Montag 02 Februar, 2015
Dienst ist Dienst und Napps ist Napps.

Gestern habe ich von einer sehr interessanten Einschätzung des deutschen Humors von einem britischen Lehrer, der in Deutschland lebt, gehört. Es gibt dazu wohl ein Youtube Video, aber ich habe es noch nicht finden können. Wenn es jemand findet, dann wäre ich für einen Hinweis dankbar.
Die Einschätzung war folgende: Die Deutschen trennen das Lustige von dem Nichtlustigen. Entweder ernst oder lustig. Lustiges wird nicht mit ernstem gemischt.
Ich finde das sehr interessant und ich denke auch, dass es weitgehend zutrifft. Man muss sich nur mal klassische Deutsche Sketche im Fernsehen anschauen. Sketchup oder sowas. Die Leute sind meistens so verkleidet und geschminkt, dass man sofort sehen kann, dass es lustig ist. Oder Fasching. Im Fasching ist man witzig und zwar nur witzig. Dafür reicht es dann auch für den Rest des Jahres. Kabarett ist natürlich eine Ausnahme, aber das ist ja auch eigentlich nicht lustig.
Ich denke aber auch, dass sich das Ernste und das Lustige in jüngerer Zeit mehr vermischt. Das hat wohl mit der medialen Globalisierung zu tun. Talkshows sind jetzt auch teilweise lustig, weil die Gäste auch mal scherzen. Dafür wird heutzutage dabei nicht mehr gesoffen und geraucht.

Und jeztt etwas gänzlich anderes.
Fountains of Wayne machen feine Popmusik. Angeblich machen sie ihre Platten so: Sie denken sich Titel für Lieder aus und wenn sie alle Titel für ein Album haben, schreiben sie Text und Musik. Ob das stimmt, weiss ich allerdings nicht.
Original, Jazzversion, A Capella Version.
Das Internet ist toll!

Nachtrag: Hier ist das Video. Ich danke meinem Bruder!

Posted by banana um 13:17 (Link) | 3 Kommentare

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