"Frau bananamama" sagte er "an der Unterhose ist der Gummi kaputt und an der anderen auch."
Meine Mutter hat ihm dann mit etwas Gummiband ausgeholfen.
Wenn Leute, die einem wichtig sind, sterben, dann tut das in der ersten Zeit ziemlich weh. Es ist ein großer und unbestimmter Schmerz, aber er kann durch Weinen und Reden klein gemacht werden. Es ist anders, als wenn man das Herz gebrochen bekommt. Man bedauert, einige Sachen gesagt zu haben und andere nicht gesagt zu haben. Was passiert ist, ist endgültig und das macht es etwas leichter, weil man die eigene Hilflosigkeit nicht erst in den Kopf bekommen muß. Nach einiger Zeit stellt man dann fest, wie normal und ohne Veränderung das Leben weitergeht. Man hat ein schlechtes Gewissen und fragt sich, ob man den Menschen angemessen vermißt und ob er wirklich so wichtig für einen gewesen ist, wie man gedacht hat.
Dann aber kommen Tage, da liest man etwas in der Zeitung oder hört etwas im Radio und denkt, daß man mit dem Menschen jetzt gerne darüber geredet hätte. Und dann wird einem bewußt, daß das nie mehr gehen wird und diese Erkenntnis zieht einem die Beine weg.
Heute war so ein Tag.

Posted by banana at 10:14 FM | Comments (0)
März 27, 2004
Nur am Rande

Es mag ja durchaus gute Gründe für die Sommerzeitumstellung geben, aber muß das denn unbedingt mitten in der Nacht um 2 Uhr sein?
Ich wollte heute gerne mal früh zu Bett gehen.

Posted by banana at 08:01 EM | Comments (0)
März 25, 2004
Faul sein ist wunderschön

Es gibt Besprechungen, die dauern und dauern und dauern. Da sitzt man dann, leicht nervös und im Ansatz aggressiv, ohne die Chance, der angestauten Wut Luft machen zu können. Man kann nicht rumbrüllen "jetzt komm' mal zum Punkt zu Labersack" oder einfach dramatisch aufstehen und aus dem Zimmer stieben. Das wird nicht gerne gesehen.
Dabei müssten die Besprechungen gar nicht so lange dauern, wenn man nicht stundenlang komplett aneinander vorbei reden würde.
Früher machte mir das weniger aus. Ich erinnere mich an Besprechungen, die begannen morgens um zehn, wurden für die Mittagspause für eine Stunde unterbrochen und dann mit neuem Schwung um eins fortgeführt, bis sie gegen drei so langsam ausliefen.
Damals kam ich noch frisch vom Studium und war langes Rumsitzen und zielloses Diskutieren wahrscheinlich einfach gewohnt. Heute werde ich schon nach einer Stunde ziemlich hibbelig und versuche nicht mehr zu vertuschen, dass ich ständig auf die Uhr schaue. Gelegentliches Fingertrommeln habe ich an mir auch schon beobachtet.
Es ist ja so, dass es für jeden Dreck einen Spezialausdruck - naja, sagen wir Fachausdruck - gibt. Der ist meistens gar nicht geheim und darf auch in Anwesenheit von älteren Damen und kleinen Kindern ausgesprochen werden.
Ist das schon ein Grund, ihn auch zu benutzen?
Nein, natürlich nicht. Das wäre ja zu einfach, beziehungsweise zu schwierig, weil man sich den Scheiß ja dann merken müsste und etwas Ahnung von der Materie haben müsste.
So benutzt jeder das Wort, was ihm grade einfällt, was er irgendwann mal auf seiner Corn Flakes Packung gelesen hat oder was er in einer anderen Besprechung mal aufgeschnappt hat und was er eigentlich ganz hip fand.
Sitzen dann mehrere dieser Nebelbomben mit Gesichtsdurchfall in einer Besprechung, dann kann es schon mal eine halbe Stunde dauern, bis alle wissen, um was es eigentlich geht und noch mal eine viertel Stunde, bis man mitbekommt, dass man eigentlich das gleiche meint.
Dann könnte man eigentlich lachen und Fehler eingestehen und endlich zum Punkt kommen. Man könnte sich dann auf Begrifflichkeiten einigen und von da ab in eine gemeinsame Richtung weiterdiskutieren.
Es wäre eigentlich ganz einfach.
Ist das ein Grund dafür, es auch zu tun?
Nein, natürlich nicht. Stattdessen zieht man sich das Sakko zurecht und entwickelt bienenemsig und wieselflink eine Diskussionsstrategie, die es einem erlaubt, nicht wie ein kompletter Idiot dazustehen.
Natürlich wird man am Ende doch als kompletter Idiot dastehen. Die einzige Chance, nicht als kompletter Idiot dazustehen wäre es gewesen, zu lachen, Fehler einzugestehen und so weiter.
Jedenfalls eiert die Besprechung ab da völlig im sinnfreien Raum umher und am Ende habe ich wieder mehr Arbeit.
Ja, ich glaube, so in etwa läuft das ab.

Posted by banana at 07:04 EM | Comments (0)
März 24, 2004
Sie wars! Sie wars!

Wie ist das denn nun? Sind wir Männer, Anfang 30 wirklich die Generation Weichei?
Von den Eltern sind wir dazu erzogen worden, verständnisvoll zu sein und lieb zu Kindern. Theoretisch sind wir dazu bereit, in den Erziehungsurlaub zu gehen, wenn die Frau den besseren Job hat. Ich kenne sogar Männer, die haben den Nachnamen ihrer Frau angenommen. Ich kenne auch Männer, die haben darum gespielt, welcher Name angenommen wird und sind verdammt froh, daß sie gewonnen haben.
Wir können über unsere Gefühle reden und wir weinen alle furchtbar gerne und zu jeder angemessenen Gelegenheit, schämen uns aber noch ein bißchen dafür. Offiziell schämen wir uns aber nicht dafür, denn Männer müssen auch mal Gefühle zeigen. Merke: Gefühle zeigen muß synonym zu "Weinen" gebraucht werden.
Auch, wenn wir alle einen anderen Phänotyp haben, so sehen wir in Wahrheit alle gleich aus. In Wahrheit sehen wir ungefähr so aus, wie Dieter Krebs, wenn er "Ich bin der Martin" sang.
Wir sind auch die ersten, die so sind. Die Generation vor uns, die waren noch richtige Männer. Typen, die gerade erst ihr Fell ausgezogen haben und für die es kein Problem gab, das nicht mit einer Pulle Naps und dreimal laut "Scheiße" brüllen gelöst werden konnte.
Alle anderen vor uns waren übrigens auch so.
Und jetzt kommen wir: der Prototyp des modernen Mannes. Erstauslieferung, Montagsmodell. Hinter uns, auf Super 8 gefilmt sieht man unsere Eltern, wie sie mit Stolz im Blick unsere ersten Schritte beobachten.
So laufen wir also durch die Welt, plüschäugig, verständnisvoll, unsicher, aber beschützt von unseren Englischen Wachsjacken und machen so unsere Erfahrungen, weinen und reden drüber.
Dabei treffen wir auf eine Generation von Frauen, die auch nicht ganz untätig war. Die haben nämlich keinen Bock mehr darauf, das Heimchen am Herd zu sein, die Hausfrau und Mutter zu sein, haben sich emanzipiert, haben Berufe gelernt, sind selbstwußter und so weiter. Meine Mutter drückte das sehr treffend aus, als sie sagte: "Die brauchen keinen Ernährer mehr".
Irgendwie passt das nicht zusammen und es gibt Streit und Trennung und arme Generation Weicheier, die die Welt nicht mehr verstehen.
Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn sich die Damen und die Herren besser abgesprochen hätten. Wenn die Männer erstmal eine Weile Zeit bekommen hätten, um sich an die emanzipierten Frauen zu gewöhnen oder wenn die Frauen eine Weile Zeit bekommen hätten, sich an die Weicheier zu gewöhnen.
Sei es, wie es mag. Schuld sind - natürlich - ausschließlich die Frauen.

Posted by banana at 06:47 EM | Comments (0)
März 22, 2004
Internat Explorer 5.5.4

Heute Morgen kam mich das Raumschiff schon eine halbe Stunde früher abholen, weil wir noch bei Peter vorbeischauen mussten. Ich konnte also mein Schnitzel nicht ganz durchbraten, so wie ich es eigentlich gewohnt bin. Ich esse nicht gerne Halbgegartes, aber was sollte ich machen? Bei meinem Wecker lässt sich die Weckzeit nicht verstellen.
Naja, ich hätte einfach die Uhrzeit verstellen können, aber darauf bin ich nicht gekommen und außerdem hätte ich dann nicht gewusst, ob ich die Uhr eine halbe Stunde vorstellen oder zurückstellen muss. Rechenaufgaben, die mit der Zeit zu tun haben fallen mir traditionell sehr schwer. Das war schon in der Schule so. Immer, wenn irgendein Zug mit irgendeiner Geschwindigkeit von a nach b fuhr und der Lehrer wissen wollte, wann der Zug den nun ankomme, dann kam er bei mir zur falschen Zeit an. Meine Argumentation, dass das in Wirklichkeit ja auch so sei und dass eigentlich nie ein Zug zur vorhergesagten Zeit ankomme, wurde nicht akzeptiert. Schlimm, diese Technokraten! So stand im Zeugnis hinter dem Wort "Mathematik" immer eine große 6. Weil ich sonst nur 2er und 1er hatte (außer in Aufmerksamkeit, Fleiß, Betragen, Ordnung, Schrift und Rock and Roll), wurde ich trotzdem versetzt. Ein weiterer Grund für meine Versetzungen war es, dass ich als einziger in der Lage war, das Klassenmonster zu bändigen. Ein unangenehmer Kerl mit behaarten Pranken, gelben Augen und relativ wenig Zähnen, der bei der kleinsten Provokation total ausrastete und auf den Tisch sprang. Mir fraß er aus der Hand, denn ich konnte ihn mit meiner Gehirnstrahlung im Zaum halten. Das war sehr anstrengend und ich verspeiste bis zu 10 Snickers an einem Tag, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen.
Wegen meiner schlechten Noten in Mathematik konnte ich weder Astrophysik noch Mathematik studieren. So studierte ich Spackonastik. Das ist auch gut. Denn gute Spackonauten werden immer gebraucht. Naja, fast immer.
Ich arbeite trotzdem auf der Mondbasis Alpha Eins, so wie es der größte Wunsch meines Großonkels Keith K. Keith gewesen war.
Ich und meine Freunde John, Curtis, Ray, Bill, Bob, Alister, Dick, Bruce, Brandon, Jack, Garreth, Francois, Pierre, Maurice, Guillaume, Jean, Juri, Michail und Holger, wir haben immer sehr viel Spaß bei unseren "wissenschaftlichen Experimenten". Moment. Garreth ist ja gar nicht mehr da. Der ist ja bei einem Unfall ums Leben gekommen und treibt jetzt als menschliche Boje durch das All. Der ärmste. Der hatte immer die Auto Motor Sport dabei. Naja, nicht so schlimm. Jetzt lesen wir eben P.M. oder die Bild.
Man kann es aber auch nicht oft genug sagen: Im Weltraum muss man sich immer irgendwo festbinden, damit man nicht durch den Vakuumeffekt weggesaugt wird. Dann hat man nämlich ein Problem! Durch die starken Winde, die im Weltraum herrschen, ist es sehr gefährlich und schnell wird man weggesaugt. Ratz Fatz! Die Winde sind auch der Grund dafür, warum im Weltraum kein Badminton gespielt wird.
Oder habt ihr schon mal gesehen, dass jemand im Weltraum Badminton spielt?
Ich nicht! Und ich bin jeden Tag da. Ich muss das schließlich wissen!
Das Schnitzel liegt mir immer noch schwer im Magen. Morgen kommt das Raumschiff zum Glück wieder pünktlich.

Posted by banana at 07:35 EM | Comments (0)
März 21, 2004
Der Wahnsinn hat Methode

Manche Veranstaltungen stellen die Nerven und die Geduld auf eine harte Probe.
Bei mir sind das vor allem Familienfeste, bei der die nähere und fernere Verwandtschaft und Bekanntschaft um einen Tisch herum sitzt und die Zeit zwischen den Mahlzeiten mit Konversation überbrückt.
Die Themen sind bekannt, dennoch verläuft das Gespräch stockend. Dafür gibt es mehrere Gründe. Die einen lauern darauf, sich über einen Witz oder eine Äußerung eines anderen aufregen zu können, die anderen lauern darauf, einen der vorgefertigten Sprüche in die Runde zu werfen, wieder andere lassen das Gespräch interessante Haken schlagen, weil sie nicht mehr so gut hören und ständig etwas falsch verstehen. Als ob das noch nicht genug wäre, so kommt erschwerend noch dazu, daß die Dümmsten die lauteste Stimme haben.
Ohnehin hat es manchmal den Anschein, als ginge es nicht darum, sich zu unterhalten, sondern darum, daß keine Stille entsteht. Stille ist tödlich, denn dann hat man sich nichts zu sagen und das darf nicht sein. Vorsorglich ist schonmal das Radio (hür Hessen: der Radio) eingeschaltet und sorgt für einen Mindestlärmpegel, der auf keinen Fall unterschritten werden kann. So viel wäre schon mal sicher.
Kommt dann mal ein kleines Gespräch ins Rollen, zum Beispiel über das beliebte Thema Rente, hat also der Redeball schon vier bis fünfmal den Besitzer gewechselt , dann schläg die Dröhnestimme dazwischen und bringt das Gespräch um, weil sich der Wortbeitrag auf irgendetwas bezieht, um das es schon längst nicht mehr geht. Es sind nunmal nicht alle Menschen gleich schnell im Kopf.
Man will nicht unhöflich sein und geht auf das gesagte ein. So schwirren Worte durch den Raum, die scheinbar nicht viel miteinander zu tun haben, obwohl sie doch eigentlich zum gleichen Gespräch gehören. Würde man das aufschreiben - niemand würde glauben, daß tatsächlich solche Gespräche stattfinden.
Ich habe es aufgegeben, mich an den Gesprächen zu beteiligen. Zum einen habe ich eine leise Stimme und komme kaum gegen das Radio (für Hessen: den Radio), geschweige denn gegen die anderen an. Zum anderen erscheine ich im Weltbild der anderen nur als kleiner Junge, der sich mal auf dem Weihnachtsmarkt in die Hose geschissen hat, in den Türzargen hochgeklettert ist und an einem Breakdance Wettbewerb teilgenommen hat.
Diese Geschichten werden immer erzählt, es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn sie erzählt werden, dann grinse ich blöd und warte, bis meine 15 Minutes of Fame vorbei sind und widme mich dann wieder dem Zeitabsitzen.
Die Verwandtschaft schaft es immer wieder, daß ich mir wie ein kleiner Junge vorkomme. Da kann ich den und den Job machen und den und den Leuten was zu sagen haben, meinen Haushalt führen und so weiter. Egal. Turnusmässig scheisse ich mir wieder auf dem Weihnachtsmarkt in die Hose, klettere in den Türzargen hoch und nehme an einem Breakdance Wettbewerb teil. In diesen Momenten weiß ich auch, daß in meinem Leben seitdem nichts passiert ist.
Ich bin aber nicht der einzige, dem es so geht. Das Leben meines Bruders besteht auch aus drei Geschichten, dabei hat der sogar schon zwei Kinder.
Da lobe ich mir meine Oma, die mich zu vielen Festen nicht eingeladen hat, mit der Begründung "der banana hat keine Zeit, der muß sich eine Frau suchen!".

Ach - jetzt hätte ich es fast vergessen. Vielen Dank an Oliver, der mich auf die RSS Feeds hingewiesen hat. Sowas habe ich nämlich auch! Ich habe rechts oben zwei Links zu den Feeds eingebaut. Möge es von Nutzem sein.

Posted by banana at 08:25 EM | Comments (0)
März 19, 2004
Yes, it's a little cold

Big Brother hat die Gelegenheitsstripperin und Herzlos-Mama Sandra darum gebeten, das Big Brother Haus zu lassen, weil sie der Situation, längere Zeit ohne ihr Kind zu sein, offenbar nicht gewachsen ist. Da fällt mal wieder auf, daß man zwar längere Zeit ohne sein Gehirn sein kann, aber nicht ohne sein Kind. (Bei der Bild online gibt es übrigens die sehr informative Fotoserie "So duscht die Herzlos-Mama" zu bewundern und morgen wird es dort ein großes Interview mit Sandra zu lesen geben. Das wird bestimmt spannend und horizonterweiternd.)
Sandras "TV-Knast-Liebe" Sascha mußte gestern auch raus. Ihn hatten die Zuschauer rausgewählt.
Zwei raus, drei rein. Drei neue Kandidaten, die durch ihre Statements schon jetzt zielsicher zu langweilen wissen:
Ramona ist 22 Jahre alt und ihre Hauptmotivation, dort mitzumachen besteht in der Siegprämie. Mit Ramona kommt viel Witz ins Haus, denn sie möchte einmal Comedystar werden. Da juckt es mich ja schon fast wieder, mir den Kram mal anzuschauen. Eine junge Dame, die Comedystar werden möchte ist bestimmt interessant. Man könnte auch sagen, eine Tussie, die Frau Engelke nachmacht. Wenn ich Comedystar korrekt mit Anke Engelke übersetzt habe.
Jeannine ist 28 Jahre alt und für sie ist Big Brother eine große Herausforderung. Beim richtigen Mann im Haus, würde sie sogar Sex vor den Kameras haben. Sex hinter der Kamera würde ja auch keinen Sinn machen.
Klingt das nicht wahnsinnig spannend? Nein?
Ali, der 20 jährige Kölner jobt zur Zeit in einem Getränkemark. Und warum macht Ali bei BB mit? Weil es die Menschen verdient haben, ihn zu sehen!
Wenn ich mir den Vogel und die Menschen so ansehe, dann haben die das wirklich verdient.
Jobben in einem Getränkemarkt ist irgendwie auch nicht gerade Rock and Roll.
Auf jeden Fall ist die Stripperin jetzt draußen. Jetzt gibt es nicht mal mehr künstliche Möpse zu sehen, sondern nur noch affektierte Schnösel, die auf dem Sofa rumsitzen und Schwachsinn labern. Mit dem Formulieren haben es die meisten nicht so, aber dafür stehen sie zu allen möglichen Sachen und machen vor allem "ihr Ding". Was immer das auch heißen soll.
Ich habe mir zwei Folgen der aktuellen Staffel angeschaut und habe plötzlich bemerkt, daß ich immer wieder mit dem Kopf auf die Tischplatte geschlagen habe. Ganz reflexartig. Wenn ich Möpse sehen will, habe ich das Internet und wenn ich Idioten sehen will, dann gehe ich einkaufen. Gibt es also einen Grund, Big Brother zu sehen? Nein.
Hätte es eingentlich einen Grund für diesen Beitrag gegeben? Leider auch nein.

Posted by banana at 06:56 EM | Comments (0)
März 17, 2004
Schmeckt knusperleicht

Was bilden sich die ganzen Leute eigentlich ein? Für jeden Scheiß braucht man ein Passwort, eine PIN, einen PUK, ein TAN oder was weiß ich noch alles für einen Müll. Da wird es wirklich Zeit, daß mal was erfunden wird, was man nicht vergessen und verwechseln kann und einen nicht in den Wahnsinn treibt. Vor allem darf es nicht nach dem dritten Mal gesperrt werden, wenn man's verpeilt hat.
Jeder dahergelaufene Dahergelaufene will mitlerweile, daß man sich ein bescheuertes Benutzerkonto, besser gesagt einen "Account" anlegt und verlangt dafür natürlich auch noch ein Passwort.
Toll. Das schockt mich nicht, aber es sorgt langsam für schlaflose Nächte.
Meine Methode, dem Passwortwahn entgegenzuschreiten besteht darin, überall das gleiche Passwort zu verwenden. Von ebay bis PayPal, von irgendwelchen Foren für Bekloppte über Online Shops haben sie alle das gleiche Passwort von mir.
Auf der einen Seite ist das für mich gut, weil ich mir nur ein Passwort merken muß, auf der anderen Seite bin ich aber wirklich aufgemissen, wenn das Ding mal an die Öffentlichkeit kommt. Dann ist nämlich Polen offen.
Sagte ich eben nur ein Passwort? Stimmt natürlich nicht, denn mein Übersupersicherunivseralpasswort besteht zwar vorbildlicherweis aus einer wirrten Buchstaben- und Zahlenkombination, aber es ist nur 7 Zeichen lang.
Meistens ist das nicht schlimm, aber einige Leute wollen ein Passwort haben, das mindestens 8 Zeichen lang ist. Was tun? Meistens verzichte ich dann darauf, die Dienste dieser Site in Anspruch zu nehmen. Wenn ich nicht darauf verzichten kann, dann denke ich mir ein Superachtzeichenpasswort aus, das ich niemals wieder vergessen kann.
Beim nächsten Besuch weiß ich es dann aber nicht mehr.
Heute wollte ich mir ein §§a href="http://kompressormusic.com">Kompressor§§/a> T-Shirt bestellen. $14 + $3 Shipping waren voll ok und so füllte ich meinen Warenkorb (es wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben, wie sich dieser Name durchsetzen konnte) mit dem Baumwollteil. Dann ging's an's bestellen.
Sie wickeln die Bezahlung über PayPal ab. Schön. Da hatte ich irgendwann man einen Account, aber ich habe die Zugangsdaten vergessen. Ich entscheide mich also dafür, die Bestellung ohne PayPal abzuwickeln. Geht angeblich auch.
So gebe ich brav meine Daten, meine email-Adresse und auch meine geliebte Kreditkartennummer ein und den Schlaumeiern fällt natürlich auf, daß ich einen PayPal Account habe. Kommentarlos werde ich zur Eingabe meiner PayPal Zugangsdaten aufgefordert. Ich gebe also meine email-Adresse und mein Standardpasswort an und werde harsch abgewiesen. Die Zugangsdaten sind nicht korrekt. Super. Ich frage mich, ob ich das T-Shirt wirklich brauche. Ja, eigentlich schon.
Ich klicke auf den "forgot your password?" Link und bekomme eine Mail mit der Anweisung, wie ich mein Passwort zurücksetzen kann. Ich gebe an, wie meine Mutter mit Mädchennamen heißt und wo ich geboren bin und gebe auch mein Überstandardpasswort an. Dann klicke ich auf Go!
Zack! In fiesen roten Lettern bekomme ich mitgeteilt, daß das Passwort mindestens acht Zeichen lang sein muß...
Nee, Leute. Ich glaube, ich will das T-Shirt doch nicht haben.
Mein Mobiltelefon habe ich von einem Kumpel abgekauft. Man kann mit dem Ding auch prima Telefonieren und, wenn man Langeweile hat, lustig daran herumkonfigurieren. So habe ich kürzlich entdeckt - ich war unterwegs zu einem Konzert, auf dem ich mit einer Freundin verabredet war -, daß das Ding auch einen Screensaver hat. Als Kind der 80er bin ich natürlich Screensavern verfallen. Also habe ich das Ding gleich eingeschaltet. Es funktionierte auch prima. Nach ein paar Minuten war auf dem Display eine schicke Analoguhr zu sehen. Wir hatten nicht genau ausgemacht, wo wir uns treffen wollten, sondern wollten das telefonisch kurz vor Konzertbegin ausmachen.
Ich war ein bißchen zu spät und zur verabredeten Zeit kam eine SMS. Ich wollte sie mir ansehen, aber das ging nicht. Das Telefon verlangte von mir, den Telefon-Code einzugeben. Ich gab die Pin ein, glücklich, daß ich mich wenigstens an die erinnern konnte. Das paßte dem Telefon aber nicht. Es teilte mir mit, daß ich noch zwei Versuche hätte, den Telefon-Code einzugeben. Zornig gab ich die Pin nocheinmal ein. Wieder falsch. Als auf dem Display stand, daß ich noch einen Versuch hätte, den Telefon-Code einzugeben, gab ich es auf. Ich wurde zwar nicht darüber informiert, was passieren würde, wenn ich den Telefon-Code ein drittes Mal falsch eingeben würde, aber ich wollte es wirklich nicht herausfinden.
So kamen dann noch weitere SMS und ich konnte nichts machen. Frustriert steckte ich das Ding in die Manteltasche. Als ich dann eine viertel Stunde zu spät war, kam ein Anruf. Leider hörte das Telefon auf zu klingeln, bevor ich es aus der Manteltasche gefummelt hatte.
Mein Kumpel kannte zum Glück noch den Telefon-Code. Ich habe den Screensaver dann wieder ausgeschaltet.

Posted by banana at 07:07 EM | Comments (0)
Dealing with assholes instead of explosives

Heute ist mir nichts eingefallen, also erkläre ich den heutigen Tag zum Tag des Recyclings und der Selbstherrlichkeit. Ich begehe also die schwere Sünde und poste einen alten Text von mir ein zweites Mal. Mögen die, die ihn schon kennen mir verzeihen und mögen die, die ihn noch nicht kennen Kenntnis nehmen.
Bitte seid nachsichtig.
*schnipp*
da sitze ich vor dem mailer, denke an vergangene momente, ziehe die nase hoch und streichle deine email adresse mit dem mauszeiger.
und du ahnst nichts davon.
du hast nicht gewusst, dass es so kommen wuerde. du konntest es auch nicht wissen. ich habe es auch nicht gewusst und nur, weil ich recht behalten habe, heisst das nicht, dass ich dir irgendwas vorhalten wollte. recht behalten - was habe ich davon? dazu ist es zu wichtig und zu traurig, als dass vorhaltungen irgendwas retten koennten. es wuerde nichts bringen.
die chance haben wir vertan, als wir noch nicht gewusst haben, dass es eine chance war.
und wenn da irgendetwas wieder gut zu machen waere, dann haette ich das probiert, glaub mir, mein herz. aber manchmal ist es nicht so einfach. alles wird gut, sagen die mamas und es ist alles gut fuer den moment. bis man irgendwann mitbekommt, dass in der welt die kohls und nicht die mamas bestimmen, wo es langgeht. und wenn die sagen, dass alles gut wird, dann heisst das nunmal gar nichts.
manchmal ist es zu direkt dran an deiner seele und da kann man nicht einfach sagen ok, schwamm drueber und lachen. haha, tut mir leid, dass ich dir das auge ausgestochen habe. nein, so einfach ist es nicht. und wenn es nur ein ausgelaufenes auge waere, dann haette ich laengst alle schwaemme der welt in meinen nissan gepackt und waere unterwegs zu dir.
aber es ist einfach zu ernst. und wenn einer mal nach sich die sintflut beschworen hat und gelacht und getanzt hat, als alles hinter ihm klaeglich verfault ist, dann geht das einfach nicht mehr. da kann man zeter und mordio rufen und scheisse und es tut mir leid, aber es funktioniert nicht. da ist kein herz mehr das zuhoeren kann.
akzeptieren?
wenn ich nicht so muede waere, dann wuerde ich jetzt eines dieser veraechtlichen geraeusche machen, die die menschen machen, die noch nicht zynisch genug sind, um noch hoffnung zu haben.
verzeihen, das kann man. aber vergessen, das kann man nicht. und manchmal ist das, was es zu vergessen gaelte einfach zu gross und versperrt die sicht auf alle dinge, die da gut und schoen sein koennten. so gross, dass es dir die sonne nimmt und das leben kalt und dunkel werden laesst.
akzeptieren muss man. ich habe noch nie gewusst, wie das jenseits der guis funktionieren soll. ok, ich akzeptiere das jetzt. und? alles wie vorher. keine veraenderung, nur akzeptiert habe ich es. tolles konzept.
abbrechen oder akzeptieren, das sind die alternativen, die mir in der regel noch bleiben. oder ok oder cancel.
ich klicke auf cancel.
und wenn deine email adresse aus samt waere, dann waere sie jetzt schon durchgescheuert.
*schnapp*
Morgen gibt es dann wieder frisches Obst.

Posted by banana at 12:22 FM | Comments (0)
März 16, 2004
Zwei Fragmente

Ich sage "Bratwurst heißt das Passwort"
Und Du öffnest mir die Tür
Ich mach sechs flotte Schritte
Und dann steh' ich schon vor Dir

Hallo, ich heiße Scheiße
Ich bin die heißeste Scheiße der Stadt

Wenn jemand diese Textfragmente zu Welthits machen möchte:
Bitte.
Lang hin.

Posted by banana at 12:29 FM | Comments (0)
März 14, 2004
I stare at her ribs they show throught the spandex

(Fortsetzung vom Vortag...)
Auf dem Parkplatz des Krankenhauses gab es zum Glück jede Menge freie Plätze, denn ich war nicht gerade versessen darauf, das Dickschiff in eine enge Parklücke zu bugsieren. So stellte ich den Wagen ordnungsgemäß ab, trat nach einigem Suchen die Feststellbremse und schob den Schalthebel in Parkposition.
Der Mullverband um seinen linken Zeigefinger war inzwischen rechtschaffen durchgeblutet, mein Adrenalinspiegel aber zum Glück wieder auf normalem Niveau eingepegelt. Für mich war das Schlimmste überstanden.
Wir spazierten in die Notaufnahme. Um uns herum standen ungefähr zehn Zivilisten und drei Polizisten. Sie sahen alle nicht besonders nach Notfall aus. Der rote Verband meiner Reisebegleitung war im Moment eindeutig das Highlight auf der Station. Ich hatte mit siechen, still vor sich hin leidenden Invaliden mit Kopfverbänden und Krücken gerechnet, mit Kindern, die sich einen Schluck Spülmittel gegönnt hatten und nun Blasen spuckend und röchelnd auf dem Rücken liegen würden. Nichts dergleichen war vorhanden.
Man kann nicht sagen, dass ich ob dieses Umstandes enttäuscht war. Jegliches körperliches Leid löst bei mir Fluchtreflexe aus.
Die Stimmung war ruhig. Das freute mich. Die Stimmung war so ruhig, dass nicht einmal der Empfang besetzt war. Das freute mich weniger. Ich dachte, die Notaufnahme sei die Nachttanke der Medizin. Ich war etwas verunsichert.
Ich hatte noch nicht erwähnt, dass mein verwundeter Freund etwa vier Worte Französisch und ich etwa fünfundsechzig Worte dieser komischen Sprache verstehen. Die vorhandenen Sprachkenntnisse ließen sich also ruhigen Gewissens als "unter aller Sau" klassifizieren.
Im Krankenhaus schien sich niemand zuständig zu fühlen, niemand schien zuständig zu sein.
Ich sprach die Polizisten an mit "Do you speak English?"
Also hätte ich einen bösen Zauberspruch ausgesprochen, wichen sie vor mir zurück. Nur einer hielt meiner Magie mit Angst in den Augen stand und sagte "ö littöhl."
Nun gehöre ich bestimmt nicht zu den Leuten, die verlangen, dass jeder Mensch Englisch sprechen kann, Au contraire! Ich bin der Meinung, dass man sich zumindest bemühen sollte, die Sprache des Gastlandes zu sprechen, aber mit einem bleichen Kumpel im Nacken, dessen Zeigefinger koloriert ist, wie ein Streichholz, neigt man zur Ungerechtigkeit. So wurde ich leicht zornig, statt zu bereuen, in den zwei Schuljahren aus purer Faulheit eine vier nach der anderen in Französisch kassiert zu haben und mich danach nicht weiter um den Komposthaufen meines Französischen Sprachschatzes gekümmert zu haben.
"Look" sagte ich und auf der Stirn des Gesetzeshüters schien ein Fragezeichen zu erscheinen. Unbeirrt fuhr ich fort. "My friend's cut his finger pretty bad, we need help. Where can we go?"
"Kött ze fingör?" fragte er.
"Yes"
Er ging durch eine Tür, wir folgten ihm. Da! Ein Mann in einem weißen Kittel. Auch ihm erklärte ich den Fingersachverhalt auf Englisch. Er schien es nicht zu verstehen. Das schien ihm aber auch nichts auszumachen. Glücklicherweise übersetzte ein Mädchen, das neben uns stand ihm. Er sagte etwas auf Französisch, sie sagte "You have to wait."
"How long?" fragte mein Kumpel
"Soixante minutes"
"Eine Stunde" flüsterte ich.
Jede Restgesichtsfarbe verschwand aus dem Antlitz des Selbstverstümmlers.
"It's an emergency! I can lose the finger!" er war verständlicher Weise noch ungeduldiger, als ich.
"'ihr ohl imerschensie. Vöry motsch tuh duh." sagte der Mann im weissen Kittel.
"C'est tres grave." sagte ich zu dem Mann. Vielleicht brachte der Sprachbonus etwas.
Der Mann blickte auf den roten Verband, schien etwas zu überlegen und sagte etwas zu mir, in dem "attend", "minute" und "docteur" vorkam. Nun war ich es, der das Fragezeichen auf der Stirn hatte.
Das Mädchen übersetzte die Chose. In etwa zehn Minuten würde ein Arzt kommen und sich die Sache anschauen. Bis dahin sollten wir im Wartezimmer Platz nehmen.
Nun könnte man sich wundern, dass es in der Notaufnahme überhaupt Wartezimmer gibt. Unterm Strich hatte der Mann im weissen Kittel allerdings Recht: Es gab dort nur Notfälle. Schließlich war es ja auch die Notaufnahme. Sicherlich waren viele andere wesentlich schlimmer dran, als der Abendbrot-Samurai.
So saßen wir im Wartezimmer, mit wenig Vertrauen in das Französische Gesundheitssystem. Man hatte sich den Finger nicht angesehen, hatte uns keine Formulare gegeben, wollte keine Personalien wissen. Außerdem hatte der Mann sich während unseres Gespräches auch noch simultan mit drei anderen Leuten unterhalten. In der Tat. Sie hatten viel zu tun. Hoffentlich würde man uns nicht vergessen.
"Willst Du es Dir mal ansehen?" bot mir meine Reisebegleitung an.
Ich lehnte dankend ab.
"Jetzt sind es schon sechzehn Minuten" sagte mein Freund nach sechzehn Minuten. "Glaubst Du, da kommt noch jemand?"
"Bestimmt." log ich. Das hatte ich beim Bundesverband für den Selbstschutz gelernt: Verletzten muss man immer Mut machen.
Tatsächlich erschien der Mann im weißen Kittel, sagte "suivez moi" oder so was und ging durch eine Tür. Wir folgten ihm.
Man setzte den Verletzen auf eine dieser Liegen, die so Vertrauen erweckend mit Papier bedeckt sind und fragte mich, ob ich mitkommen könne, um die Personalien aufzunehmen. Unterdessen kümmerte sich eine niedliche Krankenschwester um den lädierten Finger.
Beim Aufnehmen der Personalien stellte sich der Mann im weißen Kittel als sehr freundlich und humorvoll, aber in EDV Dingen leider gänzlich unbedarft heraus. Er erfragte alle Angaben zweimal, weil er offensichtlich beim Speichern der Daten die falsche Taste gedrückt hatte. Seine anfängliche Unfreundlichkeit führe ich darauf zurück, dass er eine gewisse professionelle Distanz zu den Weicheiern entwickelt hat, die ihm den ganzen Tag erklären, sie würden gleich sterben.
Als ich zu ihm zurückkehrte, saß mein Kumpel immer noch auf der Liege, der Finger war aber vom Verband befreit und befand sich nun in einer Edelstahlschüssel mit einer dunklen Flüssigkeit.
Das war jetzt etwas unglücklich formuliert. Der Finger war natürlich noch dran an der Hand und zwar komplett. Es fehlte also nichts. Es war aber - so erklärte er mir - ein Schnitt in der Fingerspitze, der es erlaubte, die Kuppe abzuklappen. Der Schnitt ging ziemlich tief, etwa bis zum Knochen.
Hätte man also eine Nase und zwei Augen auf den Finger gemalt, so hätte man etwas erhalten, was dem Begriff Fingerpuppe bisher ungekannten Realismus verliehen hätte.
"Ich soll den Finger zwanzig Minuten da reinhalten." erklärte er mir "Acht Minuten sind schon um." Er hatte eine Uhr mit Stopfunktion.
"Das war eine Scheiße." Sagte er. "Das Teil hat so an dem Verband festgeklebt. Das hat gedauert, bis der Verband ab war. "
"Wenigstens sitzen wir jetzt nicht mehr im Wartezimmer" sagte ich.
"Ja, wenigstens ist der Verband ab und ich halte den Finger in eine Edelstahlschüssel mit einer dunklen Flüssigkeit"
Ich dachte an die Palmolive Werbung, aber der Augenblick schien mir nicht zum Scherzen gemacht zu sein.
Nach etwa einer halben Stunde betrat ein kleiner Mann mit grauem Haar auf dem Kopf und Stethoskop um den Hals den Raum. Es war der Arzt.
"Do you speak English?" fragte mein Freund gleich.
Der Arzt hob die Hand und führte Daumen und Zeigefinger vor seinem Gesicht zusammen. Zwischen den Fingern war nur sehr wenig Platz.
"Parlez vous français?" fragte er zurück.
"Un peu" sagte ich kleinlaut.
"Un pettit peu?" fragte er, während er die Hand aus der Flüssigkeit hob.
"Oui. Un pettit peu" sagte ich unglücklich.
"Or German?" fragte mein Freund.
Die Miene des Arztes hellte sich auf, während er die tropfende Hand über die Schüssel hielt."
"Ich spreche etwas Deutsch" sagte er mit schwerem Akzent.
Wir alle drei waren glücklich.
Er besah sich den Finger von allen Seiten und sagte dann "C'est pas grave".
Er erklärte auf Französisch und mit vielen Gesten, dass er die Wunde mit ein oder zwei Stichen nähen würde. Zur Bestätigung sagte ich "Nähen". Er schien das Wort aber nicht zu kennen und erklärte es nochmal. Schließlich sagte ich "ok" und erläuterte meinem Kumpel, was ihn erwartete.
Im Herausgehen erklärte uns der Arzt umständlich auf Deutsch, dass er mal drei Monate in Deutschland zu einem Sprachkurs war. Wir waren sehr freundlich und hoch erfreut darüber. Ich persönlich fand aber, dass die Natur des Augenblickes und die Dauer der Erklärung in keinem Verhältnis zueinander standen. Immerhin zeigte es aber, dass es in der Tat nicht schlimm sein konnte.
"Ich setze mich dann ins Wartezimmer" sagte ich. Ich war nicht gerade versessen darauf, der Behandlung beizuwohnen.
Eine gute viertel Stunde später erschien dann meine Reisebegleitung mit der niedlichen Krankenschwester im Wartezimmer. Der Finger war mit einem lächerlich kleinen Pflaster überklebt. Es war ein Anflug von Enttäuschung in seinem Blick, als er mir den Finger zeigte.
Die Schwester führte uns noch einmal zum Arzt, der erklärte, dass der Verband in zwei Tagen gewechselt werden müsse, dass mein Kumpel sich dringend über den Stand seiner Tetanusimpfung informieren sollte und dass die Fäden nach zehn Tagen gezogen werden konnten.
Der Arzt fragte, on wir Schmerzmittel brauchten. Wir verneinten.
Wir bedankten uns vielmals und verließen die Notaufnahme.
Später, als wir durch Genf schlenderten, sagte mein Freund "Der hat mir das mit drei Stichen ohne Betäubung genäht. Hat sich aber echt Mühe gegeben. Er muss sich aber gewundert haben. Erst schreie ich beim Nähen das ganze Krankenhaus zusammen und dann will ich keine Schmerzmittel."
Ich lachte. Er hatte wegen seinem Zahnproblem sowieso genug Schmerzmittel dabei.
Er schaute auf die Uhr. "Übrigens, ist jetzt eine Stunde und dreiundvierzig Minuten her, dass ich den Finger in die Flüssigkeit getaucht habe."
Fazit:
Die Franzosen waren sehr nett, besonders das Mädchen, dass für uns übersetzt hat.
Obwohl alles einen chaotischen Eindruck gemacht hat, hat die Versorgung hervorragend geklappt.
Alles war erfreulich unbürokratisch.
Was habe ich gelernt?
Unbedingt eine Auslandskrankenversicherung abschließen (habe ich schon erledigt, für 9eur im Jahr bei http://www.al-h.de/.
Man sollte Leuten mit Sprachproblemen immer helfen, so man kann. Es fühlt sich nämlich verdammt beschissen an, wenn man ein Problem hat und man sich nicht verständlich machen kann.
Fährt man längere Zeit in einem fremden Auto, so sollte man zumindest wissen, wie man das Ding bewegt und wo sich der Verbandskasten befindet.
Arzt wäre kein Beruf für mich.

Posted by banana at 02:38 EM | Comments (0)
März 13, 2004
Heißt unser Präsident bald Horst?

Es hatte den ganzen Tag nicht viel zu fressen gegeben. Eine Tüte Haribo Cola Fläschchen und eine Dose Vanilla Coke war alles, was ich zu mir genommen hatte.
Meine Reisebegleitung hatte ein Problem mit einem Zahn, deswegen konnte er nur Nahrungsmittel zu sich nehmen, die sich durch gründliches Einspeicheln in schluckbaren Brei verwandeln lassen. Kauen war nun mal nicht drin.
Mir war irgendwie nicht nach trockenem Amerikanischen Toastbrot und so blieb ich bei meinen Cola Fläschchen (die korrekte Bezeichnung lautet übrigens "Happy-Cola").
Gegen halb sechs, als wir endlich in Genf angekommen waren und in das Hotel eingecheckt hatten, knurrte mir allerdings gehörig der Magen. So kam uns der riesige Géant Supermarkt dann auch gerade recht.
Staunend und mit offenem Mund liefen wir durch die Warenwunderwelt und uns war schon nach ungefähr zwei Minuten klar, dass das erbärmliche Körbchen, welches wir am Eingang mitgenommen hatten, um Längen zu klein für unsere, sich über die verschiedensten Warengruppen erstreckenden Wünsche, war.
Ein Wagen war schnell besorgt und während wir so durch die Gänge preschten, füllte sich der Drahtkorb mit Baguette, Salami, Schinken, Schafsfrischkäse, Wein, Flan, Senf, Oliven, Salat, Orangina, Keksen, Erdbeersaft und allem anderen, was uns denn exotisch und lecker erschien. Ich gaube, es waren auch ein paar weiche Brötchen dabei, die so aussahen, als ließen sie sich durch Einspeicheln. Naja, lassen wir das.
Wir verstießen mal wieder durch das ungeschriebene Gesetz, welches besagt, dass man nicht hungrig einkaufen soll. Egal, was kostet die Welt, wir haben 50 Euro und ein sonniges Gemüt.
Zufrieden mit unserem Werk überblickten wir unser Abendessen in spe und waren uns einig, dass wir zum Löffeln der Puddings und Salate zwei Löffel und zum Aufschneiden der Baguette ein Messer brauchen würden.
Also schoben wir den mittlerweile mächtig schwer gewordenen Einkaufswagen durch die Gänge in Richtung Haushaltswarenabteilung. Wir kannten den ca. 8ha großen Laden inzwischen, wie unsere Westentasche.
Ich suchte zwei Löffel und ein Messer aus, alle drei Teile sehr billig, letztes mit fiesem, schartigem Wellenschliff. Die spitzen Zähnchen, die in die Klinge eingefräst waren sollten gut mit der krossen Kruste des Französischen Weißbrotes zu Recht kommen, so dachte ich.
Wir zahlten, packten ungefähr zwanzig der kostenlosen Plastiktüten, sagten der Kassenfrau Au revoir und verluden den Einkauf ins Auto. Alsdann suchten wir uns einen Platz, um unser erlesenes Abendbrot in der etwas weniger erlesenen Umgebung unseres Automobils in dem gänzlich unerlesenen Industriegebiet einzunehmen.
So saßen wir da, ich riss mir große Stücke des Baguette ab, bestrich sie mit dem Schafsfrischkäse und genoss Bissen um Bissen. Hunger kann schön sein, wenn er angemessen gestillt wird. Ich kostete die Oliven und konnte beim besten Willen nicht sagen, was denn nun besser schmeckte, die Oliven oder der Käse. Diese Frage sollte sich aber bald darauf nicht mehr stellen.
Meine Reisebegleitung hatte sich an der Schinkenpackung zu Schaffen gemacht. Er bekam sie nicht auf. Souverän wischte ich das schafskäseverschmierte Messer an einem frischen Stück Baguette ab und reichte ihm den Schlitzstahl hinüber. Was mit der krossen Kruste Französischen Weißbrotes zurecht kommt, für das sollten doch die weichen Polymerketten der Plastikverkleidung, die als letztes Bollwerk vor den Genuss des Schinkens standen, kein Problem darstellen.
So wandte ich mich denn abermals meinem Mahl zu, das wohl dem Mahl eines Französischen Hirten nicht ganz unähnlich war, als jäh ein Schrei durch das Auto gellte.
"Scheiße!" er lutschte an seinem linken Zeigefinger.
"Scheiße! Abgerutscht! Kacke. Das blutet wie die Sau!"
Offensichtlich hatte das Messer auch mit menschlichen Fingern keine größeren Schwierigkeiten.
"Hast Du Dich geschnitten?" fragte ich wenig intelligent. Ich bin in solchen Situationen ein absoluter Schisshase. Ich tat aber so, als hätte ich alles unter Kontrolle.
"Ja, scheiße, ich glaube, da ist was ab. Dreiviertel von dem Finger. Scheiße! Scheiße! Scheiße! (usw.)"
"Ich hol' den Verbandskasten" sagte ich, etwas schlauer, als zuvor. (ja, ich weiß, dass es Verbandkasten heißen muss, aber Umgangssprache ist nun mal Umgangssprache).
Ich sprang aus dem Auto, öffnete den Kofferraum und warf unsere Einkäufe durcheinander. Aber so sehr ich auch wühlte, ich konnte keinen Kasten finden. Unterdessen drang aus dem Wageninneren etwas an man Ohr, das man in Englischen Untertitels als "indistinkt" bezeichnen würde.
Dramatisch reckte ich meinen Kopf am Kofferraumdeckel vorbei und lauschte. Aha, das Ding befand sich im Innenraum, hinter der Rückbank. Dort fand es sich auch. Ich fummelte eine Rolle Mullverband hervor und reichte sie dem sichtlich blassen Verwundeten.
"Wir müssen ins Krankenhaus."
Ich hatte nichts dagegen, denn meine Künste in der ersten Hilfe beschränken sich auf die stabile Seitenlage und Mund-zu-Mund Beatmung bei sehr attraktiven Frauen. Beides würde hier nicht viel helfen.
"Ok, ich fahre" sagte ich heldenhaft.
"Ok" sagte er. Er schien bis dahin ernsthaft vorgehabt zu haben, die Kutsche selbst in das nächste Krankenhaus zu bugsieren.
"Scheiße!" sagte er "Hier ist alles voller Blut". Er hatte die - immer noch verschlossene - Packung mit dem Schinken zum Auffangen des Blutes benutzt. Ich griff mir das Ding, machte mir ein paar Urdeutsche Gedanken zum Thema Müllentsorgung und entschloss mich dann aber dazu, die Packung einfach auf die Straße fallen zu lassen.
Ich nahm am Volant platz, er drückte ein paar Knöpfe auf dem Navigationssystem und nach endlosen Sekunden sagte die Dame fröhlich "es kann losgehen". Offensichtlich war ihr der Ernst der Lage nicht bewusst.
Es gibt denkbar unpassende Momente, um mit gewissen Dingen zum ersten Mal konfrontiert zu werden. In meinem Fall war dies die erste Begegnung mit einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe. Ich trat Pedale in der falschen Reihenfolge, fand die Handbremse nicht, fuchtelte mit meinem linken Fuß unnötiger Weise im Fußraum umher, legte falsche Fahrstufen ein, setzte das Tempo des Tempomaten auf 30km/h, statt zu blinken und so weiter. Das alles kostete wertvolle Minuten. Über den Fahrstil der Franzosen will ich an dieser Stelle mal gar nichts sagen.
Ich versuchte, während der Fahrt ungezwungen zu Plaudern, so wie man das mit Schwerverletzten macht, die nicht einschlafen dürfen. Ich erzählte Geschichten aus meinem Leben. Er sagte mir aber die ganze Zeit, wo ich entlang zu fahren hatte. Wahrscheinlich schient ihm das wichtiger zu sein, als Schwänke aus meiner Jugend zu hören.
Ich jedenfalls pries innerlich das Navigationssytem und war mehr als froh, als wir endlich auf den Parkplatz des Krankenhauses rollten. Ich denke mal, meinem Beifahrer ging es ähnlich, obwohl ich ihn nicht gefragt habe.

Posted by banana at 07:43 EM | Comments (0)
März 12, 2004
Lip my stocking, Mr. Harris

Heute habe ich wieder ein Gedicht geschrieben. Es ist Teil meines Gedichtzyklus "Gefühle". Es heißt: Ich lache

Ich lache von banana (aka 40% Fett (aka Melkmuskel))
Ich lache
Tränen voller Freude kommen aus meinen Augen raus
Sie sind über dreissig Grad warm und weitestgehend durchsichtig
Sie sind voller Wasser, Salz und Stresshormonen
Lachen ist gesund
Ha ha ha!
Mein Bauch wackelt lustig auf und ab
Im Takt des Lachens
Mein Lachen ist schön
Es klingt rein und frei
Es steckt alle an, die vorrübergehen
An meinem Schuhputzstand (metaphorisch zu sehen)
Ich ziehe ein Band des Lachens durch die Welt
Ein Band der Sympathie
Ho ho ho!
Ich halte mir den Wamst, damit er nicht abfliegt von dem Geschüttel
Welches vom Lachen verursacht wird
Lachen beflügelt die Gedanken und die Träume
Die Träume der Kinder beginnen mit einem Lachen
Wie schön ist Kinderlachen
Klein und hoch und spitz und gluksig
Mit einem Blick zur Seite am Ende
Wie weit geht man, um ein Kind lachen zu machen?
Bis zum Horizont wo der Regenbogen die Gegnwart küßt
Es ist aber auch schön, wenn die Kinder dann wieder weg sind
Und man seine Ruhe hat
Hi hi hi!
Das Lachen ist jetzt in der Endphase
Es ist nicht mehr viel vom Lachstoff übrig
Ich habe ihn verbraucht und abgelacht
Dennoch will ich das letzte Stück vom Lachen noch auskosten
Das war wirklich ein super Witz!
Ich lege mich in mein Lachen und ruhe mich aus vom stressigen Alltagstrott

Hm. Ist scheisse geworden. Tut mir leid.

Posted by banana at 05:09 EM | Comments (0)
März 11, 2004
Echt abgefahren, die Reifen

RTL bringt heute "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! Das große Wiedersehen". Ist das nicht pfanni?
Ich habe mir gestern Lost in Translation angesehen. Kurz nach dem Film war ich ziemlich enttäuscht und war mir sicher, ihn schlecht zu finden, aber je mehr ich über den Film nachdenke, desto besser gefällt er mir.
Warum ich ihn schlecht fand? Naja, da haben wir diesen Mann Bob und diese Frau Charlotte. Er ist seit vielen Jahren (16?) verheiratet und die Ehe verläuft routiniert, sie ist erst seit zwei Jahren verheiratet und sie merkt, daß sie ihren Mann eigentlich gar nicht kennt, daß er sich lieber mit Blonden Luftbirnen unterhält und daß er nie Zeit hat.
Der Mann und die Frau treffen sich in Tokio und verlieben sich in einander. Am Ende reist der Mann ab, heim zu seiner Frau.
Mir hat nicht gefallen, daß die beiden als für einander bestimmt dargestellt wurden, denn so etwas gibt es nicht. Jeder kann mit jedem glücklich beziehungsweise unglücklich werden. Dazu muß man nicht in Tokio eine junge Frau oder einen alten Mann treffen.
Aber darauf kommt es gar nicht an. Es geht darum, daß die Frau eigentlich die ältere ist, bei der alles festgefahren ist, daß er Mann eigentlich ein Kindskopf ist und daß die beiden nur miteinander reden können. Mit den Japanern können sie nicht reden und mit ihren Lieben auch nicht.
Außerdem gefiel mir natürlich, daß man so viel von Japan mitbekommen hat, daß der Film stellenweise wirklich sehr komisch ist (lip my stockings!) und daß der Film ein offenes Ende hat.
Da stehe ich ja total drauf.
Außerdem ist es ein sehr ruhiger Film. Und das in Tokio.

Posted by banana at 08:37 EM | Comments (0)
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Sie geben eine Genuss-Garantie. Sehr gut!!!!!!! Unter Produkte kann man die aktuellen Angebote sehen. Sehr informativ!!!!!!!!

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Sie sind immer eine Messerspitzer voraus und waren bei der 1. Schweizermeisterschaft im Ausbeinen dabei. Hoffentlich war sie nicht die letzte. Gute Ausbeiner kann man immer gebrauchen!!!!!!

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Hausgemachte Produkte, die mit viel Liebe und Können hergestellt werden!!!! Der Hubertusschmalz ist 9 Wochen (!!!!!) haltbar!!!!
Sehr schöne Wurst-Buttons für die Navigation!!!! Lecker!!!!! Da läuften einem schon beim Shoppen das Wasser im Mund zusammen!!!!!

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Denen sind meine Wünsche nicht Wurst!! Ein herrliches Wortspiel!!!!
Sie haben auch schöne Fotos von der Vakuummaschine und der Abschwartmaschine!!! Großartig!!
Vgl. §§a href="http://www.umdiewurst.de/html/Herstellung/Wurstkueche.htm">hier§§/a>.
Super Informationen!!! Insbesondere die Abschwartmaschine wird aus einem anderen Blickwinkel präsentiert.

Skandal?
§§a href="http://www.einkaufen-bockenheim.de/kunden/waibel/waibel_inside.asp">Hier§§/a> sieht es mir so aus, als würden die Mitarbeiter gar keine Häubchen tragen, sondern so, als seien die nur mit Computer nachgebaut (vieleicht mit Photoshop?! ??!?!?!?!?!

Viel Spaß auch mit dieser §§a href="http://www.google.de/search?sourceid=navclient&ie=UTF-8&oe=UTF-8&q=rinderspalter">Google§§/a> Suchanfrage.

Posted by banana at 10:16 FM | Comments (0)
März 10, 2004
I'm a war correspondent in love

Manche Dinge stehen fest, auch wenn man sie nicht wahrhaben will. Parmesan riecht nach Kotze, die Salzigen Lakritze Heringe schmecken im Abgang nach Motoröl und meine Vorliebe für Seelachsersatzbrötchen zum Frühstück macht mich nicht unbedingt zum idealen Frühstücksbegleiter.
Ich sage das, weil ich nach einem Seelachsbrötchenfrühstück zufrieden sitze und Salzige Heringe mümmele. Motoröl steht übrigens nicht auf deren Zutatenliste, vielleicht ist es unter dem Posten "Aromen" versteckt. Bei Frühstücksbegleitern fällt mir auch eher ein Glas Nuss-Nougat-Krem ein, als ein zwei Meter großer Griesgram.
Da muss ich an die Geschichte denken mit dem versoffenen Abend und dem Mettbrötchen mit Zwiebeln zum Frühstück und dem Kleinstwagen und dem Aufstoßen, was beinahe zum Auswurf geführt hat. Aber das würde jetzt zu weit führen, denn mir steht der Sinn nach anderem.
Ich war gestern nach viel zu langer Zeit wieder bei einem Konzert von §§a href="http://www.billybragg.co.uk">Herrn Bragg§§/a> in der §§a href="http://www.batschkapp.de">Batschkapp§§/a>.
Eigentlich hatte ich keine große Lust auf die Veranstaltung, zumal auch noch eine Vorgruppe angekündigt war. So was kann ich ja gar nicht leiden. Das ist reine Zeitverschwendung. Außerdem habe ich die Batschkapp seit dem Joe Jackson Konzert in schlechter Erinnerung. Nicht wegen Herrn Jackson, sondern, weil es so voll war, dass Dauerkuscheln angesagt war. Ich mag in dem Punkt etwas eigen sein, aber ich suche mir ganz gerne selbst aus, an wem ich mich reibe.
Aber ein Besuch beim Herrn Bragg hat sich bis jetzt immer ausgezahlt und so fasste ich mir ein Herz und wies meinen Fahrer an, den Bentley gen Eschersheim zu steuern. Außerdem hatte ich schon die Eintrittskarten besorgt, quasi im Affekt.
Kurz nach 8 waren wir drin. Es sollte bis 9 dauern, bis §§a href="http://www.jillsobule.com">Jill Sobule§§/a> die Bühne betrat.
Hui! Eine kleine Frau mit einer kleinen Gitarre. Sie bediente das Instrument mit virtuoser Leichtigkeit und entlockte dem Sechsaiter bald spitze, bald bumpernde, bald sanfte Töne und drosch sogar - des perkussiven Effektes wegen - auf die Gitarre ein. Dazu sang sie auch noch und zwar ganz wundervolle §§a href="http://www.elyrics.net/go/j/Jill%20Sobule%20Lyrics/Resistance%20Song%20Lyrics/">Texte§§/a>. Ich war sofort begeistert und wollte sie heiraten. Das war mir bis jetzt nur bei Jun Kazama und Vicky Butler-Henderson passiert.
Ich beiße mir schon den ganzen Tag in den Arsch, weil ich keine der CDs gekauft habe.
Ich glaube, sie trug ein T-Shirt mit der Aufschrift "My bush would make a better president". Ich konnte es nicht sehen, aber sie sprach davon.
Mir war gestern wieder für kurze Zeit klar, warum man Musik macht und warum es so wunderbar ist, wenn da ein Mensch steht und Gitarre spielt und singt. Heute habe ich es aber schon wieder vergessen.
Um kurz nach 10 betrat Herr Bragg mit seiner Burns Steer die Bühne und begann zu singen und zu spielen, dass es eine Art hatte. Es war großartig!
Er spielte alte Lieder, er spielte neue Lieder, er erzählte, er lachte und er machte all diese Dinge auf die Art und Weise, wie sie ein Billy Bragg Konzert so schön machen. Diesen Kerl muss man einfach mögen. Er warf sogar seinen Teebeutel in das Publikum. Wahrscheinlich hatte er kein Handtuch zur Hand.
Er spielte auch Little Timebomb, The Diggers und Levi Stubb's Tears mehr konnte ich von ihm wirklich nicht verlangen. Natürlich hätte ich mir noch viel mehr Lieder gewünscht, aber nach zwei Stunden und zwei Zugaben, inklusive dem unvermeidlichen A New England war Schluss.
Gestern erzählte Herr Bragg leider weniger, als er es sonst immer getan hat. Das täte, weil er gehört habe, dass die Leute in Deutschland in seine Konzerte kommen würden, um ihr Englisch zu verbessern.
Wie üblich sang er wieder ein paar Spezialtexte, so war in Waiting for the Great Leap Forward in etwa Folgendes zu hören:
The Cold War now is over but the stakes are getting higher,
I'm frightened of collateral damage and of friendly fire,
And I don't believe we can defeat no axis of evil,
By putting smart bombs in the hands of dumb people.

Heute Abend sind Herr Bragg und Frau Sobule in Stuttgart und morgen in Köln. Geht bitte hin und kauft mir eine CD von Frau Sobule und schickt sie mir, ja?
Das würde mich sehr glücklich machen.

Posted by banana at 06:22 EM | Comments (0)
März 09, 2004
Take me tonight, everything is possible

Ich habe heute angefangen, den Text von "Abenteuerland" ins Englische zu übersetzen. Ich habe mir überlegt, daß diese Band vielleicht auf dem internationalen Markt Erfolg haben könnte. Sie würden dann in Amerika rocken und wir müßten sie hier nicht mehr ertragen. So haben das die Kolumbianer wohl mit Shakira gemacht.
Grünemeyer hat übrigens auch mal ein §§a href="http://www.music-tips.de/saenger/texte/groenemeyer/whatsallthis.html">Album auf Englisch rausgebracht§§/a>. Der ist uns aber erhalten geblieben.
Allerdings sind die Texte von Pur so ehrlich, so wunderbar, so mitten im Leben, so §§a href="http://www.spackonauten.org/aktuell/archiv/2002_11.html#000136">Baby Baby§§/a>, daß sie einfach Erfolg haben müssen.
Leider bin ich nach Lektüre der Hälfte des Textes ohnmächtig geworden und konnte von Mercedes nur unter massivem Riechsalzeinsatz wieder zu Bewußtsein geholt werden. So muß dieses Projekt wohl auch unvollendet bleiben.
Vielleicht muß die Arbeit verteilt werden, so wie bei dem §§a href="http://www.jumpstation.ca/recroom/comedy/python/joke.html">lustigsten Witz der Welt§§/a>. Für diesen guten Zweck würde sich doch bestimmt eine Community finden.

Posted by banana at 06:08 EM | Comments (0)
März 08, 2004
C'est pas grave

Heute habe ich ein Gedicht geschrieben. Es ist sehr gut. Es heißt "Ich weine" und wird in Bälde alle anderen Gedichte vom Markt verdrängt haben. Das ist schade, aber so läuft's nunmal im Kapitalismus. Da braucht man gar nicht so zu tun.

Ich weine (von 40 % Fett (a.k.a. Melkmuskel (a.k.a. banana (der Gute)))
Ich weine.
Dicke Kullertränen laufen mir über die Krokodilsbacken runter.
In Richtung Boden, wegen der Erdanziehungskraft.
Ich kann nicht so gut sehen.
Auch in meinen Hirschkuhaugen ist Weinewasser.
Das ist nicht so schlimm.
Denn ich bin gerade nicht unterwegs im Auto.
Um gegen einen Baum zu fahren.
Eigentlich wäre es dann egal, wenn ich aus mangelnder Sicht gegen etwas fahren würde.
Gegen das ich eigentlich gar nicht fahren wollte.
Weil ich gegen etwas anderes fahren wollte.
Gegen den Baum meiner Wahl.
Denn dann wäre es ja auch egal.
Hauptsache ich freckte beim Aufprall kaputt.
Alles andere wäre natürlich ziemlich dumm gelaufen.
Besonders, wenn ich gegen einen anderen Verkehrsteilnehmer knallen würde.
Aber das ist alles nicht relevant.
Weil ich ja, wie ich bereits erwähnt habe, nicht im Auto sitze.
Ich sitze auf meinem Stuhl.
Womit ja wohl auch klar sein sollte, daß ich auch nicht auf einem Hochhaus stehe, um runterzujumpen.
Vielleicht würden die Leute denn denken, daß es regnet.
Sie würden meine Tränen mit Regentropfen verwechseln.
Total bescheuert sind die.
Selbstmord liegt mir im Moment also fern.
Damit das schonmal geklärt wäre.
Ach und weh! Nur das Negerkußbrötchen hört mein Klagen.
Negerkuß darf man ja nicht sagen.
Sonst macht der Lehrer Pitsch Patsch.
Ich bekomme sowieso nichts runter.
Ich weine.
Ich schaue den glitzernden Trauerpiloten beim Fallen zu.
Pitsch.
Patsch.
Sie zerbersten, bevor sie wußten, wieso.
Lautloses Platzen ohne Sinn.
Die Weinung kommt nicht vom Zwiebelschneiden.
Obwohl das natürlich auch möglich wäre.
Sie kommt von tiefer und ehrlich empfundener Trauer.
Da! Schon wieder kullert eine Träne über die Backe.
Ich werde noch komplett dehydrieren.
Und entsaltzen.
Dafür kenne ich aber den Fachausdruck nicht.
Ich fühle mich so wohl in meinem Mitleid.
Ich bade in der Trauer.
Ich will meine Tränen trinken und in ihnen ersaufen.
Naja, eigentlich nicht, denn wie ich bereits erwähnte, liegt der Freitod mir fern.
Sowas ist halt schnell gesagt, obwohl man es in letzter Konsequenz gar nicht so meint.
Ach und weh!
Ich bin im Tal der Tränen.
Vierzig Morgen tief.
Vierzig Träume breit.
Vierzig Seufzer lang.
Warum sind alle so gemein?
Ich wünschte, ich wäre Bud Spencer.
Staubsaugen müßte ich auch mal wieder.

Ich will mit diesem Gedicht ausdrücken, daß das Leben auch in schweren Zeiten weitergeht und daß man immer nicht die Hoffnung verlieren soll. Irgendwann werden die Weiden wieder grün und das Gras wieder saftig sein. Man muß nur manchmal zehn, zwanzig Jahre warten. Soviel Zeit muß sein!

Posted by banana at 07:17 EM | Comments (0)
März 07, 2004
Touch me! Touch me! I want to feel your body

Zurück vom Automobilsalon in Genf. Ein interessantes Wochenende, inklusive einer weiteren schlaflosen Nacht in einem Formel 1 Hotel, einem Besuch in einem Französischen Krankenhaus mit derber Schnittwunde und ohne Französischkenntnisse sowie der Erkenntnis, daß es auf dem Automobilsaison Menschen gibt, die den ganzen Tag nur Fettfinger von Autos abwischen, die nach zehn Sekunden wieder drauf sind und daß es tatsächlich Mä/odels gibt, welche den ganzen Tag neben, auf und in Autos rumposen. Etwas befremdlich, das ganze, aber es wird Zeit, daß ich die große weite Welt kennenlerne.
Fettfingerabwischer auf dem Automobilsalon sind die modernen Sysiphusse.

Ah, touch me!
This is the night ... Ah, touch me!

I want to feel your body

Full moon in the city and the night was young
I was hungry for love, I was hungry for fun
I was hunting you down, and I was the bait
When I saw you there, I didn't need to hesitate

This is the night. This is the night.
This is the time, we've got to get it right
[This is the night]
Touch me, touch me
I want to feel your body
Your heartbeat next to mine
[This is the night]
Touch me, touch me now

Wuick as a flash you disappeared into the night
Did I hurt you boy? Didn't I treat you right?
You made me feel so good, made me feel myself
Now I'm alone and you're with somebody else

Touch me, touch me now,
Touch me, touch me now,

Hot and cold emotion, confusing my brain
I could not decide, between pleasure and pain
Like a tramp in the night, I was begging for you
To treat my body like you wanted to

Oh, Oh, Oh, Oh ,Oh, I was begging for you

[This is the night]
Touch me, touch me
I want to feel your body
Your heartbeat next to mine
[This is the night]
'Cause I want your body
All the time

Ah, touch me, touch me, touch me
[This is the night]
Touch me, touch me

I want to feel your body
[This is the night]

Der Laden hier muß ein bißchen bloggier werden. Ich muß mehr typische Blog Sachen machen, damit ich etwas mehr Geld verdienen kann. Ich habe oben mal angefangen, einen Liedtext zu posten, der meiner momentanen Stimmung entspricht, damit alle wissen, wie es mir geht, weil das nämlich die ganze Welt (außer Russland) wahnsinnig interessiert. Naja, eigentlich stimmt das überhaupt nicht, aber ich hatte heute den ganzen Tag dieses bekloppte Lied im Kopf und wenn ich schon leiden muß, dann sollen noch ein paar andere mit mir leiden. Das ist nur gerecht! Touch me scheint mir der Beweis dafür zu sein, daß Lieder Kopfschmerzen machen können. Jedenfalls hatte ich die noch nicht, bevor ich das Lied im Kopf hatte.
Außerdem kennt fast niemand den kompletten Text zu diesem Lied. Eigentlich ist das gar kein so großer Verlust, denn es ging in diesem Lied ja nur um zwei Sachen und die waren nicht im Text des Liedes, sondern eher an der Frau Fox.

Posted by banana at 07:50 EM | Comments (0)
März 04, 2004
Ein Leben ohne Trauschein? Nein Darling, ohne mich!

Das Misstrauen ist lästig. Das Misstrauen ist so ein Typ, den niemand zum Freund haben will, aber irgendwann hat man bei ihm mal die Physikhausaufgaben abgeschrieben und ein paar Witze gemacht und seit dem hängt das Misstrauen ständig bei einem rum. Vielleicht war es auch anders, aber wenn sich das Misstrauen Dich sich erstmal zum Freund ausgesucht hat, dann wirst Du es nicht mehr los. Da hilft kein Schrubben und ein Shoppen. Und irgendwie hat man ja auch ein schlechtes Gewissen.
Irgendwie kann man das Misstrauen nicht loswerden. Es ist seitdem immer da gewesen. Es hat ja auch sonst nichts zu tun.
Es taucht immer in den unpassendsten Momenten auf, sagt "Hallöchen" und setzt sich in die Ecke. Es riecht auch ein bisschen nach Schweiß, in seinem Plastikpullunder, gerade genug, damit man nie vergisst, dass es da ist.
Kommt dann eines Tages das Glück vorbei und steckt seinen Kopf zur Tür herein, dann grinst man erst von einem Ohr, unter das Nase vorbei, bis rüber zum andern Ohr, aber dann, dann nimmt man wieder diesen süßlichen Geruch wahr, der einen daran erinnert, dass das Misstrauen ja auch noch da ist.
Man würde mal gerne ein paar Tage alleine mit dem Glück verbringen, aber das ist nicht möglich. Das Misstrauen ist immer dabei und das wird sich auch nicht mehr ändern. Man kann dem Misstrauen ein paar Flaschen Taumel geben, dann ist es für ein paar Stunden weg oder man besticht es und schickt es auf Reisen, damit es einen ein paar Tage in Ruhe lasse.
Dann ist es weg, aber der Platz vor dem Ofen ist leer und man schaut auf die leere Stelle und weiß, dass das Misstrauen bald wieder da sein wird.
Normalerweise ist es ruhig, kaut an den Fingernägeln, macht sich Notizen mit seinem Kolbenfüller und dünstet vor sich hin.
Manchmal aber, wenn es Angst bekommt, dass man es rausschmeißen könnte, dann fängt es an, mit seiner sägenden Stimme zu sprechen.
"Du weißt doch noch genau, wie das damals war. Das hast Du doch wohl nicht vergessen. Das war genau so, wie es jetzt ist und was kam am Ende dabei raus? Du hast den Audi gegen einen Baum gesetzt und den Couchtisch zertrümmert. Du meinst doch wohl nicht im ernst, dass die das macht, weil sie Dich mag? Warum sollte sie das machen? Ich kann nicht glauben, wie naiv Du bist." Und so weiter. Man kennt das. Irgendwie hat das Misstrauen ja auch Recht. Es ist ja durchaus etwas dran, an seinen Worten. Wenn es doch wenigstens mal den Pullunder wechseln würde.
Ach, bevor ich es vergesse: Die neuen §§a href="http://www.spackonauten.org/images/prcr.jpg">Uniformen§§/a> sind da (hurra!).

Posted by banana at 07:12 EM | Comments (0)
März 03, 2004
I think breaking stuff is cool

Natürlich habe ich es mir angeschaut, von Anfang bis Ende, wenigstens als Hintergrundgeräusch. Ich habe es mir angeschaut, obwohl gleich zu Beginn zwei gute Gründe zum Umschalten präsentiert wurden: Oli P. und die Vollschlanke von Freitag Nacht News.
Beide erfüllten die Erwartungen dann auch pflichtbewußt. Die Blonde fand alles wahnsinnig witzig und machte Toilettenpapierwitze und Oli P. grinste und war auf befremdlich kryptische Weise lustig. Ich habe eine gefrorene Bratwurst in der Tasche, die grille ich mir gleich. Solche Sachen sagte der Herr P. Ich glaube, die Welt ist noch nicht reif für Oli P. Ungekehrt ist Oli P. aber reif für so einige Sachen. Da darf aber nicht gefilmt werden.
Das Konzept der Sendung habe ich nicht verstanden. Was ich verstanden habe ist daß die ganze Aktion ein Jahr lang dauert und daß es drei Bereiche gibt: Einen für die Reichen, einen für die Normalen und einen für die Survivors.
Dann gibt es noch Matches und Challenges. Bei einem von den beiden kann einer von einem Bereich in den anderen wechseln oder so ähnlich. Naja, eigentlich ist das ja auch alles scheißegal. Interessant ist eigentlich nur, wann eine zum ersten Mal ihre Titten in die Linse hält und wer wen fickt, bzw. wer von wem gefickt wird. Darauf kann man bestimmt auch Wetten abgeben. Wahrscheinlich wir Sascha (26, Er liebt Luxus, arbeitete als Fotomodell schon in Mailand) dabei sein, obwohl er sich beim "Einzug" noch telegen und auf Italienisch von seiner neuen Flamme verabschiedet hat. Wenn der Allmächtige spricht, dann hat das Hirn ruhig zu sein und es gibt keine Sorgen, die sich nicht durch einen guten Blowjob für eine halbe Stunde verdrängen lassen würden.
Ein gutes Händchen, bzw. lange Erfahrung hat RüTteL 2 bei der Auswahl der Kandidaten bewiesen. Schon jetzt regen sich die Hüter der Moral darüber auf, daß die böse "Mutter ohne Herz" und "Gelegenheits-Stripperin" Sandra (22, standesgemäß komplett mir Arschgeweih, Strähnschen und Plastetüten angetreten) ihr 2 jähriges Söhnchen Leon-Luca einfach bei seiner Oma abgegeben hat und nun für bis zu einen Jahr im Big Brother "Haus" verschwindet, um sich dort um ihre "Schmuddel-Karriere" zu kümmern. Angeblich wird sich das Jugendamt demnächst mit dem Fall beschäftigen.
Das hätte man auch einfacher haben können. Man sollte das Jugendamt sofort einschalten, sobald jemand versucht, sein Kind Leon-Luca zu nennen. Das hätte eine Menge Ärger ersparen können.
Ach ja, gut, daß die Vollbusige von Freitag Nacht News bei Sandra nachgefragt hat, ob sie ein Kind hat. Sonst hätte man das glatt übersehen können! Der Achim (39, Frauentyp: 1,91 Meter groß, durchtrainiert und Nichtraucher) hat auch eine Tochter. Das ist aber nicht so interessant. Da erfährt man nichteinmal, wie alt die eigentlich ist.
Wen haben wir noch?
Die einzige Interessante ist Kader (28, gefühltes Alter 45). Sie bietet den Zuschaern die Möglichkeit, sich über Luxusweibchen aufzuregen, die im wahren Leben nicht bestehen können. Daß sie sich ziemlich zum Affen machen wird und die anderen auf die Palme bringen wird, das ist jetzt schon klar. Sie kann also nur verlieren. Dabei sucht sie einen Mann. Der muß reich sein. Wenigstens interpretiere ich ihre Aussage, daß sie an sowas, wie einen Traummann nicht glaubt, in diese Richtung. Arme Kader. Jetzt ist sie bei mir auch schon unten durch, dabei hat sie doch bis jetzt alles richtig gemacht. Naja, die Möpse hätten zwei Nummern kleiner sein können und aufgespritzte Lippen sind auch nicht jedermans Sache, aber sie hat wirklich versucht, sympathisch rüberzukommen. Trotzdem ist Kader für mich die Königin der Herzen. Leider wird sie bei der Zielgruppe nicht gut ankommen, denn das Zeilgruppenweibchen ist so ganz anders, als Kader.
Etwas schwach fand ist den bunten Mann, der sich den Nagel in die Nase geklopft hat. Das habe ich schon besser gesehen. Der hätte sich mal seine Klöten in einer Rattenfalle einklemmen lassen sollen. Das wäre mal was Neues gewesen. Aber nein, nein, nein, immer wieder dieser olle Nagelnasentrick. Daß die Leute immer alles nachmachen müssen.
So fleissig die Produktionsfirma beim Casten war, so nachlässig waren sie bei der Terminologie. "Challenges" und "Matches". Das klingt so nach den Neunzigern. Das hätte man besser machen können. "Die Reichen", "Die Normalen", "Die Survivors". "Die Normalen"?! What the fuck?! Das sollte man nachbessern, wirklich. Setzen, 6.
Bei der Bildzeitung kann man sich alle Kandidaten relativ unbekleidet anschauen. Das ist mehr oder weniger erfreulich drückt aber vor allem in der Kombination mit den Anfeindungen gegen Sandra mein Weltbild noch ein bißchen fester in seinen Sessel.
Ach ja - rund 20.000 Menschen haben sich um einen Platz im Big Brother Haus beworben.

Posted by banana at 07:06 EM | Comments (0)
März 02, 2004
I know your window and I know it's late

Der schlimme Charakter alles Deutschen ist schon daran zu sehen, daß es Unschuld heißt und Schuld. Das Böse ist also zuerst da und die Abwesenheit des Bösen muß durch die Vorsilbe Un- erst kenntlich gemacht werden. So kann das ja nichts werden mit positiver Lebensauffassung, Optimismus, Friede, Freude und Eierkuchen.
In der Kantine gibt es jetzt das Wunschmenü. Ich wußte auch nicht, was ich mir darunter vorzustellen habe, aber ich habe mich aufklären lassen.
Es liegen Zettel aus, auf denen man seinen persönlichen Wunsch für ein Gericht eintragen kann. Seinen ausgefüllten Zettel gibt man ab und dann hat man vielleicht Glück und eines Tages gibt es dann das Menü, das man sich gewünscht hat. Ein großes Schild steht dann in der Kantine mit "Wunschmenü" drauf und der Bezeichnung des Essens und dem Namen des Wünschenden.
Heute gab es Grünkohl mit Kartoffeln und Mettwurst.
Ich weiß nicht, ob ich unbedingt mit Grünkohl zusammen auf einem Schild stehen möchte. Grünkohl ist nicht gerade Rock and Roll. Aber er war sehr lecker.
In other News: Ich kann Frauen nun absolut nicht mehr ernst nehmen. Ich habe es wirklich versucht, aber es haut nicht hin. Ich konnte absurdes Theater und GZSZ noch nie leiden. Ich habe auch noch nicht verstanden, was an der ganzen Sache eigentlich lustig sein soll.
Aber, aber, aber, aber: §§a href="http://biz.yahoo.com/bw/040301/15419_1.html">Es gibt wieder einen Grund zur Hoffnung§§/a>.
Sonst war heute aber ein Scheißtag.

Posted by banana at 08:17 EM | Comments (0)
März 01, 2004
To Bombay, a traveling circus came

Am Samstag waren alle verrückt. Alle außer mir natürlich. Mir war schon wenige Minuten nach Verlassen des Anwesens klar, daß alle verrückt waren, denn just, als ich die Kreuzung überqueren wollte, schoß ein Auto schoß direkt vor mir von links nach rechts, wobei die Kreisbahn, die das Vehikel in der Ebene beschrieb, vom Fahrzeug selbst anhand eines Powerslides umgesetzt wurde. Der Fahrer telefonierte. Wahrscheinlich war er zur Geburt seiner ersten Fünflinge unterwegs oder er hatte gerade eine Bank überfallen. Vielleicht wollte er auch nur die Welt retten und hatte seinen Go-Go-Gadget-o-Weltenretter vergessen.
Solche waltherröhrlesquen Darbietungen sind nichts besonders Ungewöhnliches in diesen Breiten. Deswegen brachte es mich nicht aus der Fassung, aber ich war noch nicht fertig mit Schimpfen, da schoß eine zweite Schlüssel quer über die Kreuzung, diesmal von rechts nach links und ganz ohne Kreisbahn, dafür aber eine ganze Ecke flinker. Die Fahrerin machte den Eindruck, als sei sie voll konzentriert bei der Sache. Sie sah allerdings so aus, als würde das bei ihr nicht viel heissen. Ich glaube sogar, einige Funken hervorspritzen gesehen zu haben, als das Auto über die kleine Kuppe in der Kreuzungsmitte hüpfte. Ich hätte mich nicht gewundert, wenn eine der Radkappen sich gelöst hätte und über die Kreuzung gerollt wäre. Wenn ich mich recht erinnere waren aber schon alle Radkappen weg.
Da war mir klar, daß dieser Tag ein Tag war, an dem man besser vorm Abbiegen blinkt (eine schöne Tradition, die leider immer mehr in Vergessenheit gerät) und an dem man gut beraten ist, wenn man es nicht besonders eilig hat.
Bis ich im Supermarkt war, zählte ich noch vier weitere Speedfreaks und ich war inzwischen sicher, daß da jemand ein illegales Straßenrennen organisiert hatte. Vielleicht gab es auch irgendwo etwas umsonst.
Im Supermarkt war dann alles anders. Dort wurde strikt nach dem Grundsatz Probier's mal mit Gemütlichkeit, bzw. mit Probier's mal mit Einkaufswagen quer durch die Gänge schieben, Probier's mal mit sinnlos im Weg rumstehen und den Klappentext auf den Corn Flakes lesen. Die Kinder erfreuten sich an Probier's mal mit unter Heulkrämpfen auf den Boden werfen und rumstrampeln. Alle machten mit. Außer mir. Ich steuerte tapfer meinem kleinen Einkaufswagen und die wogenden Fleischmassen und schaute grimmig drein. Ich wünschte mir, mein Einkaufswagen hätte einige fiese, rostige Scharften, mit denen ich den anderen die Beine aufritzen konnte. Es half aber nichts. Der Wagen war in tadellosem Zustand.
Ich wurde ständig gebremst. In Leggins gepresste Menschenwürste in der Standardbreite 1Sg (1 Supermarktgang) liefen ständig derart langsam vor mir her, daß man nur anhand der Auswertung der Zeitrafferkameras im Sicherheitsbereich nachweisen konnte, daß sie sich überhaupt bewegten.
Naja, eigentlich liefen sie nicht. Es war vielmehr ein in die Länge gezogenes kontrolliertes Fallen, daß zu Hause auf dem Sofa seinen Abschluß finden sollte.
Man könnte es auch als Capoeira für Stützstrumpfträger bezeichnen. Denn ebenso, wie die Tänzer, ruderten auch die Menschenwürste rückwärts mit Armen und Beinen, wobei der Oberkörper ständig hin- und herpendelte. Die Körperhälte, die gerade auf dem Wellenberg war, nutzte die Chance und wuchtete das ihr zugeordnete Bein ein paar Zentimeter nach vorne, gerade rechtzeitig, um das Gewicht abzufangen, daß ihr durch das Zurückpendeln des Oberkörpers aufgedrängt wurde.
Ich mußte an den Marshmellow-Mann denken.
So hetzte ich durch den Supermarkt und die Ärgerwölkchen über meinem Kopf wurden immer dichter.
Ich habe nichts gegen dicke Leute, aber ich habe was gegen Leute, die mir im Weg sind, vor allem, wenn es so viele auf einmal sind.
Das dumme ist nur, daß alle blendende Laune hatten. Alle, außer mir natürlich.
Ach, bevor ich es vergesse: Ich habe mal unsere Multiball Flummisammlung fotografiert. §§a href="http://www.spackonauten.org/images/flummis.jpg">Hier kann man sie sehen§§/a>. Sie haben alle Namen, nämlich:
Erste Reihe, v.l.n.r.: Mondrian, Littbarski, Tiffany, Grumpy, Alice Kessler, Sylvester
Zweite Reihe, v.l.n.r.: Ellen Kessler, Miro, Gehirn, Klaus, Algenquark, Tompson Twin
Dritte Reihe, v.l.n.r.: Popperzebra, B'n G, Frozen Kenny, Lord, Norman Bates, Bob
Vierte Reihe, v.l.n.r.: Kleiner Lord, Kenny, Klosbrühe, Kujau, Angola, Schichti
Fünfte Reihe, v.l.n.r.: Fa, Viagra, Outcast, Bi, Lord Extra, Brühei
Sechste Reihe, v.l.n.r.: Lodda, Aqua, Rambo, Tompson Twin, Kermit, Atlantik
Siebte Reihe, v.l.n.r.: Tittin, Meteoritenschwarm
Fehlend: Pacha Mama, Mr. Zebra, Fresh, Kessler Drilling, Sockenstricker, Hippie, Wiam.
Die hat irgendeine Sau geklaut.
Mehr habe ich heute eigentlich nicht zu sagen.

Posted by banana at 07:30 EM | Comments (0)
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