Donnerstag 11 September, 2014
Große Beerenfrüchte und kleine fruchtige Bären

Was nur wenige Leute wissen, ist, dass sich Erich Honecker bereits im Jugendalter mit der Zucht von großen Beerenfrüchten beschäftigt hat.
Er hat auch eine Sorte zur Reife gebracht und nach sich selbst benannt. Es ist die Honi-Schmelone. Leider hat sich die Frucht auf dem hart umkämpften Schmelonenmarkt nie durchsetzen können, da sie relativ trocken und sauer war. Heute ist die Honi Schmelone gänzlich in Vergessenheit geraten.
Darüber hinaus habe ich die Fan Edition der Haribo Goldbären probiert.
Sie sind gut.
Haribo Produkte spielen in meinem Leben eine große Rolle. Diese besteht hauptsächlich darin, dass ich mich zwinge, sie nicht zu kaufen, denn wenn ich sie kaufe, dann öffne ich sie auch und wenn ich sie geöffnet habe, dann höre ich nicht auf, sie zu essen, bis die Tüte leer ist. Dann ist mir schlecht. Ich lerne aber nichts daraus.
Doch die Fan Edition ist gut. Meine liebsten Sorten sind Waldmeister und Grapefruit. Ich habe beim Verkosten etwas herausgefunden: Wenn man mehrere Geschmacksrichtungen von Gummibären auf einmal isst, dann hebt sich deren Geschmack gegenseitig auf. Heraus kommt der typische Gummibärengeschmack. Das ist der Grund dafür, dass viele Leute annehmen, alle Gummibären würden gleich schmecken: Sie essen die Tiere nicht getrennt voneinandern, sondern stopfen sie sich im Rudel in die Fresse. So kann das ja nichts werden.
Zum Glück bietet Haribo seine Bären in der praktischen sortenreinen 1kg Packung an. Das ist ein toller Service, wie ich finde und ein Kilo ist genau die Menge, um sich den Geschmack der Köstlichkeiten nachhaltig einzuprägen.
Die Geschmacksrichtung Wassermelone ist übrigens auch ganz ok. Schade nur, dass es die Honi Schmelone nicht in die Fan Edition geschafft hat.

Posted by banana um 14:31 (Link) | 8 Kommentare

Donnerstag 04 September, 2014
Alles ist erleuchtet

Erinnert Ihr Euch noch an das Rätsel der erleuchteten Straße? Jeden Abend wurde die Straße, in der ich wohne von einer Art Baustrahler aus einem Fenster heraus beleuchtet.
Ich fragte mich: Was ist das los? Und ich fragte Euch: Was ist da los?
Gelöst werden konnte das Rätsel jedoch nie. Ich war schon kurz davor, Julian, Dick und Anne, George und Timmy (der Hund) anzurufen, denn sie kommen schnell vorbei, wann immer ich es wi-hi-hill und schon sind sie da, sind sie da.
Aber die sind ja gar nicht echt. Die erleuchtete Straße hingegen ist echt.
Vielleicht bin ich der Lösung des Rätsels nun etwas näher gekommen, denn es geschah Folgendes:
Ich saß an einem Samstag an meinem Tisch und machte mir Sorgen über mehreres, da hörte ich ein Chanten, dass durch mein geöffnetes Fenster an mein Ohr drang:
"
Hare Krishna, Hare Krishna,
Krishna Krishna, Hare Hare,
Hare Rama, Hare Rama,
Rama Rama, Hare Hare."

und zwar sehr oft (1728x).
Ich vermute, dass das die beleuchtete Straße damit im Zusammenhang steht. Dennoch mache ich jetzt nicht den Witz, dass ich denke, dass da jemand erleuchtet ist, denn es handelt sich zweifelsfrei um elektrisches Licht. Es leuchtet übrigens nicht mehr jede Nacht, sondern nur relativ selten, aber das kann natürlich auch der Jahreszeit geschuldet sein.

Posted by banana um 15:25 (Link) | 4 Kommentare

Montag 01 September, 2014
Kanada: Sehr interessante Aspekte

Kanada ist ein großes Land. Ich stieg in ein Flugzeug und es flog vier Stunden in eine Richtung und dann landete es und ich war immer noch in Kanada.
Wobei - ich bin da ja immer etwas misstrauisch. Ich habe während des Fluges etwas gepoofiknackt und deswegen weiss ich nicht genau, ob das Flugzeug tatsächlich immer in eine Richtung geflogen ist, oder ob es auch mal Kreise geflogen ist und ausserdem habe ich während des Fluges meine Uhr verstellt.
Ich stelle es mir total scheisse vor, in einem Land zu leben, in dem es mehrere Zeitzonen gibt. Allerdings - was soll man machen, wenn man so ein großes Land hat? Ich glaube, die Chinesen haben auch ein großes Land und nur eine Zeitzone und das ist auch nicht so geilo. Man sieht mal wieder: Wie man es macht, macht man es verkehrt.
Ich glaube, ich entschiede mich dann doch für mehrere Zeitzonen und dafür, die Leute, die in anderen Zeitzonen wohnen einfach zu ignorieren. Dann hat man kein Problem.
Blöd wäre es nur, wenn man direkt neben der Zeitgrenze wohnen würde. Also wenn man ein Schüler wäre und jeden morgen um fünf aufstehen muss, weil die Schule in der anderen Zeitzone ist. Das wäre sehr schlimm. Ich weiss nicht, wie es die Menschen schaffen, unter solchen Bedingungen ein zufriedenes und ausgefülltes Leben zu führen.
Darüber hinaus ist Kanada wunderbar. Die Geldscheine sind sehr schön. Sie sind aus Plastik gegossen und haben Sichtfenster und sind mit Bildern bedruckt, die die Kanadier als sympathische Leute darstellen sollen. Damit wollen sie sich von den US-Amerikanern abgerenzen.
Wenn ich ein Bankräuber wäre und in Kanada eine Bank ausrauben wollte, dann würde ich mir eine Schutzbrille aus Kanadischen Geldscheinen basteln. Dabei würde ich durch die Sichtfenster in den Kanadischen Geldscheinen blicken, denn sie wären über meinen Augen. Damit würde ich dem System einen Spiegel vorhalten, denn ich schlage sie mit ihren eigenen Waffen! Sie machen Sichtfenster in Geldscheine rein und ich drehe den Spieß um und überfalle eine Bank mit den Geldscheinen als Mittel zur Volksvermummung. Sozusagen. Dann würden sie aber in Grübeln kommen und vielleicht die Sichtfenster in den Geldscheinen zumachen. Dann wäre Ruhe im Puff.
Zum Glück bin ich aber kein Bankräuber und schon gar keiner in Kanada und deswegen werde ich diesen diabolischen Plan niemals in die Tat umsetzen. Zum Glück, kann ich da nur sagen. Wieder ein Problem weniger.
Wie Sie, werter Lesen, mal in Kanada sein sollten, dann achten sie auf ein kleines Detail: Die Kanadier scheinen besessen davon zu sein, alles zu numerieren. Auf jedem Scheiss ist eine Nummer drauf.
Woran das liegt, weiss ich nicht. Da muss ich noch forschen und da fehlt mir gerade der Etat.
Le etat, c'est moi.

Posted by banana um 10:55 (Link) | 2 Kommentare

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